Ich vermute mal, daß während der "Pandemie" beinahe in jedem Land eine Impfpflicht diskutiert wurde. Und daß sie in den meisten Ländern wohl auch eingeführt worden wäre, hätten sie Volksbefragungen durchgeführt. Denn auf dem Höhepunkt der "Pandemie" waren die meisten Menschen derart in Panik und Todesangst, daß sie sicherlich dafür gestimmt hätten.
Ich erinner mich, in deutschen Medien und den asozialen Netzwerken gelesen zu haben, daß die Geimpften den Ungeimpften öffentlich den Tod wünschten, sie dafür stimmten, daß ungeimpfte Erkrankte nicht behandelt werden sollten, daß man sie einfach verrecken lassen oder sie die Behandlung selber bezahlen lassen solle. Viele wünschten ihnen den Tod, nannten sie asozial, ja sogar Mörder.
Wie viele Freundschaften zerbrachen? Wie viele Beziehungen wurden kaputt gemacht? Wie viele Familien reden bis heute nicht mehr miteinander, weil das, was damals gesagt und getan wurde, nicht verziehen werden kann?
Auch bei uns wurde ein Gesetzesvorschlag zur Impfpflicht ins Parlamemt eingebracht. Sie konnten es aber nicht durchbringen, weil das die Verfassung nicht hergab.
Das bedeutet aber nicht, daß es keine Hetzkampagnen gegen Ungeimpfte gab. Die Medien nudelten das 24/7 rauf und runter. Sie kamen damit allerdings nicht allzu weit. Denn die Familien liessen sich nicht so auseinanderdividieren wie z.B. in Europa. Wer sich impfen lassen wollte, der machte das. Wer es nicht wollte, ließ es bleiben.
Es gab und gibt eine große Diskrepanz zwischen der Land- und der Stadtbevölkerung.
Die Städter standen stundenlang Schlage, um sich die Plörre abzuholen. Die Landbevölkerung war von Anfang an misstrauisch und blieb weitgehend ungepritzt.
Man kann es vereinfacht so ausdrücken. Je "gebildeter" die Menschen waren, um so eher rannten sie dem Gift hinterher. Die "dummen Campesinos" blieben daheim.
Bevor hier die Impfstoffe zur Verfügung standen, flogen die Reichen in die EE.UU und ließen dort ihr Leben retten. Auch viele Politiker. Die hier wussten nicht Bescheid.
Als dann die Ampullen "endlich" eintrafen und mit viel Tamtam propagiert wurden, kam am ersten Tag meine Haushaltshilfe, eine einfache Frau vom Land ( wir wohnen da, wo der Teufel seinen Poncho vergessen hat ), und fragte uns ganz aufgeregt, ob wir in die Stadt gefahren wären, um uns impfen zu lassen. Wir verneinten, und sie meinte: Gracias a dios! Ihr seid auch nicht darauf hereingefallen. Die wollen uns alle ausrotten und uns mit diesem Teufelszeug ausrotten. Macht das ja nicht! Sie meinte auch noch: So lange ich lebe, interessierte es die Regierung einen Dreck, ob wir einfachen Leute leben oder sterben. Es ist ihnen egal, ob wir Operationen und Medikamente bezahlen können und helfen uns nicht. Und jetzt plötzlich erzählen sie uns, daß sie unser Leben retten wollen und wir uns alle dieses Zeug spritzen lassen sollen? Wenn die Politiker das unbedingt wollen, dann sollten wir das genau deswegen nicht tun! Die wussten alle Bescheid. So gut wie niemand in unserem Umfeld ist geimpft. Und seit der "Pandemie" lassen sie sich gegen gar nichts mehr impfen. Und ihre Kinder auch nicht.
Sie schafften es nicht, die Menschen zu den Impfungen zu locken, also gingen die Angestellten der Gesundheitsbehörde mit Kühlboxen von Haus zu Haus und boten die Impfung an. Kaum jemand nahm das "Angebot" an. Also kam die Regierung auf die Idee, "zum Schutz der Angestellten" Polizisten und Soldaten mitzuschicken. Das kam bei der Bevölkerung SEHR gut an. Schon nach drei Tagen brachen sie das ab. Vor allem, weil die Polizisten und Soldaten nicht begeistert waren.
Als es wieder Präsenzunterricht gab, wollten sie die Kinder in den Schulen impfen. Das geht hier aber nur mit der schriftlichen Erlaubnis BEIDER Eltern. Die Eltern behielten die Kinder vorsichtshalber an den Impftagen zuhause. Die trauten denen nicht.
Ansonsten waren die Maßnahmen hier um einiges strenger als bei euch. Kinder unter 14 und Erwachsene über 65 durften die Häuser fast ein halbes Jahr lang nicht verlassen. Wir durften nur zum Einkaufen, zum Arzt oder in die Apotheke. Alle Läden ausser den Super mussten schließen. Wir durften noch nicht einmal draußen Sport treiben oder auch nur Spazierengehen. Nach 6 Monaten wurde es dann lockerer.
Einige Bürgermeister drehten völlig am Rad. Sie ließen die Zufahrtsstraßen in die Ortschaften mit hohen Erd- und Steinhäufen zuschütten, große LKWs und Straßenbaumaschinen blockierten sie, und eine Art Bürgerwehr verweigerte mit der Waffe in der Hand den Zutritt. Noch nicht einmal zum Geldabheben oder Einkaufen durfte die Landbevölkerung in die Stadt.
In diesen Monaten konnten die Menschen erleben, wozu andere Menschen in Todesangst und Panik fähig sind. Ich wusste das schon vorher.
Ausschreitungen oder Plünderungen gab es hier überhaupt keine, alle blieben ruhig und Denunzionen gab es so gut wie gar nicht.