Beiträge von von Perlbach

    Der Vorsitzende der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, forderte mal im Tagespiegel den Handlungsspielraum von Heilpraktikern so weit wie möglich einzuschränken, da aus seiner Sicht die viel zu geringen Anforderungen hinsichtlich der Qualifikation der Heilpraktiker zu bemängeln seien. Eine Einschränkung oder Reform des Heilpraktikerberufes forderte er allerdings nur, weil eine Abschaffung des Berufs politisch nicht durchsetzbar sei.

    Auch nach Ansicht der Deutschen Hochschulmedizin sei die Heilpraktikerausbildung zwar "völlig unzureichend" und müsse "dringend überarbeitet" werden. Zugleich wies der Verein in einer Mitteilung aber darauf hin, dass komplementärmedizinische Ansätze die Schulmedizin wertvoll ergänzen könnten. Hierzu bedürfe es aber mehr wissenschaftlicher Evidenz als bislang.

    Ich bin zwar kein Kollege, sehe das aber auch wie Rene - mache die Ausbildung fertig. Vielleicht wird es irgendwann mal so etwas wie eine Fachrichtung geben, für die man sich entscheiden muss - ähnlich wie in der Schulmedizin, aussterben wird der Heilpraktikerberuf aber sicherlich nicht.

    Aber Leute, das Vitamin D ist hier doch wirklich nicht das Allheilmittel, wenn es um den Abbau des

    Erschöpfungshormon Prolaktin geht, dieser Ansatz ist mir nicht plausibel, wirklich absolut nicht!!!

    Ja, stimmt - Vitamin D wird immer noch extrem unterschätzt. Obwohl es mittlerweile genügend Studien zu Vitamin D gibt.

    Zum Beispiel die der Emory University in Atlanta aus 2010. Diese Studie1) konnte aufzeigen, dass ein Vitamin D-Mangel zu Parkinson führen kann.

    An der Studie hatten 300 Personen teilgenommen, 100 Teilnehmer litten bereits an Parkinson, 100 hatten Alzheimer und weitere 100 galten als gesund. Ergebnis der Studie:

    90 % der Gesunden wiesen ausreichend hohe Vitamin D-Spiegel auf

    84 % in der Alzheimer-Gruppe, und nur

    77 % in der Parkinson-Gruppe.

    Es gab also eine signifikante Wechselwirkung zwischen einem niedrigen Vitamin D-Spiegel und einem erhöhten Risiko an Parkinson zu erkranken.

    Eigentlich aber nicht sonderlich überraschend, wenn man weiß, das dieses Vitamin einen großen Einfluss auf unser Nervensystem hat. Patienten mit einem Vitamin D-Mangel fallen daher immer wieder durch reduzierte Gehirnfunktionen auf.

    Schon in den Jahren 1993 bis 1995 untersuchte der Wissenschaftler Thomas J. Littlejohns2) Serumproben von Studienteilnehmern auf deren 25-Hydroxy-Vitamin-D, der Vorstufe zu Vitamin D. Es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, mit sinkendem Vitamin D-Spiegel stieg: Bei einem mittelmäßigen Mangel war das Demenz-Risiko um 1,53 höher als mit einem gesunden Vitamin D-Spiegel. Bei einem schweren Mangel war das Risiko sogar um das 2,25-fache erhöht. Bei Alzheimer lagen die Werte ähnlich.

    1)

    : https://web.archive.org/web/2024060521…/vitamin-d.html

    2)

    Thomas J. Littlejohns et al., Vitamin-D and t.he risk of dementia and Alzheimer disease, American Academy of Neurology, August 2014

    Nun ja, Herpes Zoster ist eigentlich fast immer auf psychischen Stress zurückzuführen, dadurch kommt es meist zu einer geschwächten Immunabwehr.

    Versuche mal Folgendes:

    - einmalig 100.000 I.E. Vitamin D (dabei an Vitamin K denken)

    - täglich 10 g Vitamin C, verteilt über den Tag

    - morgens beispielsweise eine Kapsel Dekristol öffnen und damit die Hautstellen einschmieren

    - abend eine Kapsel Vitamin E öffenen und ebenfalls die Hautstellen einschmieren.

    (Die Kapseln Dekristol und Vitamin E enthalten Öle, daher lassen sich diese gut auf der Haut "einmassieren")

    Deine Beschwerden sollten nach einigen Tagen erledigt sein.

    Seit meiner seelischen Erkrankung und der Selbstheilung dieser, meide ich den Arzt, denn so Gewissenlos,

    ohne Selbstverpflichtung

    Dann möchte ich mal erleben wie Du reagierst, wenn Du einen schweren Unfall hattest und Dich die Ärzte aus dem Koma retten und Dich wieder zusammenflicken. Ärzten grundsätzlich Gewissenlosigkeit zu unterstellen, ist schon ziemlich grenzwertig.

    Und wenn ich da mal an Ärzte denke, die sich der MEZIS-Initiative angeschlossen haben, passt Deine Aussage ebenfalls nicht. Bei Ärzten ohne Grenzen, die ihren Jahresurlaub opfern, um in Dritte Welt-Gebieten oder auch in Kriegszonen humanitäre Hilfe zu leisten, erst recht nicht.

    Nicola, da kann ich Dich beruhigen - im Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) ist gesetzlich festgelegt, dass Hersteller der Lebensmittelverpackung nichts zugeben oder sie beschichten dürfen, um die Haltbarkeit des verpackten Produkts zu verlängern.

    Verpackungen, die direkt mit dem Lebensmittel in Kontakt kommen (wie eben bei einem Joghurt) sind Bedarfsgegenstände und fallen daher unter dieses Gesetz. Die Deckel enthalten also keinerlei Beschichtungen. Ablecken zum Beispiel würde ich die Dinger aber trotzdem nicht.

    Aber mal eine andere Frage - warum macht Ihr Euren Joghurt denn nicht selber? Bio-Naturjoghurt mit frischen Früchten und vielleicht etwas Honig schmeckt doch allemal besser als ein Fertigjoghurt. Selbst wenn´s ein Bio-Joghurt ist.

    Vegan heißt sehr viel Tofu, also Soja. Ist das für Frauen nicht gefährlich insofern, dass die enthaltenen Östrogene im Soja Brustkrebs fördern?

    Stimmt, gerade Frauen mit einer Brustkrebsdiagnose werden oft vor Soja gewarnt. Was allerdings nicht so ganz richtig ist, denn wird das komplette Soja-Produkt gegessen, geht davon keine Gefahr aus. (Das Thema Gen-Soja lasse ich hier jetzt mal außer Acht, da genveränderte Lebensmittel sowieso nicht gegessen werden sollten)

    Ein komplettes Soja-Produkt wäre zum Beispiel Tofu oder auch Natto. Lediglich der Verzehr von isolierten Isoflavonen des Soja können negative Auswirkungen haben.

    Dieses Angstschüren vor Soja hat seinen Ursprung bei Versuchen mit Mäusen und Krebs. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Mäusen und Menschen, da Mäusen gewisse zytotoxische T-Zellen fehlen. Diese können aber den Brustkrebs bekämpfen. Auch glaubte man früher, dass Soja die übliche Anti-Östrogen-Therapie, die ja bei Brustkrebs angewendet wird, unterbrechen würde.

    Wie eine Studie des AACR aus dem Jahr 2015 ergab, profitieren Brustkrebspatienten sogar von Soja-Produkten (wie eben Tofu), da das Genistein, also das östrogenähnlich wirkende Isoflavon in der Sojabohne die Funktion des BRCA1-Gens schützt. Dieses Gen unterdrückt die Entstehung von Brustkrebs.

    (AACR steht für American Association fo.r Cancer Research)

    Solange Du keine isolierten Isoflavone der Sojabohne zu Dir nimmst, besteht keine Gefahr. Natürlich sollte man es mit dem Soja-Verzehr, wie bei vielen anderen Dingen auch, nicht übertreiben.

    Quelle:
    : https://repository.digital.georgetown.edu/handle/10822/552845

    ich hab heute eine Antwort von VIABIONA erhalten wg. diesen Magnesiumstearaten

    Eveline, die Antwort von VIABIONA ist, sorry, einfach nur dämlich. Zumal ich seltsamerweise auf der Seite von BioProphyl® einen fast identischen Text gefunden habe. Wer schreibt da von wem ab? Vor allem - was soll ein Unternehmen denn schreiben, wenn es Mg-Stearat verwendet? Dass das Zeugs eventuell doch bedenklich sein könnte? Mit solch einer Aussage können die dann doch gleich auch einen Insolvenzantrag stellen.

    Jetzt mal im Einzelnen zu deren Ausführungen:

    Der Hinweis, dass Magnesiumstearat seit Langem in der Lebensmittelindustrie verwendet wird, weil es als unbedenklich gilt, sagt doch überhaupt nichts. Die Lebensmittelindustrie verkauft Cola, ist sie deswegen unbedenklich? Die Lebensmittelindustrie verpasst uns Acrylamid in Chips oder Spekulatius, ist es deswegen unbedenklich? Sie verwendet Natriumferrocyanid als Rieselhilfe im Haushaltsalz. Sie verwendet Natriumbenzoat, Cyclamat, Fipronil, Tartrazin oder auch Chinolingelb. Alles unbedenklich? Von wegen!

    Nicht zuletzt hat uns Verbrauchern die Lebensmittelindustrie aber auch noch den Gammelfleisch-Skandal gebracht, Pferdefleisch in die Lasagne gepackt, Wein mit Glykol gestreckt und (in China) Melamin ins Babymilchpulver gepanscht, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Sich nun auf die Lebensmittelindustrie zu berufen, ist schon ziemlich pervers.

    Wie ich schon weiter oben angeführt hatte, wird dieses Mg-Stearat-Komplex aus rein produktionstechnischen Gründen eingesetzt. Gibt VIABIONA ja auch unumwunden zu.

    Und weiter - wie ich ebenfalls schon erwähnt hatte, wird auch jetzt in der Stellungnahme wiederum von der Stearinsäure gesprochen. Diese steht hier aber überhaupt nicht zur Debatte.

    Es wird dadurch der (gewollte?) Eindruck vermittelt, dass sich das Mg-Stearat im Körper einfach wieder in seine Einzelbestandteile auflöst, also in Magnesium und Stearinsäure.

    Hm, ist das wirklich so? Zur Verdeutlichung mal ein Beispiel, das vielleicht passt:

    Nimm einen roten und einen blauen Legostein und setze die beiden Steine zusammen. Du hast nun einen Blau-Roten-Legostein-Komplex. Mit etwas Druck kannst Du die beiden Steine nun wieder auseinandernehmen. Übrig bleiben ein roter und ein blauer Stein. Nachvollziehbar.

    Und so geht´s dann ja wohl auch mit Magnesium und der Stearinsäure, oder?

    Nicht so ganz!

    Du setzt wiederum einen roten und einen blauen Stein zusammen, erhälst jetzt aber einen Grün-Roten-Legostein-Komplex. Der blaue Stein (die Stearinsäure) hat sich zum grünen Stein (Stearat) gewandelt. Nimmst Du diesen Komplex wieder auseinander - was erhälst Du? Einen roten und einen grünen Stein, der blaue Stein (nämlich die Stearinsäure) existiert nicht mehr. Da nutzt auch keine Erklärung, dass Stearinsäure ein natürlicher Stoff ist und in allen möglichen Lebensmitteln natürlicherseits vorkommt. Die gibt es hier ja nicht mehr. Man vergleicht also Äpfel mit Birnen.

    Es wird sicherlich so sein, dass das Stearat auch irgendwie verstoffwechselt wird, was aber passiert in den Zwischenstufen?

    Der Hinweis von VIABIONA, dass bis heute keine Studien als Beleg für eine negative Bewertung herangezogen werden können, ist kein Garant dafür, dass der Stoff nicht doch bedenklich ist. Zudem sollte man ja auch nicht vergessen, dass dieses Mg-Stearat mittlerweile überall eingesetzt wird. Kein Mensch weiß doch bis heute, wieviel wir von dem Zeugs so tagtäglich futtern. Und dann auch noch in NEM?

    Und letztlich - VIABIONA schreibt, dass sie bei der Herstellung ihrer Produkte bei den Zusatzstoffen auf eine Notwendigkeit achten. Warum ist es denn dann anderen Firmen möglich, ohne solche Zusatzstoffe auszukommen?

    Der Grund ist einfach - es ist der Preis!

    Produkte ohne Mg-Stearat sind etwas aufwändiger zu produzieren und daher meist auch etwas teurer. Demgegenüber lassen sich preiswertere Produkte eben leichter verkaufen.

    Daher mein Fazit: Wer kein Risiko eingehen will, sollte auf Produkte ohne Mg-Stearat zurückgreifen. Diese sind zwar, wie schon erwähnt, teurer, dafür aber auch ohne eventuell bedenkliche Inhaltsstoffe. Dies ist gerade in Zeiten, in denen wir Verbraucher sowieso schon alle möglichen Zusatzstoffe verpasst bekommen um so wichtiger.

    Zudem ging es ja bei dem VIABIONA-Produkt auch nicht nur um das Stearat, sonder auch noch um andere Inhaltsstoffe.

    (Unter anderem hatte ich den Hinweis zur Bedenklichkeit von Mg-Stearat vor etlicher Zeit von einer Bekannten bekommen, die ausgebildete Nährstoffapothekerin ist.)

    Ich hab ja nichts gegen Coenzym Q10 (ubichinon), es wird übrigens aus Tabak gewonnen.

    ... was leider nur die halbe Wahrheit ist.

    Beim billigen Ubichinon wird dieses aus dem so genannten Scraps, also dem Abfall oder Ausschuss der Tabakherstellung hergestellt.

    Qualitativ hochwertiges Ubichinon wird durch Hefefermentation gewonnen. Nur das auf diesem Wege gewonnene Q10 ist von seiner Molekularstruktur dem körpereigenen identisch, hat keinerlei Verunreinigungen und ist auch frei von den gefährlichen Cis-Isomeren, die sich immer in synthetischen, billigen Q10-Produkten wiederfinden. Q10 aus einer Hefefermentation ist daher immer deutlich teurer.

    (Wobei wir jetzt wieder beim Thema der hochwertigen NEM wären)

    Nun ja, außer einer Laserbehandlung gäbe es ja noch die Kryotherapie, also die Kältebehandlung. Poblematisch ist bei dieser Erkrankung einfach, dass sich solche Löcher auch mit modernster OP-Technik nicht wieder verschließen lassen, da die Ränder ja nicht genäht werden können. Durch eine Behandlung kann nur die Voraussetzung geschaffen werden, dass die Netzhaut wieder zusammenwächst.

    Wenn Du häufiger Probleme mit den Augen hast, würde ich regelmäßig zu Augentrost (Euphrasia officialis) greifen. Die positiven Wirkungen von Augentrost sind schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt.

    Du kannst Augentrost als Tee, als Augenbad oder auch als Augenkompressen nutzen. Ich würde aber zur Sicherheit mit dem Augenarzt abklären, ob eine äußerliche Anwendung direkt nach der OP machbar ist.

    Für weitere Infos zu Augentrost, guckst Du hier: kraeuterweisheiten.de/augentrost.html

    Ja, vielleicht hätten sie ihre Autoimmunerkrankungen aber auch gar nicht bekommen. Wenn und hätte ...

    Neandertaler wurden meist nicht alt, da die älteren Menschen der Sippen, wie heute auch, im Alter nicht mehr mobil genug waren. Sie wurden daher von ihrem Stamm zurückgelassen und starben, oder wurden dann das Opfer von Raubtieren.

    Weil man von der Werbung für Kapseln überall erschlagen wird und das meiste kann man billiger und besser auch so zu sich nehmen, zumal die Kapsel im Verdacht steht, nicht gesund zu sein.

    Wieder so eine einseitige These von Dir. Ich kann nicht erkennen, dass man überall von Werbung für Kapseln erschlagen wird. Und Du hast es richtig erkannt - bis heute weiß man definitiv nicht, dass Kapseln ungesund wären.

    Sagt die Werbung oder wer? Es mag ja sein, dass es stärker ist, wie auch eine chemische Citronensäure stärker als der Saft von Zitronen ist, aber gesünder? Wer stellt das fest und wie?

    Auch so eine Aussage von Dir. Alles wird lediglich durch Werbung verbreitet.

    Und wer festgestellt hat, dass ein Curcumin-Phospholipid-Komplex besser ist? Kann ich Dir sagen - so etwas wurde beispielsweise in einer doppelblinden, randomisierten Studie von Cuomo et. al. im Jahre 2011 festgestellt. Diese Studie zeigte, dass durch den Komplex besonders hohe Blutwerte von Demethoxycurcumin erreicht wurden und dies wiederum zeigte eine besonders starke antiinflammatorische, also anti-entzündliche Wirkung.

    Und weiter - in den Jahren 2010 und 2014 konnte Belcaro et.al. zeigen, dass dieser Cucumin-Phospholipid-Komplex eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptomatik, des Entzündungsgeschehens und der Beweglichkeit bei Arthrose erreichte. Der WOMAC-Score (danach werden unter anderem Schmerzen gemessen) sank nach Gabe des Komplexes um 58 %. Besonders wirkungsvoll war dann noch die Kombination des Curcumin-Phospholipid-Komplexes mit Glucosaminen. Auch fand er heraus, dass durch die Gabe des Komplexes die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie vermindert werden können.

    Drobnic et.al. bewies, ebenfalls im Jahr 2014, dass durch die Gabe von 2 x 1g Curcumin-Phospholipid-Komplex, ein verspätet einsetzender Muskelkater (Delayed Onset Muscle Soreness) abgemildert werden konnte.

    In einer Studie von F. Mazzolani im Jahre 2012 an Patienten mit akuter oder chronischer Retinitis centralis serosa, stabilisierte sich nach 6-monatiger Gabe von Curcumin als Phospholipid-Komplex bei 39 % der Augen die Sehschärfe, bei 61 % verbesserte sie sich sogar. Bei 78 % der Augen reduzierte sich die Ablösung des (neuro-)retinalen Pigmentepithels, bei 11 % stabilisierte sie sich.

    Der Curcumin-Phospholipid-Komplex wirkt auch der Entwicklung von Retinopathie bei Diabetes mellitus entgegen, wie Kowluru und Kanwar im Jahr 2001 zeigen konnten.

    Ich denke mal, dass diese kleine Aufzählung reichen sollte, um Deine Frage hinreichend zu beantworten.

    Tierische Produkte und vor allen Fleisch werden nur zu 55 % verwertet und 45 % Abfall fallen an, welcher auch

    beseitigt werden muss. Vegane Lebensmittel , die lediglich die notwendigen essentiellen Aminosäuren haben werden

    zu 95 % verwertet.

    Hm, interessante These.

    Da denke ich mir mal so einen Neandertaler. Der stunden- oder auch tagelang durch die Gegend streift auf der Suche nach Nahrung.

    Neandertaler ernährten sich hauptsächlich von Fleisch - so viel weiß man heute durch archäologische Ausgrabungen - einfach weil es wesentlich mehr Energie enthält, als zum Beispiel Wurzelgemüse und Waldbeeren. Nur zu gut 20 % bestand deren Ernährung aus pflanzlicher Nahrung.

    Neandertaler hatten durch ihre harten Lebensbedingungen einfach einen enorm hohen Kalorienbedarf. Wenn Deine Annahme mit den 55 % stimmt, wäre über die Hälfte der tierischen Nahrungsmenge verpufft. Ich glaube kaum, das das zutrifft. Immerhin streiften sie jahrtausendelang quer durch Europa, sogar bis nach Sibirien.

    Ingwer ist ein Lebensmittel, wie Kurcuma auch, beides muss man nicht in Kapsel nehmen.

    Curcumin wäre ein NEM und die Frage, wie das überhaupt gewonnen wird und ob es isoliert gleich gesund ist, wie die Wurzel Kurcuma,

    kaulli, Deine Abneigung gegen Kapseln kennen wir ja nun, aber warum musst Du immer wieder darauf herumreiten? Lass anderen doch einfach ihre eigene Einstellung zu solchen Produkten.

    Und zu Curcumin - das ist ja nun grundsätzlich zunächst mal nichts anderes als der gelbe Farbstoff von Kurkuma. Gehört also zu den sekundären Pflanzenstoffen. Punkt.

    Curcumin wird heute natürlich auch synthetisch hergestellt, wird daher unter anderem auch als NEM in Kapseln angeboten.

    Und das ist gut so! Wenn´s denn ein qualitativ hochwertiges Produkt ist. Denn - und jetzt mal gut aufgepasst - Curcumin hat, wenn es zu einem Curcumin-Phospholipid-Komplex umgebaut wird, eine gut 29-fach bessere Bioverfügbarkeit als das natürliche Curcumin!

    Die Idee dahinter stammt ursprünglich aus Asien und wurde dort schon vor Jahrtausenden im Ayurveda eingesetzt, wo Curcumin zusammen mit Ghee, also geklärter Butter, verzehrt wurde. Die Kombination des Curcumin-Moleküls in Verbindung mit einem Phospholipid zu einem Komplex ist von daher eine sinn- und auch enorm wirkungsvolle Methode. Zumal beim Einsatz in hochwertigen NEM-Kapseln noch Piperin (das Alkaloid des schwarzen Pfeffers) zugesetzt wird. Dies bringt dann sogar eine noch bessere Verfügbarkeit des Curcumin, da es nun nicht mehr über die Lymphe, sondern direkt in die Blutbahn aufgenommen werden kann.

    Also nochmal - nicht alles, was in Kapseln angeboten wird, ist grundsätzlich schlecht.

    kennst Du auch irgendwelche veganen Brotaufstriche, die Du als gut bewerten würdest. Zum Beispiel Zwergenwiese?

    Zwergenwiese kannst Du eigentlich unbesorgt kaufen. Zwergenwiese gilt zusammen mit dem Unternehmen Rapunzel als Pionier unter den Bio-Läden in Deutschland. Wurde mittlerweile aber von Rapunzel übernommen, da sich die Gründerin von Zwergenwiese aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat.