Bis Lauterbach an die Macht kam, waren unsere hochsensiblen, medizinischen Behandlungsdaten vor Zugriffen Fremder gut geschütz
Hahaha. Da kann ich nur lachen.
Ich habe bereits 1994 Besuch von netten Versicgerungsvertretern bekommen, die mir unbedingt eine Versicherung für meinen Sohn angedeihen lassen wollten, damit er 8000 DM bekommt, wenn er 18 geworden ist. Das war 1 Tag nachdem ich mit ihm nach der Geburt aus dem Krankenhaus wieder zu Hause war. Der Typ hatte sich noch als Sozialarbeiter vorgestellt, und wollte mir helfen, Kindergeldantrag und weitere bürokratischen Formularien auszufüllen.
Im Postkasten hatte ich auch alle Nase lang Werbung von Alete, Penaten, und so weiter und so fort.
Nach 3 Jahren kam heraus, daß eine Krankenschwester in der Frauenklinik einen kleinen Nebenverdienst mit Adressen und Geschichten von Patienten eröffnet hatte.
Und heute? Seit es Smartphones gibt, sind die auch so smart und hören jedes Gespräch mit, worauf due dann in sozialen Netzwerken, und auf Amazon und Co, direkt auf dich zugeschnittene Werbung erhältst.
Wenn sich also 2 Leute mit so einem Ding in der Tasche über ihre Wehwechens unterhalten, wird am nächsten Tag die passende Lösung angeboten.
Es braucht gar kein Klabauterbachgesetz mehr, die Leute machen es freiwillig schon länger mit.
Und ein Widerspruch wird die Krankenkassenbefehlsempfänger genauso jucken, wie die Eiche, wenn sich die Sau an ihr kratzt.
Hinterher kann es ja heißen "wir waren zu überlastet mit der Bearbeitung, die KI funktioniert nicht so, wir uns das vorgestellt haben, und da sind eben ausversehen millionen Patientendaten an die Pharmaindustrie weiter geschickt worden. Ups. Schwamm drüber."