Beiträge von von Perlbach

    habe mir gerade mal das Gesetz durchgelesen, zumindest einigermaßen. Ist nicht gerade einfach zu lesen. Aber ich konnte nirgends etwas über diese Strafe von bis zu 2500 € finden

    Dazu mal folgender Erklärungsversuch:

    Für das Masernschutzgesetz (dämliche Begriffsbestimmung, denn danach würden ja die Masern geschützt, denn beim Jugendschutzgesetz werden ja auch die Jugendlichen geschützt und nicht die Menschheit vor den Jugendlichen) wurden einige Änderungen im IfSG, dem sogannten "Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen", durchgeführt. Betroffen sind hier meines Erachtens die §§ 2, 6, 7, 9, 13, 20, 22, 23, 33 und 73 IfSG.

    Die §§ 6, 7, 9, 13 beziehen sich dabei auf die (auch namentliche) epidemiologische Überwachung, die §§20, 22, 23 betreffen die Verhütung übertragbarer Krankheiten, §33 betrifft Gemeinschaftseinrichtungen und §73 die Bußgeldvorschriften.

    Um den §13 IfSG herum, nämlich im "Abschnitt 3" des IfSG "Epidemiologische Überwachung", gibt es den §16 ("Allgemeine Zuständigkeiten der Behörde") und genau dieser regelt eben die behördlichen Zuständigkeiten. Genannt sind hierbei unter anderem die Gesundheitsämter.

    Und dies passt dann in Verbindung mit §73 IfSG zu Deiner Bußgeld-Frage. Denn dort steht unter Absatz 2 wörtlich:

    "Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1a Nr. 8, 9b, 11a, 17a und 21 mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünfhundert Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden."

    Der ursprüngliche Text des §73 IfSG bezieht sich dabei auf Polio und wird jetzt auf Masern ausgedehnt.

    Soll also heißen, dass die Bußgelder durch die Gesundheitsämter verhängt werden können. Diese entscheiden dabei dann auch über die Höhe.

    Kompliziert das Ganze, sollte man sich aber vielleicht mal zu Gemüte führen. Damit man im Bilde ist, was so auf einen zukommen kann.

    Hoffe, das war jetzt nicht zu kompliziert.

    Jetzt habe ich mir vor ein paar Tagen Folsäure gekauft und wollte mir was gutes tun,

    Nach dieser Aufklärung (Titandioxid) gleich wieder zurück in die Apotheke gebracht zur Entsorgung.

    Die Apothekerin war sprachlos.;)

    :)ja, von solch einer Sprachlosigkeit in den Apotheken höre ich immer wieder im Bekanntenkreis. Und dass Du das Produkt wieder zurückgebracht hast, finde ich gut! Nur so kann man Hersteller zwingen, ihre Produkte zu überarbeiten.

    Mich hat mal eine Apothekerin vor Vitamin C gewarnt mit den Worten, man dürfe am Tag nur eine Messerspitze voll nehmen, sonst wäre Vitamin C gefährlich. Als ich ihr erklärt habe, dass es doch ein wasserlösliches Vitamin sei und ein Überschuss ausgeschieden wird, war sie auch sprachlos. Solch eine Beratung ist doch einfach nur noch zum ;(

    Als Zusatzstoff in der Medikamentenherstellung würde ich es mit einen Fragezeichen versehen.

    Warum nur bei der Medikamentenherstellung? Was ist mit Lebensmitteln? Dort wird TiO2 ja als E 171 eingesetzt. In Zahnpasta und Kosmetikartikeln taucht der Stoff als CI 77891 auf. (Einfach mal drauf achten beim nächsten Einkauf)

    Die Diskussion darüber könnte sich allerdings in Kürze erledigt haben, hat Frankreich doch schon beschlossen, dass Titandioxid ab nächstem Jahr für die Dauer von einem Jahr in Lebensmitteln verboten wird.

    Und das Gefährliche an Titandioxid ist nicht allein die Tatsache, dass es als Weißpigment in der Farbenherstellung verwendet wird, sondern dass das Titandioxid in nanokleinen Partikeln auftaucht, die sehr wahrscheinlich die Magen-Darm-Wand passieren können. Bei Kaugummis beispielsweise wurden in der Überzugsmasse ca. 8% Nanopartikel gefunden.

    Obwohl es zum Thema bereits über 300 Forschungsstudien gibt, sagt unser deutsches BfR (Bundesamt für Risikobewertung) lapidar, es bestehe noch Forschungsbedarf.

    Aber - weil Frankreich nun vorgeprescht ist, haben schon einige Hersteller ihre Rezepte umgestellt. Natürlich nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern lediglich als Reaktion auf die neue rechtliche Situation in Frankreich.

    Da aber über 3 Milliarden EUR jährlich in der EU mit dem Weißmacher umgesetzt werden und zudem gut 8.000 Arbeitsplätze dranhängen, schießt die entsprechende Lobby natürlich quer. Das Schockierende dabei: Der Druck der Industrie ist beim Thema TiO2 um etliches größer als bei der Debatte um Glyphosat!

    Und völlig unverständlich ist nach Aussage von Rolf Buschmann, Chemiker beim BUND, dass die Chemikaliengesetzgebung in Europa eindeutig aussagt, dass es ohne Daten keinen Markt gibt. Solange nicht nachgewiesen ist, dass ein Produkt in Ordnung ist, darf es eigentlich gar nicht vermarktet werden. Darf man gar nicht drüber nachdenken.

    TiO2 steckt in Zahnpaste, Mozarella, Schokolinsen, Dragees, Kaugummis, Hustenbonbons, praktisch überall dort, wo es helle, glatte, glänzende und weiße Oberflächen gibt. Leider auch in einigen NEM, beispielsweise in Magnesium- oder auch Calciumtabletten. Bei Tabletten ist es eigentlich immer enthalten.

    Na dann will ich mal sehen,wie du eine ausgewachsene Lungenentzündung mit Graipefruitextrakt und INgwer behandelst...viel Spass!

    Ammonium sodatum, Ammonium tartaricum,

    Arsenicum jodatum,

    Carbo animalis, Carbo vegetabilis,

    Chelidonium,

    Ferrum phosphoricum,

    Jodum,

    Kalium chloratum, Kalium phosphoricum, Kalium sulfuricum,

    Phosphorus

    wären beispielsweise Mittel der Homöopathie, je nach Erscheinungsform der Lungenentzündung und Schwere der Erkrankung. Allerdings sollte auf jeden Fall ärztliche Hilfe hinzugezogen werden.

    Ich persönlich würde auch stündlich Vitamin C einnehmen.

    Es spricht nichts dagegen, mehrere NEM gleichzeitig einzunehmen, teilweise ist es sogar erforderlich, beispielsweise bei den Vitaminen A und E. Diese beiden müssen auf jeden Fall zwingend mit Vitamin C kombiniert werden.

    Was mir bei Deiner Zusammenstellung aber nicht ganz einleuchtet ist die Kombi "Body ReStart" mit "SynBiotik Vital". Beide Produkte dienen der Darmsanierung, dem Aufbau der Darmflora. Reicht da nicht eines der beiden Produkte?

    Die Impfschäden müssen nicht bezahlt werden, weil es offiziell keine Impfschäden gibt.

    Das war in der Vergangenheit schon so und wird in der Zukunft so sein.

    Hm, das ist sooo leider nicht ganz richtig, wie Du an nachstehender Grafik erkennen kannst:


    So etwas findet man relativ einfach auf Seiten des RKI.;)

    Das Verhältnis anerkannte zu gemeldeten Impfschäden ist allerdings ernüchternd, für diejenigen, deren Schäden anerkannt wurden aber zumindest ein kleiner Trost.

    Die große Sauerei dabei ist allerdings, dass für die Regulierung solcher Impfschäden nicht die Pharma-Industrie, bzw. der entsprechende Impfstoff-Hersteller aufkommen muss, sondern der Steuerzahler.

    wenn Werbung für ominöse Therapien gemacht wird,wo genauso ein riesiger Markt dahinter steht,und Heilpraktiker sich berufen fühlen,Krankheiten zu heilen,wo alle anderen Massnahmen längst versagt haben.

    Bleibt die Frage, was man unter "ominösen Therapien" zu verstehen hat. Für mich ist diese Aussage schon mal ziemlich ominös, da verallgemeinernd.

    Und weiter ist es ja wohl unbestritten, dass alternative Heilmethoden oder Heilansätze oft genug positive Erfolge zu verzeichnen hatten in Fällen, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden, in denen man Patienten achselzuckend zum Sterben nach Hause geschickt hatte.

    Die so genannte Schulmedizin ist mittlerweile verkommen zu einer Droh-, Reparatur- und Resignationsmedizin, es wird behandelt, aber nicht geheilt. Mit Ausnahmen natürlich.

    gruselig, reines Gewinngeschäft für die Pharma.

    Dann wollen wir doch mal abwarten, wo ein Jens Spahn nach seiner politischen Karriere unterkommen wird. Ab heute werde ich diesen Herrn auf jeden Fall äußerst akribisch beobachten.

    Wer bezahlt dann die Impfschäden, das wurde nicht geklärt.

    Sofern es sich um eine Impfempfehlung der STIKO handelt, haftet der Staat bei Schäden, die durch die empfohlenen Impfungen aufgetreten sind.

    Bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Impfung haftet der Staat erst recht. Natürlich immer vorausgesetzt, der Impfschaden wird anerkannt ....

    Außerdem handelt es sich ja um einen Dreifachimpfstoff, Masern, Mumps, Röteln, das ist eine Frechheit schlechthin!

    Nee, das ist einfach nur clever ausgedacht, da die WHO neben Masern schön länger auch die Röteln im Visier hat. Man hat also durch die neue Zwangsimpfung gleich zwei "Problemfälle" auf eine Streich erledigen können.

    Logisch wäre

    Sehe ich genauso. Zumal es immerwieder die selbe Person ist, die hier mit Hersteller ganz besonders auf sich aufmerksam macht.

    Wie bermis schon erwähnt, sollten die Ursachen erkannt und behoben werden. Einer DER wichtigen Bausteine ganz klar, die Ernährung.

    Nicht! das aufzählen und bewerben von XYZ. "die Betroffenen probieren Mal das und das ...achja dann noch das". Klar ist dieses und jenes nicht günstig( erfährt der geduldige Erkrankte im Nebensatz) Aber man versichert, es ist der Heilige Gral und dieses jenes ebenso.

    Ist doch Nonsens, was Du schreibst. Erstens gibt es hier jede Menge unterschiedliche Empfehlungen für NEM-Hersteller, von unterschiedlichen Forum-Mitgliedern und zweitens ist das eben in der heutigen Zeit mit der "richtigen Ernährung" nun mal nicht mehr so einfach. Wie soll man sich auch richtig ernähren, wenn Obst und Gemüse tagelang transportiert und im Supermarkt gelagert werden?

    Die dazu dann auch noch randvoll sind mit allen möglichen Pestiziden - in rund 80% konventionell produziertem Obst und Gemüse werden regelmäßig Pestizide gefunden. Und nicht nur eine Sorte an Pestiziden, sondern gleich ein schöner "bunter Blumenstrauß". Leider betrifft das auch Backwaren:

    Gerste beispielsweise erhält regelmäßig Giftduschen und zwar von der Saat bis zur Ernte. Gerade bei der Sommergerste werden Beizmittel, Fungizide, Glyphosate, Herbizide, Insektizide, Molluskizide und sogar Wachstumsregler eingesetzt. Sommergerste wird in Deutschland auf gut 370.000 ha angebaut. Da wünsche ich denn mal gute Gesundheit.

    Weltweit gibt es mittlerweile über 50.000 verschiedene Pflanzenschutzmittel, die mit über 600 verschiedenen Zutaten hergestellt werden. In Deutschland werden davon jährlich über 46.000 Tonnen auf unseren Äckern versprüht.

    Stellt sich die Frage - wie überlebt man in einer pestizidverseuchten Welt? Mit gesunder Ernährung? Na, vielen Dank auch!

    Zwar bewirkte das Buch "Silent Spring" (Stiller Frühling) der amerikanischen Biologin Rachel Carson 1962 eine Revolution im Denken, was Umweltschutz betraf, wodurch dann 1972 auch endlich DDT für die Landwirtschaft verboten wurde, geändert hat sich deshalb aber nichts, da DDT einfach durch andere, ebenfalls unsichere und nicht getestete Chemikalien ersetzt wurde.

    Wenn mittlerweile davon ausgegangen wird, dass der Anstieg chronischer Erkrankungen mit einer erhöhten Verwendung von Glyphosaten einhergeht - wo, bitteschön, soll dann eine gesunde Ernährung herkommen?

    Aber zugegeben - ein pauschales Verurteilen von NEM-Empfehlungen ist einfach. Konstruktiv ist das aber sicherlich nicht.

    Mein Mann hat bei Zwei Herzkathetern je zwei Stents bekommen und soll nun unbedingt Statine schlucken, obwohl seine Cholesterin Werte in der Norm liegen.

    Der Grund hierfür ist einfach, dass Ärzte nach Leitlinien arbeiten (müssen), zu jeder Therapie gibt es festgelegte Behandlungen. Handelt der Arzt nach diesen Leitlinien, ist er auf der sicheren Seite, falls es dem Patienten anschließend schlechter geht.

    Zudem ist eine Stent-Operation ein lukratives Geschäft, eine korrekt durchgeführte, umfassende Blutanalyse mit anschließender Empfehlung für genetisch korrekte Ernährung oder auch regelmäßige Bewegung, ist es dagegen nicht.

    aber auch gesunde Öle/Fette (Butter, ......

    ... und zur Butter mal ein kleiner Tipp - unabhängig von Bio oder Nicht-Bio ist Butter aus Weidemilch die beste Wahl. Beispielsweise Kerrygold, die Butter Irlands. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen. Butter ist nämlich nicht gleich Butter. Der Grund ist einfach folgende Überlegung:

    Aufgrund des Golfstroms herrscht in Irland das ganze Jahr über ein mildes Klima, es gibt keine frostig-kalten Winter wie in Deutschland. Dieser Umstand führt dazu, dass sich Irlands Kühe fast das ganze Jahr über das saftig-grüne Gras der irischen Weiden schmecken lassen. Somit fressen sie kein zusätzliches Kraft- oder Trockenfutter.

    Zum Wörtchen "fast" gibt es zwar die Einschränkung, dass diese Kühe über die wenigen Wintermonate kein frisches Grün auf der Wiese fressen können, sie bleiben im Stall. Die in dieser Zeit gewonnen Milch wird dabei aber nicht für Kerrygold Butter verwendet. Kerrygold besteht daher grundsätzlich nur aus "Sommerbutter".

    Bei "Kerrygold" ist daher das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 bestens - nämlich 1,55 : 1. Bio-Butter liegt etwas schlechter, bei 1,87 : 1.

    Am schlechtesten schneidet "Landliebe Butter aus frischem Rahm - streichzart" ab. Hier liegt das Verhältnis bei 3,22 : 1.

    Ja, interessant, auch beim Spiegel gibt es ab und zu mal einen kleinen Lichtblick. Dabei schrieb der Spiegel in seinem Spiegel Special 4/1996 unter dem Titel "Sitzt der Tod im Darm?" über einen Linus Pauling:

    "Als Nobelpreisträger Linus Pauling, der auf seine alten Tage dem Vitamin [C] verfallen war, schließlich trotz - oder wegen? - jahrelanger Megadosen an Krebs starb ..." Unterschwellig immer schön quer schießen.

    Und die Aussage jetzt im aktuellen Spiegel-Beitrag ist nach über 20 Jahren um keinen Deut besser:

    "Der Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling war fest davon überzeugt, dass Vitamin C vorbeugend gegen Krebs wirkt. Er schluckte es täglich. Pauling erkrankte später dennoch an Krebs - allerdings erst 1991 im hohen Alter von 90 Jahren. 1994 starb er."

    Wie immer - schnelles, unsachliches Geschmiere eines Pseudojournalisten (zumal bei diesem Artikel noch nicht einmal der Verfasser namentlich genannt wird), denn Pauling erkrankte nicht erst 1991 "im hohen Alter von 90 Jahren" an Krebs, sondern bereits 1961 im Alter von 60 Jahren. Erst 33 Jahre nach seiner Krebsdiagnose starb er also daran.

    Ich sage zum Spiegel-Artikel daher mal ganz einfach: Lügenpresse!

    Und frage mich nach diesem Spiegel-Artikel, ob sich der Spiegel nun endlich mal entschuldigt. Zum Beispiel für seinen hahnebüchenen Aufmacher "Die Vitaminlüge" in Heft 3 aus 2012.

    Ich glaube eher nicht.

    Was der Spiegel auch nicht erwähnt und heute so tut, als ob die aktuelle Vitamin C-Studie etwas dermaßen beeindruckendes wäre - bereits 1992 gab´s mal eine kleine Vitamin C-Studie, die an der Uni in Los Angeles veröffentlicht wurde. Hierin wurde festgestellt, dass derjenige, der am meisten Vitamin C zu sich nahm, zu etwa einem Drittel weniger vom Tod betroffen war. Ist jetzt gut 25 Jahre her.

    Vitamin C-Studien gab´s anschließend noch jede Menge.

    ich finde es bedenklich,wenn zu allen Leiden und Störungen scheinbare Lösungen und Heilmittel angeboten werden...

    Im Gegenteil - ich find´s gut. Denn dadurch kann sich nämlich jeder das heraussuchen, womit er am besten klarkommt, was ihm am besten hilft.

    Demenz ist und bleibt ein Rätsel,ein Ungetüm und ein Ungeheuer.

    Sagt wer?

    Ich möchte einmal daran erinnern, dass schon im Jahr 2000 ein gewisser Prof. Masaki an 2000 alten Männern im Alter von 79 bis 93 nachgewiesen hatte, dass die Einnahme von Vitamin C und E das Risiko für diese schleichende Verblödung um fast 90% senkt. Literatur dazu gibt´s auch - K.H. Masaki, Neurology 54 aus 2000.

    Dann gab es da im Jahr 2014 die UCLA (University of California, Los Angeles). Dort hat man mit einem tollen therapeutischen System 9 von 10 Patienten mit Demenz / Alzheimer heilen können. Die waren sogar wieder voll arbeitsfähig. Geschafft hatten sie das mit No Carb, dafür aber jede Menge Gemüse, Obst und Fisch. Weiter mit täglich Yoga und Meditation, zusätzlich 30 Minuten Sport am Tag und mit NEM (Vitaminen). Ergebnis: Alzheimer rückläufig, Demenz rückläufig. Auch das konnte man nachlesen. Auf AGING im September 2014.

    Und es gibt auch noch Prof. Bernreuther aus Heidelberg. Gilt als Koryphäe, wenn es um Alzheimer geht. Der einmal in einem BILD-Zeitungs-Interview danach gefragt wurde, was er persönlich machen würde, um sich vor Alzheimer zu schützen. Antwort war Vitamin C und E. Also wieder diese zwei läppischen Antioxidantien. Womit er sich dabei auf die Cache County Study bezogen hatte.

    Von daher kann ich Medizin_Engel und seiner "Zutatenliste" nur zustimmen. Ich würde sie allerdings noch mit massenhaft gepuffertem Vitamin C und auch mit Vitamin E ergänzen.

    Das niederländische Rentensystem gilt als eines der besten der Welt.

    Warum klappt das in Deutschland nicht?

    Vielleicht weil das Rentensystem in den Niederlanden anders strukturiert ist als bei uns? Finanziert wird diese Basis- oder Grundrente in den Niederlanden aus Abgaben auf alle Einkommen, hinzu kommt ein Zuschuss durch den Staat. Arbeitgeber zahlen nichts. Die Finanzierung der Grundrente trägt also die Allgemeinheit.

    Und Deine Frage ließe sich ja auch noch erweiteren - warum ist die Pflegesituation in Dänemark besser als bei uns?

    Hier kommen auf der Intensivstation drei Schwestern auf 12 Intensiv-Patienten, in Dänemark kommen 12 Schwestern auf 3 Intensiv-Patienten. In Schweden ist es ähnlich. In diesen Ländern hat die Pflege einen weitaus höheren Stellenwert als bei uns.

    Und in den Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Island herrscht ein deutlich gesünderes Verhältnis zu alten Menschen mit ersten Anzeichen einer Demenz. Dort werden sie nicht einfach zum Arzt geschickt um eine Diagnose zu erhalten und ihre Medikamente zu bekommen, dort wird versucht, den offensichtlichen Ursachen der Erkrankung entgegenzuwirken.

    In Skandinavien kommt kein Gutachter einer Kasse um den Pflegegrad zu überprüfen und wieviel Geld gezahlt werden muss. Bis auf einen kleinen Anteil werden sämtliche Unterstützungsleistungen aus Steuermitteln der Kommune bezahlt.

    Die skandinavischen Systeme sind getragen von der Idee, dem einzelnen Individuum im Sinne von "Hilfe zur Selbsthilfe" das an staatlichen Unterstützungsleistung zukommen zu lassen, das er oder sie benötigt, um möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Bei vielen älteren Menschen reicht es, wenn sie regelmäßig ins kommunale Seniorenzentrum kommen oder gebracht werden, wo sie dann mit anderen älteren Menschen gemeinsam essen und gewissen Aktivitäten nachgehen.

    Hier in Deutschland finden wir eine gänzlich andere Situation, hier degradiert unser Pflegesystem den Patienten zum Bittsteller. Das deutsche Pflege- und Gesundheits (besser Krankheits)system produziert Pflegebedürftigkeit, es verhindert sie nicht. Deutschland ist weltweit führend bei der Anzahl von beantragten und vergebenen Heimplätzen. In keinem anderen Land endet die Lebenslaufbahn so häufig im Heim und dies zumeist im Zustand vollständiger Abhängigkeit und Fremdbestimmung. Seit Einführung der gutgemeinten Pflegeversicherung sprießen die Heime wie Pilze aus dem Boden. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

    Deutschland rechnet in Fallzahlen, je mehr Fälle in kurzer Zeit durch einen Klinikbetrieb geschleust werden, um so wirtschaftlicher arbeitet er.

    Niemand interessiert sich für das Ergebnis von Medizin und Pflege. Die Kassen zahlen selbst dann, wenn der Patient durch grobe Fahrlässigkeit während einer Behandlung zu Tode kommt. Sie verweigern hingegen die Zahlung, wenn ein sturzgefährdeter Bewohner nicht fixiert wurde.

    Dem deutschen System fehlt der Bezug zum Menschen in seiner Gesamtsituation. Es wird nicht nach der besten Lösung in der vorliegenden Situation gefragt, sondern danach, was nach Leistungskatalog abgerechnet werden kann.

    Was dem deutschen System fehlt, kann man sehr gut daran ablesen, wie wir mit unseren Kindern umgehen. Deutschland gilt seit Jahren als das kinderunfreundlichste Land in Europa. Gut gemeinte Phrasen sämtlicher Familienminister haben daran bis heute nichts geändert.

    Im Gesundheitssystem, in der Pflege sieht es nicht anders aus.

    Ob es sich bei NEM um "vernünftige" Produkte handelt, kannst unter anderem daran erkennen, ob diese Produkte zertifiziert sind. Dazu gehört beispielsweise die Qualitätsrichtlinie GMP (Good Manufactoring Practices). Hierdurch wird sichergestellt, dass die Produktion, jeder Arbeitsschritt genau überwacht und auch dokumentiert wird.

    Dann gibt es das HACCP-Siegel (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte). Dies bezieht sich auf die Hygiene, in allen Produktionsräumen gibt es strenge Hygienerichtlinien. Auch wird nur geschultes Personal eingesetzt. Es gibt regelmäßige Qualitätskontrollen von der Anlieferung der Rohstoffe bis hin zur Abfüllung der fertigen Produkte.

    Auch das Siegel GSP (steht für Good Storage Practices) ist ein Gütesiegel, es ist ein Hinweis darauf, dass die Lagerung der Rohstoffe und Endprodukte in getrennten Räumen erfolgt. Gleiches gilt für die Verpackung.

    Weiter solltest Du darauf achten, dass die NEM keine Zusatzstoffe enthalten wie Magnesiumstearat, Titandioxid, Zuckerersatzstoffe, weitere Farbstoffe, Hilfsmittel bzw. synthetische Füllstoffe.

    Für das Produkt sollten alle, wirklich alle Inhaltsstoffe aufgeführt sein, also alle Zutaten und Wirkstoffe.

    Dann sind natürlich auch Aussagen, bzw. Erfahrungswerte von Menschen, die diese Produkte bereits nutzen, ganz hilfreich.

    Da hilft nur konsequentes Nachdenken:

    Wer erzählt es uns?

    Was erzählt man uns?

    Warum erzählt man uns das?

    Medien im Allgemeinen sind sicherlich nicht (mehr) dazu da, uns aufzuklären. Lobbyismus und Werbeeinnahmen sei Dank.

    Erstens kannst Du mal in Internet nachsehen, ob es für das Altenheim eventuell irgendwelche Bewertungsportale gibt. Dort kannst Du dann im Rahmen einer Bewertung die Zustände kritisieren.

    Zweitens wäre eine anonyme Beschwerde beim MDK (Medizinischer Dienst) möglich. Ich würde in diesem Schreiben auch kurz erklären, warum die Beschwerde anonym geschrieben wurde. Eben wegen eventueller Repressalien für den Familienangehörigen.