Lissy, Ist doch bei der Chemotherapie genauso. Hergestellt in der Apotheke unter Schutzbedingungen. Verabreicht unter Schutzbedingungen des Verabreichers, der dabei PSA zu tragen hat und Restentsorgung als gefährlicher Abfall.
Da Zytostatika zu den krebserzeugenden,erbgutverändernden oder reproduktionstoxischen Arzneimitteln zählen (CMR-Arzneimittel nach TRGS 525), müssen die bei der Zubereitung und Anwendung entstehenden Abfälle mit besonderer Sorgfalt sicher beseitigt werden.
Wegen ihrer Inhaltsstoffe bergen CMR-Medikamente Gefahren für sämtliche Personen, die mit ihnen umgehen. Geringe Wirkstoffmengen können z. B. bei Zubereitung, Transport, Verabreichung und Entsorgung freigesetzt werden und über die Atemwege und die Haut in den Körper gelangen. Im schlimmsten Fall können sie Krebs auslösen, das Erbgut ändern oder die Fortpflanzung stören. Eine Gefährdung für medizinisches Personal ist möglich, wenn diese nicht ausreichend über die richtige Handhabung unterrichtet worden ist oder Abfälle nicht ordnungsgemäß beseitigt werden.
Die zytotoxischen und zytostatischen Arzneimittel gelten als besonders überwachungsbedürftige Abfälle und müssen mit Entsorgungsnachweis in zugelassenen Abfallverbrennungseinrichtungen bzw. Sonderabfallverbrennungsanlagen entsorgt werden. Die Abfälle des AS 180108* sind dabei unter Angabe einer gefahrgutrechtlichen UN-Nummer (UN 2810 „Giftiger organischer flüssiger Stoff“ oder UN 2811 „Giftiger organischer fester Stoff“) dem Entsorger zu übergeben. Ein nach den Vorschriften des ADR korrekt gestalteter Gefahrzettel (Gefahrgutklasse 6.1: giftige Stoffe) muss ebenso auf den Abfallbehältern angebracht sein.
Das hält die Mehrheit der Menschen aber keinesfalls davon ab, sich bei einer entsprechenden Erkrankung damit behandeln zu lassen. Auch wenn es bisher nicht täglich die Meldung von mehr als 350 krebsbedingten Todesfällen gibt.
Es braucht nur genug Überzeugung, dass dies die einzig richtige und anerkannte Behandlung ist, genug Angst vor den Folgen einer Erkrankung und natürlich eine Darstellung der Ausweglosigkeit falls man nicht in die Behandlung einwilligt und schon nehmen die meisten Menschen das Gift als unvermeidbar in Kauf.
Soweit ich das sehe, entspricht das exakt dem Szenario, das sie für C. geschaffen haben.
Aber vom Prinzip her ist es das, was sie sowieso schon immer machen und nicht nur bei Krebs.