Beiträge von Naturheilung

    Es war vorletztes Jahr schon schwer genug für mich mal ein Rezept für Physiotherapie zu bekommen. Irgendwie war der Orthopäde so drauf: Er müsse erst alle möglichen Untersuchungen und MRT und so weiter machen, ich sollte Schmerzmittel nehmen, um dann nach 3 Monaten zu schauen, wie es weiter gehen kann.

    Diese Schwere mit der Physiotherapie-Verordnung ist darin zu sehen, dass die Ärzte nur ein lachhaft niedriges "Heilmittelbudget" haben.

    Reha bzw. Funktionssport gehen nicht zu Lasten des Arzt-Budgets, weil es nicht zu den "Heilmitteln" zählt sondern eine "ergänzende Maßnahme zur Rehabilitation" ist.

    Es ist also völlig andere Geschichte und weil es das Budget des Arztes gar nicht belastet frei von solchen Exzessen, wie von Dir geschildert.

    Also ist nur darauf zu achten, dass sämtliche relevanten Diagnosen ordentlich im "Formular 56" mitangegeben sind. Dann ab damit zur Krankenkasse und genehmigen lassen.

    Kontrolliere nochmal die von Dir hier geposteten Schilddrüsen-Werte. Sofern es wirklich Deine korrekten Werte sind liegt meiner Meinung nach bei Dir wahrscheinlich eine Schilddrüsen-Unterfunktion vor.

    Ich erläutere, wie ich darauf komme.

    Neue Erkenntnisse (die allerdings noch nicht zu der „Schulmedizin“ vorgedrungen sind) sprechen dafür, dass der obere TSH Normbereich bei 2,5 mE/l liegt. Dadurch können(!) die Werte über 2,5 mE/l einen Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion ergeben.

    Um die Funktion der Schilddrüse mit FT3 und FT4 noch genauer zu beurteilen ist die Berechnung weiterhin wie vor:

    ((Befund - Unterer Grenzwert) / (Oberer Grenzwert - Unterer Grenzwert)) x 100 = relativer % Wert.

    Also in Deinem Fall ist die Berechnung wie folgt:

    FT3:

    (2,34 - 2) / (4,4 - 2) x 100 = 14.16 %

    FT4:

    (1,05 - 0,93) / (1,7 - 0,93) x 100 = 15,58 %

    Weil Dein relativer % Wert bei FT3 und bei FT4 jeweils unter 33% liegt ist eine Schilddrüsen-Unterfunktion zumindest anzunehmen.

    Das Ziel sollte es sein, den relativer % Wert in den oberen Drittel zu bringen, dann würde es bedeuten, dass Deine Schilddrüse gut arbeitet.

    TPO-Antikörper von 1720 U/ml deuten auf Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto) hin.

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    Wobei selbstverständlich weitere körperliche und bildgebende Untersuchungsverfahren, Dein Beschwerdebild und Dein Wohlbefinden miteinzubeziehen sind.

    Wie sieht es bei Dir im Ultraschall bzw. Szintigramm aus?

    Lasse Dich von einem Integrativen Mediziner dahingehend informieren, wie Du Deine Ernährung und Lebensweise umstellen und Nährstoffe auffühlen kannst, um Schilddrüse und Nebennieren zu unterstzützen.

    Lasse Dich unbedingt von einem erfahrenen Endokrinologen bzw. Therapeuten gründlich untersuchen und beraten.

    Vermuttlich bist Du in VItamin D Mangel.

    Hier habe ich paar Gedanken zum Vitamin D Stoffwechsel geschrieben. RE: Vitamin D3

    Heute fragte ich in einem hiesigen Studio an: satte 59,- Takken plus Einführung 199,-. Die Oberfrechheit ist: du bist zwei Jahre gebunden!! X/

    Vor einem Jahr etwa hatte ich mal bei der AOK nachgefragt, der Zuschuss ist minimal, in Form von Punkten, total kompliziertes System.

    Meine Wirbelsäule kracht so, dass ich gerne Gerätetraining machen würde. Aber (siehe oben) die operieren wohl lieber, bringt denen doch mehr Kohle.

    Es gibt die Möglichkeit, Rehasport oder Funktionstraining auf Verordnung zu bekommen. Der Arzt Deines Vertrauens kann ein sogenanntes Formular 56 – Antrag auf Kostenübernahme ausführen und dieses muss dann nur noch bei der Krankenkasse abgesegnet/abgestempelt (genehmigt) werden. Das ist in der Regel einwandfrei möglich, sofern der Arzt alles vernünftig ausführt und vor allem verordnungsrelevante Diagnosen darin angibt.

    Der Rehasport oder Funktionstraining ist eine Leistung, die nach der Genehmigung vollständig von Deiner Krankenkasse bezahlt wird.

    Rehasport und Funktionstraining decken viele orthopädische Krankheiten/Beschwerden ab: darunter Schmerzzustände in Rücken-, Schulter- und Gelenken, Rheumatische Erkrankungen (bei Osteoporose z.B. in Form von Wasser/Atemgymnastik).

    Bei Schädelhirntrauma, nach Schlaganfall, bei Tumoren/Krebs, Infektionen, Querschnittlähmung, Multiple Sklerose, Parkinson, Diabetes, Adipositas uvm... ist Rehasport bzw. Funktionstraining verordnungsfähig.

    Ich habe schon allerlei Stoffe und Lebensmittel ausprobiert aber leider noch nichts wirksames entdeckt.

    Das ist genau der Punkt...

    Ich würde alles daran setzen, herauszufinden was hinter der nichtaussagekräftigen Ausschlussdiagnose "Reizdarm Syndrom" steckt.

    Die Ursachensuche ist angesagt.

    Was wurde bisher untersucht, was für Vorerkrankungen liegen vor und wie ist das Beschwerdebild ?

    Mich interessiert das Thema Biofilme.

    Da vermutlich noch nicht jede/r sich mit dem Thema befasste erlaube ich mir kurz die Erläuterung:

    Biofilme sind die von Mikroorganismen gebildeten Schleimschichten. Eingehüllt in einen dichten Biopolymer-Schleim schützen sich u.a. die Bakterien vor dem Immunsystem und vor Antibiotika. An der Darmwand haften die Mikroorganismen in einem Biofilm, der verhindert, dass sie ausgeschwemmt werden.

    Insbesondere interessiert mich das Thema Biofilme in Bezug auf die Borreliose.

    Ich habe gelesen, dass Borrelien sich innerhalb von wenigen Minuten nach Antibiotikagabe in eine Hülle aus einem Biofilm "abkapseln".

    Die Hüllenstruktur verändert sich rasch und ist so meist den Abwehrkräften des menschlichen Körpers voraus.

    Zudem können Borrelien mehrere Monate ohne Metabolisierung in Biofilmen umbeschadet verbleiben.

    Wer hat eigene Erfahrungen mit den Biofilmen, insbesondere mit der effektiven und rückvergiftungs-freien Ablösung und Ausscheidung der Biofilme?

    Was Bernd, der viele Anbieter für unnötig teuer hält, auf jeden Fall erwähnt hat, sind zwei orthomolekulare Handbücher.

    Interessant. Habe soeben nachgeschaut, Anfang Februar kommt eine neue Auflage von "Burgerstein Handbuch Nährstoffe", mit 792 Seiten eine richtige Wucht, für knapp 50 Euro.

    Hat jemand Burgerstein Handbuch gelesen, was steht darin kurzgefasst zum VItamin D3 in Bezug auf die Dosierung und Co-Faktoren?

    Ich habe übrigens Hashimoto, wobei die SD-Werte laut Hausarzt noch in der Norm sind und ich nehme keine Medikamente.

    Zu einem haben viele Hausärzte kaum Ahnung von der richtigen Schilddrüsendiagnostik (TSH Wert ist alleinig faktisch nutzlos), zu einem sind so manche "Norm-Werte" für die Tonne....

    Siehe zu, dass Du bei einem Endokrinologe diese Blutwerte: TSH, fT3, fT4, T3, T4 (eventuell auch Antikörper: TPO-AK, Tg-AK, TRAK) nüchtern bestimmt bekommst und eine Kopie de Blutwerte an Dich nimmst und mit einem Therapeuten der Ahnung hat durchgehst und/oder halt in einem Hashimoto-Forum postest...

    Ich hatte eine ganz schlimme, über Jahre, durch das Meiden von Milchprodukten und viel frischer pflanzlicher Kost ist sie völlig weggegangen.

    Das Weglassens von Supermarkt-Kuhmilchprodukten ist an sich gesundheitsförderlich.

    War das bei Dir (zusätzlich zu "Histaminintoleranz“) eine Caseinunverträglichkeit ? Das Milchprotein Casein kann einige Symptome ähnlich einer "Histaminintoleranz“ auslösen (z.B. Durchfall, Magenschmerzen, Juckreiz, Rötung, Ausschlag, Kopfschmerzen).

    Das lässt vermuten, dass eine Histamin-Intoleranz auch hormonell beeinflussbar ist.

    Es bedient sich gegenseitig. Östrogen bewirkt die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und Histamin wiederum erhöht die Östrogenproduktion.

    Bei Östrogen-Dominanz kommt es oft zum Anstieg des Histaminspiegels, insbesondere zu Menstruationsbeginn und beim Eisprung.

    Und wenn das so ist, könnten vielleicht auch Phytohormone Einfluss darauf nehmen.

    Ich stelle mir die generelle Frage, ob die Phytohormone für den Menschen überhaupt geeignet sind, da diese den Pflanzen als Schutz vor Fressfeinden dienen.

    Für Erwachsene bzw. Kinder ab 1 Jahr habe ich gelesen, dass bei RSV diese Homöopathische Mittel unterstützend wirken:

    Euphorbium Compositum SN Tropfen (api.gebrauchs.info/53e0b0602c24bb058b25350dc73153b7i)

    Engystolˍ

    Lasse Dich erstmals unbedingt von einem Homöopathie-kundigem Kinderarzt beraten.

    Am Besten scheint es wohl zu helfen schwanger zu sein. :D

    Der war gut. :S

    Eine Lösung ist es keinesfalls, denn die höheren Mengen an Histaminabbauendem Enzym Diaminoxydase werden erst ab dem dritten Schwangerschaftsmonat vom Körper produziert..., und nach der Geburt ist rasch alles so wie vor der Geburt....

    Die Symptomatik der "Histaminintoleranz" ist in meinen Augen ein ernstzunehmender Signal des Körpers hinzuschauen (Stichworte:. Durchlässigen Darm, IgG-vermittelte Allergien vom Typ 3, Störung der Mastzellaktivierung uvm...) Von daher ist das Schwangerwerden unter diesen Gegebenheiten keine tolle Grundlage für die Entwicklung des Neuen Lebens.

    ... blog/vegan-und-histaminintoleranz

    Den Veganismus als Lösung für "Histaminintoleranz" sehe ich nicht. Zu einem ist Veganismus nicht generell für Jede/n geeignet, zu anderem birgt "falsch verstandene/durchgeführte vegane Ernährung großes Schadenspotenzial in sich, da letztendlich zu vielen Mängel führen kann.

    Um klar zu stellen, ich stehe voll für artgerechte Tierhaltung und unterstütze diese permanent bewusst aktiv.

    Dennoch, der Veganismus-Propaganda blind folgen und das einfache Weglassen von tierischen Produkten ohne sich gründlich Gedanken zu machen welche Makro- und Mikro-Nährstoffe dadurch dem Körper nicht mehr zur Verfügung stehen ist milde gesagt Selbstverletzendes Verhalten.

    Balou

    Es sei gesagt, die nicht durchdachte Histaminarme Ernährung kann auf Dauer leider auch zu Mängeln führen. Nur solange es wirklich notwendig ist, sich histaminarm zu ernähren halte ich aus meiner Erfahrung für sehr wertvoll und hilfreich diese Liste zu kennen: „Lebensmittel-Verträglichkeitsliste - Histamin“ˍ

    Da Lissy auf die Mikronährstoffe einging sei auch Quercetin erwähnt... Als sekundäre Pflanzenstoff hat Quercetin anti-allergische/anti-entzündliche Eigenschaften.

    Nicht nur ein Zuviel an Histaminauschüttung wird blockiert auch Stabilisierung der Mastzellen erfolgt.

    Ergänzend möchte ich S-Adenosyl-L-Methionin als aktive Form der L-Methionin nennen.

    Auch Schwarzkümmeöl (kalt gepresst, ungefiltert) möchte ich erwähnen.

    Dem umgeachten sehe ich als vordergründig tiefstgehend zu untersuchen und auf die Ursachensuche zu gehen und darauf basierend Veränderungen und Therapiekonzepte anzustoßen und nicht bloß Histaminauschüttung zu unterdrücken.

    danke für Deine Ausführung.

    Ok, das ist Borax und ich verwende das auch Naturheilung

    Ich habe mich vor paar Jahren mit dem Thema Bor beschäftigt, unter anderem "Die Borax-Verschwörung" von Walter Last und "Mangel an Bor..." von Rainer Fischer" gelesen). Von daher würde ich nichts anderes als Borax (Natriumtetraborat) einnehmen.

    Kann mich jetzt allerdings nicht erinnern, ob Boraxkur dort auch man erwähnt wurde.

    Jedenfalls seitdem nehme ich Natriumtetraborat, mit umgerechnet rund 5 mg. an elementarem Bor am Tag ein.

    Natriumtetraborat (NA2B4O7.10H2O) hat 11,3 % an elementarem Bor.

    Demzufolge enthält 500 mg. 56,5 mg. an elementarem Bor und 1000 mg. entsprechend 113 mg. an elementarem Bor.

    Klingt erst mal beachtlich.... Daher nachvollziehbar mit dem Einschleichen. Vermutlich richtet sich das aber vor allem an Bor-Verarmte, die bis dahin kein Bor ergänzen.. ?

    Ich bin ja nun sowieso bereits paar Jahre bei rund 5 mg. elementarem Bor am Tag und habe vermutlich bereits den Körper gut gesättigt....

    Da muss ich schauen, wie man aus dieser Position heraus am besten vorgeht, um u.a den Ischias-Bereich zu unerrstützen...

    Bei meiner damalig eigenen Krebstherapie lag meine Dosis weit höher. Und dauerte ca. 1 Jahr, danach waren keine aktiven Krebszellen mehr nachweisbar. Es handelte sich dabei um "hormonbedingten" Brustkrebs.

    Ganz toll! Mein Respekt :thumbup:

    Ja, ich konnte eine Reihe an leidigen Erfahrungen bei diesem Thema machen.

    Histaminintoleranz ist an und für sich völlig verwirrende und in Grunde falsche Bezeichnung, da Histamin ist ein unabdingbarer körpereigener Botenstoff ist.

    "Histaminintoleranz" sagt erstmals nur aus, dass bei Dir wohl überschüssiges Histamin Symptome erzeugt.

    Erstmal sei zu klären, woran es nun tatsächlich bei Dir liegt.

    Welche Untersuchungen gab es und welche Laborparameter wurden bisher abgenommen bei der Klärung der "Histaminintoleranz" ?

    Was war der Auslöser der "Histaminintoleranz"?

    Was und wie genau hast Du in der Ernährung umgestellt, wie sah Deine Ernährung vorher und wie sieht diese jetzt aus?

    Schon wenn Naturheilung schreibt- morgens das, mittags das und abends das, bin ich an dem Punkt draußen. ^^ Das will ich nicht.

    Einmal am Tag Zeug einschmeißen. Ok, wenn es sein muss. ^^

    Sicherlich ist es absolut nachvollziehbar, dass man es so einfach wie möglich mit NEMs gestaltet möchte, geht mir genau so.

    Wenn sich bei Dir die einmalige Einnahme am Tag als optimal zielführend darstellt sage ich: ganz herzlichen Glückwunsch! :)

    Allerdings ist so was sehr individuell zu sehen und immer dann, wenn es sich bei den NEM um therapeutische Intervention handelt ist Einmal am Tag Zeug einschmeißen nicht zielführend.

    Anders als bei Vitamin D3, welches ich tatsächlich nur ein mal am Tag mit der fetthaltigen Mahlzeit einnehme sieht es bei vielen anderen NEM völlig anders aus.

    Der einfachste Beispiel ist das Vitamin C, das bekanntlich eine Halbwertszeit von rund 2 Stunden hat und rasch metabolisiert und ausgeschieden wird. Auch einmalige Einnahme am Tag in der höhen Menge sehe ich für Vitamin C weniger sinnvoll, da ab ca. 250 mg. die Resorption unaufhaltsam singt. Wenn ich mich recht entsinne hat man bei 1,5 gr. Vitamin C auf einmal eingenommen weniger als ein Drittel resorbiert. Also verteile ich es über den Tag in kleineren Mengen so oft wie möglich. (Anders sähe es natürlich mit Vitamin C in retardierter Form aus. Davon spreche ich hier allerdings nicht, da ich reines Acerola-Pulver als Vitamin C Quelle nutze).

    Auch bei der Aufnahmefähigkeit des Körpers für Magnesium auf einmal eingenommen konnte ich ein Limit bei ca. 200 bis 300 mg. an elementarem Mg., abhängig von der Mg.Verbindung, beobachten. Somit ist auch hier mehrmalige Einnahme angesagt.

    Ähnlich verhält es sich auch bei einigen weiteren NEM.

    So meine Erfahrung.