Netzfund
Wie ich schon vor Monaten schrieb … „Ein Stein rollte los, ganz ohne Anstoß“ … und er wird ständig schneller und reißt andere Steine mit.
Es glaubt doch wohl niemand der noch klaren Geistes ist, daß der Wertewesten™ im allgemeinen und unsere „Drei-Wetter-Taft-Uschi“ im Besonderen, auch nur einen einzigen Millimeter zurückweichen werden. Nein, in deren Kreisen hat man längst erkannt daß die Felle davonschwimmen … und deshalb tut man, was man als berufsmäßiger „Zocker“ so eben tut : „All in“. Vielleicht gewinne ich – vielleicht verliere ich, tu ich nichts bin ich in jedem Fall tot.
Was diese „Zombies“ nicht begreifen können, ist, daß sie in Wirklichkeit schon tot sind. Der Euro ist innerhalb der letzten 12 Monate von 1,17 auf 0,998 gefallen. Das ist die tatsächliche Inflationsrate. Wenn man bedenkt, daß man damals seine D-Mark für 1,995 zu 1 umtauschen musste, möchte man sich erbrechen.
Daß die EZB so zögerlich war bei einer Zinsanhebung, ist völlig eingängig. Steigen die Zinsen, beginnen die Südländer wieder zu wackeln, und ich bin mir sicher daß die EZB selber großzügig Gebrauch von den NULL-%-Zins-Krediten gemacht hat, um die vielen faulen Anleihen aufzukaufen. Muss die EZB diese jetzt verzinsen, wackelt auch deren Finanzgefüge.
Hebt man die Zinsen so weit an daß man der Inflation Paroli bieten kann, ist der Süden pleite … und die EZB. Stoppt man die Inflation nicht, ist das ebenfalls das Ende der EZB. Es wird schon einen Sinn haben, daß auf diesem bedruckten Papier kein Hinweis mehr ist es wäre eine „Banknote“, sondern nur ein simples Copyright-Zeichen.
Was nun die Zeichen der Zeit betrifft, ich sehe es gelassen. Der Stein rollt. Niemand kann – oder will – ihn mehr aufhalten. Die Grundsätzliche Frage muss geklärt werden, ob ein Wirtschaftssystem das die Ausbeutung anderer Völker als „Geschäftsmodell“ versteht, weiter zur Menschheit passt. Thats all.
Wer versiert ist in Balettaufführungen, kann zum Teil die Tanzbewegungen auf der Bühne „voraussagen“. Wer versiert ist in „anderen Dingen“, ist in der Lage die Weltpolitische Lage zu „extrapolieren“. Ich bedauere nur, daß wieder einmal Russland, das wir so schändlich behandeln, einen hohen Zoll erbringen muss, um uns endgültig zu unserer Freiheit zu verhelfen. Es gibt nichts was ich sagen oder tun könnte, um die Großzügigkeit dieses Volkes und seiner Führung auch nur ansatzweise würdigen zu können.