Beiträge von von Perlbach

    Na ja, diese These mit den Reptilien konnte man schon am 23. 01. auf sputniknews.com lesen, auch die South China Morning Post berichtete am gleichen Tag darüber.

    Im Artikel auf Sputniknews erklärt dann ein gewisser Yu Xiaohua, Prof. für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung von der Georg-August-Uni in Göttingen, dass seiner Meinung nach der Höhepunkt der Corona-Krise wohl erst Anfang März erreicht wäre. Auf den Seiten von watson.de erklärte aber der Chef des nationalen Virus-Expertenteams, Zhong Nashan, allerdings am 05.02. (also vorgestern), der Höhepunkt der Epidemie sei in gut 10 Tagen erreicht.

    Und nun? Zwei "Experten" mit unterschiedlichen Einschätzungen. Sollen wir jetzt würfeln?

    Dann standen am Anfang Fledermäuse in Verdacht der Virus-Übertragung, jetzt sind es wohl doch eher zwei Arten aus der Familie der Giftnattern, nämlich die Vielgebänderte Krait und die chinesische Kobra ....

    Lach :) das Phänomen nennt sich Massenpsychose. Oder auch Massenhysterie. Die Briten nennen so etwas MPI, Mass Psychogenic Illness. Wobei das dann schon die ziemlich krasse Form ist.

    Es begann mit einer Maus: Am 15. Februar 1787 brachte eine Arbeiterin eine Maus in eine Baumwollmanufaktur in Lancashire, um ihre Kollegen zu erschrecken, was ihr auch gelang. Eine andere Arbeiterin brach in Panik aus und erlitt einen Schwächeanfall, der Stunden anhielt.

    Eine solche Tierphobie wäre kaum eine Meldung wert gewesen, doch die Angsthaberin löste eine Kettenreaktion aus: Am nächsten Tag litten drei weitere Arbeiter unter den gleichen Anfällen, einen weiteren Tag später „infizierten“ sich noch einmal sechs. Die Besitzer schlossen jetzt das Gelände, und ein Gerücht machte die Runde: Eine Epidemie sollte die Manufaktur heimsuchen – ausgelöst durch kontaminierte Baumwolle.

    Der Arzt William St. Clare reiste von Preston aus an und fand 24 Kranke vor. Ob allein durch die Anwesenheit eines Arztes oder durch St. Clares aufklärende Worte bedingt, ist unbekannt, jedenfalls endete die „Seuche”, nachdem der Mediziner die Geschehnisse begutachtet hatte. Er schloss: „Es war nervlich bedingt, einfach zu heilen und nicht durch die Baumwolle verursacht.”

    2012 rochen Schülerinnen in der Takhar Provinz in Afghanistan einen schlechten Geruch in ihrer Schule. Sie fühlten sich benommen, ihnen war schwindlig, und sie wurden schwach. Die Schülerinnen fürchteten einen Massenvergiftung. Ärzte fanden keinen organischen Grund für die Beschwerden der Mädchen. Die Ursache für die Symptome war die Angst der Mädchen, die fürchteten, von den Taliban vergiftet zu werden.

    Und nach 9/11 wurde jeder nicht-deutsch-aussehende Fahrgast in öffentlichen Verkehrsmitteln missstrauisch beäugt, besonders dann, wenn er einen langen Mantel trug.


    In diesem Sinne Lebenskraft, einnmal gründlich die Hände desinfizieren hätte sicherlich gereicht :);)

    Der Ernährungsnotstand ist durch das exzessive Auslaugen unserer Böden in gleiche Nähe wie die 10 Milliarden gerückt. Dazu gibt es Untersuchungen der UN und einen Artikel von René - Der Boden-Burnout: Nur noch 60 Ernten weltweit – dann ist Schlussˍ

    Zunächst - ja, es stimmt. Die Agrarlobby, das Großkapital überhaupt benimmt sich, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Böden sind ausgelaugt, Mikroplastik verseucht die Meere, Raubbau wegen seltener Erden, Erdöl-Fracking, Atomenergie und 5G. Und dann noch der UN-Bericht über max. 60 Ernten. Keine guten Aussichten. Punkt.

    Aber - es gibt Gegenbewegungen: Wer hätte vor mehr als 20 Jahren damit gerechnet, dass es beispielsweise eine Organisation wie FoodWatch geben wird? Wer hätte vor 10 Jahren mit einem Julian Assange und seinen WikiLeaks-Veröffentlichungen gerechnet, wer vor 7 Jahren mit einen Edward Snowden?

    Wer hätte damit gerechnet, dass ein Historiker mit Namen Dr. Daniele Ganser aus der Schweiz ein Buch veröffentlicht mit dem Titel "Illegale Kriege", in dem er die illegalen Kriege der USA unter die Lupe nimmt?

    Wer hätte vor 2 Jahren damit gerechnet, dass eine 15-jährige Schülerin aus Schweden um den Globus reist und eine Umwelt-Bewegung auslöst?

    Und, und, und ....

    Ich bin, obwohl ich auch oft Dinge ankreide aber absolut kein Freund von "Panik-Hysterie". Solange es noch Erscheinungen gibt wie die oben aufgeführten, ist für mich noch nichts verloren!

    Das Szenario gab es schon einmal im Kleinen auf der Erde - die Osterinseln.

    Nun ja, sicherlich haben die Rapa Nui viel zu Ihrem Elend beigetragen, allerdings auch deshalb, weil sie so bekloppt waren und ihre gesamte geistige Elite abschlachteten.

    Im 19. Jahrhundert verschleppten dann die Europäer viele der Einheimischen nach Peru und Tahiti. Die große Zeit der Sklavenverschleppung aus Afrika war vorbei, Großgrundbesitzer aus Südamerika suchten daher neue Ressourcen im Pazifik. Jeder, der auch nur irgendwie greifbar war, wurde brutalst verschleppt, diejenigen, die sich weigerten wurden einfach erschossen. Die wenigen, die später zurückkehrten brachten die Pocken und die Lepra mit.

    Dann kamen Priester und Mönche um das Inselvolk zu bekehren, Europäer unterdrückten das Volk der Rapa Nui, sie wurden aus ihren Dörfern vertrieben und in der Stadt Hanga Roa hinter Stacheldrahtzäunen eingepfercht.

    Das alles sind Gründe, weshalb die Kultur, das Land der Osterinsel zugrunde gingen, nicht aber nur ein Versiegen der Lebensgrundlagen, der Lebensmittel.

    das mit der Überbevölkerung ist leider kein Mythos. Wir steuern in den nächsten Jahrzehnten auf die 10 Milliarden zu bei gegenwärtig 7,5 Mrd.

    Klar kann man mit anderer Ressourcenverteilung zugunsten der Menschen und Abkehr von der Fleisch dominierten Landwirtschaft einiges abfangen.

    Das Problem wird damit aber nur weiter hinausgezögert aber nicht gelöst.

    Schau dir doch einmal den Film "10 Milliarden" von Valentin Thurn an.

    Ich sehe so etwas ziemlich kritisch - woher will man heute schon wissen, wieviele Menschen in 20 oder 30 Jahren auf diesem Planeten leben? Durch Hochrechnungen? Die schaffen es ja noch nicht einmal, das Wetter für die nächsten 4, 5 Tage hochzurechnen.

    Und was heißt überhaupt Überbevölkerung? Bezogen auf was? Es wird immer wieder von "denen in Afrika" gesprochen, dabei stellt den größten Anteil der Weltbevölkerung, nämlich gut 60%, der asiatische Raum.

    Die natürliche Bevölkerungsentwicklung in den Staaten der EU und der Euro-Zone sinkt sogar seit einiger Zeit. Und da die Asiaten vor längerem eingesehen haben, dass etwas nicht stimmt, hatte China ja die Ein-Kind-Politik eingeführt. Das war zwar zu kurz gegriffen, weil´s nach hinten losgegangen ist, zeigt aber einen richtigen Ansatz, wie ich finde.

    Und dem Film "10 Milliarden" kann man andere Filmbeiträge gegenhalten, in denen eindeutig belegt wird, dass sogar 11 Milliarden Menschen auf diesem Planeten Platz hätten und sogar durch Bio-Landwirtschaft ernährt werden könnten. Um es auf die Spitze zu treiben - würden alle Menschen nur noch vegan leben, gäbe es genug Nahrung für 4 Milliarden Menschen mehr auf diesem Planeten.

    Aber auch dieses Szenario beinhaltet viel Konjunktiv, genau wie der Film ....

    Ich erinnere mich als der Arzt meiner Tochter sagte, er verschreibt ihr doch keinen Ferrari, als sie ihn auf das Biologika vor 1 Jahr mal ansprach.

    Vor kurzem wollte er es ihr aufdrängen, weil er wohl herausgefunden hat was das für ne gute Einnahmequelle so nebenbei ist.

    Ich glaube, dass da ein anderer Faktor hinter steckt. Da Biologika ziemlich teuer sind und auch schwere Nebenwirkungen haben können, werden sie nicht bei jedem angewandt.

    Zunächst müssen diese Patienten eine Reihe von Kriterien erfüllen. Zum Beispiel muss ein Patient mit rheumatoider Arthritis mindestens zwei verschiedene DMARD (Krankheitsmodifizierende Antirheumatika) versucht haben – möglicherweise in Kombination mit Kortison. DMARD sind Arzneimittel, die Entzündungen in den Gelenken reduzieren. Nur wenn diese Behandlung dann keinen Erfolg gebracht hat, wird ein Biologika angewandt. Ein DMARD wirkt normalerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten. Wenn das DMARD nicht ausreichend wirkt, wird die Behandlung abgebrochen.So zumindest meine Informationen.

    So verwerflich finde ich das jetzt nicht - dass für bestimmte Szenarien Vorsorge getroffen werden muss ist verständlich. Dazu gehört nun mal auch das Durchspielen irgendwelcher gesundheitlicher Notfälle.

    Auch der Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr "üben" immer wieder Katastropheneinsätze.

    Es ist immer besser sich mit der richtigen Handhabung eines Feuerlöschers zu beschäftigen bevor es brennt, hinterher kann es zu spät sein. Auch wird ja in Betrieben immer mal wieder der Ernstfall geprobt, damit die Beschäftigten im Notfall wissen, wo ihr entsprechender Sammelplatz ist.

    Leider ein frommer Wunsch, den Goethe da im ersten Kapitel seines "Faust" geäußert hat, hat doch bereits Alexander von Humbold besonders 1829 auf seiner Russlandreise das Gegenteil bewiesen. Nur glaubte er weder an Hebel noch an Schrauben, sondern vielmehr an Mikroskop, Teleskop, Hygrometer und besonders an seine "Inklinationsbussole", seinem Messinstrument zur Bestimmung der Kraft des Magnetfeldes der Erde.

    Aber nicht erst ab diesem Zeitpunkt nimmt das Unheil also seinen Lauf und ich befürchte leider, dass es heute keinen Meister geben wird, der die Besen des Zauberlehrlings wieder in die Ecke stellen wird. Ganz im Gegenteil teilen wir den Besen, wie der Zauberlehrling, nicht nur in zwei Teile, wir zerhacken den Besen bis zur Unkenntlichkeit und sind dabei blind für die Geister, die wir riefen ...

    youtube.com/watch?v=dGx9MPSBWPY

    Ich habe noch nie zuvor von militärisch olympischen Spielen gehört.

    Mir gruselt es.

    Nettes Filmchen, bei einem Punkt sehe ich das allerdings etwas anders als der Kommentator:

    Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass die Amis etwas damit zu tun haben. Allerdings in einer anderen Form - nämlich deren Einfluss auf die WHO. Immerhin sind die USA (zusammen mit der Gates-Stiftung) die größten Geldgeber der WHO. Warum soll nun nicht subtil Einfluss auf die WHO genommen worden sein mit der Absicht, Chinas Regierung zu umfassenden Quarantänemaßnahmen zu nötigen? Ergebnis wäre dann das, was wir im Moment erleben - eine sich anbahnende Regierungskrise und ein Erlahmen der Wirtschaft.

    Eine Bekannte ist Krankenschwester in einem Krankenhaus, dort konnten sich vor einigen Tagen die Mitarbeiter gegen Grippe impfen lassen (Corona-Panik lässt grüßen). Mittlerweile haben einzelne Stationen Probleme mit der Versorgung der Patienten - viele Mitarbeiter sind an Grippe erkrankt :D;(

    Nee, sorry, ich bin jetzt raus aus dem Thema.

    Dass Menschen für eine Organentnahme auf grausamste Weise ausgeweidet werden, ist nun mal Fakt. Hierzu gibt es nicht gerade wenige Erfahrungsberichte, nicht nur von Familienangehörigen, sondern auch von Transplantationsmedizinern und Mitarbeitern der entsprechenden Kliniken. Die in nicht gerade wenigen Fällen dann aus moralischen Gründen den Job an den Nagel gehängt haben.

    Wenn sich verschiedene Ärzte gleichzeitig am OP-Tisch um einen Explantations-Patienten drängen, bei eventuellen Schwierigkeiten ungehalten werden und ihre ärztlichen Kollegen während der sich vielleicht schwieriger zu gestaltenden Organentnahme auf übelste und ruppigste Art unter Druck setzen, nur weil man schnell "fertig" werden muss, hat das nichts mehr mit Ethik oder Nächstenliebe zu tun.

    Hier geht es um ein Milliardengeschäft!

    (Übrigens genau wie auch bei Krebs und der unsäglichen Impferei, bei der ja über die vielen Impfgeschädigten, Impftoten nicht geredet wird, nicht geredet werden darf)

    Nur so ist es auch zu erklären, dass zumindest bis vor Kurzem noch nach solch einer Ausweidung eines menschlichen Körpers, die blutgetränkten OP-Tücher einfach in den nun leergeräumten Körper entsorgt wurden, um ihn wieder zu "füllen". Auch das ist kein Horrormärchen, sondern leider bittere Wahrheit. Unterhalte Dich einfach mal mit einem Bestatter, der solche Opfer aufbahren musste. Hatte ich ja weiter oben auch schon etwas zu geschrieben.

    Und nicht nur Du bist mit Ärzten und Krankenhäusern aufgewachsen, auch ich habe im direkten Verwandschaftsbereich, sowie im Bekanntenkreis etliche Menschen, die im Krankenhaus, in der Pflege und im Hospiz arbeiten. Von daher bekomme ich so einiges mit, was dort tagtäglich abläuft.

    Und NEIN! Du bist kein schwieriger Mensch, schon mal gar nicht, nur weil Du vielleicht eine andere Meinung, eine andere Einstellung zum Thema hast! Das liegt in der Natur der Sache.

    Und Diskussionen bringen immer eine Horizonterweiterung, egal in welcher Art. Selbst dann, wenn das Thema nicht so erfreulich ist.

    Es ist und bleibt schwierig mit jemandem über dieses Thema zu "diskutieren", der direkt betroffen ist, ganz klar.

    Dennoch mal einge weitere Gedanken:

    1. Warum wird auf der einen Seite alles medizinisch Mögliche bezahlt, um Menschen mit irreversiblen Organschäden, mit Hilfe von Transplantation eine angeblich höhere Lebensqualität zu geben, während auf der anderen Seite pflegebedürftige Menschen oftmals um die einfachsten Hilfsmittel kämpfen müssen? Es scheint kein Problem zu sein, Behandlungskosten für eine Transplantation, die nicht selten in die 100.000ende gehen zu realisieren. Dafür spart man dann bei den Kranken und Behinderten, die keine Lobby haben.
    2. Die meisten Menschen wissen einfach nicht, auf was sie sich einlassen, wenn sie einer Organentnahme (Spende) im Falle ihres Sterbens zustimmen! Die Hirntodregelung wurde einzig zu dem Zweck getroffen, dass Ärzte sich nicht verantworten müssen, wenn sie lebende Menschen auf dem OP-Tisch töten.
    3. Warum verschweigt man den Bürgern, dass der Mensch noch leben muss, wenn seine Organe entnommen werden? Mit Fragen wie: "Sind sie bereit nach Ihrem Tod Organe zu spenden", werden die Bürger ganz gezielt und ganz bewusst getäuscht. Diese Täuschung beginnt schon allein damit, dass auf dem Organspendeausweis der Satz steht. "Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende ...." Jeder Nicht-Informierte versteht diesen Satz vollkommen falsch, muss er doch glauben, dass ihm seine Organe erst nach seinem Tod entnommen werden, was definitiv falsch ist. Kaum jemand weiß, dass beispielsweise Gewebe, die entnommen werden, oftmals für Forschnugszwecke gebraucht werden und nicht um Leben zu retten. Und diee Täuschung will bzw. wollte man nun auch noch in größerem Stil einführen. Da diese ganze Sache von der Transplantationslobby gesteuert wird, kann eine umfassende und ehrliche Aufklärung nicht erwartet werden. Man rechnet geradezu mit der Gutgläubigkeit der Menschen.
    4. In unserer zivilisierten Welt regaiert man mit Entsetzen gegenüber Eingeborenstämmen, für die das Essen von Menschenfleisch normal war, hat selbst jedoch keine Skrupel davor, lebende Mitmenschen auf den OP-Tischen auszunehmen und sich Teile von ihnen einzuverleiben. Gehirne, Gesichter, Ohrknöchelchen, usw... – alles versucht man inzwischen zu transplantieren. Frankenstein lässt grüßen und das auch noch abgesegnet von den Kirchen und lanciert von scheinheiligen Appellen an die Nächstenliebe.

    Wenn ich die Frage stelle, was das Gegenteil von Tod wäre, bekomme ich immer wieder die Antwort Leben, was aber falsch ist. Die richtige Antwort muss nämlich lauten Geburt. Sterben gehört genauso zum Leben, wie die Geburt. Körperlich gesehen wurde auf diesem Planeten noch kein Leben gerettet - sondern allenfalls um kurze Zeit verlängert. Und das betrifft auch die Transplantierten, die ja selten hinterher beschwerdefrei alt werden.

    Die meisten sind weiterhin von teuren und nebenwirkungsreichen Medikamenten abhängig, damit das fremde Organ nicht abgestoßen wird. Die Krebsrate ist doppelt so hoch wie bei anderen, die Selbstmordrate übrigens auch. Auch das wird tunlichst verschwiegen oder heruntergeredet von der DSO und anderen Organlobbyisten. Bei den Kostenvergleichen wird lediglich vorgerechnet, wie teuer Dialysebehandlung im Vergleich zur Nierentransplantation ist. Doch würde man die Behandlungskosten aller Transplantierten, einschließlich der Behandlung sämtlicher Nebenwirkungserscheinungen hinzurechnen, sähe der Vergleich anders aus.

    Wenn sich Politiker, wie ein Jens Wahnspahn - übrigens wie vorher auch schon mal sein ehemaliger Kollege Daniel Bahr, der sich seinerzeit ebenfalls massivst für die Widerspruchslösung engagierte und scheiterte - für Lebensrettung einsetzen wollen, dann sollten sie etwas gegen die Sterberate aufgrund von Fehlmedikation, Krankenhauskeimen und ähnlichem unternehmen. Mehr als 200.000 Bundesbürger sterben jährlich, laut diverser Studien, an den Folgen von Risiken und Nebenwirkungen der ihnen verordneten Medikamente, über 30.000 an Fehlmedikationen, weltweit sind es heute gut 700.000 durch MRSA-Keime. Solche Zahlen nimmt man zur Kenntnis - und nichts passiert. Hingegen wird die vergleichsweise kleine Zahl der verzweifelt auf ein Organ wartenden zu einem Politikum hochstilisiert.

    Haupttodesursachen nach Transplantationen sind Infektionen. Bis dahin kommen eine Vielzahl von Antibiotika zum Einsatz, gegen die der Körper Resistenzen bildet, bis schließlich keines mehr übrig ist, um die nächste/letzte/tödliche Infektion abzuwenden. Um die Nebenwirkungen dieser Medikation zu dämpfen, bedarf es weiterer Medikamente. Aufgedunsen vom Cortison, antriebslos, müde, unter Magenproblemen, Übelkeit und Durchfälle leidend oder juckenden Hauterscheinungen, nicht zu vergessen die Pilzinfektionen, schleppt sich vermutlich die Mehrzahl der Transplantierten durch dieses neu gewonnene Leben. Die einzigen Termine, die diese haben oder wahrnehmen können, sind Arzttermine.

    Nieren und Leber werden ebenfalls durch diese Therapie in Mitleidenschaft gezogen, weshalb manche von der Transplantierten sogar mehrfach für verschiedene Organe auf die Warteliste kommen. Das Risiko an Krebs zu erkranken ist bei Transplantierten um ein vielfaches höher. In der Anfangszeit sind oftmals bis zu 12 Medikamente täglich einzunehmen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind erforderlich. Transplantierte leiden nicht zuletzt häufig an Depressionen. Immer wieder wird von Suiziden berichtet.

    Von alledem erfährt die Öffentlichkeit nahezu nichts. Dazu finden wir keine einzige Angabe auf den Seiten der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation), einer privaten Stiftung, welche hierzulande die Hoheitsrechte an diesem Thema besitzt. Von einer unabhängigen Organisation ermittelte Daten über fehlgeschlagene Transplantationen und die tatsächliche Lebensqualität nach Transplantation sucht man ebenfalls vergeblich. Nach längerer Suche fand ich dann doch zumindest die Angabe, dass Spendernieren im Schnitt 9 Jahre halten. Wer länger als 5 Jahre mit seinem neuen Organ lebt, wird dann lapidar als Überlebneder eingestuft. Ähnlich ist es ja auch nach ein Krebstherapie.

    All das gehört für mich zu einer ehrlichen Transplantations-Diskussion dazu, wird aber immer wieder totgeschwiegen, man wird regelrecht belogen. Warum wohl?

    Die Alternative zur lebenslangen Einnahme von Immunsupressiva ist der Tod!

    Vollig korrekt. Und das hat auch seinen Grund - weil Mutter Natur dafür gesorgt hat, dass ein Organ des einen Körpers nichts zu suchen hat im Körper eines anderen. Weil es halt fremdes Gewebe ist. Das Immunsystem "merkt" ziemlich schnell, dass etwas Fremdes, eine fremde Eiweißkombination im Körper ist, die dort nicht hingehört. Und das, was im Körper nichts zu suchen hat, wird bekämpft, dazu ist unser Immunsystem da.

    Durch die Immunsuppressiva arbeitet man nun einfach wider-natürlich, gegen die Natur.

    Den höchsten Anteil an Immunsupressiva, die von den gesetzl. Krankenkassen bezahlt werden, entfallen auf Patienten mit Autoimmunerkrankungen!!

    Ich habe kürzlich eine Statstik gesehen, wo die Kosten in den letzen 10 Jahren um ein mehr als vielfaches grstiegen sind und das Plus nur an der Nutzung für Autoimmunerkrankungen hängt.

    Auch richtig, nur - nehmen wir mal eine Nierentransplantation:

    Hier kommt es nach der Transplantation häufig zu Wassereinlagerungen, zu Ödemen. Der Patient braucht Diuretika, wodurch es oft zu einer Verschlechterung der Krea-Werte kommt, die Nierenfunktion wird schlechter. Daher oftmals verbunden mit regelmäßigen Besuchen in der Transplantationsambulanz. Auch wird in solch einem Fall oft die Wahl des Diuretikums geändert - mal ist es beispielsweise HTC mit Torasemid, mal Spirosolacton mit Torasemid, mal nur HTC oder auch alle drei zusammen.

    Diese Patienten leiden nicht selten unter immer wiederkehrenden Kopfschmerzen, unter Migräne, die Kaliumwerte sinken.

    Es folgen Kompressionsstrümpfe, manchmal ist auch eine Lymphdrainage angeraten.

    Und wenn die Niere nach einigen Jahren nicht mehr richtig arbeitet - weil es eben eine "gebrauchte" und fremde war - wird dieser Patient wieder zum Dialysepatienten.

    Mit der Hoffnung auf eine weitere Nierentransplantation.

    Wenn ich mich recht entsinne, macht diese Art der Wiederholungstransplantationen heute bereits gut 20% der gesamten Fälle aus, Tendez steigend.

    Solange es ein Geschäftsmodell ist, solange bleibe ich diesem Irrsinn fern,

    Soll heißen, dass bei einer "Gemeinnützigkeit" der Organspende Du Dich dann FÜR eine Spende aussprechen würdest? Auch in diesem Fall wäre aber doch eine Organspende ebenso unethisch, verbrecherisch, dadurch würde sie doch auch um keinen Deut humaner, oder?

    Früher dachte ich, dass es doch super wäre, wenn Teile von mir nach meinem Tod noch anderen Menschen helfen können, und habe die Ablehnung gegenüber Organspende definitiv nicht verstanden.

    Ganz genau, und das, was Du da beschreibst, betrifft den größten Teil der Menschen, da sie sich nicht richtig mit dem Thema auseinandersetzen.

    Aber, wie irgendein (der Name fällt mir jetzt gerade nicht ein) Prof. für Transplantationsmedizin mal geäußert hat - würden die Menschen genauere Informationen zur Organspende bekommen, gäbe es keine Organspender mehr.

    Ein kleiner Einwand zum Video:

    Diese Krankenschwester erzählt davon, dass sich der Arm des Patienten während der Organentnahme bewegt habe und ihr erzählt wurde, dass es sich dabei lediglich um Reflexe handeln würde. Sie ist dann im Video der Meinung, dass es für solche Reflexe irgendeine Gehirnaktivität geben müsse, sonst wäre solch ein Reflex nicht möglich.

    Das stimmt so nicht ganz, wie ich weiter oben ja schon beschrieben hatte. Reflexe werden teilweise auch direkt vom Rückenmark umgeleitet, eine Gehirnfunktion ist dabei nicht nötig.

    Dennoch ist auch dies natürlich ein Ausdruck des Lebens, der Patient ist eben nicht tot.