Alles anzeigenHallo Witold, denke Du hast einen medikamenteninduzierten Schaden. Ich bin keine KI. Aber ich frage sie einfach, bis sie mir sagt, was ich wissen will.
Ein Geschmacksverlust mit salzigem Geschmack von Süßem nach über 20 intravenösen Antibiotikaspritzen ist eine medikamenteninduzierte Parageusie.
Bestimmte Antibiotika (z. B. Metronidazol, Tetracycline, Ampicillin) können Geschmacksnerven direkt beeinträchtigen oder den Speichel verändern.Was tun?
- Abklärung beim Arzt: Ausschluss anderer Ursachen (Zinkmangel, Nervenschädigung).
- Zink- oder Vitamin-B12-Supplementierung, falls Mangel vorliegt.
- Mundspülungen mit 2 % Lidocain können vorübergehend lindern.
- Geduld: Die Störung ist meist reversibel, aber die Erholung kann Wochen bis Monate dauern.
- Gute Mundhygiene, viel trinken, Verzicht auf reizende Lebensmittel.
Die Symptome bessern sich in der Regel nach Absetzen der Antibiotika.
Ja, bei anhaltenden Geschmacksstörungen nach Antibiotika können zusätzlich folgende Maßnahmen helfen:
- Akupunktur: Studien deuten darauf hin, dass sie bei medikamentenbedingten Geschmacksstörungen lindern kann.
- Selen: Direkte Studien fehlen, aber als Antioxidans könnte es bei Nervenschädigungen unterstützend wirken.
- Vitamin B12: Ein Mangel kann Geschmacksstörungen verursachen – eine Substitution ist sinnvoll, wenn ein Mangel vorliegt.
- Zink: Zinkmangel kann zu verringertem Geschmacksempfinden führen, und bei manchen Patienten bessern sich die Symptome nach Gabe von Zink. Die tägliche Höchstdosis sollte 40 mg nicht überschreiten.
Natürliche Substanzen mit neuroprotektiver Wirkung, die bei antibiotikainduzierter Geschmacksstörung hilfreich sein können:
- Curcumin (aus Kurkuma): Wirkt entzündungshemmend und antioxidativ, schützt Nervenzellen und verbessert die neuronale Regeneration.
- Omega-3-Fettsäuren (aus Lein-, Chia- oder Walnüssen): Reduzieren Entzündungen und unterstützen die Zellmembranintegrität von Nerven.
- Vitamin E: Ein starkes Antioxidans, das oxidativen Stress in Nervenzellen mindert.
- Alpha-Liponsäure: Unterstützt die Regeneration von Nervengewebe und verbessert die Nervenfunktion.
- B-Vitamine (besonders B1, B6, B12): Essentiell für die Myelinisierung und Funktion der Nerven.
Diese Substanzen können die Regeneration der Geschmacksnerven unterstützen, sollten aber nach Rücksprache mit einem Arzt eingesetzt werden.
Dazu denke ich noch an Nosoden.
In der Homöopathie wird eine Nosode aus dem Antibiotikum, das die Parageusie ausgelöst hat, isopathisch eingesetzt, um die Symptome zu behandeln. Das Prinzip lautet: „Gleiches heilt Gleiches“.
So kann z. B. ein Nosode aus Penicillin bei Beschwerden nach Antibiotikaeinnahme von Penicillin helfen, um Toxine auszuleiten und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Anwendung erfolgt unter ärztlicher Anleitung, oft in Kombination mit anderen homöopathischen Mitteln wie Natrium muriaticum oder Luffa.
Für eine Nosode muss man genau wissen, welches Antibiotikum das war.Gute Besserung.
hallo Mama,
vielen herzliche Dank für den wunderbaren Vortrag! Den drucke ich mir aus, um nichts zu vergessen.
Ich nehme täglich Zink, Vit. B12 und Komplex, Vot.A 50000 Beta Carotin jeden zweiten Tag, Curcuma, D3+K1 5000i.E., Omega 3 (aus Algen), Mariendistel, Nervicil mit B1, B6 und mit noch ein paar anderen Zutaten.
Die Bemerkung mit dem Parkinson hat mich wirklich nachdenklich gemacht.
Mundhigiene ist aus meiner Sicht ok, kein Amalgam und hochwertige Keramik und Gold.
Mit der Zusatzspülung probiere ich es aus.
Zähne putze ich manchmal zweimal täglich, was allerdings nicht unbedingt für die Mundflora ist.
Habe gerade soeben einen Apfel gegessen und hat nur nach Salz geschmeckt. Furchtbar.
Die ganze Situation geht wirklich auf die Substanz, da keine Besserungen in Sicht sind.
Noch der Ulkus mit dauerhaften Polyneuropathie. Zum heulen.
Noch mal Danke für alles.
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