Nach meiner Erfahrung machen Säugetierprodukte die Entzündungen, dabei bleibe ich.
Puh, da können ja beispielsweise die Lakota, Apache, Sioux oder Pawnee als Plain-, bzw. Prärie-Indianer, die als Halbnomaden vom Ackerbau und der Jagd lebten nur froh sein, dass sie Dich nicht gekannt haben oder die damaligen Medizinmänner mit einem Bioresonanzdingens noch nichts zu tun hatten. Sonst hätten diese Indianer, um nur einige wenige Beispiele oben zu nennen, von solch einem Treiben sicherlich abgelassen:
Indianer bei der Jagd und während des Anpirschens an eine Büffel- / Bisonherde
Dies sind keine halbseidenen Zeichnungen aus einem Karl May-Buch, sondern nur zwei Zeichnungen des damals bekannten Malers und
Indianerkenners George Catlin. Catlin hielt auf seinen umfangreichen Reisen Jagd- und Alltagsszenen vieler indianischer Stämme fest.
"Wäre ein Plains-Indianer im Jahr 1869 in Tiefschlaf gefallen und erst zwei Jahrzehnte später wieder aufgewacht, hätte er die ihm einst so vertraute Welt nicht mehr erkannt. Wo zuvor Bisons, Gabelböcke und Wildpferde herumgeschweift waren, weideten nun auf mit Stacheldraht umzäunten Weiden Rinder-, Schweine- und Schafherden“, schreibt der Schweizer Historiker Aram Mattioli in seinem Buch „Verlorene Welten“.
("Verlorene Welten" ist ein sehr gelungenes und für den deutschsprachigen Raum überfälliges Werk, das eine Synthese der neueren Forschung zur Geschichte der Indianer Nordamerikas im 18. und 19. Jahrhundert bietet)
Viele Natives verhungerten, weil die Siedler ihnen ihre Lebensgrundlage raubten. Und diese bestand für die Plains-Indianer in den Büffeln. Sie verwerteten sämtliche Bestandteile der Tiere, das Fleisch als Nahrung, aus Knochen stellten sie Werkzeug, Schmuck und Gebrauchsgegenstände her, Sehnen und Felle nutzten sie für Kleidung und Tipis.
Erinnert sei an dieser Stelle auch an die historische Jagdstätte der Blackfeet-Indianer in Kanada: Head-Smashed-In Buffalo Jump, der Abgrund der Bisons, der Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons. Der Abgrund erinnert an einen Ort, an dem sich vor sehr langer Zeit Kanadas Ureinwohner und die Bisons das Land teilten. Lange bevor die First Nations rund um den Head-Smashed-In Buffalo Jump das Pferd, geschweige denn das Gewehr als Jagdbegleiter kannten, nutzten sie eine andere Jagdtechnik. Diese bestand darin, durch eine geschickte Führung der Herde, die Tiere über eine Klippe stürzen zu lassen. Durch diese Form der Jagd war das Überleben eines Stammes über Tage und Wochen gesichert. Es gibt dort noch heute sichtbare Spuren der frühen Jagd auf die damaligen, millionenfach umherwandernden Herrscher der Prärie, die Bisons.
War das extrem gefährliche Jagdglück den Blackfeet hold, dann wurde ein Bison mit fast einer Tonne Gewicht, der einen Stamm mit bis zu 300 Mitgliedern einen Tag ernährte, komplett ausgebeutet. Das Fleisch wurde durch Trocknung und Räucherung haltbar gemacht, andere Teile des Tieres wurden zu Leder, Waffen, Hacken und Schaufeln usw. verwendet.
Von daher - lange Rede, kurzer Sinn: Die ewige Leier vom ungesunden Fleisch greift nicht, insbesondere dann nicht, wenn man von Wildfleisch redet. Und dass dieses bekömmlichere Fleisch einen exorbitanten Unterschied macht zu Fleisch aus Massentierhaltung ist wohl unstrittig.
Und dass wir nicht von morgens bis abends nur Fleisch in unsere Futterluke stopfen sollten, ebenso ...