Hallo Emera. So habe ich das nicht gemeint. War nicht auf Homöopathie speziell bezogen und gilt genauso in der Schulmedizin. Man kann auch längere und ausführliche Gespräche mit seinem Arzt haben und es gibt auch positiv gestimmte Ärzte.
Wie die Pseudo-OPs und die Placebomedizin der Schulmedizin zeigen, hat der Glaube des Patienten generell einen großen Einfluss auf die Wirkung.
Was bedeutet, dass alleine die Art und Weise wie ein Arzt ein Mittel verschreibt eine unterschiedliche Wirkung haben könnte.
Sagt er dir, wir versuchen jetzt mal ein Mittel, ich verschreibe ihnen da mal was, ich verschreibe ihnen jetzt ein Mittel das schon vielen meiner Patienten mit ihrem Problem geholfen hat, das wird ihnen mit Sicherheit helfen oder schreibt er stillschweigend ein Medikament auf.
War jetzt auch nicht als Konter gedacht sondern nur eine Ergänzung und geht ja genau in die Richtung, die du dann schreibst. Fühlt man sich bei einer Person gut aufgehoben, hat das alleine schon einen positiven Einfluss. Es wird schon einen Unterschied machen ob ich jetzt mit der Einstellung zum Arzt gehe, jetzt wird mir geholfen oder wird eh nix bringen. Ich finde man sollte zumindest offen sein für die ganzen Heilmethoden. Das muss ja dann noch lange nicht heißen, dass man ausschließlich auf eine Methode zurückgreift. Da muss man dann auch auf die Menschen vertrauen, die einem behandeln. Die sollten dann wissen, wann, welche Methode nützlich ist.
Auf das Zusammenspiel von Körper/Seele(Geist wird sicher zu wenig Rücksicht genommen. Man kann es halt nur schwer messen und dann lässt sich eben nicht beweisen, das irgendwas einen positiven Einfluss auf die Seele hat. Ich kann es zwar verstehen, finde aber wenn es Menschen wichtig ist, sollte man sie es wenigstens machen lassen. Ich sehe halt keinen Unterschied darin ob ich jetzt durch Homöopathie oder sonstige alternative Heilmethoden positiv beeinflusst werde oder mir ein Abo für das Fitnesscenter hole. Wenn es einem gut tut, soll man es auch machen. Man sollte aber immer die Grenzen in Auge behalten und wissen wie weit man gehen kann. Dafür braucht es halt auch die Unterstützung der Personen, die einem behandeln.