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Finanzinstitute dürfen aus Sicht des Bankenverbandes auch bei einem digitalen Euro nicht ihre zentrale Funktion im Zahlungsverkehr einbüßen. Die Rollenverteilung zwischen Geldhäusern und der Europäischen Zentralbank (EZB) müsse auch beim digitalen Euro erhalten bleiben, forderte Henriette Peucker, Stellvertreterin des Hauptgeschäftsführers des Bankenverbandes, am Montag bei einem Pressegespräch zur Vorstellung eines Positionspapiers.
Bankenverband fürchtet digitales Zentralbankgeld
Die Ausgabe eines digitalen Euro solle allein den Banken vorbehalten und dieser müsse mit einem Bankkonto verknüpft sein. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat derweil bei digitalem Zentralbankgeld auch den Zahlungsverkehr über Ländergrenzen im Blick. Mit einem schrankenlosen Zahlungsverkehr rechnet sie gleichwohl nicht.
Laut dem Bankenverband muss bei der Einführung eines digitalen Euro darauf geachtet werden, dass Einlagenabflüsse bei den Geldhäusern verhindert werden. Auch die Gefahr von digitalen Bank-Runs müsse gebannt werden. „Wir setzen uns deshalb für ganz klare Obergrenzen ein, wie viel digitale Euros jeder Bürger haben kann, und eine sinnvolle Kontrolle, damit so etwas nicht passiert,“ sagte Peucker.