Das glaubst aber auch nur du.
In der Zwischenzeit wurden andere neue, tollere Azofarbstoffe erfunden oder zugelassen, zum Beispiel mit dem schönen Name Amaranth. oder Tratrazin,
Aber solange die Gefahrenkennzeichnung der Inhaltsstoffe nicht auf Lebensmittel, Kosmetika und Pharhmamittel angewand werden muß, werden die sicher nicht aufhören Gifte dort hineinzupanschen.
Hallo Nelli,
Amaranth ist die Bezeichnung für das oben aufgeführte E 123.
Tartrazin ist die Bezeichnung für das oben aufgeführte E 102.
Zudem sind diese E-Nummern schon seit 2010 in D kennzeichnungspflichtig. Bei Azofarben ist zudem ein Warnhinweis vorgeschrieben, dass der Farbstoff die Aufmerksamkeit und Aktivität von Kindern beeinträchtigen kann.
Da ist nichts neu. Der Farbstoff Tartrazin z.B. kann aber auch in Kosmetik/Badezusätzen als 19140 oder Acid Yellow 23 enthalten sein.
Was nicht bedeutet, dass keine neuen Zusatzstoffe zugelassen werden können oder das noch Billigklamotten aus Indien ins Land kommen können, die mit Azofarben gefärbt wurden.
Ich habe alte Bücher von Ökotest. Das ist alles nichts Neues und viele der in konventioneller Kosmetik eingesetzten Substanzen enthalten schon seit Jahrzehnten gefährliche Rückstände aus dem Herstellungsprozess. Gerade die großen Marken wie Chanel und Dior sind führend im Einsatz solcher Substanzen in ihren Produkten.
Auch wenn ihr das jetzt hier behandelt, als wäre es neu, ist eigentlich das Gegenteil der Fall. Unzählige Substanzen wurden in den letzten 10 Jahren verboten/vom Markt genommen oder dürfen im Gegensatz zu früher nur noch in sehr geringer Menge eingesetzt werden. Kennzeichnungspflichtig sind sie sowieso alle.
Mir fällt aber gerade ein Stoff ein, nur der Name nicht, der früher ebenfalls kritisiert wurde und jetzt plötzlich seit einigen Jahren eingesetzt wird, als wäre er harmlos. Ich nehme den natürlich trotzdem nicht.
Aber wenn sie jetzt Graphenoxid in Lebensmittel und Medikamente packen, werden sie das anders kennzeichnen. Entweder es wird als Arzneimittelhilfsstoff oder als Pestizidrückstand gekennzeichnet oder es ist in dem Verarbeitungsprozess einer Substanz vorhanden, bevor sie einem Produkt zugeführt werden.
Denn es gibt ja noch den Trick, dass zwar die eingesetzten Substanzen, wie bei den Genspritzen, angegeben werden müssen. Aber das, was im Verarbeitungsprozess an Chemikalien eingesetzt wird und dann als Rückstandsmenge im Endprodukt vorhanden ist, das muss eben nicht angegeben werden.
Bei Fleisch z.B. ist es ja nur über das Futter möglich das Fleisch damit anzureichern.
Bei Obst und Gemüse wird ja auch nicht angegeben enthält soundsoviel von dem Pestizid. Zudem sind die Tests gering und betreffen nur einen Bruchteil der eingeführten Waren. Viel aus dem Ausland kommt ohne Überprüfung ins Land.
Es gibt Seiten, auf denen sie die Fälle von Verstößen aufführen und die Sachen mit der höchsten Belastung kommen mehrheitlich nicht aus China, sondern aus dem europäischen Ausland.