Beiträge von von Perlbach

    Meine Zahlen habe ich teilweise übernommen von einer Veröffentlichung der nationalen amerikanischen Strahlenschutzvereinigung, der NCRP (National Councel on Radiation Protection and Measurement).

    Demnach werden (je nach Anbaugebiet und Art des Tabaks) Werte für die Aktivität des Po 210 von 1,5 mBq bis 15 mBq (1 mBq = 1/1000 Becquerel) sowie 2 bis 25 mBq des Pb 210 pro Zigarette angegeben. Die Radionuklide Pb 210 und Po 210 sind Zerfallsprodukte aus der Uran-Radiumreihe.

    Aus der Anreicherung des Tabaks mit diesen Radionukliden (also Blei und Polonium) resultiert für einen Raucher eine mittlere effektive Dosis von ca. 1,2 µSv pro Zigarette. Dieser Wert hängt natürlich von der Menge der radioaktiven Substanzen in der Zigarette und den Rauchgewohnheiten des Rauchers ab und ist daher nur als ein ungefährer Richtwert anzusehen.

    Die Lungendosis wird unter denselben Bedingungen mit ca. 14 µSv (Mikrosievert) pro Zigarette angegeben. Für einen mittelstarken Raucher, der jeden Tag 20 Zigaretten raucht, ergeben sich damit jährliche Strahlenbelastungen von:

    Äquivalentdosis: 20x365x1,2 µSv = 8,8 mSv
    Lungendosis: 20x365x14,5 µSv = 106 mSv

    Hierbei ist eben zu beachten, dass es einen Unterschied gibt zwischen Äquivalentdosis und Lungendosis.

    Wie unten zu sehen, wurde bereits im Jahr 1965 über die Strahlenbelastung bei Tabak berichtet. Hatte ich aber weiter oben in meinem Beitrag auch schon mal erwähnt.


    Little JB, Radford EP Jr, McCombs HL, Hunt VR. Distribution of Polonium210 in pulmonary tissues of cigarette smokers. New England Journal of Medicine 273: 1343-1351; 16 December 1965.

    National Council on Radiation Protection and Measurements. Radiation exposure of th.e US population from consumer products and miscellaneous sources. Bethesda, MD: NCRP; NCRP Report No. 95; 1987.

    Oh, also mein Geigerzähler der zeigt seit 10 Jahren solange ich ihn habe, so maximal 0,21 Mikro-Sievert/h an!

    Also wenn ich neben meiner qualmenden Frau sitze erhöht sich der Wert kaum!

    Und? Was willst Du uns jetzt damit erklären? Dass Rauchen doch gesund ist?

    Fakt ist, dass eine Zigarette zwischen 9 und 15 mBq Polonium-210 enthält. Ein Raucher, der ein Päckchen Zigaretten am Tag raucht, bekommt so eine zusätzliche Strahlenexposition zwischen 0,3 und 0,4 mSv pro Jahr in seine Lungen. Da Polonium-210 eine sehr energiereiche Alphastrahlung aussendet, besitzt es eine enorm hohe Radiotoxizität. Schreibt unter anderem auch das BfR. Hinzu kommt seine Halbwertszeit von 138 Tagen. Und weil Raucher aber normalerweise nicht nur eine Zigarette im Leben rauchen, summiert sich das Gefahrenpotential im Laufe der Zeit ganz erheblich.

    Vielleicht auch mal an das Thema Elektrosmog denken?

    Bereits 1998 konnten 7 Forschergruppen eine Unterdrückung der nächtlichen Melatoninproduktion durch EMF-Felder im Tierversuch nachweisen. Melatoninmangel nimmt ja mittlerweile schon epidemische Ausmaße an - über 8 Millionen leiden heute an gefährlichen Schlafstörungen.

    Viele Menschen legen heute ihr eingeschaltetes Handy neben sich ans Bett.

    Und bei der Melatonin-Erhebung in Percha 2001 hatten 80 % der untersuchten Gruppe eine signifikante Melatoninreduktion von durchschnitlich 36,7 %. Diese Veränderunge waren erst aufgetreten, nachdem in der Nähe ein Mobilfunkmast aufgestellt worden war.

    Ähnliche Ergebnisse brachten Melatonin- und Serotonin-Erhebungen im Jahr 2004 in Vogt und Dresden und auch weitere Untersuchungen.

    Wie sensibel unser Körper auf EMF-Felder reagiert, kann man schon allein daran erkennen, dass es in Zeiten von Sonnenstürmen durch eine natürliche Exposition lediglich im Pico-Watt/cm2-Bereich zu einer Melatoninverminderung kommt. Solch ein Wert ist aber ein Witz gegenüber heutigen Elektrosmog-Belastungen.

    Ein Shoppingsender, auch Teleshopping oder Homeshopping genannt, liegt immer dann vor, wenn ein Sender rund um die Uhr Waren per TV präsentiert und die Zuschauer zum Kauf animiert. Oft wird dann schon nach kurzer Zeit bei der Präsentation vermeldet, dass nur noch wenige Stücke vorhanden sind - "Wenn es weg ist, ist es weg. Bitte, meine Lieben, seid ganz schnell!"

    Der Nachteil bei dieser Art von Produktpräsentation ist das Prinzip der gewollten Impulskäufe, wobei die Kunden praktisch keine Möglichkeit eines Preisvergleichs haben. Daher können die Produkte zu höheren, teilweise sogar überteuerten Preisen verkauft werden. In vielen Fällen lässt dann auch noch die Qualität zu wünschen übrig.

    Beispiele für Shoppingsender sind QVC, HSE24 (hier tummelt sich auch Dr. Hartwig), RTL Shop, 1-2-3.tv, Juwelo TV oder auch sonnenklar.tv.

    Eveline, wie kaulli schon richtig erwähnt hat, ist solch eine Aussage gesetzlich vorgeschrieben und bezieht sich auf die Health Claims Verordnung der EFSA. Dies bedeutet lediglich, das die Hersteller die gesundheitlichen Vorteile zwar bewerben dürfen, allerdings ist es ihnen nicht erlaubt, dabei zu übertreiben. Was immer das jetzt auch bedeutet.

    Ich glaube, wir hatten das Thema Dr. Hartwig hier schon irgendwo vor Kurzem. Auch im Zusammenhang mit Omega 3. Ich persönlich halte nicht sonderlich viel von Shoppingsendern.. Ich habe mal gesehen, dass dort das Omega 3 von ihm ziemlich reisserisch beworben wurde mit der Aussage , dass es statt für 60,-- EUR jetzt nur für sage und schreibe 39,99 EUR zu bekommen sei. Abgesehen vom Preis von unverschämten 60,-- EUR ist so etwas schon ziemlich grenzwertig. Shoppingsender eben.

    Aber da Du das Produkt geschenkt bekommen hast, nutze es einfach. Quecksilberbelastung kannst Du ausschließen, das wird von den Herstellern normalerweise gut kontrolliert.

    Hatte vorm Jahreswechsel bei Dr. Loges bereits wegen der Hydroxypropylmethylcellulose und Morgellons nachgehakt. Bis jetzt keine Reaktion!

    Da hatte ich etwas mehr Glück, als ich wegen des Themas Morgellons mal bei Pure Encapsulation nachgehakt habe. Hier deren Antwort:

    Hallo,

    vielen Dank, dass Sie sich mit Ihrer Anfrage direkt an uns wenden. Sehr gerne kümmere ich mich darum.

    Die von Pure Encapsulations® eingesetzten Steckkapseln bestehen aus natürlichen Pflanzenfasern (HPMC = Hydroxypropylmethylcellulose). Als Rohstoffquelle werden Pinien- und Kieferrinden herangezogen.

    Diskussionen zur Beeinflussung von Cellulose in Hinblick auf Morgellons konnte ich zwar in einigen Foren finden. Daher bin ich tiefer in die Recherche gegangen: In der wissenschaftlichen Literatur konnte ich keine evidenzbasierten Daten zu dieser Annahme finden. Auch im renommierten medizinischen Nachschlagewerk Pschyrembel gab es keine Informationen dazu.

    Fazit: Die eingesetzten Kapselhüllen aus Pflanzenfasern von Pure Encapsulations® sind hypoallergen und frei von den EU-Hauptallergenen. So zeichnen sie sich durch höchste Verträglichkeit aus. Auch die wissenschaftliche Literatur gibt keine Rückschlüsse auf einen Zusammenhang zwischen Morgellons und der oralen Aufnahme von Pflanzenfasern. Individuelle Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.

    Für weitere Fragen dazu stehe ich sehr gerne zur Verfügung.

    Gesunde Grüße,

    Kerstin Zmollnig

    Apothekerin / Wissenschaft und Produktentwicklung

    Hängst wahrscheinlich von den Bakterien ab. Die so genannte Dicklegung der Milch beginnt ab einem bestimmten ph-Wert. Je mehr Milchsäure durch die Umwandlung durch die Joghurtkulturen entsteht, um so niedriger wird der ph-Wert.

    Ab einem ph-Wert von 5,5 beginnt die Dicklegung und sollte spätesten bei 4,5 abgeschlossen sein. Ansonsten scheidet der Joghurt vermehrt Molke ab und der Joghurt wird dünnflüssiger.

    Du kannst den Joghurt einige Zeit nachreifen lassen bei Temperaturen von 42 bis 45° C. Wenn´s nicht besser wird, hast Du schlechte Karten, dann wird das eigentlich nix mehr. Du kannst aber noch versuchen, 2 Esslöffel prebiotisches Inulin unterzurühren.

    Auch 2-4 Esslöffel Milchpulver unterrühren kann bedingt noch helfen.

    Nun ja, dass Vitamin C hitzempfindlich ist und schnell "kaputtgekocht" wird, hört man ja immer wieder, ist allerdings nicht so ganz richtig.

    Vitamin C ist chemisch gesehen Ascorbinsäure (C6H8O6 und existiert in vier verschiedenen stereoisomeren Formen). Ascorbinsäure hat als Pulver einen Schmelzpunkt von 190° C. Der Siedepunkt von Ascorbinsäure, also die thermische Zersetzung beginnt bei > 192° C. Auf solche Temperaturen kommt man ohne Druck beim Kochen aber nie.

    Das, was aber tatsächlich stimmt, ist die Wasserlöslichkeit des Vitamn C, wodurch sich sich viel Vitamin C beim Kochen aus dem Gemüse löst und ins Kochwasser wandert, dieses wird meist weggekippt.

    Trifft beim Rezept von Eveline aber nicht zu, da das "Kochwasser" ja aufgefangen und verwendet wird. Auch soll das Wasser laut Rezept nur kurz aufgekocht werden. Das anschließende Lagern im Kühlschrank ist ebenfalls positiv.

    Ich persönlich würde das Rezept noch um ein großes Stück Ingwer (mit Schale) und etwas Kurkumapulver ergänzen. Wegen des Kurkumas sollte man auch eine Messerspitze schwarzen Pfeffers zufügen. Kurkuma kann vom Körper so besser aufgenommen werden.

    Vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum schädlichen Kochen und dem dadurch entstehenden Verlust an Vitaminen. Kochen muss nämlich nicht immer schädlich sein, im Gegenteil: Das Kochen beispielsweise einer roten Paprika ist sogar von Vorteil, da das darin enthaltene Vitamin A dermaßen fest in den Zellen gebunden ist, dass der Körper bei rohem Verzehr der Paprika kaum in der Lage ist, es herauszulösen. Durch das Kochen unterstützt man also in diesem Falle den Verdauungsvorgang.

    Hallo Chrissi,

    das Buch von Neuer ist nicht schlecht, super Hinweis von Dir. Muss ich mir mal ganz in Ruhe zu Gemüte führen. Den Hinweis in der Einleitung auf Seite 3, dass die Aufbereitung und Anwendung pflanzlicher Mittel nicht nur umständlich, sondern auch komplex und teilweise auch von der Jahreszeit abhängt, kann ich nur unterschreiben. Zumal man hierfür meist auch noch ein fundiertes Fachwissen benötigt.

    Leider ist mir aber bei einem schnellen "Durchblättern" ein kleiner Fehler aufgefallen - sein Hinweis auf Multivitamin-Präparate auf Seite 6.

    Seiner Meinung nach sind Präparate von Discountern (wie Aldi) völlig ausreichend. Dies ist aber leider nicht der Fall. Ganz im Gegenteil haben diese Produkte oftmals eine falsche Zusammensetzung, was die Kombination der einzelnen Vitamine betrifft und zum anderen haben sie sehr oft keine vernünftige, in manchen Fällen sogar eine schlechte Bioverfügbarkeit.

    Trotzdem aber auf jeden Fall lesenswert! :thumbup:

    Was ist gepuffertes Vit. C? Und wo gibt es das?

    Bei gepuffertem Vitamin C handelt es sich um Ascorbinsäure (also Vitamin C), die an basische Mineralstoffe wie Magnesium oder auch Calcium gebunden ist. Dadurch erhält das eigentlich "saure" Vitamin C eine annähernd ph-neutrale Form und ist auch für Menschen mit sensibler Verdauung besser tolerierbar. Ich bestelle es mir bei VitaminExpress.

    Habe mir von Viabiona Kapseln bestellt mit 1000 mg täglich

    Hallo Nicola,

    ein kurzer Hinweis zu den Viabiona Kapseln (Vitamin C). Wie bist Du auf dieses Produkt gekommen? Hört sich jetzt vielleicht hart an - von diesem Podukt kann, nee, muss ich Dir abraten.

    Hast Du Dir mal die Inhaltsstoffe angesehen? Enthalten sind Rinder-Gelatine, Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, Trennmittel, die Farbstoffe Eisenoxid und Titandioxid. So ein Zeugs braucht kein Mensch! Dient nur der besseren und kostengünstigeren Herstellung.

    Dazu mal zwei Beispiele:

    Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, also Magnesiumstearate, werden den Produkten zugesetzt, da sie das Verklumpen der Rohstoffe und das Verschmutzen der Abfüllmaschinen verhindern.

    Magnesiumstearat besteht zu 96 % aus der Stearinsäure und zu 4 % aus Magnesium. Leider wird fälschlicherweise, gerade auch von den Herstellern, immer wieder betont, dass Mg-stearat unbedenklich sei, da Stearinsäure und Magnesium ja auch natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vorkommen. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit.

    In Lebensmitteln liegen Magnesium und Stearinsäure getrennt voneinander vor und erzielen dadurch eine völlig andere Wirkung als Magnesiumstearat. Diese Form kommt in der Natur nicht vor, ist also eine künstlich erzeugte Magnesiumform!! Dennoch hat man einfach die Unbedenklichkeit von einzeln vorliegendem Mg und Stearinsäure auf das Mg-Stearat übertragen. Mit verheerenden Folgen für den Verbraucher:

    Bereits 1989 zeigten Untersuchungen, das Mg-Stearat zu Blasensteinen führen kann, zwar erst in ziemlich hohen Dosen, macht die Angelegnheit aber dennoch nicht gerade besser. Auch kann Mg-Stearat das Immunsystem schwächen, da sich diese Fettsäure in den Membranen der T-Zellen einlagern. T-Zellen sind für die Immunabwehr wichtig, werden dadurch also geschwächt.

    Nicht zuletzt kann Mg-Stearat die Aufnahme von Nähr- und Vitalstoffen verschlechtern, da es sich wie eine dünne, schleimartige Schicht über die Darmschleimhaut legt und dadurch die feinen Poren verstopft, über die die Nährstoffe absorbiert werden.

    Titandioxid (auch Titanoxid oder E171 genannt) ist ebenfalls mehr als bedenklich, obwohl auch das ständig in der Lebensmittelproduktion eingesetzt wird und offiziell als unbedenklich gilt.

    Der weiße Farbstoff wird vom Körper nicht gebraucht und wird daher, so die landläufige Meinung, bei entsprechender Größe der Partikel wieder ausgeschieden. Genau das aber ist das Problem: Teilweise sind die Partikel des Titandioxid auf Nanoteilchen beschränkt, die eben nicht wieder ausgeschieden werden. Nanopartikel können wegen ihrer winzigen Größe die Barriere der Darmschleimhaut überwinden, gelangen in Blutbahn und Organe und wandern bis ins Gehirn. Schäden, die dort angerichtet werden, sind bis heute überhaupt noch nicht erforscht.

    Von daher rate ich Dir besser zu NEM-Produkten zu greifen, die ausser dem eigentlichen Wirkstoff keine anderen Zusatzstoffe enthalten. Ich selbst nutze nur Produkte von VitaminExpress.org.de - die Produkte haben eine hohe Bioverfügbarkeit und enthalten lediglich den eigentlichen Wirkstoff.

    Und noch ein Tipp zu Vitamin C: Du solltest besser gepuffertes Vitamin C nutzen, da es für den Magen besser verträglich ist. Das reine Vitamin C an sich ist ja eine Säure und kann zu Magenproblemen führen. Außerdem ist bei gepuffertem Vitamin C die Ausscheidung über den Urin deutlich geringer als bei herkömmlicher Ascorbinsäure.

    Finde keine verlässlichen Daten über Tageszufuhr von Vit. E.

    Ja, das mit den Tagesdosierungen ist so ein Thema, bei dem ich auch oft verzweifeln könnte. Oftmals sind die empfohlenen Dosierungen zu niedrig angesetzt. Selbst unsere DGE gibt komplett andere Empfehlungen heraus, als beispielsweise die WHO.

    Und es kommt natürlich auch darauf an, für welche Personengruppe Du solch einen Wert suchst. Säuglinge haben einen anderen Bedarf als Erwachsene, stillende Frauen wiederum benötigen einen höheren Bedarf, genau wie chronisch Kranke.. Hinzu kommt dann noch das Körpergewicht - je schwerer, umso höher der Bedarf.

    Außerdem kommt es noch auf die Art des Vitamin E an. Vitamin E ist ja eigentlich nur die Sammelbezeichnung für die verschiedenen Formen des Vitamins, also α-, β-, γ-, und δ- Tocopherol, sowie den 4 Tocotrienolen.

    β-, γ-, und δ- Tocopherol weisen im Gegensatz zu α-Tocopherol keine 100%-ige Wirkung, sondern jeweils geringere Werte auf. Auch dann, wenn sie natürlichen Ursprungs sind.

    Dazu mal ein Beispiel:

    Sonnenblumen- und Olivenöl enthalten α-Tocopherol mit einer biologischen Wirksamkeit von 50 - 100 %.

    Soja- und Maiskeimöl dagegen enthalten das γ-Tocopherol mit einer Wirksamkeit von lediglich 10 %. (Pflanzenöle und Margarine werden in der konventionellen Lebensmittel-Herstellung fast immer aus Sojaöl gewonnen. Daher nenne ich Margarine auch "Waffenschmiere für`s Brot")

    Hier mal eine Tabelle der DGE für die unterschiedlichen Vitamine, wobei ich die Werte teilweise für zu niedrig halte:

    A

    B1

    B6

    B9

    B12

    C

    D

    E

    K

    Frauen

    0,8 mg

    1 mg

    1,2 mg

    300 μg

    3,0 μg

    95 mg

    10-20 μg

    12 mg

    60-65 μg

    Männer

    1,0 mg

    1,1-1,3 mg

    1,4-1,6 mg

    300 μg

    3,0 μg

    110 mg

    10-20 μg

    12-15 mg

    70-80 μg

    Schwangere

    1,1 mg

    1,2-1,3 mg

    1,9 mg

    550 μg

    3,5 μg

    105 mg

    10-20 μg

    13 mg

    60 μg

    Säuglinge und KInder bis 15 Jahren haben teilweise einen entsprechend geringeren Bedarf.


    Vit. C wäre auch noch zu bedenken

    Ich drücke es etwas anders aus - Vitamin C IST auch noch zu bedenken. Ich hatte ja schon an anderer Stelle darauf hingewisen, dass Vitamin C IMMER gemeinsam mit anderen Vitaminen eingenommen werden MUSS!

    Ich würde an Deiner Stelle mal in einer Apotheke nachfragen. Soweit ich weiß, wird dort auch ein Oxi-Test angeboten. Manchmal kann ein Wert ja auch nur durch bestimmte Umstände vorübergehend erhöht sein.

    Mich wundert aber auch, dass Dir der Arzt sofort ein Verkaufsangebot gemacht hat.

    Normalerweise hat oxLDL nur eine sehr kurze Halbwertszeit, da unser Immunsystem für eine schnelle Beseitigung sorgt. Erhöhte Werte werden daher meist bei KHK, Diabetes mellitus, Nieren- und Autoimmunerkrankungen gefunden.

    Bei ungenügenden Vitamin E-Reserven im Körper nimmt die Lipidperoxidation in Blut und Gewebe deutlich zu. Eine Vitamin E-Unterversorgung entwickelt sich in der Regel durch eine angeborene oder erworbene Erkrankung. Im Vordergrund stehen Krankheiten mit einer Fett-Malassimilation, wie es zum Beispiel bei Sprue, Kurzdarmsyndrom oder auch zystischer Fibrose der Fall ist.

    Oxidativer Stress zeigt immer einen Mangel an Antioxidantien!

    Eine Auswertung der seinerzeit durchgeführten EPIC-Studie an über 15.000 Frauen zeigte denn auch deutlich, dass:

    - das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mit Gemüse, Fisch, Eiern, Nüssen sinkt

    - das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mit Brot, Nudeln, Kartoffeln, Zucker steigt.

    Und ich stimme Gabriele zu - der oxidierte LDL-Wert hat einzeln betrachtet schon eine ziemlich genaue Aussagekraft.

    Dennoch würde ich mich an Deiner Stelle jetzt nicht total irre machen und konfus durch die Gegend laufen. Lass den Wert durch einen anderen Arzt feststellen. Und in der Zwischenzeit mehr auf Antioxidantien achten.

    habe ich nach einem Forum gesucht, in dem auch über andere Behandlungsmöglichkeiten geschrieben wird. Dort gibt es auch Threads über Hirntumore. Allerdings meines Wissens nicht bei Kindern. Den entsprechenden Link habe ich Dir per Mail geschickt.

    Warum hast Du den Link zu diesem Forum denn nicht öffentlich gemacht? Ist ja vielleicht auch für andere interessant.

    In meiner Wohnung habe ich mit Alu-kaschierter Tapete alles auf Null gebracht.

    Fenster mit Metall-bedampfter Folie.

    Bevor andere Leser mit dem Gedanken spielen, sich ebenfalls auf solch eine Art schützen zu wollen, folgendes:

    Abschirmungen können durchaus hilfreich sein. Allerdings ist dafür eine entsprechende Erdung absolut wichtig. Ohne Erdung ist das alles Nonsens.

    Zudem können sich bei falsch angebrachten Abschirmmaterialien durch Reflexion und "eingefangene heiße Punkte" (Summationspunkte) diese Abschirmmaterialien auch kontraproduktiv verhalten. Fachmännisch angebrachte Abschirmmaterialien können ungemein wohltuend wirken, sie dienen allerdings nur der Minimierung der Strahlenbelastung, insbesondere der Komponente der EFM, nicht aber des magnetischen Anteils und sind somit definitv kein Ersatz für EMF-freies Wohnen.

    Hat man Fenster mit metallbeschichtetem Glas, inklusive eines z.B. Aluminiumrahmens, wäre dies ein wichtiges Abschirmmoment. Dabei sollte man aber niemals vergessen, dass sich die elektrischen Komponente, einer elektromagnetischen Welle durch metallische Gitternetzstrukturen zwar abschirmen lassen, die dazugehörenden Magnetfelder aber eine stärkere Durchdringungskraft haben. Ein gewisser Magnetsmog geht, wenngleich auch abgeschwächt, auch von den Abschirmmaterialien aus, wabert gleichsam noch eine gewisse Distanz in den Raum hinein. Deshalb sollte auch bei "abgeschirmten" Räumen die Messung des "Magnetsmogs" nie vergessen werden!

    Ich kann daher nur empfehlen, für solche Vorhaben einen entsprechenden Fachmann hinzuzuziehen! Das Geld dafür ist sicherlich gut angelegt.

    Die Kinder waren zu klein für E- Stress.

    Na ja, Du hattest bei Deiner Fragestellung von "jungen Menschen im Studium und Schule" geschrieben.

    Und dass Kinder zu klein sind für E-Stress - sorry, Gabriele, aber da bin ich jetzt =O

    Andersherum wird nämlich ein Schuh draus: Eine ständig steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass die größte Bedrohung unserer Gesundheit und aller Lebensformen gegenwärtig von der schleichenden, allgegenwärtigen und unsichtbaren elektromagnetischen Verschmutzung unserer Umwelt ausgeht. Dies betrifft insbesondere Kinder.

    Mikrowellengeräte in der Küche, Handy und Smartphone, die in der Wohnung herumliegen und vor sich hin strahlen, WLAN-Router und DECT-Telefone im Wohnzimmer und in der Nachbarwohnung, Mobilfunksendeanlagen in Städten und Dörfern, Mikrowellensmog durch Rundfunk- und Fernsehsender, Richtfunk und Amateurfunk, Radar und GPS-gestützte, strahlende Navi-Systeme im Auto. Nicht zuletzt die Babyphone. Und die Kinder waren zu klein?

    Kinder absorbieren mehr Mikrowellenstrahlung als Erwachsene - im Schädel doppelt so viel, im Knochenmark bis um das 10fache mehr. Die Belastung übersteigt oft die gültigen Grenzwerte. (Obwohl die schon eine Farce sondersgleichen sind, ganz besonders in Deutschland)

    Und wenn wir bei Kindern noch weiter zurückgehen - die Entwicklung des Embyos aus einer Zelle zum Neugeborenen mit Milliarden neuen, gesunden Zellen ist eine hochsensible Phase. Die Strahlung von Handys und anderen Mobilfunkgeräten kann zu Störungen in der Zellreifung und in der Entwicklung des Babys und heranwachsenden Kindes führen.

    Wenn ich so täglich durch die Gegend fahre und Kinder im Alter von 6, 7 oder 8 Jahren mit ihren "Strahlungsschleudern" telefonierend an einer Bushaltestelle sehe, wird mir regelmäßig schlecht. Da wächst eine Generation heran, die zukünftig als demenzkranke Zombies durch unsere Strassen laufen wird. Versprochen!

    Verursacht durch eine permanente Calcium2+-Ionen-Überflutung der Nervenzellen, da die Handystrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnet. Die dann auch noch lange offen bleibt. Und eine Nervenzelle, die ständig mit Calcium überflutet wird, verkalkt. Mit solch einer Nervenzelle ist nichts mehr anzufangen. Der Mensch verblödet dann langsam.

    Zudem gilt bei Babys und Kleinkindern: Je jünger ein Mensch, umso höher sein Wassergehalt im Körper, umso besser ist er elektrisch leitend, umso besser ist auch seine Antennenfunktion.

    "AD(H)S gibt es nicht, AD(H)S ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung."

    Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von Leon Eisenbert, seines Zeichens Psychiater und Erfinder dieser Krankheit. Er ließ diese Krankheit in den 1960er Jahren klassifizieren. Sehr zur Freude der Pharma, die seitdem mit Amphetaminen, im Besonderen mit Ritalin, dicke Geschäfte macht. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2012 gab Eisenbert zu, dass das Ganze eine "fabrizierte Erkrankung" seinerseits gewesen sei.

    "... 90% der ADHS-Diagnosen sind falsch ...", meint denn auch Frau Prof. Lehmkuhl, Direktorin der Kinderklinik in Berlin.

    Eine Firma sticht bei solchen Medikamenten ganz besonders hervor - Ely Lilly, das Unternehmen, dass im Bereich der Amphetamine den ersten richtig großen Blockbuster gelandet hat - mit Prozac®, in Deutschland Fluctin® genannt. Der enthaltene Wirkstoff Fluoxetin® beeinflusst die Serotoninbilanz im Gehirn und soll dadurch zu einem ausgeglichenen psychischen Zustand führen.

    Es gibt allerdings eine ganz natürliche Hilfe - Magnesium. Mal wieder.

    Weiter bekommt man das Gehirn solcher Zappelphilipps ganz schnell ruhig mit ketogener Ernährung. Wenn man also Kinder statt mit Zuckerzeugs mit Ketonkörpern versorgt. Hilft nachgewiesenermaßen sogar bei epileptischen Krampfanfällen.

    Ein weiterer Grund für unruhige Kinder können auch Lebensmittelzusätze sein, hatte kaulli ja schon angeführt.

    Bereits 2007 alarmierte eine britische Studie die EU-Kommission, dass künstliche Lebensmittelfarben bei Kindern zu hyperaktivem Verhalten führen kann. Künstliche Farbstoffe, wie Sunsetgelb (E110), Chinolingelb (E104), Azorubin (E122) und Allularot (E129) sowie der Konservierungsstoff Natriumbenzoat (E211) führten zu entsprechenden negativen Ergebnissen.

    Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass ein Großteil der psychischen Probleme, von denen Gabriele geschrieben hat, heute bedingt sind durch Elektrosmog, besonders durch den Mobilfunk. Hierdurch auftretende Erkrankungen werden mit dem Begriff "Mikrowellensyndrom" beschrieben. Dazu gibt es weltweit mittlerweile Hunderte von Studien, die das belegen. Eine davon ist beispielsweise die Studie von Prof. Mild u.a. von 1998.

    Er hatte hierzu 11.000 Skandinavier, davon die Hälfte analog telefonierende Norweger, die andere Hälfte digital telefonierende Schweden befragt und bei 50% der Fälle, dosisabhängige Symptome gefunden:

    Wie wir ja wissen, ist die heutige Jugend mehr als Handy- und Laptop affin. Dass es dadurch dann zu psychischen Auffälligkeiten kommt, ist logisch.