Hallo,
in meinem Buch habe ich Ähnliches beschrieben, allerdings ergänzt durch den Hinweis auf Vitamin C. Ich hatte dazu auch eine ähnliche Korrespondenz mit einem Arzt.
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Sehr geehrter Herr Doktor,
es ist korrekt, dass der Gesamteiweißspiegel eine wesentliche Rolle im Zusammenhang mit der Knochenmasse, insbesondere im Hinblick auf Osteoporose, spielt. Ich vermute, dass Sie die Aminosäuren L-Lysin, L-Prolin und L-Glycin ansprechen, die entscheidend an der Kollagensynthese und -reparatur beteiligt sind. Besonders hervorzuheben wäre jedoch Vitamin C, da nur in dessen Anwesenheit die genannten Aminosäuren hydroxiliert werden können. Vitamin C bildet somit die Grundlage für diesen Prozess. Eine bessere Aufnahme und eine synergistische Wirkung von Vitamin C können jedoch durch die zusätzliche Kombination mit OPC (Oligomere Proanthocyanidine) erreicht werden.
Kreatin könnte eine unterstützende Rolle in der Therapie von Osteoporose spielen. Kreatin, ein in Muskelzellen vorkommendes Peptid, hat in verschiedenen Studien gezeigt, dass es die Muskelmasse und -kraft steigern kann. Eine Erhöhung der Muskelmasse führt zu einer erhöhten mechanischen Belastung der Knochen, was in Studien mit einer positiven Wirkung auf die Knochenmineraldichte (BMD) assoziiert wurde. Dies könnte einen schützenden Effekt gegen die Entwicklung von Osteoporose haben, indem die Knochen durch die verstärkte Muskelaktivität mechanisch belastet und so die Knochenfestigkeit unterstützt wird. Die genaue Wirkung von Kreatin auf die Knochenmasse ist jedoch noch Gegenstand weiterer Forschung.
Ich möchte Sie anregen, sich mit dem Buch "ENDOGEN" auseinanderzusetzen, da dies Ihr Verständnis von Mikronährstoffen deutlich erweitern könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Siehe: endo*******