Unter einander ists besser geworden meines empfindens nach, aber wir werden dann nochmal die anderen einzeln nach ihrer sicht der DInge fragen, weil in der Gruppe traut man sich dann doch weniger sagen als einzeln. Soll aber ein vertrauliches Gespräch sein und kein "Verhör", sie dürfen das preisgeben oder sagen ob alles passt, sie dürfen aber auch entscheiden, dass sie nicht bereit dazu sind oder so. Ich hab aber schon das Gefühl. dass alle jetzt schon einen gewissen Punkt erreicht ahben, wo es "Aha" gemacht hat.
Beiträge von Natureli
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Ja also wir hatten dann nochmal ein gesamtes Teammeeting gestern und die gesamte Stimmung wirkt schon ausgeglichener/ruhiger. Es gibt schon noch hin und wieder momente, wo es bisschen stockt aber das Coaching läuft ja noch und manche sind einfach noch nicht an dem Punkt wie andere, die wirklich sehen, was sie motiviert oder welche Blockade in ihnen gesteckt hat. Wir empfinden es auch als sinnvoller direkt verbal con ihnen Feedback zu bekommen, statt sie einen fragebogen oder so ausfüllen zu lassen, wie es gelaufen ist, da ist amn dann doch ehrlicher und kann seine Wahrnehmung besser erklären.
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Also meines Erachtens klingt das genau nach dem Punkt, an dem aus einem mal schauen langsam ein echter Prozess wird. Melden sich ja diese ersten sieben oder acht nicht wirklich, wenn der Rahmen auch nur teils schief wirkt. Ich finde dass man da schon merkt wie viel so eine erste Vorstellung ausmacht kann und auch ob jemand Vertrauen fasst oder innerlich sofort zumacht. Ich habe das auch so mitbekommen dass nach dem Kennenlernen nur Skepsis übrig und dann war das Thema praktisch tot war.
Worauf ich jetzt fast als auf die reine Zahl mehr schauen würde ist ob die Leute nach dem Termin eher erleichtert raus oder eher verkopft rauskommen? Ich denke nämlich, dass man daran meistens ziemlich schnell merkt, ob da wirklich was in Bewegung kommt oder ob es nur brav genutzt wird.
Ja wir haben da auf jeden Fall ein Auge drauf, manchmal kommen die Mitarbeiter auch gleich zu uns und geben Feedback zu einer Session, ohne ins Detail einzugehen, einfach wie ihr befinden so ist und details können sie eigenständig einfließen lassen oder nicht. Uns geht es nur darum, dass das Angebot genutzt wird und keiner sich nur so hinschleppt ohne einen Nutzen daraus ziehen zu könnne. Aber die Stimmung hat definitiv eine positive Wendung bis jetzt angenommen, aslo mal schauen wie es weiterläuft!
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Am Anfang gingen schon ein paar Fragezeichen durch den Raum herum, aber wir haben jetzt den Coach engagiert und der hat die erste Vorstellung übernommen. Da hat sich das Blatt dann eigentlich gewendet. Es trauen sich auch immer mehr von ihnen zu mir zu kommen und einen Termin auszumachen, es sind jetzt mal so 7 bzw. 8 Personen, die dran teilnehmen wollen. Wir sind einfach gespannt wie sich das ganze weiterentwickelt. Mit dem Coach selbst sind wir bisher sehr zufrieden also danke für den Tipp!
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Hallo,
Meine Schwester leidet seit Monaten an einer andauernden sehr schmerzhaften Blasenentzündung. Der Keim wurde durch drei Antibiotikagaben multiresistent. Vorangegangen waren im Jahr vorher 5 Wurzelbehandlungen mit anschließendem Ziehen des Zahns, mit insgesamt 5 verschiedenen Antibiotika. Darunter Ciprofloxacin, dadurch eine Schädigung, Schmerzen, Nahrungsunverträglichkeiten etc. Als Therapieoption gilt nur noch eine intravenöse Antibiotikagabe stationär. Antibiotika haben es aber bisher nur schlimmer gemacht.
Sie versucht, gesund zu essen: zuckerfrei, glutenfrei, milcheiweißarm (wird schlecht vertragen), praktisch fleischfrei, viel Gemüse, Salat. Darmbakterien, D3 auffüllen (war niedrig), Vitamine, Mineralien, Omega 3.
Zur Zeit Angocin, Bärentraubenblätter, Blasentee, Kurkuma/Weihrauch, Lactoferrin, NAC...
Wer kann Tipps geben und Mut machen, wie man diesen Keim zurückdrängen kann? Wir wären über Ratschläge sehr dankbar.
Liebe Grüße, Amalie
Bei solchen chronischen Verläufen ist es ganz wicchtig, dass das wirklich von Spezialisten begleitet wird, also Urologie oder eine infektiologische Ambulanz. Nicht jede „dauerhafte Blasenentzündung“ ist am Ende nur ein Keimproblem. Manchmal steckt ein Biofilm dahinter, eine chronische Entzündung der Blasenwand eine Reizung durch Medikamente, eine gestörte Blasenschleimhaut oder auch ein völlig durcheinandergeratenes Mikrobiom nach so vielen Antibiotika. Dann bringt immer mehr Antibiotika allein oft keine echte Lösung, weil die Schleimhaut gar nicht mehr richtig heilen kann. Nach so vielen Antibiotika ist der Darm und oft auch die Vaginalflora komplett aus dem Gleichgewicht. Viele unterschätzen, wie stark das miteinander zusammenhängt. Ihr macht schon unglaubliich viel und sie ist definitiv nicht „selbst schuld“. Solche Verläufe gibt es leider, aber es gibt noch Optionen jenseits von immer neuen Antibiotika.
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Dann finde ichs ehrlich gesagt sogar gut, dass du das übernimmst. Und zwar eher, damit es sauber läuft und es nicht irgendwo zu einer Versandung zwischen Tür und Angel kommt. Sobald bei so etwas das Gefühl reinkommt, man müsse erst erklären, warum man einen Termin will, ist innerlich eh schon wieder halb zu. Ebenso denke ich, dass es genau mit einer organisatorischen Klarheit und einer menschlichen Lockerheit sein sollte. Vielleicht hilfts sogar auch, wenn man fürs Eintragen nur zwei, drei nüchterne Zeitslots anbietet und sonst gar kein großes Drumherum macht.
Ja definitiv, ich werd da nicht allzu groß nachfragen, warum die Person jetzt das Gespräch braucht, wir machen einfach das Absprechen und ausmachen, wann der Termin ist und aus. Warum genau die Person das dann braucht, kann sie mit dem Coach besprechen, weil das im Prinzip mich und den Arbeitgeber nichts angeht, solange der Mitarbeiter dann nicht von selbst zum Chef kommt und ihm berichtet. Ich fidn so ein Abgrenzen wichtig, einen Freiraum in dem man sich zu allem äußern kann, was einem sozusagen auf der Seele brennt.
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Das kurze Anklopfen wegen des Termins ist okay, solange es eben nur um die Orga geht. Sobald man das Gefühl hat, man müsste sich dafür rechtfertigen, warum man jetzt ein Gespräch braucht, machen die meisten doch eh direkt wieder dicht. Das System werdenn wir so einführen. Das Eintragen der Termine werde ich übernehmen, damit der Chef da doch etwas entlastet ist in der Hinsicht.
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Also nach bisscehn überlegen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir eine freie Buchung machen werden, so kann sichs jeder Mitarbeiter selber einteilen, ist glaub das ist die beste Lösung. Wir wollen sie natürlich nicht in ihrer Arbeit einschränken, falls es wichtige Dinge gibt, die sie vorher erledigen wollen. Am besten wäre natürlich wenn sie zu uns kommen und dort anfragen, ob der und der Termin passen würde. So verlieren wir nicht den überblick. Aber find ich cool, dass der Coach dann den Rahmen selber erklärt hat nochmal vorr den Mitarbeitern. Ist eh wichtig, dass die den eben mal kennenlernen davor.
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weil’s nicht nach „Pflichtprogramm“ klingt ist „Check-in“ meines Erachtens eine gute Bezeichnung. Als wie etwa so ein Win 3 Coaching als Sparringsrunde in Anspruch genommen haben, und dieses Gefühl von neutralem Blick von außen allein kann schon was lösen. Es wär halt wichtig, dass von Anfang an die Vertraulichkeit klar ist. Sagt ihr dazu, dass auch nur über Arbeit die Rede sein? Und wer ihr oder der Coach erklärt den Rahmen?
Den Rahmen wird glaub ich der Coach vorher besprechen mit uns und dann wird er es auch den Mitarbeitern erklären, es sollte schon auch für sie möglcih gemacht werden, nicht nur über die Arbeit sondern auch über ihr Leben im gesamten zu redeen, sich selbst entscheiden zu können, was in dem Moment am wichtigsten für sie ist. Wie ist dieses Coaching abgelaufen? Also wie war das von der Organisation her?
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Das ist wahrscheinlich der einfache Teil. Aber das ist eben Unternehmenssache.
Dazu sind sicher diverse Online-Unterlagen zu finden, denn ich habe jetzt das 1. Mal danach gesucht und das ist in der Schweiz, wo das Prinzip auch in der Politik verankert ist, auch heute noch so.Die Unternehmensführung in der Schweiz betont stark Zusammenarbeit, Vertrauen und ein gemeinsames Zielbewusstsein. Es wird Wert auf flache Hierarchien und offene Kommunikation gelegt. Der Führungsstil ist demokratisch, vertrauensbasiert und wertschätzend. Entscheidungen werden kollaborativ getroffen. Die Kultur fördert ein Wir-Gefühl, bei dem Mitarbeitende aktiv eingebunden und in Entscheidungen einbezogen werden. Ziel ist eine vertrauensbasierte, werteorientierte Führung, die individuelle Entwicklung und kollektiven Erfolg verbindet.
Unternehmen fördern Teamorientierung, gegenseitige Rücksichtnahme und kollektive Verantwortung.Der Unterschied zwischen Schweizer Unternehmensführung und autoritärer Führung liegt in der Grundhaltung:
- Schweizer Führung:
- Flache Hierarchien, Zusammenarbeit auf Augenhöhe
- Entscheidungen durch Konsens und Beteiligung
- Fokus auf Vertrauen, Eigenverantwortung und „Wir“-Denken
- Autoritäre Führung:
- Starke Hierarchie, Top-down-Entscheidungen
- Geringe Mitbestimmung, klare Anweisungen ohne Diskussion
- Kontrolle und Gehorsam im Vordergrund
Während die Schweizer Art langfristige Motivation und Innovation fördert, kann autoritäre Führung in Krisen effizient sein, aber oft zu geringer Kreativität und hohem Fluktuationsrisiko führt.
Zum Thema Führungsstile gibt es sicher Berge an Infos, wie z.B. hrmbooks.ch/fuehrungsstile-und-fuehrungsinstrumente-in-der-mitarbeiterfuehrung
Mit dem Chef selbst hat man oft nichts zu tun. Höchstens mit dem Niederlassungsleiter und/oder seinen Adjutanten.
Denke, der Führungsstil sieht sowieso in jeder Firma etwas unterschiedlich aus und hängt auch mit der Chef-Persönlichkeit zusammen.
Habe früher auch schon in einer deutschen GmbH, aber eigentlich US-Firma, gearbeitet. Da hat der amerikanische Chef, der nur amerikanisch gesprochen hat, seine Mitarbeiterzufriedenheit eigentlich nur durch jährliche Lohnerhöhungen zum Ausdruck gebracht, sich aber kaum selbst blicken lassen.
Und wenn ihm dabei was an einer Person nicht gepasst hat, hätte der Mann ihn nie selbst darauf angesprochen.
Da gab es danach ein Memo an alle: to whom it may concern......... / An alle, die es betrifft................
Fand ich total lustig.
Aber auch eine Methode, ohne einen Einzelnen zu outen, obwohl alle wussten, wer gemeint war.
Flache Hierarchien, Vertrauen und gemeinsame Entscheidungen machen für mich echt einen Unterschied im Alltag, man merkt einfach, dass die Leute motivierter sind und eher bereit, Verantwortung zu übernehmen, während man bei autoritären Chefs oft nur die Anweisungen abarbeitet und sich wenig einbringen kann.

- Schweizer Führung:
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Denke, es ist sogar bei ziemlich vielen Berufen der Fall, dass man nicht sonderlich viele unterschiedliche Tätigkeiten hat. Deshalb wohl auch der Vorschlag der Jobrotation, damit alle zur Abwechslung etwas Anderes machen als Üblich. Kommt drauf an, ob das überhaupt möglich ist.
Als ich in der Montageplanung gearbeitet habe, war mir schnell klar, dass ich mehr Entscheidungsfreiheit, Abwechslung und Verantwortung wollte. Hatte mich deshalb Richtung Lüftung/Kleinkälte orientiert, je nach Firma etwas unterschiedliche Aufgaben, aber war die letzten Jahrzehnte meist ab Auftragserteilung für die komplette Ausführung meiner Projekte von Anfang bis Ende (Abnahme, Abrechnung und Doku) alleine verantwortlich. Lang war mein Schwerpunkt Brandschutz Lüftung. Oft waren es mehrere Projekte gleichzeitig.
Das ist sehr komplex, abwechslungsreich und umfangreich, und umfasst sehr viele unterschiedliche Tätigkeiten.
Da ist immer was los, weil selbst das passieren kann, mit was man nie gerechnet hat.
In den meisten Firmen verfügt man nicht über eine Sekretärin, sondern schreibt alles Schriftliche selbst.
Zudem muss man sich eben besonders in kleinen Firmen um absolut alles selbst kümmern, damit immer genug Material auf der Baustelle ist, damit die Monteure arbeiten können.
Da ist man eher zu viel, als zu wenig beschäftigt. Deshalb war Langeweile eher nicht mein Problem.Freiwillig aufgehört zu arbeiten hätte ich ohne Burnout wahrscheinlich erst mit 70 und wenn ich tot umfalle.
Jedenfalls hatte ich mir das früher fest vorgenommen.Aber es gab Firmen, in denen ich mich wohler oder unwohler gefühlt habe.
Am Wohlsten habe ich mich gefühlt, als ich noch jung und selbständig war (Da habe ich mich auch viel freier gefühlt.) und mir die Kollegen aus der damaligen Firma für besonderen Einsatz manchmal kleine Zettelchen auf den Platz legten, mit denen sie sich bei mir bedankten.
Man war dort noch eine gemeinsame Abteilung, wo sich außer mit dem Chef alle geduzt, technische Probleme miteinander besprochen, gemeinsam gelöst und sich gegenseitig unterstützt haben.
Da war der Firmenbesitzer Schweizer und die Firma wurde entsprechend geführt.
Es gab dieses alle stehen in Konkurrenz zueinander und jeder kocht sein eigenes Süppchen einfach nicht, wie sonst bei uns üblich und das "wir" und miteinander wurde auch in internen Schulungen vermittelt.
Das fand ich richtig gut.
Wenn ich einen Wunsch frei gehabt hätte, wäre ich gerne mein ganzes Arbeitsleben über in dieser Firma gewesen.
Aber auch diese Firma ist schon seit ca. 20 Jahren eine völlig andere, da verkauft und trägt nur noch den gleichen Namen.
In unserer Branche hat sich durch die Öffnung des Markts für viele günstigen Anbieter schon in den letzten Jahrzehnten sehr viel am Markt gravierend verändert.Insgesamt finde ich es aber bis heute gut, wenn man Wert auf ein Wir-Gefühl legt, denn jede Firma kann nur so gut sein, wie das gemeinsame Ergebnis aller Beteiligten.
Kann ich nachvollziehen. Klingt, als hättest du echt viel Verantwortung und Abwechslung gehabt, gerade wenn man mehrere Projekte gleichzeitig betreut und alles selbst organisiert, wahnsinn, da hat man wirklich einiges zu tun. Kein Wunder, dass Langeweile da kein Thema war. Und das mit dem Wir-Gefühl klingt echt super, so ein Miteinander merkt man erst richtig, wenn man es mal hatte und dann andere Erfahrungen macht.
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ja gut, dann kann man im coaching vielleicht einfache Übungen machen wie diese:
von aussen trägt irgendwer irgendwas an mich heran, sei es über Internet oder vom Chef oder von sonstwem
mensch soll irgendwas aufm smartphoooone sofort liken oder so, mensch soll sofort antworten auf irgendein trallala..............
genau dann, genau dann, gehe ich in MICH SELBST zurück
in mich selbst, in mich selbst, in mich selbst, in mich selbst.........................................
und verweile dort für eine Weile............................................................................................................................................
da ist Frieden
und Stille
und Heil
..............................................................................................................................
ich sortiere mich so wieder richtig, falls mich etwas durcheinander gebracht hat von aussen
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und wenn ich das Gefühl habe dass ich jetzt wieder in MEINER ESSENZ BIN,
meine Essenz weiss um meinen Weg und meine Seele spricht durch sie, die Gesundheit meines physischen Körpers wird durch sie genährt....
dann kann ich schauen was im Aussen läuft
und dann wieder nach innen wechseln...............................................................
das heilt so immens

Wow, das klingt richtig kraftvoll. So eine Übung bringt echt Ruhe rein, gerade wenn draußen alles auf einen einprasselt. Kann mir gut vorstellen, dass man danach viel klarer fühlt, was wirklich wichtig ist, und dass man nicht sofort auf alles reagiert. Vielleicht finden wir so jemanden, der das mit ihnen umsetzen kann.
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Also meines Erachtens klingt das nach einem guten Plan. Durch eines normales reinwerfen ohne großes Aufblasen so wirkt’s mehr wie eine echte Unterstützung und damit einher weniger „jetzt kommt ein Programm“. Gold wert ist dieses Entstigmatisieren, sonst denkt jeder gleich dass da was nicht stimmt. Und anonym + das nicht rumliegen lassen von Teilnahme-Listen … das nimmt wirklich Druck. Vielleicht hilft auch, gleich zu sagen es geht eher ums Sortieren und man muss nichts „Privates“ erzählen. Wie wollt ihr’s nennen, damit’s nicht nach Maßnahme klingt?
Ich glaub wir würden es eher so "Check-in" nennen, also weniger wie ein Pflichtprogramm. Einfach was Neutrales wie „Austausch“ oder „Sparringsrunde“ fänd ich auch gut. Wir haben nochmal überlegt und werden das Programm dann schon aktiv an die Mitarbeiter weitergeben aber es wird nicht weitergegeben, wer daran teilnimmt, es soll für diesee dann ein sicherer Rahmen sein indem sie sich wohlfühlen.
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Ja, mehr Abwechslung und berufliche Herausforderungen. Man kann auch die Mitarbeiter fragen, welche Vorschläge/Ideen sie haben, um die Arbeit interessanter und motivierender zu gestalten. Sollte es aber zusätzlich körperliche Ermüdung und Mangel an Konzentration geben, dann wären auch Maßnahmen erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Zellen zu steigern. Also einerseits geistige Förderung und andererseits körperliche Gesundheitspflege als ideale Kombination. Naturheilung hatte oben schon einige Grundprinzipien zur Stärkung der Leistungsfähigkeit aufgezählt, wie gesunde Ernährung. ausreichend Schlaf u.s.w.
Mehr Abwechslung und echte Herausforderungen, sowas wünschen sich viele im Job, einfach unterschiedliche dinge zu erledigen. Manchmal gibt’s aber nur das gleiche zu tun, da müssten wir uns eine übergangslösung pberlegen. Und das mit der körperlichen Gesundheit passt auch total, Schlaf und Ernährung sind halt keine Nebensache, sondern beeinflussen, wie fit man im Kopf dnan schlussendlich ist.
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Ich konnte nicht dagegen machen. Wenn es mir langweilig wurde, dann suchte ich mir eine neue Herausforderung. Wozu sich quälen? Außerdem machte es mir großen Spaß mehrere Berufe zu lernen. Ich konnte später immer davon profitieren.
Da ist schon was wahres dran, wenn man merkt dass einem was zu langweilig wird macht es echt keinen sinn sich da durchzuschinden. Lieber was neues ausprobieren, ich werd das mal beim chef ansprechen und schauen was er dazu sagt. Wir würden davon wahrscheinlich sehr profitieren.
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versteh ich nicht, diese Aussage:
durch was?
Komplett durchgeschmort durch Stress, der früher weggesteckt wurde, jetzt aber nicht mehr....? Also komplett.... durchgeschmolzen?
Komplett durchgelangweilt..... weil niemand sich irgendwas stellen will das so ist? Langeweile ist eine bewährte Bewältigungsstrategie......
oder was?
Hat Chef Druck gemacht in Sachen Impferei?
Wenn wer nicht dann Karriere im Eimer? Oder was? Dann lieber langweilen und keiner will was von mir?? Nur nicht auffallen?
Naja ich hab damit weniger die Arbeit an sich gemeint oder den Druck vom Chef, sondern weil draußen einfach so viel auf einen einprasselt, soziale Medien und so. Katastrophen, negative nachrichten, alles mögliche an Stressfaktoren und jeder geht halt damit anders um, manche zieht es irgendwann total runter. Kein Wunder dass manche dann innerlich manchmal abschalten um kurz klarzukommen.
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Ich kannte den Begriff Boreout bisher auch nicht. Aber jetzt weiß ich endlich, warum ich im Laufe meines Lebens durchschnittlich alle 10 Jahre alles hinschmiss und mich völlig neu orientierte. Sobald ich etwas richtig gut konnte und es keine neuen Herausforderungen gab, musste ich was ganz neues anfangen und lernen. Nicht ist schlimmer, als wenn man sich im Beruf langweilt.
Viele merken halt auch erst im Nachhinein, dass hinter diesem „alles hinschmeißen“ gar keine Laune oder Unbeständigkeit steckt, sondern einfach der Wunsch nach Entwicklung. Wenn man merkt, man kann alles im Schlaf und nichts reizt mehr, wird Arbeit irgendwann richtig zäh. Ich wüsste gern, was man dagegen machen kann, dass das passiert, vielleicht mehr Abwechslung?
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Ich hatte noch nie vorher von Boreout gehört und kann das auch nicht wirklich nachvollziehen. Ich selbst halte meine ursprünglich geäußerten Ansichten daher immer noch für die Wahrscheinlichsten.
Nachdem ich es zufälligerweise entdeckt habe, kann ich aber auch nicht unterschlagen, dass es möglicherweise so etwas wie Boreout gibt.
Was bei Burnout auch eine gewisse Rolle spielt, ist die fehlende Anerkennung durch den Chef und sein allgemeines Verhalten gegenüber den Mitarbeitern.
Als Beispiel, wenn der Chef (in dem Fall mein letzter) einen sogar völlig ungläubig mit großen Augen anschaut
, wenn man selbst nach X Servicetechnikereinsätzen und Besprechungen mit der Herstellerfirma in der englischen Gerätebeschreibung die in den deutschen Unterlagen nicht beschriebene Funktion entdeckt, durch die ganz neue Geräte auf der Baustelle ständig auf Störung gehen.
Und man dann auf seine Nachfrage, wer das herausgefunden hat (als hätte er sich verhört), gesagt bekommt: Sie? Siiee?
Als könnte es eigentlich gar nicht sein, dass man als Frau eine Fehlerursache entdecken könnte, die über Monate weder unsere Servicetechniker noch die Vertreter der Herstellerfirma finden konnten, weil er mich dazu sowieso für viel zu doof hält.
Auch wenn man von Kunden Anerkennung bekommt, ist es nicht das Gleiche, wie wenn der Chef sagt, gut gemacht.
Gerade viele Ältere von uns sind, wie ich selbst auch, mit wenig Anerkennung aufgewachsen, weshalb Anerkennung auch vielen Chefs nicht leicht fällt. Wenn dann auch noch eine geringschätzige Einstellung gegen Frauen dazukommt, wie bei meinem letzten Chef, treibt das manchmal seltsame Blüten.
Eine gewisse Würdigung und Anerkennung seiner Arbeit braucht sicher jeder Mensch und es kommt nicht gut, wenn es die nicht gibt, nur Funktion gegen Bezahlung erwartet wird, oder es viel Druck gibt und Geringschätzung zum Ausdruck gebracht wird.
Grade gelesen: Anerkennung vom Chef hat eine stärker motivierende Wirkung als Lob von Kunden, weil sie direkt mit der Arbeitsbeziehung und Wertschätzung durch die Führungskraft verbunden ist.
Studien zeigen, dass 81 % der Mitarbeiter motivierter sind, wenn ihr Chef ihre Leistung anerkennt.Fehlende Anerkennung ist eine zentrale Ursache für Boreout. Studien zeigen, dass Mitarbeiter, die sich nicht wertgeschätzt fühlen, schnell Unterforderung und Langeweile empfinden.
Besonders kritisch: 49 % der Betroffenen erhalten kein regelmäßiges Feedback, 62 % fühlen sich wie eine „unsichtbare Maschine“.
Ohne Anerkennung sinkt die Motivation, entsteht Sinnverlust – und es entsteht eine Abwärtsspirale aus Desinteresse und weiterer Unterforderung.Vielleicht kann man diesbezüglich das allgemeine Betriebsklima auch noch verbessern.

Was du über Anerkennung schreibst, trifft meiner Erfahrung nach ziemlich schon zu. Ob man es jetzt Burnout oder Boreout nennt, dieses Gefühl, dass die eigene Leistung nicht gesehen wird, frisst einen auf Dauer einfach auf. Aber ich muss sagen, mein Chef gibt sich da schon viel mühe, er sagt es vielleicht nicht immer aber auch auf Firmenfeiern bedankt er sich bei allen für ihre Arbeit und lobt uns.
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Klar ist sowieso, dass in einem Forum nur Gedankenanstöße gegeben werden können.
Am Ende sehe ich das wie du im letzten Satz: In Foren kann man Impulse geben, aber eine echte Einordnung muss halt individuell passieren, idealerweise mit Fachleuten und nicht auf Basis von Theorien oder Einzelstudien.
In dem Fall könnten Coaching, sinnvollere Aufgaben mit mehr Herausforderungen und Verantwortung, Jobrotation für mehr Abwechslung, Gespräche mit dem Chef, usw. helfen.
Danke für deine Tipps!
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Wenn Menschen bei der Arbeit schwach und müde sind, Konzentrationsprobleme haben und nicht mehr in der Lage sind, einfache Aufgaben alleine zu erledigen, die sie früher ganz leicht und selbstverständlich gemeistert haben, dann brauchen sie einen guten Arzt und kein Coaching.
Seh ich teilweise so, aber ich glaub, das ist kein Entweder oder. Natürlich sollte gesundheitlich mal alles durchgecheckt werden, um körperliche Ursachen auszuschließen. Aber das Coaching zielt ja auf etwas anderes dann abb. Das ersetzt dann nicht den Arzt sondern kann ergänzen, wenn Ursachen im psychischen oder arbeitsbezogenen Bereich liegen. Es soll ihnen dabei helfen, Klarheit reinzubringen und überhaupt erst den ersten Schritt mal Richtung Abklärung anzustoßen.
Was auch immer, ich wünsche eurem Team viel Erfolg dabei und gute Besserung.

Danke dir, wir werden einfach mal schauen, ob die Mitarbeiter bereit sind, dass mitzumachen und was dann da raus kommt, je nachdem können wir dann damit umgehen. Das Coaching würd auf jeden Fall meiner Meinung nach Dinge nach oben bringen.