Beiträge von Franna

    Hallo Zusammen,


    ich freue mich über ein paar Antworten. Die Kuhmilch ist bekannter Weise für den Erwachsenen nicht empfehlenswert. Hier kommen meine Fragen:


    Sprechen wir nur von der industriell bearbeiteten Milch, die eher schädlich sei? Oder ,,frisch gezapft" von der Kuh? So hole ich für meine Familie Milch. -Vom Bauern-über die Melkmaschine-direkt in meine Milchkanne- . Ich erwärme Sie auf 70Grad und kühle sie runter. Was ist mit den Vitaminen die in der Milch stecken? Vit. A, B2, B12, Niacin, Folsäure.... . Ist der erwachsenen Körper nicht in der Lage die Vitamine zu verarbeiten, oder sind die Nachteile der Milch (entzündungsschubfördernd, darmwandschädigend) so stark, dass es sich nicht lohnt, die Vorteile der Milch als erwachsener Mensch zu nutzen. Was hat das Kind, was der Erwachsene nicht mehr hat, weshalb die Milch in den Hintergrund rückt?


    Und noch einen Nebenfrage: Was wird der Milch in der ,,Industrie" zugesetzt. Wodurch wird sie schädlich?


    Danke, Franna

    Hallo Bernd,


    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich hatte gestern ein Gespräch mit der Klinik-Kinderärztin bezüglich des Vit K. Sehr ernüchternd. Es bekommen alle Neugeborenen Vit K, denn es haben alle NGs Vit K-Mangel. Auf meine Frage der Meßbarkeit sagte sie, man könne das nicht messen. Also alle gesunden NGs bekommen 2mg Konakion oral, ab drei Std nach der Geburt und dreimal wiederholt, Frühchen bekommen es i.m. Die Wirkstoffzusammensetzung kenne sie nicht. Randomisierte Gruppen gebe es auch nicht, verständlich aber trotzdem ein Mangel in der Wissenschaftlichkeit. Oder besser gesagt, trotz fehlender Meßbarkeit des Vit-K-Istzustandes beim NG und der Vormilch bei der Mutter bietet man routinemäßig 2mg an. Selten wird es abgelehnt, ihr sei kein Fall bekannt. Wenn ich Angst vor chemischen Substanzen habe, solle ich es einfach ablehnen. Ich habe betont dass es mir nicht ums einfach ablehnen oder zulassen geht, sondern um Antworten/Klarheit.


    Weiterhin meint sie, dass grundsätzlich bei allen Müttern die Vormilch zu gering sei um den K-Mangel auszugleichen. Es läge an der heutigen Ernährung. Auch die Vormilch wird nicht auf K-Menge untersucht. Ich könnte jetzt behaupten dass ich für eine ausgewogene Ernährung über einen langen Zeitraum sorge, aber vielleicht behauptet das jeder von sich. In der Literatur steht dass die Lebensmittel nicht mehr auf dem Nährboden/Lebensraum wachsen wie es sein sollte. .


    Ich sprach in der Apotheke über das Präparat Konakion und es stellte sich heraus, dass es wohl deutschlandweit nur dieses Präparat für NGs gebe. Molekulare Beschaffenheit konnten die mir auch nicht sagen. Ich könne mich ja mit dem Hersteller Roche in Verbindung setzen.


    Ich solle mich aber nicht verrückt machen, es muss ja nicht stimmen dass chemisch hergestelltes Vit K toxisch wirkt. Hmm. lass ich mal so stehen.


    An alle Mütter! Hinterfragen heißt nicht Panik machen sondern nach Antworten suchen um für sein Kind verantwortungsvoll zu entscheiden. Denn die Ärzte haben tatsächlich nicht alles auf dem Schirm.


    Ich werde es beim Hersteller versuchen, aber ich weíß, dass die Hersteller nicht immer deklarationspflichtig aller Substanzen sind, solange sie einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Aber vielleicht können sie mir doch meine Fragen beantworten.


    ich werde berichten :) .

    Hallo Manfred,


    ja das find ich toll, denn Dr. Schweikart ist auch mir schon lange ein Begriff, auf seinen Seiten stöber ich aufgrund anderer Themen sehr gerne herum. Auch Dieser erklärt die molekulare Veränderung durch Synthetisierung und vergleicht sie mit denen auf pflanzlicher Basis.... . Leider sind meine Chemiekenntnisse sehr gering, sodass ich nicht in jedem Punkt folgen kann.


    Inzwischen habe ich mit betroffenen Müttern gesprochen die genauso wie ich an ihre Recherchegrenzen stoßen. Interessanterweise ist das Buch ,,Die Kindersprechstunde" in folgendem verändert worden. Vor ca 15Jahren wurde das Thema Vit K noch ausführlicher beschrieben. Es gab sogar Rezepte zur Herstellung eines Präparates für die Hausapotheke. In der neuesten Ausgabe ist das bereits verschwunden. Könnte man schon misstrauisch hinterfragen. Vielleicht gab es aber da mehr Hausgeburten und die Beschaffung/ Herstellung der Präparate basierte nicht auf dem Kostenfaktor.


    Leider habe ich das Wichtigste in meinen Überlegungen vergessen und bewege mich wohl wirklich in einem speziellen Bereich. Mein Mann also der Papa des Kindes hat eine Gerinnungsfaktorleiden der Klasse 5. Den Erbgang weiß ich nicht auswendig.


    Ich muss also ein gutes Gespräch mit einem Arzt finden, um das Experimentieren an meinem Kind zu vermeiden.


    Vielen herzlichen Dank für deine Beiträge. Als Anregung Dr. Andreas Noack, https://www.ursprunc.de/, Er wird allgemein als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, wirkt aber sehr geordnet in seinen Ausführungen.

    Hallo Kokosfan,


    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich werde nach dem Buch stöbern. Wo gibt es die Studien über die Wirksamkeit der auf pflanzenbasis hergestellten Präparate Wenn nicht in dem Buch). Und wie sieht es in der Praxis aus. ,,Herr Doktor ich besorge mir selber das Präparat und Sie dürfen es dann in mein Kind träufeln?"


    eine Generelle Frage: Wie ist der Normwert Vit K eines Neugeborenen? Wie ist der meßbar (Plazenta?)? Wird er nach Verabreichung auch gemessen? Oder bleibts bei einer Standardeinheit? jedes Kind wiegt unterschiedlich Es heißt wohl dass es keine Hypervitaminosen im K-Bereich gäbe aber doch spricht man von ,,Ablagerung" in der Leber bis zu Leberfunktionsstörungen wenn es überdosiert wäre. Seit wann wird die Prophylaxe angewandt und was war der ausschlaggebende Faktor? Viele Hirnblutungen bei Neugeborenen?


    Die Studien, die Du erwähntest sind die transparent oder besser gefragt wer hat die finanziert?


    Vielen Dank.

    Hallo Bernhard,


    danke für den Hinweis. Tatsächlich ist hier die Notwendigkeit von Vit K und D nicht zu trennen. Nur suche ich noch nach der Wirksamkeit chemisch/synthet. hergestellter Präparate des Vit K.(also nicht auf Pflanzenbasis)

    Vitamin K2 bei Neugeborenen

    Hallo an Alle und danke schon mal im Voraus für die Austauschmöglichkeit.


    Ich bin neu hier und weiß nicht ob das Thema schon besprochen wurde.


    In ca zwei Wochen entbinde ich in der Klinik und hab in der Literatur erfahren dass dem Neugeborenen prophylaktisch Vitamin K zur Vermeidung von eventuellem Hirnbluten verabreicht wird. Bücher:,,Die Hebammensprechstunde", "Die Kindersprechstunde"...


    Es wird ergänzend gesagt, dass es keine Studien/ Beweise gibt, ob die Vit K Gabe tatsächlich Hirnblutungen vermeiden kann. Aber das nächste, was mich im Unklaren lässt, ist dass die Präparate chemisch hergestellte Formen, also aus anderen atomaren Verbindungen bestehen, also vom Chemiker als hoch toxisch eingestuft werden. (Dr.Andreas Noack, Chemiker) Man hat zusammengefasst, dass diese chemische ,,Kopie" nicht die gewünschte Wirkung haben kann.


    Allgemeine schulmedizinische Anleitungen/ Beschreibungen vertiefen das Thema nicht, sondern erläutern lediglich den Ablauf der Vit K Gabe und die Wirkung. Es wird aber nicht beschrieben, welche Präparate benutzt werden.


    Natürlich steht es mir als Mutter frei die Prophylaxe abzulehnen, nur möchte ich gerne wissen was ich zulasse oder ablehne.


    Hat jemand Erfahrungswerte/Quellen zu diesem Thema?


    Danke.