Franz-Anton Das Öl schaue ich mir gerne mal an. Genau genommen ist das Sägepalmenbeerenextrakt (Serenoa repens)
Das haben wir als Öl nicht ausprobiert. Da mir der Name so bekannt vorkommt, bin ich nicht sicher, ob wir das als homöop. Mittel schonmal hatten, vielleicht einmal geholt hatten als mein Mann den künstlichen Ausgang hatte. Hatte ja in Bezug auf die Prostataprobleme noch nicht alles geschrieben.
: https://www.superfoods-online.org/saegepalmenextrakt/
Aber es scheint mir gerade an dieser Stelle sehr passend, da es auch gegen Prostatavergrößerung wirksam ist. Hätte es vielleicht auch fest einbauen sollen, aber es war mir nicht rechtzeitig klar.
PS: Nach Durchsicht hat mein Mann eine große Flasche des homöopatischen Serenoa repens zu 3/4 geleert.
Der Beginn der Prostataprobleme meines Mannes lag etliche Jahre vor 2010. Als ich 86 anhand der Bücher von Hanne Marquardt nur für die Familie die Fußreflexzonenmassage lernte, habe ich mir schon gedacht, dass er diese Probleme bekommen wird, da die Bereiche sehr empfindlich/schmerzhaft waren.
Als Erstes hat er Kürbiskerne genommen.
Dann hatte ich homöopathisches Sabal Serrulatum C30 geholt, das er besser wirksam fand als die Kürbiskerne.
Da war alles soweit noch ok.
Erst als er dann regelmäßig täglich Fahrrad gefahren ist, was mit Hund dann noch viel häufiger und länger war, fingen die Probleme richtig an.
Wir haben damals nicht gewusst, welche Folgen ein Fahrradsattel auf die Hoden haben kann und das es damit zusammenhängt.
Dadurch haben sich die Prostataprobleme verschlimmert und er hat stark vergrößerte Krampfadern bekommen.
Daher empfehle ich an der Stelle für ältere Fahrradfahrer sogenannte Prostatasättel. Die sind zweigeteilt und bewegen sich mit dem Bein mit, so dass beim Fahrradfahren kein Hoden gequetscht werden kann.
In dieser Zeit gab es auch Versuche mit Brokkolibrühe, da viel darüber viel zu lesen war. Auch im Forum symptome.ch. Dort habe ich auch viel zu dem Thema geschrieben. Mein virtuelles Notizbuch.
Obwohl es manchmal eine fürchterliche Sucherei ist. Aber ich vergesse halt auch manches.
Brokkolibrühe würde ich als Kur nicht empfehlen. Obwohl nichts dagegen spricht die Kochbrühe von Gemüse zu trinken. Im Gegenteil.
So sind wir erst nach einigen dramatischen Vorfällen in 2010 einschl. einem vorübergehenden künstlichen Blasenausgang, weil mein Mann ab Ostern plötzlich nicht mehr pinkeln konnte, über die Empfehlungen eines damaligen Forenusers auf die Brokkolisprossen gestossen.
Insgesamt war der PSA meines Mannes mit künstlichem Ausgang schon bei 16.
Mein Vater hatte zwei Prostata-OPs und war danach völlig inkontinent. War nichts, was ich begrüßt habe.
Aber mein Mann konnte nicht mehr pinkeln, da die Prostata schon so stark vergrößert war, es gab wohl noch einen Test vor der Prostata-OP, der zeigte, dass es nicht mehr ging, und er hat sich deshalb dafür entschieden.
Es gab dann im Mai aber nur eine einseitige OP mit Abbruch wegen Quincke-Ödem aufgrund schwerer allergischer Reaktion gegen die bei der OP eingesetzten Medikamente mit anschließendem künstlichem Koma.
Er wurde dann Ende Mai mit einem PSA von 9,xx ohne künstlichen Ausgang entlassen. Dann kam die zweite Diagnose per Post.
Durch die an anderer Stelle beschriebenen Maßnahmen und die Sprossen lag der PSA dann Ende September zum Total-OP-Termin wegen Zweitdiagnose (waren doch nur weniger als 4 Monate dazwischen) bei 1,6, weshalb die OP sofort abgesagt wurde.
Die Ärzte waren damals alle total verblüfft und haben nicht damit gerechnet. Erste Reaktion des Hausarztes meines Mannes und später des Arztes, der operieren sollte, waren nach einem Blick auf die Werte identisch- oh, oh, oooh. Der Wert ist dann später noch weiter auf PSA 1,3 gefallen.
Im Vergleich zur Wirkung der frischen Brokkolisprossen auf die Prostata ist die Wirkung von Sabal serrulatum, von Kürbiskernen oder anderen der von ihm genommenen Substanzen nur marginal, hat mein Mann gesagt.
Ich bin überzeugt, von Anfang an eingenommen hätten sie und ein geteilter Fahrradsattel vieles verhindern können, denn es war für mein Empfinden auch so dramatisch genug.
Schon ein künstlicher Ausgang, wenn auch nur kurz, ist eine echte Herausforderung.
Zu Brokkoli habe ich noch etwas gefunden, was vielleicht heute gar nicht mehr im Internet zu finden ist:
Ein Broccolikopf a' 500 g aus dem Supermarkt enthält laut Angaben des Universitätsklinikums Heidelberg etwa 55 mg Thiocyanat.
Wenn die Menge an Thiocyanat bei guten Bio-Broccolisamen je nach Qualität auf das 50 bis 100-fache an Thiocyanat bei 3 Tage alten Sprossen (einschl 1 Tag einweichen) kommt, dann enthalten 500 g Broccolisprossen 2750-5500 mg Thiocyanat.
Mit 10 g Sprossen nimmt man also 55-110 mg Thiocyanat auf. So viel wie in 1 oder 2 Broccoliköpfen a' 500 g enthalten ist.
Es gibt natürlich auch Brokkolisprossenextrakt. Den haben wir bis heute nicht ausprobiert.
Jedes Lebensmittel enthält viele Sekundärstoffe, von denen viele bis heute nicht bekannt sind. Zudem werden bestimmte Stoffe in den Brokkolisprossen nur durch das Kauen freigesetzt und ich bezweifle, dass sie in dem Extrakt enthalten sein können.
Ein spezieller Extrakt enthält eben nur diesen Extrakt. Aber es steht natürlich jedem frei es zu testen.