Beiträge von Kavurei

    Ich finde es schade das mit einer Presse Kartoffelmasse verloren geht oder beim mehrmaligen Pressen Z. B. durch ein Sieb auch Vitamine und Nährstoffe.

    Entschuldige, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß Vitamine und Nährstoffe in einem Sieb hängenbleiben.

    Und das Pellkartoffeln das Beste ist denke ich auch weil ja die Nährstoffen unter der Schale sind.

    Die Nährstoffe sind gleichmäßig in der ganzen Kartoffel verteilt. Genauso, wie die Vitamine bei den Äpfeln nicht nur unter der Schale sitzen. Ich hab keine Ahnung, woher diese Urban Legend stammt.

    Ein einfaches und gesundes Essen wird hier gekocht:

    Gemüse nach Gusto. Ich nehme Karotten, Paprika, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, machmal auch Rote Bete. Wer mag kann auch noch Aubergine dazugeben.

    Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden, die Tomaten - wenn gewünscht - brühen und die Haut abziehen. Mich persönlich stört sie nicht und ich lasse sie dran.

    Die Zwiebeln in etwas Öl oder Schmalz in einer Pfanne glasig dünsten, die Tomatenstücke dazugeben, pfeffern, salzen, mit Paprikapulver und Orégano würzen und köcheln, bis es eine feine Tomatensoße gibt.

    Das restliche Gemüse schälen und würfeln, dazugeben und köcheln bis es bissfest ist. Oder weich, wenn man das lieber mag.

    Jetzt "gräbt" man Löcher in das Gemüse und gibt in jedes Loch ein rohes Ei. Auf jedes Ei ein wenig Salz und Paprikapulver geben und es dann mit einer Scheibe Käse bedecken. Pro Person, die mitisst, ein bis zwei Eier.

    Einen Deckel auf die Pfanne legen und so lange warten, bis der Käse geschmolzen und die Eier gestockt sind.

    Dazu essen wir Reis oder Kartoffelbrei.

    Geht das nicht auch ohne Implantate?

    Mein Zahnarzt ist da kein Freund davon. Er macht die nur, wenn es gar nicht anders geht. Er hat mir das gut zwei Stunden lang erklärt.

    Ich selber habe eine katastrophale Zahnsubstanz. Ererbt von beiden Elternteilen. Trotz vieler Inlays und Kronen habe ich noch fast alle meiner Zähne. Darunter 2 wurzelbehandelte. Ich hoffe, die werden mir noch aushalten bis zum Schluss. Wenn nicht, dann eben nicht. Aber ein Implantat werde ich mir nach dieser Beratung nicht einsetzen lassen.

    Angst vorm Zahnarzt habe ich glücklicherweise nicht.

    Ich persönlich verstehe nicht, warum man irgendwelche "Ergänzungsmittel" erst trocknen, pulverisieren und in Gelatinekapseln verpacken muss, um sie zu sich zu nehmen.

    Warum kann man nicht einfach Obst und Gemüse essen? Und alles andere, was der Körper so braucht auch? Von jedem etwas, dann wird sicherlich von allem genügend dabei sein. Das ist meiner persönlich Meinung. Jeder darf natürlich anders darüber denken.

    Apropos Blutwerte: Wozu sollen die nützlich sein, wenn die Pharma bestimmt, wie die Werte auszusehen haben, und sie oftmals von heute auf morgen senkt oder ehöht, um damit quasi über Nacht neue Patienten zu generieren?

    Menschen haben zumindest in der Regel die Wahl, das Recht und die Freiheit, wegzugehen und etwas anderes anzufangen. Gefangene Tiere haben diese Wahl nicht.

    Die allermeisten Menschen haben diese Wahl eben nicht. Sie sind genauso Sklaven wie die Nutztiere. Auch wenn sie glauben, sie wären frei. Sie sind es nicht. Auch wir sind für diejenigen, die das Sagen haben, nicht mehr als Nutzvieh. Oder eher noch weniger wert. Man muss sie nicht kaufen und kann sie entsorgen, sobald sie nicht mehr funktionieren. Es stehen immer neue bereit, den Platz einzunehmen und brav zu dienen.

    Aber der glücklichste Sklave ist halt derjenige, der glaubt, er sei frei.

    Wenn man mit den Tieren menschlich umgeht, sind sie glücklich und dankbar.

    Meinen Hunden geht es besser als den meisten Menschen. Sie bekommen genug und gute Nahrung, wenn sie krank sind, gehen wir zum Veterinär, sie haben einen großen Auslauf und sind nachts und bei schlechtem Wetter im Haus.

    Unser Schwein hat ebenfalls ein großes Gehege und wurde im März 20 Jahre alt.

    Damals schrieb ein User, wie könnt ihr über eine derart teure Creme diskutieren/sie Euch kaufen, während es bei uns Rentner gibt, die so arm sind, dass sie sich nur von Hundefutter ernähren können.

    So hart es klingt. Auch wenn wir auf teure Cremes ( ich brauche die auch nicht ) verzichten, oder nicht in teure Restaurants gehen, ändert das an der Situation der Armen auf der Welt gar nichts.

    Genausowenig wie es in der Sahara anfängt zu regnen, wenn ihr, die ihr in einem regenreichen Land lebt, Wasser spart.

    Ich habe lange Jahre in solchen Ländern gearbeitet und versucht, die Situation der armen Menschen zu verbessern. Leider kann man das zum Großteil wirklich vergessen. Denn sie sind weder willens noch fähig, alleine weiterzumachen. Sie lassen die Brunnen, die man ihnen bohrt, einfach wieder versanden, weil sie schlicht und einfach zu faul sind, sie zu erhalten. Sie sind der festen Überzeugung, daß die Fischbäuche ( das sind dann die Weißen ) das gefälligst für sie zu machen hätten. Das Vieh, das ihnen übergeben wurde, damit sie damit züchten, wurde einfach geschlachtet und gegessen. Und dann standen sie da und wollten neues haben. Das Saatgut wurde ebenfalls gegessen, denn die Arbeit auf dem Feld ist doch viel zu anstrengend. Warum sollten sie sich auch abmühen, wenn die Weißen ihnen immer wieder Geschenke machen. Da wurde von Anfang an alles, aber auch wirklich alles falsch gemacht. Es ist schon richtig, wenn Menschen bei Katastrophen geholfen wird. Aber danach sollte man ihnen klarmachen, daß sie gefälligst wieder für sich selber sorgen müssen. Diese "Hilfsorganisationen" haben ganze Generationen von Faulenzern und Schmarotzern herangezogen, die heute gar nicht mehr fähig sind, sich selbst zu versorgen. Das kommt natürlich den Oranisationen sehr zugute. Weil nämlich gut 80 % der Spendengelder in deren Verwaltungen kleben bleiben. Die Chefs und Angestellten bekommen fette Gehälter, fahren mit teuren Autos in den Drittweltländern herum, leben in klimatisierten Villen, haben schlecht bezahltes Personal und fordern dann noch Gefälligkeiten von den Armen ein, wenn sie ihnen von den Krumen, die noch übrigbleiben, was geben. Leider wissen die vielen Spender nicht, was wirklich mit ihren Geldern passiert. Und sie wollen es auch meist gar nicht wissen. Denn das Einzige, was sie sich mit ihren Spenden erkaufen wollen, ist ein gutes Gewissen. Daß von ihrem Geld fast nichts dort ankommt, wo es hinsoll, interessiert sie kaum. Über dieses Thema könnte ich Bücher schreiben, gehört allerdings nicht in diesen Thread.

    und nach wenigen Minuten Fahrt damit wollte ich wieder aussteigen, weil ich auf einmal festgestellt habe, dass mir die Pferde leidtaten.

    Tun dir auch die Menschen leid, bei bei jedem Wetter draußen schuften müssen? Oder diejenigen, die in den Fabriken eingesperrt sind und bei ihrer Arbeit keine Sonne sehen?

    Wahrscheinlich nicht.

    Die Pferde überanstrengen sich nicht beim Kutsche ziehen. Und auch nicht, wenn sie geritten werden. Da schauen die Menschen schon drauf, weil sie sie ja brauchen. Die müssen sie nämlich füttern und gut behandeln, weil sie ja ihnen gehören und teuer sind. Bei den Arbeitern und Angestellten sieht das schon ganz anders aus. Wenn die nicht mehr können, dann werden sie ausgetauscht. Das kostet ja nichts. Also kein Mitleid mit den Menschen! *Ironie aus*

    Ich rede NICHT von den Tieren, die im "Sport" eingesetzt werden. DAS gehört meiner Meinung nach verboten.

    ich spare Wasser, Strom

    Ist Wasser und Strom bei euch SO teuer, daß man Milliliter und einige Watt einsparen muss? :S

    So verschieden sind die Menschen. Ich liebe diese unkomplizierten Gerätschaften.

    Ich hab auch nicht nur Maschinen in der Küche. Aber einen Kartoffelstampfer kannte ich nicht. Sollte mein Rührgerät mal wegen Strommangels nicht mehr funktionieren, könnte ich auch die Spätzlepresse nehmen, um Kartoffeln durchzudrücken.

    Es ist mir egal, ob für Sterneköche das Rührgerät für Püree tabu ist. Die müssen bei mir ja nicht essen. Ich find es praktisch.

    In meinem Fundus befindet sich u.a. ein Quirl, mit dem man per Kurbel zwei Rührbessen betätigt für Eiweiß schlagen, Fleischwolf und Küchenmaschinen zum raspeln und scheibeln von Gemüse, eine Kornmühle, Kaffeemühlen, usw. Alles ohne Strom.

    Aber solange es Strom gibt, werde ich die Maschinen benutzen.

    Genauso wie in der Werkstatt. Ich habe so gut wie alles für die Holzbearbeitung auch als Handgeräte. Wir arbeiten aber trotzdem überwiegend mit den elektrisch betriebenen Maschinen.

    So wie wir fürs Einkaufen mit dem Auto fahren, aber für den Transport schwerer Sachen auf dem Gelände den Ochsenkarren des Nachbarn ausleihen.

    Linsenbraten

    250 g Linsen (roh)

    500 ml Gemüsebrühe

    2 Lorbeerblätter

    100 bis 150 g Paniermehl

    250 g geriebener Käse

    gehackte Petersilie nach Gusto

    1 Stange Lauch in feinen Ringen

    125 g Champignons fein gehackt

    2 Eier

    Salz, Pfeffer, Paprikapulver

    Die Linsen in der Brühe garen. Abkühlen lassen.

    Käse, Lauch, Pilze, Petersilie und Paniermehl unter die Linsen rühren und würzen. Die Eier dazugeben und verkneten.

    Die Kastenform buttern und bröseln und die Linsenmasse einfüllen.

    Im Backofen ca. 1 Stunde bei 200° backen bis die Oberfläche goldgelb ist.

    Diese Menge reicht für 2 Kastenformen.

    Ich hatte einmal das Zuviel an Bohnen laienhaft eingeweckt, zum Glück aber bemerkt, daß etwas damit nicht stimmte. Es schäumte irgenwann, beim Öffnen entstand ein riesen Puff, und der Gestank war gräßlich.

    Das Einkochen sollte man schon beherrschen. Und das richtige Equipment dafür haben.

    Dafür habe ich mir einen Einkochtopf von Weck kommen lassen. Und zwar einen Vollautomaten. Da stellt man die Gläser rein, stellt Temperatur und Zeit ein, und den Rest macht der Topf von alleine. Da muss man nicht im Backofen oder im Schnellkochtopf einkochen, wo man die Zeiten nur ungefähr abschätzen kann.

    Gerichte mit Fleisch sollte man grundsätzlich 120 Minuten lang einzukochen. Danach lässt man die Gläser 48 Stunden im Topf stehen. Nach dieser Zeit kocht man sie noch ein zweites Mal ein. Da reichen dann aber 30 Minuten.

    Beim Einkochen werden die Bakterien und Pilze abgetötet. Aber manchmal nicht deren Sporen. Die brauchen dann dieses 48 Stunden, um zu "keimen". Beim 2. Einkochen tötet man sie dann ab.

    Und nach dem Öffnen sollte man die Gerichte mindestens 10 Minuten lang gut erhitzen. Damit tötet man die Botulismusbakterien ab und zerstört das Toxin. Das sollte man übrigens auch bei gekauften Dosen machen.

    Den Inhalt von Gläsern, die aufgegangen sind, darf man auf gar keinen Fall mehr essen. Die sind verdorben. Ebenso der Inhalt von Dosen, die ausgebeult sind ( sogenannte Bombagen ).

    Ich sehe auch keinen Sinn darin, Bohnen, Linsen oder Erbsen einzukochen. Die lagert man viel besser trocken in gegen Ungeziefer gesicherten Gefäßen.

    Wenn man Pellkartoffeln z.B. für Kartoffelknödel oder Kartoffelbrei durch die Kartoffelpresse drückt, muss man sie nicht extra vorher pellen, weil die Pelle in der Kartoffelpresse hängen bleibt.

    Wenn du die Kartoffeln vor dem Kochen schälst und in kleinere Stücke schneidest und in Salzwasser kochst, musst du sie nicht durch die Presse drücken und auch nicht mehr salzen. Da kannst du die Kartoffeln fürs Püree gleich mit dem Handrührgerät bearbeiten.

    selbstgemachtes Sauerkraut im Glas (wann habt ihr das letzte Mal frisches Sauerkraut gekauft, das nicht aus der Fabrik war)

    Mach ich schon seit vielen Jahren so. Auf die gleiche Art und Weise kannst du auch Gemüse milchsauer einlegen.

    Man kann so viel selber machen, was dann erstens besser schmeckt, weil man selber würzen kann, wie man es will, zweitens, weil außer den Zutaten, die man selber reintut, nichts anderes drin ist. Und drittens, weil es meistens auch noch um einiges preiswerter ist, als wenn man es kauft.

    Einmachen von Gläsern mit Rinderbrühe, die 1 Jahr haltbar sind.

    Die ist viel länger als ein Jahr lang haltbar. Mit diesem einen Jahr sichert sich z.B. Weck rechtlich ab.

    Auch andere eingekochte Gerichte sind wesentlich länger haltbar als ein Jahr.

    Ich hab letztens ein Glas Knoblauchfleisch von 2013 geöffnet und es war noch einwandfrei. Das hab ich extra so lange stehen lassen, weil ich wissen wollte, wie lange eingekochte Fleischgerichte wirklich haltbar sind.

    Solange die Gummis unbeschädigt sind und das Glas sich mit dem charakteristischen Zischen öffnet, ist es noch gut. Man sollte es aber trotzdem 10 Minuten gut erhitzen.

    Dann hat mich ein Schicki-Micki-Kochrezept, mit 60 gr. hiervon und 100gr. davon, usw. total genervt,

    Mit solchen Minimengen fange ich gar nicht an zu kochen. Da lohnt es sich ja gar nicht, den Topf oder die Pfanne aus dem Schrank zu holen, geschweige denn, anschließend abzuwaschen. ;)

    Viele Gewürze wurden erst spät nach Europa gebracht. Das, was anderswo verschwenderisch eingesetzt wird, weil es dort wächst, wurde und wird bei uns eher sparsam verwendet.

    Während meiner Zeit in Deutschland habe ich festgestellt, daß die meisten Leute dort kaum Gewürze zum Kochen nehmen. Noch nicht mal die einheimischen. Außer Salz, Pfeffer und vielleicht Paprika war sehr selten mal was im Essen. Dabei würde einer Soße Salbei, Rosmarin, Majoran oder Thymian schon gut tun. Und wenn ich in ein Restaurant gehe und die Bratensoße ist aus dem Päckchen, dann hab ich schon gegessen.

    Vielehobbys

    Ich glaube kaum, daß sich die Menschen dort diese Gedanken machen, wenn sie kochen. So kochen sie schon immer und sie lassen sich auch nicht so viel "von oben" dreinreden wie die Westler. Sie interessieren sich nicht dafür, ob irgendjemand ihr Essen für zu fett, süß, salzig oder sonstwas hält. Es interessiert sie nicht, ob irgendwelche Leute meinen, man solle wenig oder gar kein Fleisch essen, Kohlehydrate meiden, Milchprodukte weglassen oder was auch immer. Das Essen muss schmecken. Das ist die Hauptsache. Keine der Frauen würde sich dreinreden lassen. Sie sind stolz auf ihr Koch- und Backkünste. Keine will etwas davon wissen, daß das Gebäck zu süß ist, zuviel Honig drübergegossen wurde. usw.

    Ich mag das Essen jedenfalls sehr gerne. Da gibt es kaum etwas, was ich nicht essen mag.

    Ausser in Milch gekochte, mit Zucker bestreute Nudeln. Und gerade die gelten als besondere Delikatesse und werden einem ständig in den Mund geschoben. Naja, man kann nicht alles haben. :rolleyes:

    Eins meiner Lieblingsgerichte aus dem Nahen Osten:

    Ca. halber Liter Rinderbrühe

    1 Stange Zimt

    1 Prise Safran

    1 bis 2 große Zwiebeln, gehackt

    einige Knoblauchzehen, gehackt

    ein Stück frische Ingwerwurzel, gehackt

    halber Teelöffel Kreuzkümmel

    Kardamom, Muskatnuß, Pfeffer nach Gusto

    500 g oder mehr Lammfleisch, geschnetzelt

    200 g oder mehr Reis

    Lorbeerblatt

    2 Hände voll getrocknete Früchte ( Datteln, Aprikosen, Rosinen ...) fein hacken

    1 Handvoll Kürbiskerne, geröstet

    Salz

    Die Brühe mit dem Zimt und dem Safran kurz aufkochen und ziehen lassen.

    Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze gut vermischen.

    Das Fleisch in etwas Öl gut anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.

    Im verbliebenen Öl die Zwiebe-Gewürzmischung rösten. Den Reis dazugeben und mitrösten.

    Lorbeer, Brühe und Salz dazugeben.

    Dörrobst, Fleisch und Kürbiskerne einrühren.

    Aufkochen. Dann so lange bei kleiner Hitze köcheln, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Das Gericht darf weder zu feucht, noch zu trocken werden.

    Das Essen auf einer Platte ausbreiten, Zimtstange und Lorbeer entfernen.

    Dann sitzen alle um die Platte herum und nehmen sich mit der rechten Hand ( ganz wichtig, daß man zum Essen nicht die linke nimmt ) eine kleine Menge, formt sie zu einer Kugel und steckt sie sich in den Mund. Die Finger säubert man sich zwischendurch in einer kleinen Wasserschale.

    Man muss es sich auch gefallen lassen, daß einem der Gastgeber die besten Stücke in den Mund steckt. :D

    بالهناء والشفاء

    Und jetzt: Ran an den Fenchel! :D Und gutes Gelingen! :) :thumbup:

    Ich hab schon einiges an Gemüse ausprobiert. Leider hab ich keinen grünen Daumen mit Gemüse.

    Dafür klappt es bestens mit Obst- und Ziergehölzen.

    Ich konnte viele alte Bäume retten, die schon am Eingehen waren. Ein richtiger Rückschnitt wirkt da meist Wunder. Der alte, fast vertrocknete Pomelobaum trägt heuer hunderte von Früchten. Ebenso die Mandarinenbäume mit den alten Sorten. Die haben noch sehr viele Kerne, schmecken und riechen dafür aber wunderbar.

    Manche Tage lebe ich nur von Obst. Dazu eine Handvoll Datteln und gut ist´s.

    Ich mag alles Gemüse. Und es muss nicht aufwändig zubereitet werden.

    Vor allem mag ich es nicht "totgekocht".

    Gemüse in Scheiben oder Würfel schneiden, in Butter schwenken, etwas Salz und Gewürze nach Gusto dazu geben. Fertig.

    Pellkartoffeln mit Butter und Salz oder mit Kräuterquark sind auch lecker.

    Fleisch mag ich nicht als dicke Steaks, schon gar nicht, wenn es noch halb roh ist. Fein geschnetzelt mit viel Gemüse, so wie in Asien.

    Fenchel ist sehr fein, aber kaum zu bekommen. Jedenfalls bei uns.

    Ich mag sehr gerne arabisches Essen, wenn auch der Nachtisch viel zu süß ist, aber gegessen werden muss, um die Gastgeber nicht zu beleidigen. Geschadet hat es mir jedenfalls nie. Gerade dieses Essen vermisse ich am meisten. Ich kanns zwar auch zubereiten, aber es schmeckt nicht ganz so wie dort.

    Heute gab es eine Mangold Quiche. Hatten wir schon lange nicht mehr.

    Wäre ich krank und bräuchte eines spezielle Diät, würde ich so leben.

    Ich habe mein ganzes Erwachsenenleben immer das gegessen, was es gerade gab. Meist mochte ich es - ich esse fast alles, bin nicht mäkelig -, manchmal nicht so. Aber wie ich schon einmal schrieb: Meist konnte ich es mir nicht aussuchen. Und oft waren wir froh, wenn es überhaupt was gab. Ich hab auch kein Problem damit, das gleiche Essen mehrere Tage hintereinander zu essen. Wenn es sein muss. Comida es comida.

    Seit ich meinen Abschied genommen habe, koche ich selber. Da gibt´s natürlich meist nur das, was wir gerne essen und mögen. Und da gehört z.B. dieses Gericht mit dem Schaffleisch dazu.

    Und wer weiß schon so ganz genau, was wirklich gesund ist? Die einen sagen so, die anderen behaupten was anderes.

    Wie oft erlebe ich, daß ein heute verteufeltes Lebensmittel plötzlich als sehr gesund gilt, dann zum Superfood mutiert, nur um einige Zeit später als krebserregend diffamiert zu werden und wieder als schädlich gilt!

    Wie bei den meisten "wissenschaftlichen Studien" gebe ich da nicht allzu viel drauf. Weil inzwischen jeder wissen sollte, daß diese "Wissenschaftler" gekaufte Studien erstellen. Sehr hilfreich ist es, zu hinterfragen, wer diese Untersuchungen in Auftrag gegeben hat. Dann weiß man schon, was man von den Ergebnissen halten kann.

    Ich bin jetzt Mitte 60 und brauche kein einziges Medikament. Ich habe keinen hohen Blutdruck, keinen Diabetes, alle anderen Werte sind angeblich wie aus dem Lehrbuch. Das erfuhr ich vor einigen Wochen, weil der Traumatologe unbedingt ein Blutbild haben wollte, weil er es nicht glauben wollte, daß ich in meinem Alter keine Medikamente brauche.

    Und das obwohl, oder vielleicht weil, ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe, ob mein Essen "gesund" ist.

    Mein Motto war und ist: Nicht einseitig essen, von jedem etwas. Also Fleisch, Gemüse, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte, Getreide. Kein Alkohol oder andere Drogen.

    Obwohl mich einerseits keine 10 Pferde auf die Philippinen oder nach Paraguay brächten

    Ein Flugzeug würde es auch tun. ;)

    Fisch ist bei uns sehr teuer. Landwirtschaftliche Erzeugnisse im Verhältnis zum Einkommen ebenfalls. Und wie schon geschrieben, ist Fleisch inzwischen fast unerschwinglich geworden. Zumindest für die ärmere Bevölkerung.

    Z. B. kann ich keinen Hefeteig machen. Ich habe es nur einmal versucht und es hat nicht geklappt.

    Bei Hefeteig kann das schon mal vorkommen. Das ist wie bei der Herstellung von Joghurt, Quark, milchsauer eingelegtem Gemüse, etc. Sobald man mit Lebewesen arbeitet, kann schon mal was schiefgehen. Da darf man nicht nach dem ersten Fehlschlag aufgeben.

    Mir ist auch schon Quark schimmlig geworden, oder ich musste das eine oder andere Glas mit milchsauer eingelegtem Gemüse entsorgen, weil es verdorben ist. Das kommt vor.