Das Buch Krebszellen mögen keine Himbeeren aus 2005 kennen wahrscheinlich viele Menschen. Es ist eigentlich das Buch schlechthin, wenn es um die antikanzerogene Wirkung von Obst und Gemüse geht.
Hintergrund des Buchs war, ich hatte es damals recherchiert, die Krebserkrankung eines Freundes des Professors.
Besonders lecker sind Erdbeeren oder Blaubeeren mit Zucker und Kondensmilch. Auch lecker ist der spanische Kaffee Cortado aus 50% gezuckerter Kondensmilch mit Espresso, den es auch in Vietnam gibt.
Das hat mich doch noch irgendwie beschäftigt. Ich finde Kondensmilch so eklig, dass ich mir viele Jahre lang meine eigene Frischmilch für den Kaffee mit auf die Arbeit genommen habe.
Aber ich kenne Erdbeeren und Kondensmilch aus meiner Kindheit von meiner Oma.![]()
Süßer Kaffee geht gar nicht für mich. Ich trinke auch Tee grundsätzlich ungesüßt.
Ich versuche in der Regel denaturierte Produkte zu vermeiden und mich mit Bio-Produkten zu ernähren.
Gab aber auch schon genug Ernährungssünden.
Raffinierter (isolierter) Zucker und Kondensmilch sind beide laut meiner Tafel nach Kollath denaturiert und damit weniger (Kondensmich) bis nicht (raffinierter Zucker, wie alle isolierten Substanzen) empfehlenswert.
Obwohl.
Du hast mich angeregt, nach einem Rezept zu suchen.
Man könnte 1 Liter Bio-Milch mit 100-150 g nicht gereinigtem Vollrohrzucker mischen und so lange einkochen, bis daraus eine dickliche Masse entstanden ist. Aus dem Liter sollen so ca. 6dl Kondensmilch entstehen, die in Gläser gefüllt im Kühlschrank ca. 3 Wochen halten soll.
Dann wäre es für mich wieder besser, aber ich mag Kondensmilch trotzdem nicht.
Wenn es sein muss, ein Schlubber Biosahne. Die ist nach Kollath empfehlenswert.
Um Erdbeeren außerhalb der Saison mache ich schon lange einen Bogen. Hole mir nur noch Erdbeeren in der Saison von unserem Erdbeerbauern aus der Gegend. Die sind süß und unheimlich lecker. Da braucht es keine zusätzliche Süße.
Zudem:
Daten der letzten Jahre belegen eine potentielle krebspräventive Wirkung von Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Cranberries, Brombeeren) [Seeram et al, 2006].
Beeren enthalten konzentrierte Mischungen von phytochemischen Substanzen, u. a. Anthocyanide, Proanthocyanidine, Flavonone und auch Ellagsäure, ein Polyphenol in Himbeeren und Erdbeeren, das besonders ausgeprägt antikarzinogen zu wirken scheint. Ellagsäure hemmt in-vitro die Tumor-Angiogenese. Anthocyanide hemmen ebenfalls die Angiogenese und sind für die leuchtende Farbe der Beeren verantwortlich sind. Proanthocyanidine sind komplexere Polyphenole und kommen in Blüten, Samen und Schalen von Gemüse und Obst vor, beispielsweise in Kakao, Zimt, aber eben auch in Schalen von z. B. Heidelbeeren und Cranberries. Heidelbeeren gehören mit Granatapfel, Sanddorn und Himbeeren zu den potentesten Antioxidantien in Pflanzen. Die günstige Wirkung von Beeren wurde auch bereits in der Populärliteratur herausgestellt („Krebszellen mögen keine Himbeeren“).
: https://www.bdc.de/krebszellen-mo…che-ernaehrung/