Ok, bin mit Deinen sehr guten und ausführlichen Erläuterungen einverstanden. 
Mir sind allerdings noch einige Fragen (oder Anregungen) eingefallen, wenn ich darf.
Deinen Hinweis auf die Fettlöslichkeit von Vitamin D3 und einer daraus resultierenden Überdosierung ist einerseits zwar richtig, bei einer täglichen Einnahme von lediglich 10.000 I.E. ist eine Überdosierung praktisch allerdings ausgeschlossen.
Auch die Erläuterung über Vitamin C und seine positiven Auswirkungen auf das Bindegewebe teile ich uneingeschränkt.
Bei Deiner Mengenangabe von 1.000 mg bin ich eher skeptisch, weil meiner Meinung nach, trotz Tamoxifen, zu niedrig dosiert. Ich gehe einmal davon aus, dass die 1.000 mg oral eingenommen werden. Wobei dann noch die Frage ansteht, ob diese Menge täglich einmalig zugeführt wird.
Bei oral zugeführtem Vitamin C existiert leider der Nachteil, dass unser Darm nur eine begrenzte Menge aufnehmen kann, eine Dosis von 180 mg wird noch zu gut 90% aufgenommen. Werden die Dosierungen größer, sinkt die Aufnahmefähigkeit des Darms - 12 g werden dabei beispielsweise nur noch zu gut 16% verwertet, überschüssiges Vitamin C wird nutzlos wieder ausgeschieden. Infusionen wären daher die bessere Alternative.
Zudem kommt ja noch der Umstand hinzu, dass es sich hier um einen kranken Körper handelt, der oxidative Stress der Zellen ist daher um einiges höher (auch was die "Vergiftung" mit Tamoxifen und Celebrex angeht), was letztlich auch eine höhere Dosierung von Vitamin C erforderlich macht, oral ist dies allerdings nicht zu erreichen.
Noch etwas kommt hinzu - Leukozyten sind ja ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems. Diese Zellen sind in hohem Maße auf das Vitamin C angewiesen. Einfach daran zu erkennen, dass sie mehr als 20-mal so viel Vitamin C enthalten wie das Blutplasma. Leukozyten „saugen“ also das Vitamin C aus der Blutflüssigkeit, in der sie sich bewegen, regelrecht gierig auf.
Sie benötigen das Vitamin zum Schutz vor freien Radikalen , die von ihnen selbst während der Abwehrreaktion freigesetzt werden, um Krankheitserreger anzugreifen. Nur bei ausreichender Vitamin-C-Versorgung können sich die Zellen also gegen das von ihnen selbst produzierte Zellgift schützen.
Ohne genügenden Vitamin-C-Schutz kann daher das Immunsystem nicht effektiv arbeiten.
Hierzu konnten schon im Jahr 1982 britische Ernährungswissenschaftler an der Universität Cambridge zeigen, dass die Gabe von 2 g Vitamin C über fünf aufeinander folgende Tage die Vitamin-C-Konzentration in den Leukozyten wieder auf das normale Niveau anheben kann.
Und letztlich - Vitamin C ist natürlich nicht gleich Vitamin C ...
Ein Vitamin ist mir dann aber noch eingefallen - Vitamin K3. Davon hast Du in Deiner Aufzählung nichts erwähnt.
Hierzu kann ich das Buch von Dr. Dirk Klante empfehlen - "Mir geht´s gut!: Was Vitamine & Co wirklich leisten". Erschienen im August 2011.
In dieser biochemischen Arbeit wird präzise beschrieben, auf welchem Wege diese zwei Vitamine (also Vitamin C und K3) Krebszellen abtöten. Besser gesagt: beim Selbstmord (der so genannten Apoptose) unterstützen. Super erklärt ab Seite 142. Dort empfiehlt er ausdrücklich Vitamin K3 zu Vitamin C-Infusionen.
Ach so - ich kannte Tamoxifen bisher nur als Mittel gegen Brustkrebs.