Mal ein kleiner Themenschwenk, wenn´s erlaubt ist, zu - Amazon. Liest man ja hier hin und wieder mal.
Mir ist es immer wieder unverständlich, dass es Menschen gibt, die immer noch bei diesem amerikanischen Handelsriesen ihre Produkte kaufen.
Zwar macht diese Handelsplattform für viele Menschen das Leben einfacher, bequemer. Man sitzt gemütlich zu Hause auf dem Sofa und mit ein paar Klicks bei einer Tasse Kaffee sind die Begehrlichkeiten bestellt. Die Produkte, die dann in kürzester Zeit ins Haus flattern, können ja zum Glück bei Nichtgefallen genauso schnell wieder zurückgeschickt werden, einer massiven Ressourcenverschwendung zum Trotz.
(Es soll tatsächlich Menschen geben, die bei Amazon das Buch "100 Dinge, die du für die Erde tun kannst - nachhaltig handeln" bestellen)
Was viele, ach was, die meisten Nutzer dieser Krake dabei immer wieder vergessen ist die Selbstgefälligkeit des Gründers Jeff Bezos. Der von sich selbst einmal behauptete, dass Menschen wie er, die vom lieben Gott nun mal mit mehr Hirn als üblich gesegnet seien, im Leben nur zwei Möglichkeiten hätten - seine Cleverness auszuspielen auf Kosten anderer oder seinen Nächsten zu lieben. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass sich dieser Bezos wohl mehr für Möglichkeit eins entschieden hat.
Nicht nur, dass dieses Unternehmen absolut miserable Arbeitsbedingungen bietet, seine Mitarbeiter nach wie vor schlecht behandelt, keine Steuern zahlt - Bezos hat nichts gegen Konkurrenz, solange sie auf seiner Seite mitmischt. Und zu seinen Regeln, versteht sich.
Während das Ladengeschäft in den Einkaufsstraßen unserer Republik schrumpft, wächst der Onlinehandel jährlich um gut 30% und Amazon dominiert dort mittlerweile das Geschäft.
Und weil das so ist, hat Amazon (was ebenfalls viele nicht wissen) auch keinerlei Probleme damit, seine Kunden auszuspähen, sammelt Bezos doch seit Jahren Daten über die Einkaufsgewohnheiten seiner Kunden. Und wenn Unternehmen wie Amazon das weltweite Kaufverhalten immer mehr beherrschen, ist es nicht mehr weit bis zum totalitären Überwachungskonsum. Eine Idee, die einem Jeff Bezos mehr als gefällt.
Von daher sollte man das eigene Online-Kaufverhalten vielleicht mal überdenken und das Bewusstsein dafür schärfen.
Und sich zu Weihnachten, nachdem Amazon die Geschenke verteilt hat, mal das Buch von Johannes Bröckers "Schnauze Alexa! Ich kaufe nicht bei Amazon!" zu Gemüte führen. Das Büchlein hat nur 96 Seiten, das schafft man über Weihnachten doch locker, oder?