kurzum, sehr privilegiert.
Stimmt!
Meine Großeltern hingegen hatten 9 Kinder. Er Pfarrer, sie als Pfarrfrau mit eingespannt. Geld immer knapp, trotzdem meist noch mehrere Gäste am Tisch. Damals war es allerdings noch möglich, eine Hausgehilfin für Kost, Logis und Taschengeld zu halten, bis die Ältesten Kinder so weit waren, für die Jüngeren Verantwortung zu übernehmen. Auch sie schafften es, eine harmonische Beziehung zu haben, bei der die Aufgaben fair verteilt waren, wenn auch anders. Damals aber kam kaum jemand auf die Idee, die Ehe in Frage zu stellen. Einmal ja gesagt, und dabei blieb es, wenn nicht der Krieg der Ehe ein Ende machte. Das Vorbild dieser Eltern prägte die 7 Kinder, die den Krieg überlebten und darüber hinaus die 30 Enkel, von denen 27 noch am Leben sind.
Was schief läuft, ist, dass die Familie an Wert verloren hat. Die Familie ist die Keimzelle für ein stabiles
Staatswesen.
Was die Privilegien meiner Tochter betrifft, sie hat sie nicht geschenkt bekommen, sondern durch Fleiß, Zielstrebigkeit und Engagement erworben.