Starkes und gutes Thema, was Du hier aufmachst. Es gibt zwar schon vereinzelte Beiträge hierzu, ein eigener Thread ist aber auf jeden Fall besser.
Ein Punkt, den Du ja auch ansprichst, sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Und dabei werden immer irgendwelche Grenzwerte angegeben auf die sich so mancher bezieht. Alles halb so schlimm, man muss sich ja nicht ständig verrückt machen (lassen), usw. sind Aussagen, die man dann zu hören bekommt. Ist mir gerade erst vor gut vier oder fünf Tagen passiert. Blöd daran ist aber leider, dass solche Grenzwerte meist durch Studien der Mobilfunkindustrie zustande kommen, die anschließend auch von der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection =- zu deutsch Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung, eine private Organisation!) vollmundig verbreitet werden. Was aber bei solchen Grenzwerten immer wieder verschwiegen wird ist die Tatsache, dass diese Grenzwerte lediglich für gesunde Menschen gelten. Zwangsbestrahlt aber werden alle, egal ob gesund oder krank, ob Männlein oder Weiblein, ob schwanger oder nicht, ob Baby oder Greis. Gefragt wurde dazu aber niemand.
Wie man sich gegen die HF-Strahlung schützen kann? Ganz wichtig ist in jedem Fall eine Abschirmung im Schlafbereich! Immerhin regeneriert sich unser Körper im Schlaf. Und da wir elektrische Wesen sind, kommt eine hochfrequente, gepulste Strahlung nicht so gut. Im Schlaf schon mal gar nicht.
Und was gepulste Strahlung bedeutet, welchen Effekt man sich darunter vorstellen kann - dazu ein ganz einfaches Experiment:
Mit dem Zeigefinger einfach mal fest für einige Sekunden gegen die Stirn drücken .... ist nicht so angenehm, oder?
Nun einige Sekunden lang mit dem Finger schnell und fest gegen die Stirn klopfen .... ist noch unangenehmer, oder?
Aber genau das passiert bei gepulster Strahlung mit unseren Zellen. Finden die sicherlich auch nicht so prickelnd.
Was kann man also tun?
- Einfachste Lösung: Handy ab in die Tonne. Man mag es kaum glauben, aber das funktioniert. Und ich weiß, wovon ich rede!
- Handy raus aus dem Schlafzimmer!
- Handy ausschalten, wenn man nicht unbedingt telefonieren will. Niemand muss immer und überall erreichbar sein!
- Handy weg vom Körper, besonders weg vom Kopf. Und schon mal gar nicht in die Hosentasche!
- Handy nur mit Freisprechanlage nutzen. Ganz toll ist das Telefonieren im Auto mit komplett geschlossenen Fenstern. Wenn ich so etwas sehe denke ich mir - Physik ungenügend, setzen. Das Auto ist in diesem Fall ein Faradayscher Käfig, Strahlung geht kaum raus, Strahlung kommt kaum rein. Das Handy regelt massiv hoch - und der Mobilfunkmast in der Nähe auch. Zur Freude sämtlicher Anwohner.
- WLAN am Router abschalten, wenn es nicht benötigt wird!
- Bei Telefonaten mit Headset: Unbedingt eines mit Luftleitertechnik verwenden. Die Luft leitet zwar den Schall, nicht aber die Strahlung.
- Dann noch NEM. Und zwar Antioxidantien wie die Vitamine A, E und C oder auch Coenzym Q10. Ebenfalls geeignet sind OPC und Astaxanthin. Vitamin D darf auch nicht fehlen.
- Dann noch Mineralstoffe. Magnesium beispielsweise, 400 bis 800 mg pro Tag. Es schirmt vor Stress und auch vor Funk etwas ab. Zink, Chrom, Mangan, Selen, Molybdän, Bor und Silizium sind unentbehrlich. Und sobald der Sommer kommt - rein mit allen möglichen Beerenfrüchten in die Futterluke.
Letztlich besteht auch die Möglichkeit, sein Bett vor Elektrosmog und Handystrahlung abzuschirmen. Die Abschirmung des Schlafplatzes stellt eine einfache Möglichkeit dar, um den Körper fast ein Drittel seiner Zeit vor der elektromagnetischen Strahlung zu schützen. Hierzu gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Produkten - von abschirmenden Decken, Schlafsäcken und Bettwäsche, bis hin zu abschirmenden Baldachinen. Durch die eingearbeiteten metallischen Fäden wird Strahlung ferngehalten. Die Baldachine kosten allerdings einiges.
Eine noch umfangreicher Alternative ist die Komplettabschirmung einzelner Räume oder sogar der kompletten Wohnung oder des kompletten Hauses. Hierzu werden sämtliche Wände mit sogenannter Abschirmfarbe gestrichen, wodurch nicht nur HF-Strahlung abgeschirmt wird, sondern auch der Elektrosmog durch die in den Wänden verlegten Stromkabel. Solch eine Maßnahme ist allerdings ziemlich aufwendig und geht auch ins Geld. In Eigenregie durchzuführen ist etwas schwierig, da die abgeleiteten Ströme über die Steckdosen abgeführt werden müssen. (Bei Fragen hierzu, PN an mich)
Abschließend noch ein Hinweis zum Babyphon: Die beste Möglichkeit zur Überwachung des Babys ist nicht das Babyphon - es sollte lieber die Tür geöffnet werden, um Baby und Eltern zu schützen!
Zum Thema gibt es einiges an Fachliteratur, ich werde einige im Thread "Buch- und Literaturempfehlungen" einsetzen.