Beiträge von von Perlbach


    Sehe ich anders. Wenn du so lange jemandem vertraust, dann ist diese Abzocke ein richtig schwerer Verstoß ... gerade energetisch..und das sollte geahndet werden.

    So meinte ich das nicht! Ich bezog mich auf die Selbstanzeige wegen der "Schwarzrechnung", von der gudrun1960 geschrieben hat. Dies bringt neben den körperlichen Beschwerden dann noch einen Riesenwirbel mit Staatsanwalt und einem eventuellen Strafbefehl. Ob sich das lohnt? Nur um dem HP eins reinzudrücken?

    Negativ-Propaganda wirkt da m.E. besser. Vielleicht hat er als HP ja eine Homepage mit Kommentarfunktion? Dort einen Erfahrungsbericht richtig zu platzieren, bringt sicherlich mehr und trifft genau an der richtigen Stelle.

    Nun kann man sich in etwa den Kalorienverbrauch, inklusive Grundumsatz, persönlich pro Tag ausrechnen und wenn man da nicht

    über 1500 Kcal/Tag geht, dann kann man theoretisch 90 Jahre gesund leben.

    Tja, das Thema Schatalova hatten wir ja schon mal, die These mit 1.500 kcal/Tag ist aber leider ein Irrtum.

    Wie ist es beispielsweise zu erklären, dass in Okinawa die meisten 100-jährigen leben und diese selbst in ihrem hohen Alter noch täglich von früh bis spät auf ihren Feldern arbeiten? Mit 1.500 kcal kommen die nicht aus, werden aber dennoch steinalt.

    Diese ganze Kalorienzählerei geht zurück auf einen Labor-Versuch, dort wurde seinerzeit ja der Brennwert einzelner Lebensmittel definiert, auf Menschen übertragen, seitdem werden wir mit der Kalorienzählerei konfus gemacht. Pseudowissenschaft nenne ich so etwas.

    Dass diese Kalorienzählerei nichts bringt, sieht man ja immer wieder schön an den bekannten Jojo-Effekten. Zur Freude von Weight-Watchers (gehörte übrigens bis 1999 zur Heinz-Company, bekannt durch das Heinz Ketchup).Der Mensch ist eben ein adaptives Wesen, wird leider immer wieder vergessen. Gerade bei der Kalorienzählerei.

    Kalorie ist eben nicht gleich Kalorie, eine Zucker-Kalorie ist noch lange nicht identisch mit einer Eiweiß-Kalorie.

    Na ja, lass das mal mit der Selbstanzeige. Was soll das bringen, außer noch mehr Ärger und vielleicht schlaflose Nächte? Wenn Du es jetzt nicht mehr ändern kannst mit der Rechnung des HP ... glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Hört sich blöd an, gibt aber Ruhe. War teures Lehrgeld, was Ihr bezahlt habt, zugegeben, ich würde es jetzt - hinnehmen, vergessen und anderen Therapeuten suchen.

    Richtig, gar nichts.

    Und kaulli - nicht alle Kapseln haben die von Dir beschriebenen Inhalstsstoffe, das hatten wir hier ja auch schon zu Genüge durchdiskutiert.

    Nebenbei - ich bin auch ein Freund von Kräutern und Gewürzen, habe aber wirklich keine Lust, Mariendistelsamen zu knabbern. Und ich habe auch nicht die Zeit und die Lust, mich stundenlang in die Küche zu stellen, um alle möglichen Kräuter zu bearbeiten oder Melisse in Alkohol anzusetzen.

    Zu Deinen Werten kann ich leider nichts sagen, mich amüsiert nur mal wieder der Referenzwert auf Seite 2. Zwischen 45 bis 140 mcg / l liegt der Normbereich. Soll also heißen, dass ich mit 49 genauso gut im "Rennen" liege, wie mit 140. Geht´s vielleicht noch ein bißchen ungenauer?

    :) nee Gabriele, ich habe da nix verwechselt. Dass Bakterien Einzeller sind und keine andere Zelle als Wirt benötigen wie Viren, ist mir schon klar.

    Aber - Bakterien sind nicht blöd. Immerhin sind es fast die ältesten Lebewesen auf unserem Planeten. Und deshalb haben sie gelernt sich zu tarnen, damit z.B. unser Immunsystem sie nicht so schnell bekämpfen kann. Eine Form des Tarnens ist dabei eben das "Verstecken" in einer fremden Zelle.

    Bei der Impfung greift Deine Erklärung allerdings etwas zu kurz. Die abgeschwächten (attenuierten) Viren werden nur bei den so genannten Lebendimpfungen eingesetzt (obwohl Viren ja eigentlich keine Lebewesen sind). Diese Viren können sich zwar noch vermehren, die entsprechende Krankheit aber nicht mehr auslösen. So zumindest die Theorie.

    Dass die nicht stimmt, haben uns Vorfälle der letzten ´zig Jahre immer wieder gezeigt: Beispielsweise die Pockenepidemien in Marseille 1828, Düren 1868, 69, 70, Köln 1870 - 73, Leicester 1871, Philippinen 1905, 1918 - 1920, die Masern-Epidemie in den USA 1990, Mumps-Epidemie in der Schweiz von Herbst 1999 bis April 2000. Epidemien trotz massiver Impfungen und hohen Impfquoten. Und alles Lebendimpfstoffe.

    Bleiben die Totimpfstoffe. Hier werden meist nur Bruchstücke der Viren verwendet. Oder aber nur bestimmte Fragmente des Krankheitserregers. Wie bei einem Virenfragment das Immunsystem eine Immunantwort auf das entsprechende Virus bilden soll, ist mir allerdings schleierhaft.

    Und dass ein Anstieg des AK-Titers definitiv kein Maßstab für eine erfolgte Immunisierung ist, hatte ich ja schon erwähnt.

    Gegen Bakterien zu impfen ist leider nicht so einfach, da sie sich oft in Zellen verbergen, wie kaulli schon geschrieben hat. Hierzu mussten sich die Forscher etwas Neues einfallen lassen - die Konjugat-Impfstoffe. Dies sind natürliche oder chemisch nachgebaute Zuckermoleküle, die den Zuckermolekülen auf der Bakterienhülle entsprechen, den so genannten Kapselpolysacchariden. Diese Zuckermoleküle werden dann an Eiweiße gekoppelt und zu einem Impfstoff verarbeitet.

    Die Theorie besagt nun, dass, wenn solche Impfstoffe gespritzt werden, der Körper anhand dieser Nachbauten dann in der Lage sein soll, die tatsächlichen Bakterien / Erreger zu erkennen und zu bekämpfen, wie beispielsweise das grampositive Bakterium Streptococcus pneumoniae, was dann mit der Pneumokokken-Impfung bekämpft werden soll. Wie dieser Impfstoff dann allerdings in die jeweiligen Zellen gelangen soll, um die darin versteckten Erreger abzutöten, erschließt sich mir jetzt allerdings nicht. Wenn so etwas funktionieren sollte - warum schafft es dann unser Immunsystem nicht?

    Er meint, dass sich die Erreger erst entwickeln wenn der Körper sehr geschwächt ist und um ihn zu heilen.

    Damit ist er ja mittlerweile nicht mehr ganz so allein, auch Bert Ehgartner (Lob der Krankheit) sieht das ähnlich. Und auch der im letzten Jahr verstorbene Impfkritiker Dr. Johann Loibner hatte solch eine Einstellung. Die sicherlich nachdenkenswert ist.

    Lieschen nee, Du bist nicht zu naiv, es ist nur relativ schwer, einem Dogma von heute auf morgen zu entkommen. Insbesondere dann, wenn man damit von klein auf aufgewachsen ist.

    Die Thematik des Impfens ist zugegebenermaßen auch nicht so einfach zu durchschauen, ich tue mich da an vielen Stellen auch oft schwer. Mir ist bis heute zum Beispiel immer noch nicht ganz klar, warum ausgerechnet die Masernimpfung ständig propagiert wird. Zwar hat sich die WHO seit Jahren das Ziel gesetzt, die Masern weltweit auszurotten und da das bis heute nicht funktioniert hat, wird weiter Druck ausgeübt. Trotzdem stellt sich die Frage, warum ausgerechnet die Masern? Und nicht Diphterie. Oder Mumps. Und weshalb wird nie über Scharlach geredet? Ist ja auch eine Kinderkrankheit, gegen die allerdings (bis auf eine ganz kurze Phase) bis heute nie geimpft wurde.

    Eins ist aber auf jeden Fall sicher - Impfen ist weltweit gesehen ein Milliardengeschäft. Und das darf man bei einer Fragestellung wie Deiner nicht vergessen. Es geht nicht nur um die Grippe-Impfung. Oder nur um die Masern-Impfung. Schau Dir nur mal die Impfempfehlungen der STIKO seit Beginn der Impfungen an: Gab es 1972 lediglich 5 Impfungen, sind es heute 40! Nur in Deutschland. In Australien beispielsweise wird sogar ganz rigoros zwangsgeimpft, Impfverweigerer landen nicht selten im Knast.

    Und damit ist noch nicht Schluss:

    Da Dreck bekanntlich gegen Allergien schützt, gehen Pharma-Unternehmen mittlerweile her und sammeln Kuhstalldreck. Angetan haben es ihnen dabei besonders zwei Keime - Lactococcus Lactis und Acinetobacter Iwoff. Interessant sind die aus einem einzigen Grund - allein in Deutschland gibt es heute gut 20 Millionen Allergiker und deren Anzahl steigt ständig an. Wenn ich als Pharma-Unternehmen nun einen Allergie-Impfstoff entwickeln kann und solch eine Impfung dann auch noch von den Kassen gezahlt wird, habe ich alles richtig gemacht. Die Umsätze steigen, die Aktionäre freuen sich und bleiben bei der Stange.

    Im Pharma-(Impf-)Bereich geht es um wahnsinnig viel Geld. Börsennachrichten sind da manchmal eine gute Quelle für Infos.

    Für fast 1,2 Mrd. Euro pro Jahr werden Impfstoffe gegen Grippeviren, Gebärmutterhalskrebs oder Kinderkrankheiten von Apotheken an Ärzte zur Impfung ihrer Patienten abgegeben. Diese Impfstoffe werden in der Regel als Sprechstundenbedarf verordnet. Nach Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) hat sich der Umsatz mit Impfstoffen beispielsweise von 1,07 Mrd. Euro in 2014 um 10 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro im Jahr 2015 gesteigert.

    Viele Schutzimpfungen gehören seit 2007 zum Pflichtleistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und mit gut einer Milliarde Patientenkontakte im Jahr tragen die Apotheken ihren Teil zum Umsatz bei. Und verdienen damit natürlich auch prächtig.

    Weiter ist auch die politische Riege involviert. Schau Dir nur mal unsere Ex-Gesundheitsminister an, da weißt Du, wo der Hase langläuft: Daniel Bahr wechselt zur Allianz, erhält den Spitznamen Pflege-Bahr wegen seiner Pflegeversicherungspolicen, Ulla Schmidt ist Verwaltungsrätin des Schweizer Pharma-Unternehmens Siegfried Holding, Barbara Steffens von den Grünen erhielt eine Spitzenposition in der Gesundheitswirtschaft. usw., ect. pp....

    Das alles zu druchschauen braucht schon einen ziemlich langen Atem, mit Naivität hat das nichts zu tun.

    Ja, Lieschen, nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) besteht keine bundesweite Meldepflicht für Tetanus im Allgemeinen. Allerdings besteht eine Arztmeldepflicht nach der Infektionsschutzgesetz-Meldeverordnung (IfSGMeldeVO) in Sachsen für Verdachts-, Erkrankungs- und Todesfälle und in Thüringen für Erkrankungs- und Todesfälle.

    Zudem gibt es eine Labormeldepflicht zu Tetanus in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

    In allen Fällen werden allerdings nichtnamentliche Meldungen vorgenommen.

    Da das Infektionsschutzgesetz erlassen wurde, übertragbare Krankheiten frühzeitig zu erkennen und deren Weiterverbreitung zu verhindern, ist eine Meldepflicht für Tetanus-Erkrankungen unlogisch, da Tetanus keine übertragbare Krankheit ist.