Beiträge von sububu

    Aber ich wüsste nicht einmal, wie ich das anfangen könnte und bin da völlig planlos.

    Ich backe Brot gerne mit Backferment (Sekowa).

    Leider bin ich kein Mensch, der es mit Wiegen und auf die Uhr schaun so genau nimmt. Deshalb ist es für mich schwierig, ein Rezept weiter zu geben. Ich denke, für den Anfang sollte man sich eine Anleitung aus dem Netz suchen oder sich an die Anleitung des Herstellers halten.

    Eins mache ich jedoch anders als es vom Hersteller vorgeschrieben wird: Ich nutze meinen Ansatz und verlängere ihen, wie bei Sauerteig.

    Den Ansatz herzustellen ist etwas aufwendig, da es in dieser ersten Phase wichtig ist, eine gleichbleibende Temperatur zu halten. Das geht in einer Gärkiste, einer Heißluftfritteuse mit 30° Funktion oder einem Backofen, der diese Temperatur halten kann. Einfach an die Anleitung halten. Das Brot wird leicht säuerlich.

    Sobald der Ansatz fertig ist und sichtbar gärt, ich habe dann ca 400 g zähflüssigen Teig, verlängere ich ihn mit der gleichen Menge Mehl und Wasser wie den Urteig, nehme davon die 400 g ab und stelle sie in den Kühlschrank. Die abgenommene Menge lasse ich über Nacht bei Raumtemperatur stehen.
    Das kann man ewig so weitertreiben. Wenn man 1 Woche nicht backt, sollte man den Grundansatz aber trotzdem verlängern, sonst kippt er.

    Den über Nacht gereiften Grundansatz verlängere ich mit allem, was ich in meinem Brot haben möchte, also neben Mehl gerne auch Hirse (gar), Hafer (geschrotet), Möhren, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Trockenfrüchte etc und wichtig: Erst jetzt kommt Salz in den Teig, nie in den Grundansatz. Der Teig wird bei mir etwas klebriger als ein Hefeteig, da Backferment damit gut klarkommt und das Brot saftig wird.
    Auf Grund dieser Konsistenz backe ich dann nach ca 12 Stunden (kommt nicht so drauf an - das Volumen hat sich fast verdoppelt, das Brot fällt eher schon wieder leicht ein) in einer normalen Kastenform. Da habe ich eine, die man verschieben kann - das ist praktisch.

    Grundrezept:
    auf 1000 g Mehl ca 600 ml Wasser, Grundansatz, 4 gestr. TL Ursalz - 45 Minuten Backzeit bei 240 °C oder 60 Minuten bei 220°C
    Meist nehme ich das Brot vorher aus der Form und back die letzten 10 Minuten ohne - dann wird die Kruste schöner.

    Und wie bekommst du das in den heißen Topf hinein,

    Wenn man möchte, kann man es auf Papier oder einem Leinentuch gehen lassen und dann vorsichitg in den Topf rutschen lassen.
    Ich gebe zu, ich lasse es "reinplumpsen". Rechts und links bleibt bei meinen Brotformen etwas Platz für die Finger. Ich habe aber auch zwei kleine Formen, wenn ich im Gusseisernen backe - das fällt nicht tief und das Ergebnis ist trotzdem gut.
    Mit Backpapier zu backen vermeide ich eigentlich grundsätzlich. Das zwischenzeitlich rauszunehmen empfinde ich zudem als zu aufwendig.

    Es handelt sich dabei um eine Mangelernährung, da lebenswichtige Stoffe fehlen oder zu wenig enthalten sind.

    Ich hab mich als Kind schon vor Fleisch geekelt und esse das, seit ich es selbst bestimmen kann, mit Ausnahme von einigen Versuchen zwischendurch nicht, weil ich es nicht durch den Hals bekomme. Die letzten 45 Jahre hatte ich durch diese Mangelernährung keine gesundheitlichen Nachteile, aber kann ja noch kommen ;)

    Ich backe mein Brot gerne selbst und mahle auch das Getreide vorher. Sauerteig und Backferment sind ja recht verträglich und übergehen nicht so leicht, also kein Akt.
    Das einzige Problem ist, dass ich nicht so viel Brot esse und auch keine Lust habe, das einzufrieren.

    Versuche mich gerade an "kleinen Brötchen", also quasi einer Tagesportion bei Bedarf, die ich abends vorbereite, um sie morgens im Minibackofen frisch zu backen. Heute gab es den ersten Test - geschmeckt hat es schon, aber ist noch ausbaufähig, um es mal positiv auszudrücken ;)

    Ich sehe es aber bei Butter, Käse, Sahne nicht so.

    Wenn es Sahne sein muss, würde ich nicht homogenisierte Bio-Sahne nehmen. Die Flaschensahne lässt sich auch ohne Homogenisierung gut verarbeiten.
    Leider sind die Untersuchungen von Oster / Ross nie weiter verfolgt worden, vermutlich weil es wie so oft keiner hören wollte. Aber was die beiden zu Milch herausgefunden haben, wird auch für Sahne gelten.

    Da muss noch was anderes damit zusamenhängen.

    Irgendetwas werde ich schon richtig gemacht haben ;) Steinsalz nutze ich übrigens auch. Den restlichen Jodbedarf decke ich, wie geschrieben, über Algen.
    Erwarte nicht von mir, dass ich nach 30 Jahren noch irgendwelche Werte im Kopf habe... Ich weiß nur noch, dass er weder eine Über- noch Unterfunktion diagnostziert hat. Hat mich natürlich auch zum Radiologen geschickt. Die Szintigrafie habe ich allerdings ebenfalls abgelehnt. Ein Ultraschall musste reichen.
    Der Doc hat mich, nachdem ich mich gegen die Hormone ausgesprochen habe, auf Jod gebracht und hat mir Jodtabletten verschrieben.
    ("Dann versuchen wir es erst einmal hiermit".) Davon habe ich zwei oder drei genommen. Das restliche Päckchen liegt vermutlich immer noch im Medizinschrank. Statt dessen habe ich nach Lebensmitteln mit natürlich höherem Jodgehalt gesucht und bin auf Algen gestossen.

    Ich habe vor 30 Jahren eine vergrößerte Schilddrüse gehabt und das beim konventionellen Arzt untersuchen lassen. Die Werte sollen ok gewesen sein.
    Hormone wollte er mir aber trotzdem verschreiben...
    Ob die Tabletten irgendwas heilen würden, habe ich ihn gefragt. Die Antwort war klar ;) Immerhin hat er es zugegeben.

    Nach einigen Recherchen vermeide ich seitdem jodiertes Salz so gut es geht. Ab und an gibt es kleine Mengen Kombu-Algen und Paranuss im Fruchtmixgetränk - Ich habe nie wieder Probleme gehabt. Die Schilddrüse hatte ziemlich schnell wieder ihre normale Größe.

    Tja, jetzt möchte ich mich gerne auch vorstellen, aber ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll?

    Durch Zufall bin ich über die Website von Rene Gräber hier reingestolpert und möchte mich etwas umschauen.
    Ein besonderes Anliegen habe ich nicht. Beschäftigt habe ich mich bisher mit Homöopathie, Schüsslersalzen, Kräutern, Gewürzen, Wasser, Tai Chi...
    Ich koche (oder lasse es roh) gerne ursprünglich aus den Grundzutaten und mag keine Schulmediziner.

    Herzliche Grüße ins Forum!