Der Tagesbedarf von Vitamin D liegt bei 20 Mikrogramm.
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usw ....
Sagt wer? Und für wen? Für Übergewichtige oder für Dünne? Für kranke Menschen oder für gesunde? Für Menschen mit Vitamin D-Mangel oder solche mit einem ausgeglichenen Spiegel? Solch pauschalierte Aussagen wie die mit den 20 mcg sind wertlos und bringen nur Verwirrung.
Weiter wird dann Fisch empfohlen, wie Hering und Lachs. Schönen Dank auch, bei dermaßen hoch verseuchtem Fisch, den wir heute haben - gerade was den Lachs betrifft - ist Fisch nicht gerade die beste Empfehlung.
Dann wird Margarine empfohlen, da sie mit Vitamin D angereichert wird. Weißt Du, was für mich Margarine ist? Waffenschmiere für´s Brot! Gleichzeitig schreibst Du aber, dass Margarine doch nicht so toll ist - ja was denn nun?
Und nur mal zum Vergleich - zur Herstellung von Butter werden vier Arbeitsschritte benötigt, für die Herstellung von Margarine bis zu 17. Sagt eigentlich alles, oder?
Und Schokolade? Wieviel Schokolade soll man denn täglich essen, um seinen Vitamin D-Spiegel aufzupeppen? Dann noch bei all dem Zucker der enthalten ist und bei all dem Dreck, der immer wieder in Schokolade gefunden wird?
Dann noch der Hinweis zu Eiern, die pro 100 g angeblich 2,9 mcg Vitamin D enthalten. Welche Eier denn? Bio-Eier, Eier aus einer Legebatterie oder aus Bodenhaltung? Eier der Größe M oder L oder eher XXL-Eier? Dann werden solche Werte gemessen bei frischen Eiern - was ist, wenn sie gekocht, als Rührei oder Spiegelei gegessen werden? Wie hoch sind die Werte dann?
Es ist also nicht notwendig das Hormon "Vitamin D" über die Nahrung aufzunehmen, weil der Organismus durch Photosynthese ausreichend selbst produziert.
US-Wissenschaftler meinen, daß tgl. 15-20 Min. zur Aufnahme von Sonnenlicht an Kopf, Händen und Armen ausreichen.
Hier gilt ebenfalls das, wie oben schon ausgeführt - täglich 15 bis 20 Minuten Sonnenlicht? Ja, zum Kuckuck, wo denn? In der Arktis? Am Äquator? In Philadelphia oder in Brunsbüttel? Gerade im Winter steht hier in Deutschland die Sonne mit einem solch flachen Winkel am Himmel, dass die Sonnenstrahlung absolut nichts mehr bringt. Zumal man vom Winter auch nicht umsonst von der "dunklen Jahreszeit" spricht.
Daß bei Kalziummangel, das Hormon Vitamin D Kalzium aus den Knochen zieht, wenn es woanders fehlt..
Ach du meine Güte, was ist das denn für eine Aussage? Wenn im Körper Kalzium fehlt, wird es IMMER den Knochen entzogen, egal ob Vitamin D vorhanden ist oder nicht. Ganz im Gegenteil ist Vitamnin D aber unerlässlich, um den den Knochen Kalzium zuzuführen. Egal, wieviel Kalzium (und auch Phosphor) man zu sich nimmt - ohne Vitamin D hat der Körper nichts davon.
Heute gilt laut RKI, dass rund die Hälfte der Deutschen in allen Altersgruppen zu niedrige Vitamin D-Blutspiegel haben. Das RKI bezieht sich dabei auf eine Veröffentlichung im European Journal of Clinical Nutrition (Eur J Clin Nutr 62;1079:2008)
Und nach einem Bericht im Journal of Nutrition (J Nutr 138;1482:2008) sind je nach Bezugswert sogar 90% der Kinder und Jugendlichen von einem Vitamin D-Mangel betroffen, bei Älteren sind es bis zu 70%.
Und wenn wir schon beim Kalzium sind - wie wär´s denn mal mit Strontium? Darüber wird so gut wie nie ein Wort verloren, aber wir brauchen ein Molekül Strontium, damit 1.000 Moleküle Kalzium in die Knochen eingebaut werden können.
Die IG-Farben, witterte aufgrund dieser Entdeckungen sofort ein großes Geschäft, das Vitamin in großen Mengen herzustellen. Synthetisiertes Vitamin D war der Grundstein der öffentlichen Gesundheitkampagne, um Rachitis auszurotten.
Die I.G. Farben witterten das große Geschäft, Rachitis konnte dadurch aber endlich ausgerottet werden? Und was soll diese widersprüchliche Aussage jetzt bezwecken?
Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der Vertrieb von Vitamin D für einen Konzern wie die I.G. Farben ein großes Geschäft darstellte, stört mich an solch einer Ausage aber immer wieder, dass man den Pharmakonzernen lukrative Geschäfte mit Nahrungsergänzungen unterstellt, die exorbitanten Umsätze mit nebenwirkungsreichen Medikamenten werden aber als etwas völlig Normales hingenommen.
Es gibt bis heute nicht einen einzigen Todesfall durch die Einnahme von NEM (bis auf den einen oder anderen Fall durch bewusst falsche Dosierungen), aber jede Menge an Todesfällen durch Medikamente. Schätzungen zufolge sterben allein in Deutschland pro Jahr zwischen 16.000 bis 58.000 Menschen durch tödliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Scheint aber niemanden so richtig zu stören.
Aber NEM sind überflüssig, so etwas braucht kein Mensch ... (Das war jetzt Ironie)