Erst heute mußte ich von einer Bekannten erfahren, daß sie wegen Brustkrebs 1 Woche nach der Diagnose operiert wurde, und nun einen riesen Streß hat, weil sie 3 mal in Woche in eine Spezialklinik zur Bestrahlung fahren muß, die 45 Autominuten entfernt liegt.
Nachdem ich ich 1980 nach Brustkrebs-OP links bestrahlt wurde, fühlte ich mich erst richtig krank, nachdem ich mich durch die Operation erleichtert gefühlt hatte. 4 Monate später bekam ich im operierten bestrahlten Gebiet ein Lokalrezidiv, das eine erweiterte Operation mit schlechteren Wundheilungschancen erforderte. Der Arzt meinte, damals, ob eine Bestrahlung bei Brustkrebs helfe, sei ohnehin umstritten. Na prima, die Folgen spürte ich. Heilung brachte mir der Aufenthalt in einem naturheilkundlichen Sanatorium. Heute nach 45 Jahren leide ich an einer Aortenklappenstenose, die nach Meinung der Kardiologen auf die damalige Bestrahlung zurückzuführen ist.
Was die Fahrt zur Bestrahlung betrifft, so hatte mir damals die Fahrt im Taxi oder gar Krankenwagen zugestanden. Da ich mich aber von einem verwandten Arzt in derselben Stadt mit Naturheilbehandlung parallel behandeln ließ, fuhr ich im eigenen Wagen. Die Kosten erstattete mir die Krnkenkasse und Beihilfe. Deine Bekannte sollte sich erkundigen, ob ihr das nicht zusteht.