Magnesium-Threonat ist ein relativ neuartiges NEM, das man als Kunstprodukt aus der Chemieküche bezeichnen kann (Dosis entspricht ~ 2730 mg L-Threonat und 250 mg Magnesium).
Ein Kunstprodukt aus der Chemieküche, das mit einem ähnlichen Trick wie die mRNA-Spritzen arbeitet.
Ähnlich heißt nicht identisch. (Und - obwohl es hier nicht hinpasst - wünsche ich Dir, dass Du kein Diabetes bekommst. Von wegen Chemieküche und so. Das für Diabetiker lebenswichtige Insulin stammt ebenfalls aus der Chemieküche und wird heutzutage rein biotechnologisch produziert. Dieser aufwändige Prozess basiert auf genetisch modifizierten Bakterien und benötigt eine Vielzahl von Einzelschritten)
Ich finde es doch interessant, dass man es liked, wenn Dirk versucht, mir im Namen der NEM-Industrie irgendwas zu unterstellen oder dazu abstruse Begründungen bringt, die sich auf Autopflege oder Echsen beziehen.
An welcher Stelle habe ich etwas von Autopflege geschrieben?
Wenn es biologisch vorgesehen wäre, dass bei der Ernährung oder Einnahme große Mengen an Magnesium im Hirn landen, dann würden auch große Mengen Magnesium dort hinkommen. Das ist es aber nicht.
Sagt wer?
Zudem sehe ich in deinem Text keine einzige Stelle, die beweisen würde, dass wir heute mehr Magnesium als früher brauchen würden. Ich bezweifle, dass das früher interessiert hätte.
Ist heute eventuell anders? Vielleicht einfach aus dem Grund, dass wir heute um einiges länger leben als unsere Ur-Ur-Ur-Vorfahren? Die Neandertaler beispielsweise entwickelten sich im Pleistozän, also vor gut 115.000 Jahren und starben meist im zarten Alter von 40 - 45 Jahren. Nur äußerst selten erreichten sie ein Alter von 50 bis 60 Jahren. Wir werden heute im Schnitt aber 70, 80 Jahre alt oder sogar noch älter, unser Gehirn ist darauf aber noch nicht eingestellt, so blöd sich das anhört. Und wir wissen heute längst, dass ein höheres Alter oft mit massiven Einschränkungen der Gehirnleistung einhergeht, nämlich einem massiven Verlust von Synapsen. Eines der pathologischen Hauptmerkmale des Morbus Alzheimer. (Von dem übrigens zu einem sehr hohen Anteil Frauen betroffen sind, ich würde mir daher als Frau mal einige Gedanken machen, ob Magnesium L-Threonat nicht vielleicht doch die bessere Alternative zu Alzheimer ist)
Ein gut funktionierendes Gehirn auch im hohen Alter war früher aber gar nicht vorgesehen, warum auch, die Menschen wurden eben nicht so alt. Daher war es damals evolutionsmäßig gar nicht wichtig, größere Mengen an Magnesium ins Gehirn zu schleusen. Der Abbau von Synapsen fand im Alter von 40 Jährchen noch gar nicht statt oder war so schwach ausgeprägt, dass es zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen kam.
Das ist heute allerdings anders. Nicht nur, dass wir heute problemlos 60 Jahre alt oder älter werden, wir arbeiten sogar noch bis kurz vor dem siebzigsten Lebensjahr. Und haben dabei um einiges mehr Stress als unsere Vorfahren damals. Unser Gehirn muss dennoch funktionieren. Tut´s aber nicht, wenn man sich mal die Statistiken der Alzheimer-Demenz-Erkrankten ansieht. Und wir wissen mittlerweile, dass auch in den nächsten Jahrzehnten immer mehr Menschen von einer Demenz betroffen sein werden.
Heute ist bekannt, dass Magnesium ein kritischer Faktor bei der Kontrolle der Synapsen-Dichte und -Plastizität ist. Im Alter verlieren neuronale Pfade des Gehirns an Breite und Elastizität, die Informationsübertragung wird ineffizienter, wir lernen und erinnern uns schlechter. Das Neuronale wird immer weiter und dabei dann auch noch immer schneller abgebaut, ich für mein Teil möchte so etwas denn doch lieber nicht erleiden müssen.
Wissenschaftler des Neuroscience Research Institute, Health Science Center, Peking University in Beijing, China, konnten bereits 2014 mit ihren Studien zeigen, dass eine Behandlung der Versuchstiere mit Magnesium-L-Threonat (MgT) zu einer Verringerung der Aß (= ß-Amyloid)-Plaques im Gehirn führte und vor einem Synapsen- sowie Gedächtnisverlust schützte. Dies funktionierte sogar in Fällen, bei denen Demenz bereits vorhanden war. Das alles reicht mir eigentlich schon als Info. Zumal ein Zuviel an Magnesium normalerweise ohne Probleme wieder ausgeschieden wird.
(Und nur mal nebenbei: Es gibt neben Magnesium L-Threonat noch eine weitere Magnesium-Form, die die Blut-Hirn-Schranke überwindet - Magnesiumbisglycinat. Also eine organische Verbindung aus Magnesium und der Aminosäure Glycin.
Solche Verbindungen werden auch als Chelatkomplexe bezeichnet. Und wenn die Aminosäure in doppelter Form vorliegt, wird die Silbe „bis“ in Magnesium(bis)glycinat eingeschoben)
(Und nochmals nebenbei: Lipidnanopartikel der C-Spritzen mit Magnesium L-Threonat zu vergleichen ist schon ziemlich schräg. Immerhin handelt es sich bei der C-Spritzenplörre nicht einfach um Nanolipide, sondern um kationische Nanolipide und genau das ist es, was dieses C-Spritzenzeugs unter anderem so gefährlich macht. Oder andere Spritzen mit dieser Technologie)