Beiträge von von Perlbach

    Stimme Dir weitestgehend zu. Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass es hin und wieder Produkt-Verbesserungen gibt - früher gab es Holzräder und heute?

    Und die Zeit der großen Bauchschnitte bei Operationen ist längst vorbei, heute nutzt man die minimal-invasive Schlüsselloch-Technik.

    Habe zu MPC ein wenig recherchiert und zumindest die wissenschaftliche Erläuterung klingt zumindest recht plausibel. Demnach sind bei OPC die Flavonole zu großen Oligomeren verknüpft, bei MPC nicht, obwohl es die gleichen Bausteine sind (das M bei MPC steht ja für Monomere, also einzeln, niedermolekular).

    Die kleineren Bausteine des MPC werden daher besser vom Darm aufgenommen und gelangen sogar durch die Blut-Hirn-Schranke, MPC soll dadurch eine gut 30 mal höhere Bioverfügbarkeit haben als OPC.

    Ein Vergleich der Löslichkeit in Wasser zeigt die bessere Löslichkeit von MPC:

    Habe ich bei mir gesehen, denn ich bekam keine Überweisung zu meinem Endo, obgleich ich schon seit 20 Jahren bei Endokrinologen in Behandlung bin.

    Da werde ich ziemlich wuschig, wenn ich lese, dass Du schon so lange bei Endokrinologen in Behandlung bist. Was haben die denn in den vergangenen 20 Jahren gemacht? Geschlafen?

    Ach was, so schlecht sind die Kommentare doch gar nicht. Bisher zumindest. Da bin ich ganz andere Sachen gewohnt.

    Aber der Kommentar von Gerrit H. mit seinem Vergleich zur Schulpflicht gefällt mir bisher am "besten". Der Döspaddel sollte mal nach Schweden schauen, dort gibt es keine Schulpflicht ... und wenn ich mir mal die PISA-Daten von Schweden und Deutschland so anschaue ....

    Es muss ja einen Grund haben dass es Kinderkrankheit heißt,

    Da sich die meisten Menschen bereits im Kindesalter mit den Krankheiten anstecken, heißen diese Krankheiten schon seit frühen Zeiten Kinder-krankheiten.

    Wenn Deine KInder bis jetzt keine Masern bekommen haben, dann ist das einfach so. Nicht jedes Kind muss jede Krankheit durchmachen.

    Es kann aber auch sein, dass es sich um die so genannte stille Feiung handelt und Du gar nicht bemerkt hast, dass das eine oder andere Deiner Kinder die Masern (symptomlos) hatte.

    Das weiß ich leider nicht. Es ist eine Mietwohnung. Wir sind vor 4 Jahren hier eingezogen, und vor 2 Jahren begann sich der der Boden zu beulen, und die geklebten Leisten lösten sich ab, und seitdem ist auch dieser Geruch da. Ich hatte das Wohnzimmer auch schon komplett Stück für Stück ausgeräumt, und es roch weiterhin nach dem Durchlüften.

    Wie ich unseren Vermieter einschätze hat er das Billigste genommen, und auch selbst verlegt. Vorgestern hat er den Hausflur selbst gestrichen. Die Farbe stinkt furchtbar und verursacht mir ebenso einen Hustenreiz.

    Ähm, das sind keine Schwermetalle, es sind aromatische Kohlenwasserstoffe die bei der Kunststoffherstellung, und zur Herstellung von Epoxidharzen und Polyesterharzen verwendet werden.

    Wenn Du schreibst, dass sich die GEKLEBTEN Leisten lösen, muss der Laminatboden aber schon wirklich sehr lange liegen. Das Cklick-System beim Laminat (also ohne die früher durchgeführte Verklebung mit Holzleim) wurde schon 1996 eingeführt. Soll heißen, Dein Laminatboden müsste daher schon mehr als 20 Jahre liegen. Kann ich mir aber nicht so recht vorstellen - Laminatböden hatten damals noch nicht die Qualität wie heute.

    Und mir ist schon klar, dass es Kohlenwasserstoffe sind und keine Schwermetalle. Ich wollte nur darauf hinweisen, da ich öfter so etwas höre.

    Nelli, ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Dein Laminatboden solche Ausdünstungen hat. Du hast leider nicht geschrieben, wie lange der Boden schon liegt.

    Styrol, Benzol oder auch irgendwelche Schwermetalle sind definitiv nicht in den Laminatböden enthalten. Und das bißchen Formaldehyd im Laminat ist durch die Herstellung in den Paneelen dermaßen hoch abgedichtet, dass es nur in einer äußerst geringen Menge an die Raumluft abgegeben wird. Wenn überhaupt. Ansonsten entspricht der Anteil ungefähr dem, der auch bei massivem Holz zu erwarten ist.

    Das alles gilt natürlich nur für hochwertiges Laminat. Was bei niedrigpreisigen Varianten (4,59 EUR/qm oder so ähnlich) so alles passiert, möchte ich lieber nicht wissen.

    Ok, bin mit Deinen sehr guten und ausführlichen Erläuterungen einverstanden. :thumbup:

    Mir sind allerdings noch einige Fragen (oder Anregungen) eingefallen, wenn ich darf.

    Deinen Hinweis auf die Fettlöslichkeit von Vitamin D3 und einer daraus resultierenden Überdosierung ist einerseits zwar richtig, bei einer täglichen Einnahme von lediglich 10.000 I.E. ist eine Überdosierung praktisch allerdings ausgeschlossen.

    Auch die Erläuterung über Vitamin C und seine positiven Auswirkungen auf das Bindegewebe teile ich uneingeschränkt.

    Bei Deiner Mengenangabe von 1.000 mg bin ich eher skeptisch, weil meiner Meinung nach, trotz Tamoxifen, zu niedrig dosiert. Ich gehe einmal davon aus, dass die 1.000 mg oral eingenommen werden. Wobei dann noch die Frage ansteht, ob diese Menge täglich einmalig zugeführt wird.

    Bei oral zugeführtem Vitamin C existiert leider der Nachteil, dass unser Darm nur eine begrenzte Menge aufnehmen kann, eine Dosis von 180 mg wird noch zu gut 90% aufgenommen. Werden die Dosierungen größer, sinkt die Aufnahmefähigkeit des Darms - 12 g werden dabei beispielsweise nur noch zu gut 16% verwertet, überschüssiges Vitamin C wird nutzlos wieder ausgeschieden. Infusionen wären daher die bessere Alternative.

    Zudem kommt ja noch der Umstand hinzu, dass es sich hier um einen kranken Körper handelt, der oxidative Stress der Zellen ist daher um einiges höher (auch was die "Vergiftung" mit Tamoxifen und Celebrex angeht), was letztlich auch eine höhere Dosierung von Vitamin C erforderlich macht, oral ist dies allerdings nicht zu erreichen.

    Noch etwas kommt hinzu - Leukozyten sind ja ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems. Diese Zellen sind in hohem Maße auf das Vitamin C angewiesen. Einfach daran zu erkennen, dass sie mehr als 20-mal so viel Vitamin C enthalten wie das Blutplasma. Leukozyten „saugen“ also das Vitamin C aus der Blutflüssigkeit, in der sie sich bewegen, regelrecht gierig auf.

    Sie benötigen das Vitamin zum Schutz vor freien Radikalen , die von ihnen selbst während der Abwehrreaktion freigesetzt werden, um Krankheitserreger anzugreifen. Nur bei ausreichender Vitamin-C-Versorgung können sich die Zellen also gegen das von ihnen selbst produzierte Zellgift schützen.

    Ohne genügenden Vitamin-C-Schutz kann daher das Immunsystem nicht effektiv arbeiten.

    Hierzu konnten schon im Jahr 1982 britische Ernährungswissenschaftler an der Universität Cambridge zeigen, dass die Gabe von 2 g Vitamin C über fünf aufeinander folgende Tage die Vitamin-C-Konzentration in den Leukozyten wieder auf das normale Niveau anheben kann.

    Und letztlich - Vitamin C ist natürlich nicht gleich Vitamin C ...

    Ein Vitamin ist mir dann aber noch eingefallen - Vitamin K3. Davon hast Du in Deiner Aufzählung nichts erwähnt.

    Hierzu kann ich das Buch von Dr. Dirk Klante empfehlen - "Mir geht´s gut!: Was Vitamine & Co wirklich leisten". Erschienen im August 2011.

    In dieser biochemischen Arbeit wird präzise beschrieben, auf welchem Wege diese zwei Vitamine (also Vitamin C und K3) Krebszellen abtöten. Besser gesagt: beim Selbstmord (der so genannten Apoptose) unterstützen. Super erklärt ab Seite 142. Dort empfiehlt er ausdrücklich Vitamin K3 zu Vitamin C-Infusionen.

    Ach so - ich kannte Tamoxifen bisher nur als Mittel gegen Brustkrebs.

    Du solltest vllt.mal erklären, was " > 24 h 4 Pkt. Sicherung " ist und, wenn ich dich dies richtig interpretiere, hierfür ein richterlicher Beschluß nötig ist.

    Gabriele, eine 4-Punkt-Sicherung kommt zum Einsatz, wenn sich gewalttätige und / oder selbstgefährdende Personen nicht anders ruhigstellen lassen. Eine Fixierung ist dabei an 1 bis 11 Punkten möglich, wobei am häufigsten jedoch die 4-Punkt-Fixierung (-Sicherung) angewendet wird. Dabei werden die vier Extremitäten festgebunden.

    Bei einer 5-Punkt-Fixierung kommt noch der Bauchgurt zum Einsatz, bei der 11-Punkt-Fixierung wird unter anderem auch der Kopf fixiert.

    Warum ist dieses 3000 Jahre alte Heil und Naturmittel eigentlich so in den Hintergrund geraten?

    Wahrscheinlich weil Molke extrem leicht verderblich und daher nicht im normalen Einzelhandel erhältlich ist. Wahrscheinlicher ist aber, dass Molke in unserem Fitness-Zeitalter fast ausschließlich zu Molkenpulver verarbeitet und für Proteinshakes eingesetzt wird. Das bekannteste Pulver hat daher auch den sinnigen, englischen Namen WHEY, was übersetzt Molke heißt.

    Ich glaube aber, dass es auch am veränderten Konsumverhalten liegt. Molke hat nun mal nicht gerade einen ansprechenden Geschmack und wird daher heute abgelehnt.

    Deshalb werden beispielsweise auch die Bitterstoffe in Wurzel- und Blattgemüse und auch in Wildpflanzen herausgezüchtet. Endiviensalat, Chicoree und Radicchio schmeckten früher viel bitterer, enthalten heute aber kaum noch die gesunden Bitterstoffe. Gleiches gilt natürlich auch für Weintrauben mit Kernen. Lehnen die Menschen heute ab, da die Kerne eben bitter schmecken, wenn man sie zerbeißt. Also gibt es heute kernlose Weintrauben.

    Die moderne Lebensmittelindustrie prägt die Konsumenten seit Jahren auf süss und salzig, weil diese beiden die Geschmacksträger sind. Ein bitterer Geschmack stört da nur.

    Damals kam es in der Schwulenszene zur verstärkten Einnahme einer Droge damit die Leute beim Geschlechtsverkehr länger konnten. Diese Drogen hatten aber verheerende Auswirkungen auf das Imuunsystem, wodurch wohl AIDS entstanden ist.

    Und da wären wir wieder - bei den "Randgruppen".

    Ist es Euch noch nicht aufgefallen - entweder sind es die Schwulen oder aber es sind die Schwarzen. Oder beide gleichzeitig. Immer wenn es darum geht, ein neues "Virus" zu entdecken und dingfest zu machen, landet man automatisch bei diesen beiden Gruppen.

    Ich könnte dazu jetzt einen halben Roman schreiben.

    Ich könnte beispielsweise schreiben, dass das HI-Virus bis heute überhaupt noch nicht gefunden wurde! Ich könnte auch schreiben, dass HIV im Grunde nicht ansteckend ist und eine dementsprechende Studie der damaligen Bundesregierung (HIV-Modell der Bundesregierung, bewilligt von 1987 bis 1996) bereits nach drei Jahren wieder abgebrochen wurde. Es ging dabei um 20.000 drogenabhängige Häftlinge, die auf HIV zwangsgetestet wurden. Bei Knast-Einlieferung und bei Entlassung.

    (Nebenbei - ein HIV-Test darf grundsätzlich nur mit Einwilligung es Patienten gemacht werden, alles andere ist strafbar.)

    Ohne weiter ins Details zu gehen - die Studie wurde abgebrochen, da es zu keinerlei Ansteckung kam. Das Perfide daran ist, dass abgebrochene Studien nicht veröffentlcht werden müssen. Daher weiß das heute auch kaum jemand.

    Auch in Californien wurde 1987 eine Studie mit 200 Paaren durchgeführt, um das Ansteckungsrisiko zu testen. Bei den Personen handelte es sich um so genannte konkordante Paare, also homosexuell, heterosexuell und schwul, verkürzt dargestellt. Diese Studie lief dann tatsächlich 10 Jahre mit dem Ergebnis - null Absteckung.

    Weiter wurde im Jahr 2003 in Afrika eine Studie, an der sogar Deutschland beteiligt war, an hundertausenden Menschen durchgeführt. Ergebnis - das Muster von AIDS und HIV in Afrika passt nicht zum Muster einer sexuell ansteckenden Krankheit. Das Ergebnis der Studie wurde damals in Afrika veröffentlicht.

    Ich könnte natürlich auch über TH1 und TH2 schreiben, also unsere T-Helferzellen. Oder auch über Immunglobuline und das Glutathion, was ja vermehrt in der Lunge vorkommt. AIDS-Patienten haben meist eine Lungenentzündung, das wichtige Glutathion in der Lunge fehlt. Aus einem ganz bestimmten Grund, wird jetzt aber zu weit führen. (Glutathion wird beispielsweise zerstört durch Quecksilber, Blei, Tabak, Alkohol, Pestizide, Steroidanabolika und auch Paracetamol. Und genau das bekommen fast alle AIDS-Patienten)

    Und über noch etwas könnte ich schreiben - nämlich über das CDC, die amerikanische Gesundheitsbehörde.

    Gehen wir zurück ins Jahr 1981.

    Plötzlich gab es in den USA 5 Fälle von Schwulen, die an einer heftigen Lungenerkrankung litten, an Pneumocystis. Kurz darauf gab es 41 Schwule, die an einer sehr seltenen Krebserkrankung, dem Sarkozy-Sarkom erkrankt waren. Beide Erkrankungen wurden dem CDC gemeldet.

    Das Verblüffende - das CDC hatte schon nach so etwas in der Art gesucht, als es dann tatsächlich eintrat. Sie hatten darauf gewartet. Aus einem einzigen Grund: Die Gefahr für Polio war vorbei und das Budget des CDC wurde drastisch reduziert.

    Es gab Anfang der 1980er Jahre in den USA eine zweistellige Inflationsrate, eine sehr hohe Arbeitslosenrate, rasante militärische Aufrüstungen und einen drohenden Abbau vieler sozialer Programme, es kam zu Kürzungen im staatlichen Gesundheitswesen. Besonders beim CDC. Es war theoretisch sogar von der Schließung bedroht. Wenn man aber seine Ausgaben und seine Existenz rechtfertigen muss, wenn man seine Karriere fortsetzen will, muss man Infektionskrankheiten finden. Nach Möglichkeit etwas, was den Menschen Angst macht, wodurch sie bereit sind, mehr Geld zu bewilligen. Da kamen die beiden Meldungen über die Erkrankungen gerade recht. Und man rührte die "Werbetrommel". Auf einmal wurde das Stiefkind der Medien, also die Erkrankung der Schwulen, zum heißesten Thema der Geschichte. Man sprach von einem neuen und gefährlichen Virus.

    Usw., usw. Der Rest ist hinlänglich bekannt.

    Ich rate daher immer, einfach mal die Fakten zu checken und sich zu fragen - was steckt dahinter?