Nicola, der Gesetzentwurf ist zunächst mal nichts anderes als ein Gesetzentwurf. Entwerfen kann man als Gesundheitsminister viel, bleibt die Frage, wieviel letztlich davon hängen bleibt. Ein Minister ist nichts anderes als ein Minister, Entscheidungen über Gesetzesentwürfe treffen aber andere.
Soll heißen, dass der erneute Vorstoß unseres Wahnsinnigen-Ministers zunächst mal nichts anderes ist, als erst der Beginn einer langen Reihe von Etappen.
Dann zur Immunität. Diese wird gemessen mit Hilfe des Antikörpertiters, je höher dieser ausfällt, umso größer der Schutz vor der entsprechenden Krankheit. So wird´s zumindest permanent erzählt. Was allerdings nicht stimmt. Denn die Menge der so genannten Antikörper im Blut lässt keinerlei Aussage zu, ob derjenige nun vor der entsprechenden Krankheit geschützt ist oder nicht. So schreibt denn auch das Paul-Ehrlich-Institut zu diesem Thema:
"Es gibt keine allgemeine Aussage des PEI, dass ein ausreichend hoch angesehener spezifischer Antikörpertiter eine Garantie für eine Nichterkrankung ist ...."
Das Robert-Koch-Institut schreibt zum selben Thema:
"Weder das RKi noch die STIKO betrachten die Höhe der Antikörper als alleiniges Kriterium für eine Immunität und definieren diese auch nicht so. Die für eine langfristige Immunität besonders wichtige zelluläre Immunität ist von den nachweisbaren AK-Titern nicht abhängig und deshalb dienen AK-Titer häufig nur als "Surrogatmarker" für die Immunität". [Ein Surrogatmarker ist nichts anderes als eine Ersatzmessgröße. Lustig - man kann die Immunität gar nicht richtig messen und nimmt daher den AK-Titer einfach als Vergleichsmessgröße]
Schon toll, oder? Davon wird einem Impfling allerdings nichts erzählt. Wobei die Allgemeinheit fälschlicherweise sowieso immer davon ausgeht, dass wenn man geimpft ist, man diese Krankheit nicht mehr bekommen kann. Das RKI, PEI und auch die Impfstoffhersteller sagen dazu aber eben etwas völlig anderes. Wobei das auch noch einen wichtigen, rechtlichen Hintergrund hat.
Und letztlich - diese gesamte Impfhysterie bezieht sich auf öffentliche Kindergärten und auf Kinder, die während eines, beispielsweise Masern-Ausbruchs in den Kindergarten gehen. Was spricht dagegen, sein ungeimpftes Kind während dieser Zeit einmal nicht in den Kindergarten zu schicken? Vielleicht sind Oma und Opa ja fix aus dem Häuschen, wenn sie ihr Enkelkind endlich mal einige Tage betreuen dürfen?
Und vielleicht lernt das Enkelkind in dieser Zeit ja auch noch etwas Sinnvolles? Statt dieses ganzen Genderitismists? Von wegen Elternteil 1 und Elternteil 2 als neue Bezeichnung für Mutter und Vater ....