Auch sehr schön.
Und tatsächlich wusste ich vor Befragung der KI nichts darüber.
Homöopathie in Mexiko
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Homöopathie in Mexiko stark vertreten und erfreut sich in den Augen ihrer Therapeuten und Patienten großer Beliebtheit und Wirksamkeit. Hier sind einige wichtige Punkte zu ihrem Erfolg und ihrer Wirksamkeit:
- Historischer Kontext : Die Homöopathie wurde in den 1850er Jahren von spanischen Ärzten wie Ramón Comellas und José María Carbó in Mexiko eingeführt. Ihre erfolgreichen Behandlungen trugen dazu bei, die Homöopathie im Land zu etablieren.
- Staatliche Unterstützung : 1895 wurde General Porfirio Díaz, der Präsident Mexikos, von Joaquín Segura y Pesado mithilfe der Homöopathie von einer chronischen Krankheit geheilt. Daraufhin unterstützte Díaz die Gründung des Homöopathischen Krankenhauses und der Nationalen Schule für Homöopathische Medizin, wodurch Mexiko das erste Land war, das Homöopathie offiziell genehmigte.
- Patientenberichte : Patienten veröffentlichten ihre positiven Erfahrungen mit Homöopathie häufig in lokalen Zeitungen und lobten deren Wirksamkeit und die angenehmen, schnellen Ergebnisse. So beschrieb beispielsweise Gertrudis Rodríguez, eine Patientin von Comellas, ihre dramatische Genesung von der Blindheit.
- Wissenschaftliche Bestätigung : In den 1890er Jahren veröffentlichte das Homeopathic Hospital Ergebnisse, die zeigten, dass Homöopathie wesentlich wirksamer war als konventionelle Medizin . Dieser statistische Beweis stützte den Fortbestand und das Wachstum der Homöopathie in Mexiko.
- Aktueller Status : Die Homöopathie ist in das nationale Gesundheitssystem Mexikos integriert, was auf eine anhaltende Akzeptanz und Nutzung durch die Bevölkerung hindeutet. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens gibt, der die Wirksamkeit der Homöopathie über Placeboeffekte hinaus belegt.
Trotz der positiven Erfahrungsberichte und historischen Belege muss man sich darüber im Klaren sein, dass es aufgrund moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse keine Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen über den Placeboeffekt hinaus gibt. ![]()
Vielleicht kennt nicht jeder die Stiftung unseres ehemaligen Präsidenten Carstens und seiner Frau.
Auf deren Seite sind etliche homöopathische Studien zu finden.
: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_und_…rstens-Stiftung
Hierzu habe ich eine Veröffentlichung aus 2005 bei der deutschen Apothekerzeitung gefunden, die schmunzeln lässt.
Auszug:
Dabei kann auf einen beträchtlichen Wissensstand aus der Grundlagenforschung zurückgegriffen werden:
In einer Bilanz für die WHO hat die Carstens-Stiftung im vergangenen Jahr erhoben, dass es über 1000 Versuche aus der experimentellen Grundlagenforschung gibt (davon 93% mit positivem Ergebnis für die Homöopathie).
Es muss den unvoreingenommenen Beobachter daher erstaunen, wie die DPhG als wissenschaftliche Fachgesellschaft aus dem Bereich der Biowissenschaften ohne Würdigung der internationalen Literatur zur Auffassung kommen kann, dass homöopathische Arzneimittel per se unwirksam seien.
Zumal die Stellungnahme der DPhG in unmittelbarem Zusammenhang mit der Berichterstattung über die in den Arbeitsgruppen von Frau Prof. Nieber und Herrn Prof. Süß durchgeführten Leipziger Experimenten steht [18].
Diese haben sich nicht im luftleeren Raum abgespielt, sondern basieren auf einer Reihe von früheren Forschungsergebnissen:
In den von uns identifizierten Experimenten zur Grundlagenforschung handelt es sich in 588 Fällen um Tierversuche, von denen 212 Ratten verwendeten; 53 Versuche erfolgten an isolierten Organen, 60 Experimente untersuchten die auch in Leipzig verwendete Substanz Belladonna (bzw. Atropin).
Der speziell in Leipzig gewählte Versuchsansatz, die isometrische Kontraktion des isolierten Ratten-Ileums, ist unabhängig voneinander bereits von mehreren Autoren [19 - 23] verfolgt worden, wobei der Ansatz von Cristea [21] bis in Details dem Leipziger Ansatz entspricht; Cristea konnte dabei auch für sog. homöopathische Hochpotenzen Effekte des Arzneimittels nachweisen.
Schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es auch im Bereich der Veterinärmedizin weit über 100 randomisierte Therapiestudien zur Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel gibt (von denen 55% positiv verlaufen sind).
Placeboeffekte sind in diesem Bereich sicherlich nicht auszuschließen.
Wie sich aber die von der DPhG beschworene persönliche Zuwendung, die Überzeugung und der Glaube (!) im Schweinestall unter den Bedingungen der modernen Massentierhaltung an mehr als 4000 Tieren, verabreicht über das Trinkwasser, unter Doppelblindbedingungen gegenüber Placebo bzw. Antibiotika durchsetzen kann [24], ist jedenfalls höchst erklärungsbedürftig. ![]()
Dipl.-Stat. R. Lüdtke,
Dr. rer. nat. H Albrecht,
Karl und Veronica Carstens-Stiftung