Bill Gates: Europäische Energiekrise ist "langfristig betrachtet etwas Gutes"
Die EU ist mit einer Energiekrise konfrontiert. Nach Ansicht des Microsoft-Mitbegründers Bill Gates sei das langfristig "etwas Gutes". Der Gasmangel und unerschwingliche Angebote auf den Energiemärkten würden die Länder zum Umstieg auf erneuerbare Energien bewegen, so der Milliardär.
Europas Gasversorgungs- und Kostenkrise sei eigentlich "langfristig betrachtet etwas Gutes", sagte Microsoft-Mitbegründer Bill Gates am Dienstag gegenüber dem US-Sender CNBC. Er erläuterte, dass sie den Kontinent letztlich dazu zwingen werde, erneuerbare Energien zu nutzen, und fügte hinzu, dass "die Menschen nicht von russischem Erdgas abhängig sein wollen".
Am selben Tag veröffentlichte der Gründer des auf Klimafragen spezialisierten Risikokapitalfonds "Breakthrough Energy Ventures" in seinem Blog einen Aufsatz mit dem Titel "Stand der Energiewende". In Bezug auf die globalen Treibhausgasemissionen merkte Gates an, dass das endgültige Ziel, "von 51 Milliarden Tonnen pro Jahr auf Null" zu kommen, "in den nächsten drei Jahrzehnten" erreicht werden sollte.
Der Milliardär betonte, dass es nicht richtig wäre, "das ganze Geld aus den [fossilen] Sektoren abzuziehen", denn "so kommen die Menschen heute zur Arbeit, so verhindern sie, dass sie im Winter erfrieren". Allerdings könne man nicht darauf vertrauen, dass sich die Märkte von allein auf erneuerbare Energien umstellen würden – man brauche einen "Plan", der den "Prozess beschleunigt".
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: https://dert.tech/europa/152051-…ergiekrise-ist/
Das Vid am Ende ist echt der Knaller.