Beiträge von von Perlbach

    Und eine weitere Person ist zurückgetreten:

    Papst Franziskus ist heute morgen um 7:35 Uhr, nur einen Tag nach seinem Ostersegen, im Alter von 88 Jahren in das Haus des Vaters zurückgekehrt, wie es heißt. Ob er dort wohl freudig aufgenommen wird?

    Aber auch interessant: Menschen wie der Papst, oder auch hohe Adelige, kehren ins "Haus des Vaters zurück" oder "entschlafen". Otto Normalo hingegen stirbt einfach nur.

    Klaus Schwab ist von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender des WEF mit sofortiger Wirkung zurückgetreten

    Dies teilte der 88jährige gestern, Ostersonntag, dem Kuratorium in einer außerordentlichen Sitzung mit. Grund zur Freude für alle WEF-Kritiker? Mitnichten. Die Planungen für Great Reset und ID2030 laufen mit Nachdruck unvermindert weiter. Wer die Nachfolge Schwabs antritt ist derzeit noch nicht geklärt. Interimistisch übernimmt zunächst Peter Brabeck-Letmathe den Vorsitz des Gremiums.

    Na dann, herzlichen Glückwunsch: Brabeck war lange Jahre Verwaltungspräsident des - von immer wiederkehrenden Skandalen berüchtigtem - schweizer Unternehmens Nestle. Tja, man bleibt halt gerne unter sich ...

    Wenn man noch weiter in der Geschichte zurückgeht,
    : https://www.penguin.de/content/editio…8094-4341-4.pdf

    Ich muss es neidvoll eingestehen - dieses Buch kannte ich bisher noch nicht, gleichwohl allerdings die Beschreibungen der Religionen, gerade die des christlichen Glaubens. Einige Aspekte dazu hatte ich vor längerer Zeit hier auch mal gepostet. Aber egal, das Buch werde ich mir direkt nach Ostern in meiner Buchhandlung vor Ort bestellen. 7,99 EUR sind lächerlich wenig für ein 336seitiges Hardcoverbuch. Danke für den Hinweis zum Buch.

    Denn das war ja das Ziel des Kaisers. Alle römischen Provinzen mit einem einzigen Glauben zu unterwerfen.

    Das ist doch Blödsinn. Zumindest dann, wenn Du Kaiser Augustus meinst. Erst in seinen letzten Lebensjahren wurde Augustus von seinen Anhängern zum Gott erklärt und er wurde fast kultisch verehrt. Ansonsten aber herrschte im Römischen Reich religiöse Toleranz. Neben den ureigenen römischen Göttern – von Jupiter bis Aurora – wurden importierte Gottheiten wie Mithras, Isis, Baal oder der christliche Gott verehrt, ohne dass die Römer oder der römische Staat daran Anstoß nahmen. Problematisch wurde es für Anhänger von Religionen nur dann, wenn sie sich dem Kaiserkult verweigerten.

    Offenbar war der Bereich, für den heute alle christlichen Länder Waffen an Israel schicken, damit größtenteils Kinder und Frauen der Ureinwohner ... durch Israel getötet werden können.

    Interessant, dass man immer "Frauen und Kinder" betont. Soll heißen, Männer dürfen demnach also abgeschlachtet werden? Wie verhält sich das denn dann mit dem 5. Gebot? Und ist es in diesem Sinne nicht absurd, dass ein Verstoß gegen "Du sollst nicht töten" zu Friedenszeiten massivst geahndet wird, in Kriegszeiten man dann aber für dieses Töten Tapferkeitsmedaillen bekommt?

    Da ist es schon nahezu absurd, dass die Mehrheit der Deutschen Osterhasen heute für ein "christliches" Symbol hält und sich etliche Leute beschwert hatten, dass der Lidl Schokoladenhasen jetzt Sitzhasen nennt.

    Nee, ist es nicht. Es geht hierbei nämlich nicht nur um den christlichen Glauben, egal wie man dazu steht, sondern auch um Traditionen. Und genau diese sollen abgeschafft werden. Denn über Traditionen identifizieren sich die Menschen innerhalb einer bestimmten Gesellschaft als untereinander zugehörig. Werden Traditionen abgeschafft, ist es damit vorbei. Eine Gesellschaft verliert dadurch seinen Zusammenhalt, und genau darum geht es doch. Und es ist doch wohl mehr als nur ein blöder Zufall, dass ausgerechnet jetzt in Zeiten von LGBTQXYZ-Gedöns der Osterhase abgeschafft werden soll, gleichzeitig aber in Großstädten wie Köln oder auch Frankfurt riesige Plakate aufgehängt wurden mit "Happy Ramadan" oder auch eine Beleuchtung bestehend aus Halbmond, Sternen und Fanoos-Laternen. Angeblich als Zeichen von Frieden und Mitmenschlichkeit.

    Stellt sich unweigerlich die Frage, wo Frieden und Mitmenschlichkeit denn gewesen sind, als zur Mikrobenhysteriehochzeit Menschen mit kritischer Haltung verleumdet, drangsaliert, verprügelt und die Gesellschaft durch Politik und Ämtermissbrauch zutiefst gespalten wurde ....

    Während sich das Dummvolk zur Schlachtbank führen lässt und waidwund voller Schmerzen seinem Siechtum entgegengeht.

    Deshalb Carpe Diem, es könnte dein letzter sein.

    Schon richtig. Nur geht es in diesem Fall nicht um ein unausweichliches Naturereignis. Es ist halt immer ein wenig problematisch, wenn etwas aus dem Zusammenhang gerissen und dann zitiert wird.

    Denn vor dem von Dir zitierten Satz hatte ich beispielsweise noch geschrieben:

    "Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen." Und genau diese hören denn auch weiterhin die Vöglein zwitschern, die Bienchen summen und erfreuen sich an duftenden Blümchen. Während sich das Dummvolk zur Schlachtbank führen lässt und waidwund voller Schmerzen seinem Siechtum entgegengeht.

    Und schon sieht die Sache etwas anders aus ...

    Wenn dann morgen eine Atombombe hier herunter fällt, so habe ich den heutigen Tag mit Vogelgesang, duftenden Blüten überall, die fleißigen Bienchen beobachtend, noch gelebt und geliebt.

    So kann man die Sache natürlich auch sehen. Das Blöde daran ist allerdings, dass genau diejenigen, die für solch einen "Little Boy"- oder "Fat Man"-Abwurf - oder wie die Dinger dann genannt werden - verantworlich sind, auch danach irgendwo Vogelgesang hören, duftende Blüten riechen und fleißige Bienchen summen hören können. Frei nach dem Motto "Steht dein Dorf unter Wasser, steigen die Reichen auf ihre Jacht".

    Weiter blöd ist zudem, dass für solche Grausamkeiten dann auf einmal an unser Gemeinwohl appelliert wird, an unsere gesellschaftliche Solidarität, wir als Volk sollen zusammenhalten. Nichts als hohle Phrasen der Bellizisten. Die letztlich nur ihr eigenes Wohlergehen im Sinn haben.

    "[E]in anderer [Soldat] geht zur Verbandstelle, und über seine festhaltenden Hände quellen die Därme; wir sehen Leute ohne Mund, ohne Unterkiefer, ohne Gesicht; wir finden jemanden, der mit den Zähnen zwei Stunden die Schlagader seines Armes klemmt, um nicht zu verbluten, die Sonne geht auf, die Nacht kommt, die Granaten pfeifen, das Leben ist zu Ende. Doch das Stückchen zerwühlter Erde, in dem wir liegen, ist gehalten gegen die Übermacht, nur wenige hundert Meter sind preisgegeben worden. Aber auf jeden Meter kommt ein Toter."

    So beschreibt Erich Maria Remarque das alltägliche Kriegsgemetzel in seinem Roman "Im Westen nichts Neues". Keine Spur von Heroismus schimmert hier auf, die Soldaten werden an der Front zu getriebenen, verzweifelten Tieren, die töten, um nicht selbst getötet zu werden. Da ist dann nichts mehr mit Gemeinwohl, nichts mehr mit gesellschaftlicher Solidarität. Es geht ums eigene, nackte Überleben.

    "Weshalb soll nun wohl ein französischer Schlosser oder Schuhmacher uns angreifen wollen? Nein, das sind die Regierungen. Ich habe nie einen Franzosen gesehen, bevor ich hierher kam, und den meisten Franzosen wird es ähnlich mit uns gehen. Die sind ebensowenig gefragt wie wir." "Weshalb ist dann überhaupt Krieg?" fragt Tjaden. Kat zuckt die Achseln. "Es muss Leute geben, denen der Krieg nützt." So heißt es weiter in "Im Westen nichts Neues."

    Und so ist es. "Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen." Und genau diese hören denn auch weiterhin die Vöglein zwitschern, die Bienchen summen und erfreuen sich an duftenden Blümchen. Während sich das Dummvolk zur Schlachtbank führen lässt und waidwund voller Schmerzen seinem Siechtum entgegengeht.

    Im Namen von „Toleranz und Antidiskriminierung“ werden Frauen als Brutkästen ausgebeutet

    Der Markt der Leihmutterschaft der bereits existiert und ständig wächst

    Tja, eigentlich alles ganz einfach. Über eine Leihmutterschaft kann eine komplette Geburtenkontrolle ausgeübt werden, über die Gensequenzen dann gleichzeitg auch Einfluss auf die entsprechenden Eigenschaften des zukünftigen Menschen. Ganz im Sinne von Great Reset, einem Yuval Noah Harari und seinem Homo Deus, dem göttlichen Menschen.

    Das alles ist nichts anderes als ein Pendant zum Mittelalter, in dem kundige Frauen als Hexen verbrannt wurden, um eine bessere Geburtenkontrolle zu bekommen.

    Das Buch ist derzeit wohl auch bei (zeitenschriften) wohl nicht mehr lieferbar! Wen wundert es?

    Das Buch ist noch zu bekommen, über das eine oder andere Antiquariat. Ich habe soeben einen entsprechenden Hinweis unter die Buchempfehlung gesetzt. Auch über ebay ist es noch zu bekommen, allerdings ist das Buch mittlerweile um einiges teurer.

    Briten von Kotz- und Durchfallvirus geplagt

    Das ist doch Blödsinn, die Tommys haben nur einfach Schiss. Sie haben panische Angst davor, in Bälde - ausgestattet mit Springerstiefeln und Landseruniform - gen Osten geschickt zu werden. Ihnen ist nämlich langsam klar geworden: Wer sich mit einem Bären anlegen will, muss auch damit rechnen, einem zu begegnen.

    Mal einige weitere Infos zu Polio, obwohl ich mir sicher bin, dass ich zu Polio schon früher einiges geschrieben hatte. Aber beginnen wir zunächst mal mit dem Jahr 1870:

    Bis ca. 1870 gab es weltweit keine paralytischen Polio-Epidemien, dabei hat es Polio sehr wahrscheinlich auch früher immer schon gegeben, und wenn, dann lediglich mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Genau 1870 war dann das Jahr, in dem die chemische Verbindung Dichlordiphenyltrichlorethan erstmals beschrieben wurde. Bekannt wurde diese Verbindung als DDT. Aber es sollte noch gut 70 Jahre dauern, bis ein Schweizer, der Chemiker Paul Hermann Müller, 1939 die tödliche Wirkung dieser Verbindung auf Insekten erkannte. Müller war als Forschungschemiker Angestellter der Firma Ciba Geigy in Basel und hatte bis dahin bereits Hunderte von Substanzen auf Toxizität gegen Insekten durchgeprüft. Er bekam später für seine Entdeckung den Nobelpreis.

    Da das Mittel auch Zecken, Läuse und Milben tötet, war das Militär 1942 hoch erfreut, als Geigy sein DDT probeweise zur Verfügung stellte, hatte man doch ziemlich schnell erkannt, wie kriegswichtig der neue Stoff war. Das Militär stufte DDT als "sekundären" Kampfstoff ein, mit DDT imprägnierte Unterhosen schützten die Soldaten vor Ungeziefer.

    Kriegswichtiger aber war der Einsatz von DDT gegen die Anopheles-Mücke, die Überträgerin der Malaria. Flugzeuge der US-Air Force und der Royal Air-Force versprühen vor dem Einsatz von Bodentruppen DDT und schützten so die Soldaten vor Ansteckung. Den größten Durchbruch aber feierte DDT 1943. Damals brach in Neapel Flecktyphus aus, eine extrem ansteckende Krankheit, die durch Kleiderläuse übertragen wird. DDT gestattete eine wirkliche Rationalisierung, ja geradezu Industrialisierung der "Entwesung" bei gesteigerten Erfolgschancen. In der sogenannten "Zweiten Schlacht" um Neapel wurden in 43 Entlausungsstationen 1,3 Millionen Behandlungen durchgeführt. Durch DDT gelang die schnelle Eindämmung der Epidemie. Geigy legte damals großen Wert darauf, als Erfinder des "Wundermittels" bekannt zu werden, Paul Müller erhielt einen Doktortitel ehrenhalber.

    Die Euphorie für das neue "Wundermittel" war dann so groß, dass es bis in die Wohn- und Schlafzimmer vordrang: Als wirksamer Schutz gegen Motten und Insekten. Alte Werbebilder zeigen Hausfrauen, die mit einer Sprühdose DDT auf Matratzen ausbringen oder das weiße Pulver neben dem Mülleimer verstreuen, um Ameisen zu vernichten. Es gab DDT-Werbung en masse und da ja bereits um 1870 ein Patent für ein "Pestizidsprühgerät" angemeldet wurde, konnte man nun in großem Stil "arbeiten":


    Nichts schien DDT damals aufhalten zu können.

    Bis Rachel Carson ihr Buch "Silent Spring" (Der stumme Frühling) veröffentlichte.

    "Die Herrschaft über die Natur ist ein Schlagwort, das man in anmaßendem Hochmut geprägt hat. Es stammt aus der "Neandertal-Zeit" der Biologie und Philosophie, als man noch annahm, die Natur sei nur dazu da, dem Menschen zu dienen und ihm das Leben angenehm zu machen!", so eine ihrer Aussagen. Und es kam, wie es kommen musste - Rachel Carson fiel in Ungnade, Kritiker versuchten ihr Buch zu verhindern, der ehemalige Landwirtschaftsminister Ezra Taft Benson beschimpfte sie als eine Kommunistin. Insektizidhersteller bezichtigten sie der Sabotage, Carson würde mit ihren Thesen die amerikanische Lebensmittelproduktion untergraben.

    Doch Carsons Buch wird ein internationaler Bestseller. Carson schreibt eindringlich, emotional, entwirft ein Horrorszenario für eine fiktive amerikanische Kleinstadt: Keine Bienen summen dort mehr, keine Vögel singen, fischleer sind die Flüsse und Seen. Dann sterben auch die Menschen: Neuartige Leiden treten auf, plötzliche Übelkeit befällt die Kinder, die mitten im Spiel umfallen, machtlos müssen hilflose Ärzte ihrem Sterben zusehen.

    Es begann eine Zeit der Expertisen. Wissenschaftler wurden zu politischen Akteuren. Präsident Kennedy wies seine Berater an, einen Bericht zu den aufgeworfenen Fragen auszuarbeiten. Ein DDT-Verbot kam schließlich aus dem Bundesstaat Wisconsin. Dort sollte in einem Gerichtsverfahren geklärt werden, ob DDT für Mensch und Tier sicher sei und deshalb die Behörden ein Recht hätten, es anzuwenden. Die Anhörung im Oktober 1968 wurde zum Desaster für die Behörden: Im Kreuzverhör mussten Vertreter des Landwirtschaftsministeriums zugeben, dass sie keine unabhängigen Tests durchgeführt hatten, um die Angaben der Industrie zu kontrollieren.

    Sieben Jahre nach dem Erscheinen von "Der Stumme Frühling" erließ Präsident Nixon dann 1969 schließlich ein amerikaweites Verbot von DDT. Ein Riesenerfolg für die amerikanische Umweltbewegung, und dieser Erfolg schwappte bis nach Europa. Auch hier wurde in vielen Staaten DDT in den folgenden Jahren verboten, in der Bundesrepublik z.B. 1972. Aber es war zu spät. Der Einsatz von Pestiziden, insbesondere des DDT, forderte seinen Tribut. Hierfür sprechen Polioausbrüche im Jemen und in Indonesien 2005. Ein Desaster, gingen die Polioausbrüche doch statistisch gesichert nach Ende des 2. WK zurück, auch in Ländern, in denen nur wenig gegen Polio geimpft wurde.

    In den jahren 1942 bis 1962 galten Pestizide als Allheilmittel, gleichzeitig aber schossen die Polioraten gen Himmel, 1962 wurde dann "endlich" der Salk-Polio-Impfstoff als Schluckimpfung auf den Markt gebracht - ein paar Tropfen auf einem Stück Würfelzucker. "Süß! Alle Kinder naschen gern", so die Werbung des österreichischen Gesundheitsministers Franz Löschnak 1988 für die Polio-Impfung.

    Um die Menschen von der Wirksamkeit der Impfung zu überzeugen, kamen windige Berater auf die glorreiche Idee, die Polio-Statistik ein wenig zu frisieren: Galten bis zur Einführung der Polio-Impfung 1962 alle Erkrankungen inklusive aller Verdachtsfälle - also auch Fälle ohne Lämungen und auch kurzzeitige Lähmungen - als Polio, wurden nach Einführung der Impfung nur noch Fälle gemeldet mit Lähmungserscheinungen von mehr als 60 Tagen. Ergebnis: Die Rate der Polio-Erkrankungen ging um 99% zurück. Ein Erfolg der impfung, wie es hieß. Und so propagiert man es auch noch heute.

    Dass dies nicht stimmt zeigen weltweite Beobachtungen. Beispielsweise nutzlose Impfaktionen in Indien:

    • mindestens einmal im Jahr landesweite Polio-Impfaktionen
    • manche Kinder werden dabei über ein Dutzend mal gegen Polio geimpft
    • 2006 dann die weltweit größte Polio-Impfaktion, bei der auf Anweisung der indischen Regierung 120.000.000 Kinder gegen Polio geimpft werden
    • ".... trotzdem grassiert dort die Polio-Seuche! ....", so Die Welt am 17. Nov. 2006
    • "Impfkampagne gegen Polio offenbar nutzlos", konnte man auf pressetext.de am 25.10.2006 lesen

    Mittlerweile wissen wir, dass die Verbreitung von Polio maßgeblich von drei Faktoren abhängt:

    1. Mangel an Ernährung
    2. mangelhafter Hygiene und mangelhaften sanitären Zuständen
    3. umweltbedingten Ursachen, wie eben beispielsweise ein massiver Pestizideinsatz.

    Ein gutes Beispiel hierfür ist das DDT-Verbot. Nach diesem Verbot gingen die Poliofälle fast bis auf null zurück, schossen aber ab 1983 wieder in die Höhe, nachdem DDT in Mischungen wieder neu eingeführt wurde. Die Zahl der Poliofälle kletterte auf fast 60.000 Erkrankungen allein in den USA. Wobei DDT hier als Synonym für alle chlorhaltigen Verbindungen steht.

    Und es gibt weitere Beispiele für Polio-Ausbrüche nach Impfungen:

    • Rio de Janeiro, ca. 80 Poliofälle pro Jahr, 1965, nach Einführung der Impfung, 700 Fälle
    • Israel, 1974, 1976 und 1988
    • Taiwan, 1980
    • Finnland, 1984
    • Gambia, 1986
    • Oman 1988
    • Albanien, 1996

    Interessant und nur mal nebenbei angemerkt: Kurz bevor der Salk-Impfstoff 1962 auf den Markt kam, wurde ein DDT-Lobbyist Leiter der Polioforschung.

    Wer mehr wissen möchte => hier geht´s zum Buch "Der stumme Frühling"

    Der stumme Frühling

    "Der stumme Frühling" erschien erstmals 1963. Der Titel bezieht sich auf das Märchen einer blühenden Stadt, in der sich eine seltsame, schleichende Seuche ausbreitet. Das spannend geschriebene Sachbuch wirkte damals bei seinem Erscheinen wie ein Alarmsignal und avancierte rasch zur Bibel der damals entstehenden Öko-Bewegung.
    Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen macht Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren.

    Das Buch zählt bis heute zu den folgenreichsten Publikationen des 20. Jahrhunderts und es hat das Thema Umweltschutz salonfähig gemacht. Carson gilt als die Erste, die auf populäre Weise vor den akuten Eingriffen in ökologische Kreisläufe warnt. Das Gleichgewicht der Natur - wie sie es damals nannte - wird zwar von ihren Gegnern als Ammenmärchen abgetan; von ihr selbst aber immer wieder gekonnt verteidigt.

    Rachel Carsons Buch wirkt wie ein Gegengift. Sie holt das Thema an die breite Öffentlichkeit. Was ihr dabei hilft, ist ihre Bekanntheit. Die Biologin hatte bereits mehrere erfolgreiche Bücher über Meereskunde geschrieben. Rachel Carson, 1907 in der Nähe von Pittsburgh geboren, lernte die Liebe zur Natur und Literatur von ihrer Mutter. Als ihr Vater starb, musste die Zoologin ihre Promotion abbrechen und ihre Familie ernähren. Sie arbeitete bei der Fischereibehörde und machte im Krieg Reklame für Fisch als alternatives Nahrungsmittel.

    Das Taschenbuch ist im Februar 2025 neu in 7. Auflage im Beck-Verlag erschienen, hat 443 Seiten und kostet 16,95 EUR.

    Tja, die Natur kann schon grausam sein. Solche Bäume werden auch Parapara-Bäume genannt.

    Manchmal wollen Touristen oder Tierfreunde den Vögeln helfen, sie wollen sie dann mit Wasser abwaschen oder sie versuchen sogar, mit Petroleum das Gefider zu reinigen. Sollte man aber tunlichst unterlassen, das hilft in diesem speziellen Fall nämlich überhaupt nicht. Besser ist es, die Vögel in einen abgedeckten Karten zu legen, in dem eine Wärmflasche unter einem Handtuch liegt. Und man sollte vorsichtig versuchen, jede einzelne Feder vorsichtig mit Talkumpuder zu bestreichen. Ist auf jeden Fall die bessere Alternative.

    Was bei diesen Bäumen aber "beeindruckend" ist - es werden nicht nur kleine Piepmätze gefangen, auch Uhus beispielsweise werden schnell zum Opfer dieser Parapara-Bäume.

    Ein seltener Fall von Gerichtsbarkeit sollte aber doch erwähnt werden- - Der einst hofierte Kanzler Kurz wurde nun zu 4 Jahren Haft wegen Korruption verurteilt

    Dazu bitte ich um einen Quellennachweis. Mir ist nämlich nur bekannt, dass er zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde, dies allerdings schon im Februar 2024. Das Urteil war allerdings nicht rechtskräftig, Kurz wollte zudem in Berufung gehen.

    Freiheitsdienst


    Langsam wird´s lustig. Ist zwar auch nur wieder ein weiteres Stöckchen, über das wir springen sollen, aber dennoch. Diese Partei aus Studienabbrechern, Arbeitslosen, Herumstotterern, Bellizisten, die auch nicht ansatzweise wissen, wovon sie eigentlich reden, kommen nun mit der nächsten Schwachsinnsidee aus ihrer grünen Kiste gekrochen. Abgehoben sitzen sie in ihrer Blase und haben immer noch nicht realisiert, dass das Volk die Schnauze voll hat von all dem grünen Irrsinn.

    Für mich aber faszinierend und mal ganz am Rande notiert: In dem von mir vor etlichen Monaten empfohlenen Roman "Hinter der Zukunft" von Thomas Eisinger wird genau solch ein Szenario beschrieben. In diesem Near-Fiction-Roman wird beschrieben, dass die Menschen im unterdrückten Deutschland "Dienst am Volk" tun müssen, um die öffentliche Stromversorgung einigermaßen sicherzustellen. Hierzu wendet man sich einfach an bestimmte Einrichtungen, um dort dann Fahrad zu fahren, um entsprechende Akkus zu laden. Dieser freiwillige Dienst am Volk wird natürlich honoriert - mit sogenannten Lebenscoints, die ihrem Lebenskonto dann gutgeschrieben werden ...

    Bleibt die Frage, ob diejenigen, die im Video diesem Bellizisten applaudiert haben, auch ihre eigenen Söhne und Töchter in die Schützengräben schicken würden. Ich denke mal eher nicht.

    Eine ähnlich gelagerte Frage an v. d. Leyen beantwortete diese mit ihrem gewohnten Dauergrinsen und dem Hinweis, ihre Kinder seien schon erwachsen und sie würden sicherlich nicht zur Bundeswehr gehen. Oder so ähnlich, den genauen Wortlaut habe ich jetzt nicht mehr parat.

    blutigem Steak,

    Weil ich´s gerade gelesen habe, bzw. mir gerade nochmals aufgefallen ist: Solch eine Aussage hört man immer wieder, dennoch ist sie absoluter Nonsens. Aus einem einzigen Grund - es gibt kein blutiges Steak! Die Aussage, das Fleisch enthalte noch Blut ist schlichtweg falsch.

    Die Bezeichnung "blutig" verdanken wir den Franzosen. Vor Jahrzehnten hatte man bei Fleischgerichten den Gargrad "bleu" geschaffen, was auf deutsch "blutig" bedeutet. Fleisch auf dem Teller enthält allerdings kein Blut mehr. Warum?

    Von "well done" über "medium" bis hin zu "rare" senkt sich die Kerntemperatur im Laufe der gängigen Gargrade immer weiter ab. Von Jenseits der 60 Grad bei einem durchgegarten Stück Fleisch bis unter 50 Grad bei einem im Kern nahezu rohen Steak. Dadurch ändert sich nicht nur die Konsistenz und Saftigkeit des Steaks, sondern auch die Farbe (beim Anschnitt): Von grau über zartrosa bis rot zieht sich der Farbverlauf, an dessen Ende das Steak im inneren leuchtet, als sei es gerade frisch vom Tier geschnitten. Aber woher kommt nun die rote Farbe, das "Blutige" beim Steak?

    Zunächst - wer sich schon mal auf die Lippe gebissen hat, weiß, wie Blut schmeckt. Und riecht. Verantwortlich dafür ist der hohe Eisengehalt im Blut. Ein "blutiges" Steak schmeckt nach allem Möglichen, aber sicher nicht nach Blut. Zudem hat Blut eine tiefrote Farbe und ist dickflüssig, fast schon sämig in seiner Konsistenz. Das, was auf dem Teller aus dem Steak läuft ist flüssiger und hellrot. Demnach also kein Blut.

    Es ist Zellsaft, oft auch Fleischsaft genannt. Es ist genau die Flüssigkeit, die in den Zellen steckt. Aber eben nicht das Blut, was durch Adern und Venen fließt. Fleischsaft ist leicht transparent und dünnflüssig. Und die rote Farbe stammt vom Myoglobin, einem Protein, was im Zusammenspiel mit Hämoglobin für den intramuskulären Sauerstofftransport verantwortlich ist. Chemisch gesehen beinhaltet Myoglobin eine Häm-Gruppe mit einem Eisen-Ion als Zentralatom und genau dies nimmt eine rote Farbe an, wenn es sich mit Sauerstoff verbindet.

    Hinzu kommt ein weitere Aspekt:

    Blut denaturiert bei ca. 45° C, es bilden sich Blutgerinnsel. Ich habe bis heute noch kein Stück Fleisch mit Blutgerinnseln gesehen. Wiederum ein Beweis dafür, dass es ein "blutiges" Steak nicht geben kann. Und - Tiere sterben beim Schlachten, da das noch schlagende Herz sämtliches Blut aus dem Körper pumpt. Dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, da Fleisch, in dem noch Blut enthalten ist, sehr schnell verdirbt und daher beispielsweise zum "Reifen" auch nicht "abgehangen" werden kann.

    Man kann das alles noch auf eine andere Weise klarmachen: Fleisch, das in islamischen oder jüdischen Familien gegessen wird, muss vollkommen ausgeblutet sein, damit es „halal“ bzw. „koscher“ auf den Tisch kommt. Dazu werden die Tiere nach vorgeschriebenem Ritus geschächtet. Man lässt die Tiere dabei ausbluten. Dennoch zeigen Ochsen- oder Lammsteaks von geschächteten Tieren dasselbe Verhalten. Blut kann es also nicht sein. Und es gibt noch einen Beweis dafür, dass es sich nicht um Blut handelt, ein einfaches Experiment:

    Dazu sammle man etwas vom roten Fleischsaft und gebe ihn in ein Reagenzglas. In ein zweites Reagenzglas gebe man etwas Blut (kann man beim Meztger bekommen). Nun werden die beiden Reagenszgläser erhitzt. Nach einem lurzen Moment fängt das Blut im Reagenzglas an zu stocken, es gerinnt. Der Fleischsaft in dem anderen Reagenzglas hingegen bleibt flüssig, es bildet sich so etwas wie Bratensaft.

    Fazit: Ein "blutiges" Steak ist Nonens. Im Restaurant sollte man sein Steak daher eigentlich nicht "blutig" bestellen, sondern "wässrig". Dies wäre "wissenschaftlich" korrekt.