Beiträge von Sascha9

    Möchte ich noch hier lassen - ein Auszug aus Mikronährstoffcoach zum Thema Diabetes mellitus Typ 2ˍ:

    Relevante Mikronährstoffe

    Darüber hinaus spielt auch der Einsatz einer Vielzahl von Antioxidantien, darunter Vitaminen und pflanzliche Wirkstoffen, eine wichtige Rolle, um dem durch T2D verursachten oxidativen Stress entgegenzuwirken. Antioxidantien nehmen eine zentrale Rolle in der Prävention, aber auch bei den Komplikationen ein.

    Chrom kommt in erster Linie bei Diabetes mellitus zum therapeutischen Einsatz, denn Diabetiker scheiden vermehrt Chrom aus (Chromurie), was sich in niedrigeren Plasmawerten manifestiert. Chrom ist aktiver Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors, der die Bindung von Insulin an die spezifischen Rezeptoren der Zellmembranen steuert. Eine Chromsupplementierung von 200–1000 µg pro Tag kann die Bindung an den Insulinrezeptor, die zelluläre Glukoseverwertung und die Blutfettwerte von Diabetikern verbessern. Chrom und Selen haben nachgewiesene insulinmimetische Eigenschaften. Zu ihren Aktivitäten zählen die Stimulierung der Glukoseaufnahme, die Regulation der Glykolyse sowie die Fettsäuresynthese.

    Auch Pflanzenextrakte zeigen in Studien eine positive Beeinflussung des Blutzuckerspiegels. Grüner Tee beispielsweise zeigt neben starken antioxidativen Effekten auch antidiabetische Wirkung, indem er den Glukose- und Lipidstoffwechsel positiv beeinflusst und die Glukosetoleranz erhöht. Darüber hinaus zeigen auch Heidelbeerextrakt, Extrakte der indischen Kletterrebe (Gymnema sylvestre), Bittermelone (Momordica charantia) und Ginseng antidiabetische und blutzuckerspiegelsenkende Wirkung.

    Bei einer gestörten Glukosetoleranz verbessert die Optimierung des Vitamin-D-Spiegels die Insulinsensitivität. Die Inselzellen des Pankreas benötigen für eine normale Insulinausschüttung Vitamin D. Ein Mangel kann mit einer eingeschränkten Glukosetoleranz, beeinträchtigter Insulinsekretion und reduzierter Insulinsensitivität einhergehen. Eine Erhöhung der Vitamin-D-Serumwerte durch Supplementierung verbessert die Insulinsekretion von Typ-2-Diabetikern um bis zu 34 %.

    L-Carnitin ist am oxidativen Abbau langkettiger Fettsäuren und der daraus resultierenden Energiefreisetzung beteiligt. Bei Diabetes mellitus können therapeutische Dosierungen von L-Carnitin die erhöhte Ausscheidung kompensieren, was zur Senkung der bei Diabetes oft erhöhten Blutfettwerte beiträgt. L-Carnitin unterbindet die Akkumulierung von Triglyceriden im Serum, die bei der Entstehung einer Insulinresistenz eine Rolle zu spielen scheinen. Zudem verbessert L-Carnitin die Regeneration von Nerven und Nervenempfindungen bei diabetischen neuropathischen Störungen signifikant.

    Zahlreiche Studien belegen die positiven Auswirkungen von Zink auf Patienten mit Diabetes mellitus. Demnach normalisiert eine Zink-Supplementierung die häufig erniedrigten Zinkspiegel von Typ-2-Diabetikern, reduziert ihren Nüchternblutzuckerspiegel und führt auch zur Abnahme des Blutzuckers nach einer Mahlzeit. Des Weiteren reduziert Zink Lipidparameter von Typ-2-Diabetikern, darunter das Gesamtcholesterin und das Lipoprotein-Cholesterin. Zink senkt den systolischen und diastolischen Blutdruck signifikant, führt zu einer verbesserten glykämischen Kontrolle und schützt vor diabetesinduzierten Kardiomyopathien.

    Ginkgo biloba fördert die lokale Mikrozirkulation. Bei diabetischen Polyneuropathien erreichte die Ginkgo-Supplementierung eine Zunahme der Nervenleitgeschwindigkeit. Oxidativer Stress spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entstehung mikroangiopathischer Veränderungen. Die Vermeidung oxidativer Gewebsschädigungen mit antioxidativen Wirkstoffen wie Coenzym Q10 sowie den Vitaminen E, D und C ist daher empfehlenswert.

    Ein erhöhter Homocysteinspiegel gilt als unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschärft Diabeteserkrankungen zusätzlich. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure tragen zur Normalisierung des Homocysteinstoffwechsels bei, reduzieren das Fortschreiten einer Folgeerkrankung und spielen eine wichtige Rolle bei der Reparatur und Funktion des Nervensystems sowie bei der Neurotransmittersynthese.

    Mittlerweile gilt als gesichert, dass oxidativer Stress als Hauptursache für die Entwicklung von diabetischen Polyneuropathien anzusehen ist. Dies wird auch durch die Tatsache unterstützt, dass bei Diabetikern das Auftreten von freien Radikalen mit der Schwere der Neuropathien korreliert. Alpha-Liponsäure greift hemmend in diese Vorgänge ein und kann die Entstehung der Komplikationen verhindern oder die bestehende Symptomatik verbessern. In kontrollierten klinischen Studien konnten durch die orale Substitution von 800 mg/Tag über vier Monate neuropathische Störungen signifikant gemildert werden. Die Nervenleitgeschwindigkeit ließ sich erhöhen und eine kardiale autonome Myokardischämie durch einen Anstieg der Herzfrequenzvariabilität verbessern. Auch die periphere Insulinsensitivität sowie die Glukoseaufnahme werden durch Alpha-Liponsäure gefördert.

    Empfohlene Dosierung

    Mikronährstoff Empfohlene Tagesdosis
    Selen 50 - 100 µg
    Chrom 400 - 600 µg
    Grüner Tee 100 - 300 mg
    Antidiabetische Pflanzenextrakte Heidelbeere (50 - 100 mg), Kletterrebe (100 - 500 mg), Bittermelone (100 - 500 mg), Ginseng (100 - 500 mg)
    Vitamin D 1000 - 2000 I.E.
    L-Carnitin 1 - 3 g
    Zink 15 - 10 mg
    B-Vitamine Vitamin B6 (50 - 100 mg), Vitamin B12 (100 - 400 µg), Folsäure (400 - 800 µg)
    Alpha-Liponsäure 100 mg
    Ginkgo 200 - 500 mg
    Coenzym Q10 50 - 150 mg
    Vitamin E 200 I.E.
    Vitamin C 3- 6 g
    Magnesium 300 - 450 mg/d

    Liebes Forum,

    mal wieder finde ich auf eine Frage auch im Netz keine eindeutige Antwort...

    Abends, ca 30 min vor dem zu-Bett-gehen, nehme ich noch eine Kapsel GABA (500mg) mit B6(20 mg). Tut mir gut, da es entspannt und mich schnell und leicht einschlafen lässt.

    Die Frage ist, ob das in dieser Menge die nächtliche "Fastenzeit" unterbricht. Könnt Ihr mir da weiterhelfen? <3

    Ich habe Erfahrungsberichte gelesen und gehört, dass das Präparat Milgamma der Fa. Wörwag mit Vitamin B 1 gute Erfolge hat.

    Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Milgamma hat mir viele Monate lang die größten Schmerzen genommen. Es handelt sich bei dem Produkt um eine Vorstufe von B1, nennt sich Benfothiamin.

    Gleichzeitig - wie von guenter40 schon geschrieben - sind alle B-Vitamine wichtig, also gerne einen guten Komplex und Milgamma noch dazu. So hab ich das gehandhabt.

    Sunday hat da gute Angebote (B-Komplex), sollte möglichst gut bioverfügbar sein.

    Über Alpha-Liponsäure gibt es auch gute Infos auf der Seite von Herbano.

    Was Locke schreibt befürchte ich in meinem Fall auch.

    Zum einen schmeckt mir Salz nicht wirklich (Tomaten, Eier, etc.), zum anderen kommt sehr selten Wurst auf den Tisch. Ich koche mein Essen weitestgehend selbst, Gemüse, Fleisch, Fisch usw..

    Nächste Woche ist mal wieder ein größerer Bluttest dran (auf meinen Wunsch), dazu schreib ich mir das gleich auf die Liste.

    Locke 38: Wo beziehst du dieses gesättigte Halit-Salz? Gibt es was zu beachten? Merci vorab :) .

    Heimtrainer nenne ich bedauerlicherweise nicht mein, aber hast Du vielleicht Tipps für gute Hörbücher oder Sendungen, die beim Abschalten helfen?

    Naja...die Hörbücher sind halt Geschmackssache ;) .

    Probier doch mal etwas auf Utube, da gibt es alles mögliche. Lange Zeit habe ich "Seichtes" wie (gute) Sherlock Holmes Geschichten bevorzugt, mittlerweile hab ich alle durch und die kommen mit neuen Stories gar nicht mehr hinterher. Mittelalterliche Sagen, gerne auch Strunz-Hörbücher (kosten allerdings), Musik hilft mir auch gut, abzuschalten und zu entspannen (Kitaro usw.).

    Heimtrainer (Ergometer) gibt´s für um die 40 Euronen bei Aldi oder...via Internet. Manchmal tanze ich einfach freestyle oder bewege mich halt zur Musik - hilft auch. Wenn du es bevorzugst, ein schöner Abendspaziergang. Etwas was dir gut tut und du gerne machst. Und lobe dich für deinen Tag, für deine Kraft und deine Anstrengungen.

    Für eine schnelle Lösung kann GABA hilfreich sein, ca. 30 min vor dem Zu-Bett-gehen. Mein persönlicher Favorit hat gleich noch B6 dabei.

    GABA (Gamma Amino-Buttersäure) ist eine nicht proteinogene Aminosäure, die auch im Körper vorhanden ist. Wirkt sehr entspannend und schlaffördernd.

    Tryptophan ist eine Alternative, ebenfalls Aminosäure. Auch 30 min vor dem Schlafen gehen. Tryptophan macht gute Laune.

    Abends empfiehlt sich auch Magnesium. Entspannt auch.

    Wie schon in vorigen Beiträgen erwähnt, ist immer ein Blutcheck/ und evtl. ein Aminogramm empfehlenswert, und dann alles an Vitaminen und vor allem Aminosäuren auffüllen, was fehlt.

    Ich radle gerne abends noch so 30-60 min, wenn ich die gewünschte "Bettschwere" noch nicht erreicht habe (Heimtrainer) - wirkt Wunder und entspannt.

    Dabei beschäftige ich mich aber nicht mit Gedanken, was so gelaufen ist, sondern höre ein gutes Hörbuch oder sehe mir eine gute Sendung an. Also Belohnung und Entspannung - für mich ein MUSS!

    Wenn dich Gedanken/Ängste/Sorgen nicht einschlafen lassen, dann versuch mal, dich liebevoll aber konsequent mit Ihnen zu arrangieren: Man sollte sie durchaus ernst nehmen, denn sie sind ja ein Teil von dir. Aber zu einer Zeit, wo es für dich ok ist. Dafür kannst du gerne ein Zeitfenster öffnen, z.B. am nächsten Tag 11-11:30 Uhr.

    Ich habe früher gern vor dem Zu-Bett-gehen (bevor ich mich ins Bett gelegt habe - wichtig) den Tag noch kurz Revue passieren lassen und dann aber auch ganz bewusst Freude für Dinge genossen, die gut gelaufen sind. Und wenn ich mir über etwas Sorgen gemacht habe, dann habe ich mich auch beruhigt, also wie eine Zwiesprache mit mir selbst/meinen Ängsten, dass wir eine Lösung finden werden.

    Wünsche gutes Gelingen ;) .

    Hallo Kerns,

    ist mir tatsächlich vor Jahren passiert - ich bin im Bad auf den glatten Fliesen ausgerutscht und habe mir übelst den Knöchel verstaucht, fühlte sich fast an wie gebrochen. Laufen ging gar nicht mehr, Notarzt wollte mich in die Klinik schicken (röntgen), bzw. mir nach Weigerung die maximale Dosis Ibuprofen verordnen. Beides wollte ich nicht, habe stattdessen Magnesiumöl drauf und auch Bäder mit Magnesium gemacht. Und viel Magnesium auch innerlich genommen. Es hat gedauert, aber ist problemlos ausgeheilt.

    Die Empfehlung von Naturheilung - mit zusätzlich DMSO und Borax - würde ich heute direkt umsetzen (war mir damals unbekannt).

    Wünsch dir Gute Besserung :) .

    Ob bei Cholesterin oder Blutdruckwerten. Es stellt eine "Falle" dar, im Sinne des legalen massenhaften Einstiges in die Dauermedikation mit verschreibungspflichtigen Mitteln.

    ...bitte pack unbedingt noch zuckerwerte/Diabetes dazu.

    Dabei gibt es viele effektive ganzheitliche Ansätze. Z.B. Ernährungsumstellung,

    ...da verdient weder der Arzt noch die Pharma dran, deshalb wird das so lange wie nur möglich verschwiegen. X( .

    einfach Mal deine Vorurteile für dich behalten, bringt dich vielleicht im Leben weiter

    ...bitte unterstreiche doch das "vielleicht" gleich 3x - der Spruch kommt sehr niveaulos.

    Lustigerweis kommst du ja selbst mit einem ordentlichen Vorurteil hier an:

    Dr. Strunz hat Dr. davor, heißt also es ist besser? Sicher? Dann haben also alle selbsternannten Experten mit Dr. Titel

    ...du hast entweder keine Ahnung oder das Niveau von Dr. Strunz ist zu hoch für dich - ich vermute letzteres :saint: .

    Ein Jeder gilt als krank. Und sozusagen behandlungspflichtig. Ein Paradies für Pharmafia nebst Anhang.

    +

    Es geht einfach immer ums Geld:

    Da bin ich absolut bei euch!

    Betrifft viele "chronische" Krankheiten (u.a. Diabetes usw.).

    Und so erschreckend viele Menschen glauben das den Ärzten, schlucken Medis, ohne selbst zu recherchieren.....haarsträubend <X .

    Ich habe ähnliches erlebt - Blutdruck etwas hoch, du bekommst sofort Medikamente ´"aufgeschwatzt".

    Das kommt sehr auf den Doc/die Praxis an.

    Die Richtlinie ist tatsächlich vor kurzer Zeit nach unten angepasst worden....habe ich so im Newsletter von Prof. Spitz gelesen und auf weiteren einschlägigen Seiten.