Einige Aspekte wurden hier bereits genannt.
Bor hilft dabei, das Gleichgewicht von Kalzium, Magnesium, Phosphor und Vitamin D im Körper zu regulieren und sorgt dafür, dass weniger Kalzium und Magnesium über den Urin verloren gehen.
Es hat auch positive Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, das Gedächtnis und die Koordination.
Bor steigert den Estradiolspiegel und trägt zur Stabilität der Knochen bei.
Bor wirkt entzündungshemmend, indem es Cyclooxygenase und Lipoxygenase hemmt und mit NF-κB interagiert. Dadurch wird die Synthese von Leukotrienen und die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies verringert.
In Tierversuchen hat Bor außerdem gezeigt, dass es die Tumorgröße und die Wachstumsrate bei Prostatakrebs reduzieren kann.
....
Bor wird zwar "offiziell" als nichtessenzielles Spurenelement betrachtet, aber die Rolle von Bor und die Folgen eines Mangels werden immer sichtbarer. Viele nehmen im Durchschnitt nur etwa 1 mg elementares Bor pro Tag über die Ernährung auf.
Im Bereich von 3 bis 15 mg elementares Bor pro Tag hat man in der Regel keinerlei Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bei Erwachsenen zu erwarten. Diie sichere Obergrenze für Erwachsene liegt bei 20 mg elementarem Bor pro Tag.
Den gesamten Stoffwechselzusammenhang zu berücksichtigen, ist sicherlich sinnvoll, doch benötigt er einzelne Elemente, darunter auch Bor.
Ich nehme täglich zwischen 5 und 9 mg elementares Bor zu mir. Dabei habe ich kein Bedürfnis, jemanden etwas zu beweisen oder mich für diese Einnahme zu rechtfertigen. Jeder, der es hier liest darf demnach es so handhaben, wie er es will. Ein Arzt bzw. ein Therapeut kann zwar Unterstützung anbieten, doch schließlich ist es sehr förderlich, dass jeder die Verantwortung für seine eigene Gesundheit wahrnimmt und bestenfalls in die eigenen Hände nimmt und eigene Erfahrungen macht.