Hallo an alle hier! Ich bin eine besorgte Mutter. Meine Tochter klagt seit geraumer Zeit über Beschwerden, ausgehend im oberen Bereich des Rückens. Sie strahlen hinauf in den Kopf, verursachen Kopfschmerzen und ein "nebeliges" Gefühl, das sie auch geistig lähm. Außerdem strahlen die Schmerzen in die Arme aus, ihre Hände fühlen sich kalt an. Eine Atlastherapie half ihr nur mittelfristig. Sie ist ein "Sensiberl". Sie klagt auch über schlechten Appetit und über Gewichtsverlust - hat soundso nicht viel drann an ihren Rippen. Nach den Feiertagen steht ein MRT an, um vielleicht eine Ursache zu finden. Hat hier jemand eine Idee? Vielen Dank für jede Nachricht!
Probleme/Störungen in Wirbelsäule/Rückenmark/Spinalkanal - Erfahrungen, Tipps und alternative Möglichkeiten
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bermibs
23. Dezember 2025 um 13:53 Hat den Titel des Themas von „Störungen im Rückenmark“ zu „Probleme/Störungen in Wirbelsäule/Rückenmark/Spinalkanal - Erfahrungen, Tipps und alternative Möglichkeiten“ geändert. -
Hallo und willkommen hier im Forum, Ikarus! Bei der MRT werden Kontrastmittel eingesetzt, die besonders bei empfindlichen Patienten, also bei "Sensiberln", wie Du sie nennst, Nebenwirkungen haben können. Daher möchte ich Dich davor warnen! Ich würde es zuerst mit Akupunktur bei einem guten chinesischen Arzt oder einer guten chinesischen Ärztin versuchen, da ich weiß, dass sie schon vielen Menschen, die ich kenne, bei solchen und ähnlichen Beschwerden sehr geholfen haben.
ZitatGadolinium ist ein Metall, das im Kontrastmittel in gebundener Form enthalten ist. In der Regel scheiden es die Nieren wieder aus. Untersuchungen zeigen aber, dass bestimmte gadoliniumhaltige Substanzen auch noch nach Jahren im Körper, etwa in der Haut oder im Gehirn, nachweisbar sind. Daher hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sogenannte lineare Kontrastmittel mit Gadolinium von 2018 an verboten.
Weiterhin zugelassen und unbedenklicher sind sogenannte makrozyklische Kontrastmittel mit Gadolinium. Sie binden das Metall besser, die Substanzen werden daher im Körper nicht freigesetzt, sondern wieder ausgeschieden. Diese Kontrastmittelart kommt vor allem in der neurologischen Bildgebung, zur Untersuchung von Gelenken, Blutgefäßen, Rückenmark und Herz oder zur Identifizierung von Tumoren zum Einsatz.
Anmerkung von mir: "unbedenklicher" heißt nicht unbedingt garantiert immer risikofrei, denn ein Risiko besteht selbstverständlich immer.
ZitatDer Einsatz von Kontrastmitteln bei bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie oder der Computertomographie ist nicht immer nötig. Entscheidend ist, welche Körperregion näher betrachtet werden soll oder ob die zu untersuchende Person an Erkrankungen leidet, für die der Einsatz von Kontrastmittel ein Risiko darstellt. Unverzichtbar ist Kontrastmittel derzeit bei einem MRT der Gefäße sowie bei einem MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT). Grundsätzlich finden viele MRT- und CT-Untersuchungen ohne die kontrastbildende Substanz statt und liefern dennoch aussagekräftige Bilder für die Diagnostik.
MRT-Kontrastmittel mit Gadolinium führen nur selten zu allergischen Reaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Rötungen. Gelegentlich kommt es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, einem gestörten Geschmacksempfinden oder Kältegefühl an der Injektionsstelle. Menschen mit Nierenfunktionsstörungen haben außerdem das Risiko einer sogenannten nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) – eine seltene Erkrankung, bei der sich die Haut, das Bindegewebe und die Körperorgane verdicken.
Hier nachzulesen:
: https://www.aok.de/pk/magazin/koe…nebenwirkungen/
ZitatKontrastmittel MRT – wie lange im Körper?
Lange Zeit gingen Mediziner davon aus, dass MRT Kontrastmittel nach wenigen Stunden wieder ausgeschieden werden. Das stimmt jedoch nicht für das im Kontrastmittel enthaltene Gadolinium: Der Organismus kann das Schwermetall nur eingeschränkt abbauen, wodurch es mehrere Jahre hinweg im Körper verbleiben kann.
Kontrastmittel Risiken
Ein Risiko besteht bei Kontrastmitteln, die das Schwermetall Gadolinium enthalten, welche zu einer Gadolinium-Vergiftung führen können. Wie beschrieben kann Gadolinium vom Körper nur schwer wieder ausgeschieden werden. Es lagert sich unter anderem in der Leber, den Nieren, Haut, Knochen und im Gehirn an und lässt sich dort noch Monate bis Jahre nach der MRT Untersuchung nachweisen. Ob eine Gadolinium-Vergiftung vorliegt, kann über einen Urin-Test geprüft werde.
ZitatBislang gibt es noch keine eindeutigen Hinweise darauf, welche Gesundheitsschäden genau abgelagertes Gadolinium hervorrufen kann. Jedoch weisen Patienten mit einer Gadolinium-Vergiftung oftmals ein breites Spektrum an Symptomen auf, wie Kopf-, Knochen- und Ganzkörperschmerzen, Schwäche, Muskelzuckungen sowie Konzentrationsprobleme und Müdigkeit. Mit jeder erneuten Gabe eines MRT Kontrastmittels reichert sich das Schwermetall weiter im Körper an, damit steigt auch das Gesundheitsrisiko. Patienten und Mediziner sollten daher alle MRT Untersuchungen dokumentieren, um einer zu häufigen Verabreichung von Kontrastmitteln vorzubeugen.
Info-Quelle hier: https://www.praktischarzt.de/untersuchungen/mrt/kontrastmittel/
Achtung! Es gibt eine verträglichere Alternative zu den herkömmlichen Kontrastmitteln:
ZitatMRT: Geht‘s auch ohne Kontrastmittel? Ja, mit Zucker!
Wissenschaftlern im Deutschen Krebsforschungszentrum ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen des Universitätsklinikums Heidelberg gelungen, Gehirntumoren mit einem neuen MRT-Verfahren sichtbar zu machen. Statt der üblichen Kontrastmittel, die für den Körper belastend sein können, nutzen sie eine einfache Zuckerlösung.
Nachzulesen hier:
