Sorry, geht jetzt absolut nicht gegen Dich, nur kann ich langsam solche Medien-Beiträge, wie den von Dir oben verlinkten, nicht mehr sehen.
Und zwar nicht nur wegen des reißerischen Titels, wonach im Jahr 2100 ja der letzte Mensch stirbt.
Was soll dieser Nonsens? Allein solch ein Titel lässt schon auf keinen wissenschaftlich gut fundierten Artikel schließen. Und das, obwohl der humanistische Pressedienst als Herausgeber des Artikels damit wirbt: "... das Verständnis der Allgemeinheit für wissenschaftliche Erkenntnisse zu entwickeln, zu fördern und zu stärken".
"Die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels ...." ? Wie lange dauert es eigentlich noch, bis sich leitmedien-hörige Journalisten aller Couleur endlich mal mit Studien völlig unabhängiger Wissenschaftler beschäftigen? Die nämlich ganz im Gegenteil eindeutig belegen, dass der Mensch, wenn überhaupt, zu nur einem kleinen Teil am "Klimawandel" beteiligt ist.
Der Verfasser des Artikels im Humanistischen Pressedienst, Constatin Huber, führt zwei Szenarien an? Wie wäre es denn mal mit einem dritten? Dass Menschen zum Beispiel so schlau werden und weltweit mit einem Wieder-Aufforsten kahler Regionen beginnen? Könnte ja vielleicht angesichts der massivsten Rodungen in Brasiliens Regenwald Sinn machen.
Und nur mal zur Erinnerung an den Biologie-Unterricht, Herr Huber - Bäume beispielsweise nutzen CO2! Mittels Photosynthese wird CO2 zerlegt in Kohlenstoff, was der Baum zum Wachstum braucht und Sauerstoff, den er an die Atmosphäre abgibt. So wird aus CO2 für Mensch und Tier nützliche Atemluft.
Dass so etwas Sinn macht, kann man sehr gut sehen auf der kleinen Schwesterinsel von Madeira, auf Porto Santo. Diese Insel war zu Beginn der ersten Besiedelungen beinahe komplett bewaldet, extreme Rodungen führten dann dazu, dass die Insel heute fast baumlos ist. Wiederaufforstungsprojekte steuern dem seit längerer Zeit entgegen, wodurch sich das Klima der Insel etwas geändert hat.
Auch könnte es durch internationale Bemühungen dazu kommen, dass der Druck auf Brasiliens Präsidenten, Jair Bolsonaro, dermaßen groß wird, dass dieser die Regenwaldabholzung einstellt.
Es kann natürlich auch sein, dass die Entwicklung erneuerbarer Energien in den nächsten 20, 50 oder auch 60 Jahren technisch einen dermaßen großen Entwicklungsschub macht, dass dadurch auf alle fossilen Brennstoffe verzichtet werden kann.
Somit könnte der letzte Mensch im Jahr 2100 noch leben ...