da fällt mir noch eine kleine Geschichte ein bevor ich den Laden hier dicht mache und runter fahre
Die Geschichte vom Adler, der glaubte ein Huhn zu sein
Ein Bauer fand einmal ein Adler-Ei und legte es einer seiner Hennen im Hühnerhof ins Nest. Der Adler wurde zusammen mit den Küken ausgebrütet und wuchs mit ihnen auf. Da er sich für ein Huhn hielt, gackerte er. Er schlug mit den Flügeln und flatterte immer nur höchstens einen oder anderthalb Meter in die Höhe. Wie ein anständiges Huhn. Und er scharrte in der Erde nach Würmern und Insekten.
So verging Jahr um Jahr und der Adler wurde alt. Eines Tages sah er einen prächtigen Vogel, der hoch oben am Himmel majestätisch seine Kreise zog.
Bewundernd blickte der alte Adler nach oben.
“Wer ist das?” fragte er ein Huhn, dass gerade neben ihm stand.
“Das ist der Adler, der König der Vögel”, antwortete das Huhn.
“Wäre es nicht herrlich, wenn wir auch so hoch am Himmel kreisen könnten?”
“Vergiss es”, sagte das Huhn. “Wir sind Hühner.”
Also vergaß der Adler es wieder. Und er lebte genauso weiter und starb in dem Glauben, ein Huhn gewesen zu sein.
Was will uns diese Metapher sagen?
War der Adler jetzt glücklich oder unglücklich?
Ein Denkansatz:
Oft glauben wir 100 Prozent zu wissen zu was wir fähig sind. Aber vielleicht sind wir nur dem aufgesessen, was andere Menschen (Eltern, Verwandte, Freunde) zu uns gesagt haben? Als wir noch klein waren wurde uns eventuell gesagt: „Du kannst es nicht“, „dazu bist du zu dumm oder zu schwach, etc.!“
Die Verantwortung allerdings liegt bei jedem Einzelnen im Spiegelbild zu erkennen, ob er Huhn bleiben oder lieber Adler werden will
Mitunter sind viele Verstrickungen dafür verantwortlich auch die eigenen Eltern.
: https://web.archive.org/web/2024112214….org/uber-mich/
LG