...Schwaben waren und sind nicht geizig. Sie sind sparsam. Und das mussten sie damals auch sein. Genau wie Schottland ist das Schwabenland eine eher karge Landschaft. Der Spruch: Viel Steine gab´s und wenig Brot, beschreibt das Leben der Schwaben recht gut. Auch heute noch klauben die Bauern die Steine aus den Äckern, damit sie besser pflügen können.
...sagt ein weiteres Sprichwort: Bei den Reichen lernt man das Sparen, bei den Armen das Kochen...
„Bei de Reiche lärnd ma s’schbara, bei de Arme s’kocha“.
Während Reiche oft vorleben, wie man Vermögen aufbaut und durch striktes Haushalten bewahrt, zeigen arme Menschen, wie aus einfachen, günstigen Zutaten mit viel Kreativität köstliche, nahrhafte Gerichte gezaubert werden können.
Z. B. Vegetarischer Eintopf mit Kichererbsen: 1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g), 100 g rote Linsen 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 400 ml Tomaten , Sorte Roma/Flaschentomaten, frisch oder Dose, 500 ml Gemüsebrühe, 1 EL Öl (z.B. Olivenöl), Gewürze: Salz, Paprikapulver edelsüß, etwas Fenchel-Gewürz, gemahlen, ein wenig Currypulver oder Kreuzkümmel, ein wenig Möhren und Kartoffeln.
Zwiebeln und Knoblauch in Öl glasig dünsten. Die roten Linsen, Kichererbsen (inklusive Flüssigkeit), klein geschnittene Tomaten und Gemüsebrühe dazugeben, klein gewürfelte Möhren und Kartoffeln und die Gewürze hinzufügen, gar kochen, gelegentlich umrühren.
En Guada!, Lass der/euch schmecka! und G’sengte Mahlzeit! ![]()
Übrigens die Hilfsorganisationen helfen in Wirklichkeit nur ihren Gründern, und zwar reich zu werden. Das wurde mir irgendwann bewusst. ich helfe aus diesem Grunde lieber persönlich vor Ort. Dann weiß ich, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.