Beiträge von von Perlbach

    Ascorbinsäure ist auch kein komplettes Vitamin C. Es ist vielmehr nur die äußere Schicht des Vitamin C Komplexes. Es ist somit nur ein Teil des Vitamins.

    Och nö, bitte nicht schon wieder das Thema mit der äußeren Hülle des Vitamin C. Solange mir niemand solch eine Hülle gezeigt hat, bleibe ich bei meinen Aussagen. Und dass Ascorbinsäure immer mit Co-Faktoren eingenommen werden sollte, hatte ich nun auch schon mehrfach erwähnt.

    Im Labor erzeugte Ascorbinsäure ist sehr wohl mit der natürlichen identisch, warum hatte ich weiter oben schon beschrieben.

    Wie die NVS II (Nationale Verzehrstudie II) aus 2008 gezeigt hat, existiert bei 90% der Bevölkerung Vitaminmangel. Rund ein Drittel aller Bundesbürger nimmt beispielsweise durch die tägliche Ernährung weniger als 100 mg Vitamin C zu sich. Diese lächerliche Menge ist gerade eben noch so ausreichend, um nicht an Skorbut zu erkranken,.

    Gleiches gilt auch für Vitamin E: Hier nimmt etwa die Hälfte der Bevölkerung zu wenig durch die tägliche Ernährung zu sich.

    80% haben einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel und bei Folsäure nehmen gut 79% der Männer und 86% der Frauen zu wenig auf.

    Auch Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen zu oft in der Nahrung. Kalzium-, Magnesium- und Eisenmangel konnte in Größenordnungen von bis zu 60% festgestellt werden. Und trotz des häufig verwendeten Jodsalzes nehmen dennoch 70% der Bürger zu wenig auf.

    Wer mir angesichts solcher Zahlen mit dem Hinweis auf eine gesunde Ernährung kommt .... ich kann nur noch ungläubig den Kopf schütteln.

    Bei solch einer Einstellung ist es aber nicht verwunderlich, dass die Erkrankungsraten bei allen möglichen Krankheiten seit Jahren extrem zunehmen, allen voran Krebs.

    Auf der anderen Seite - Chemotherapie ist ein 100 Millionen Dollar Markt. Ich für mein Teil kann auf eine Teilnahme gerne verzichten..

    Nun gut, ich halte es mit Linus Pauling und seinen Studien, sowie auch anderen unabhängigen Studien zu Vitamin C und bin froh über meine 8 bis 10 g täglich. Die ich im Übrigen über den Tag verteilt einnehme. Und ich bin froh, dass ich vielleicht deswegen bis heute kein Krankenhaus als Patient von innen gesehen habe. Eine Arztpraxis ebensowenig.

    Ascorbinsäure ist synthetisch, wird im Labor hergestellt, ist reine Chemie und für den Menschen schädlich.

    Die Ascorbinsäure ist kein komplettes Vitamin sondern nur die äußere Schicht eines vollständigen Vitamin-c-Komplexes.

    Mara, natürlich ist Deine Ansicht zu akzeptieren. Allerdings frage ich mich, woher Du die Info hast, dass die Ascorbinsäure nur die äußere Schicht des Vitamin C ist. So etwas lese ich im Internt am laufenden Band, habe aber bis heute nirgendwo auch nur ansatzweise eine Info dazu gefunden. Seltsamerweise wird von solch einer äußeren Schicht nur bei Vitamin C gesprochen, nicht aber bei allen anderen Vitaminen. Irgendwie schon komisch. Allerdings stimme ich zu, dass im Vitamin C-Komplex, wenn wir es einmal so nennen wollen, auch weitere Aspekte wichtig sind, als da wären Bioflavonoide oder auch das Enzym Tyrosinase. All das hatte ich aber auch schon erwähnt.

    Und wie ich ja ebenfalls schon geschrieben hatte, werden unter der Bezeichnung "Vitamin C" alle möglichen Formen der Ascorbinsäure zusammengefasst. die einzige mit einer physiologischen Wirkung ist aber eben nur die L-Ascorbinsäure (um es noch genauer zu schreiben: L-(+)-Ascorbinsäure). Es handelt sich dabei um die linksdrehende Ascorbinsäure, daher auch das "L" in der Bezeichnung. Diese Ascorbinsäure liegt in einer ganz bestimmten räumlichen Anordnung vor. Andere Ascorbinsäuren sind rechtsdrehend, haben eine andere räumliche Gestalt und sind daher physiologisch nicht verwertbar. Es ist also nicht egal, welche Art von Ascorbinsäure ich einnehme. Aber - synthetische Ascorbinsäure kann heute absolut naturidentisch hergestellt werden, soll heißen, auch die räumliche Molekülstruktur ist dieselbe.

    Bereits 1933 entdeckte Szent-Györgyi, dass die Ascorbinsäure als wirksame Substanz gegen Skorbut eingesetzt werden kann. Szent-Györgyi war ein US-amerikanischer Biochemiker und Mediziner. Für seine Entdeckungen beispielsweise beim Vitamin C, erhielt der den Nobelpreis für Medizin.

    Auch die Machthaber im Dritten Reich wussten damals schon um die Vorteile der Ascorbinsäure und förderten die Versorgung der Bevölkerung mit dieser Ascorbinsäure. Und noch im Jahr 1944 bestellte die Wehrmacht 200 Tonnen, u.a. bei Roche, das durch die Herstellung des synthetischen Vitamins sehr bald die Marktführerschaft erreichte. 1)

    Aber sei´s drum - eine hitzige Debatte um synthetisches Vitamin C bringt nichts, wer´s ablehnt ist ebenso im Recht, wie derjenige, der die Einnahme befürwortet. Und wenn es sich dabei um ein hochwertiges Produkt mit allen wichtigen Co-Faktoren handelt, gehöre ich immer zu den Befürwortern.


    1) Markus Grill, "Vitaminschub für den Volkskörper", unter Bezugnahme auf eine im März 2012 erschienene Doktorarbeit von Heiko Stoff.

    Na ja, Gabriele, dieser Dr. Lico ist zum einen kein Arzt und zweitens auch kein Biochemiker. Woher hast Du diese Info? Ich konnte dazu nichts finden. Was ich aber finden konnte ist das hier: https://web.archive.org/web/2014040506…ile/Pascal_Pape bzw. https://pascalpape.com/

    Danach war er im Bereich Aquise und Webdesign tätig und arbeitet heute als Coach und Autor. Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Allerdings profitiert er von Partnerschaften mit verschiedenen Produzenten und Shops.

    Und zum Thema Magnesiumstearat hat er seine Meinung, andere Menschen haben eine gegensätzliche.

    Nun gut, dass Du 20.000 Seiten gelesen hast, ist sicherlich toll, auf soviele komme ich auch. Ganz bestimmt sogar. Daher nochmals meine Aussage zum Thema: Bei Vitamin C ist die aktive Form nichts anderes als L-Ascorbinsäure. Und die sieht so aus:


      und "künstliche" L-Ascorbinsäure so: beide haben also die Summenformel C6H8O6


    So weit, so gut also.

    Nun gibt es allerdings noch weitere Formen der Ascorbinsäure, nämlich z.B. die L-Dehydroascorbinsäure, die 6-Desoxy-L-Ascorbinsäure, die D-Araboascorbinsäure und noch weitere Formen. Das "L" der L-Ascorbinsäure bezieht sich dabei auf die Stereochemie der Ascorbinsäure, die L-Form ist dabei dann auch die wirkungsvollste Form der Ascorbinsäure.

    L- und D-Ascorbinsäure verhalten sich dabei zum Beispiel wie Bild und Spiegelbild.

    Trotz geringer Unterschiede sind alle Stereoisomere der L-Ascorbinsäure, also beispielsweise die oben genannten, im Körper aber inaktiv, da die am Stoffwechsel beteiligten Enzyme nur L-Ascorbinsäure erkennen.

    Unter dem Begriff "Vitamin C" werden der Einfachheit halber nun alle Formen der Ascorbinsäure zusammengefasst, also auch diejenigen, die im Körper zu L-Ascorbinsäure umgewandelt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Dehydroascorbinsäure.

    Von daher nochmal zum Mitschreiben: Auch die Ascorbinsäurederivate werden letztendlich zur L-Ascorbinsäure. Nun zu behaupten, "künstliche" Ascorbinsäure sei schädlich, ist etwas wirr. C6H8O6 bleibt C6H8O6. Zumal die Enzyme nur mit der L-Form etwas anfangen können.

    Dennoch - das Zusammenwirken von sekundären Pflanzenstoffen mit Ascorbinsäure unterstützt natürlich die Wirkung der Ascorbinsäure. Daher empfehle ich auch immer ein gepuffertes Vitamin C-Präparat, was mit Bioflavonoiden, Polyphenolen und weiteren sekundären Pflanzenstoffen angereichert ist.

    Hochwertige NEM als L-Ascorbinsäure enthalten daher immer auch beispielsweise Zitronenschalenextrakt, Acerola-Fruchtpulver, Hagebutten-pulver oder auch Fruchtextrakte von Johannisbeeren, Grapefruit oder Heidelbeeren.

    Das würde ich jetzt auch gerne mal wissen. Ganz im Gegenteil haben Raucher einen ca. 50% höheren Vitamin C-Bedarf, da nämlich durch das Rauchen mehr Giftstoffe in den Körper gelangen, die dann mit Hilfe der Ascorbinsäure wieder ausgescheiden werden müssen, reicht der normale Vitamin C-Gehalt in Obst und Gemüse bei Weitem nicht aus. Zumal die Vitamingehalte im heutigen Obst und Gemüse sowieso schon mehr als lächerlich sind.

    Aber das Thema hatten wir ja hier schon des Öfteren.

    Es geht um die Impfverweigerung kritischer Eltern zur Masernimpfung. Diese Krankheit wollte die WHO bis 2020 " ausgerottet " haben.

    Nicht so ganz richtig - die WHO wollte die Masern ursprünglich bis 2010 ausgerottet haben. Als zu erkennen war, dass dieses Ziel nicht zu erreichen ist, wurde die Frist auf 2012 verlängert und anschließend auf 2015 ausgedehnt. Ohne Erfolg. Masernausbrüche gab es dennoch immer wieder. Sehr oft sogar in geimpften Teilen der Bevölkerungen.

    Und die WHO ist beim Thema der Impfungen für mich kein guter "Kämpfer für die Sache", finanziert sie sich doch zu einem großen Teil über private Spenden von Großkonzernen, insbesondere über die Melinda und Bill Gates-Stiftung und die Pharma-Industrie.


    Das steht im 'Spektrum der Wissenschaft' zu diesem Thema

    Ich bin empört über diese Diffamerung der Impfkritiker und -gegner.

    Eva, der Beitrag bei Spektrum ist doch auch nichts anderes, als das, was wir schon kennen.

    Dieser Daniel Lingenhöhl, der den Beitrag geschrieben hat, sollte sich erst einmal richtig informieren, bevor er solch ein Pamphlet in die Welt setzt.

    Er schreibt zum Beispiel: "Um Masernausbrüche zu verhindern, müssen 95% der Bevölkerung dagegen geimpft sein." Diese Aussage ist definitiv falsch. Es müssen nicht 95% der Bevölkerung geimpft sein, wir brauchen also keine Impfquote von 95%, sondern eine Immunität von 95%. Das ist etwas völlig anderes.

    Weiter führt er an, dass im Jahr 2017 1.000 Masernfälle gemeldet wurden - die wurden zwar gemeldet, ob dies aber auch laborbestätigte Masern-erkrankungen waren, darüber schweigt er höflichst.

    So, und jetzt wird´s mal richtig spannend: Dieser Daniel Dingsbumsda schreibt von einer Zunahme der Masernfälle um gut 30% weltweit. Zeigt mir mal wieder die gesamte Brisanz solcher Schmierfinken, die keine Ahnung haben von dem, worüber sie schreiben und lediglich polemische Panikmache betreiben, denn - laut Angaben der WHO gab es in ganz Europa im Jahr 2017 34 Todesfälle durch Masern.1)

    34 Fälle bei ca. 512 Millionen Einwohnern in der EU!

    Statistik ist zwar langweilig, dennoch - im Jahr 2017 gab es umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung in der EU gerade einmal 0,0000066% Todesfälle durch Masern!

    Aber es wird noch besser: Besonders betroffen waren Rumänien, die Ukraine und Italien. Von den 34 Todesfällen gab es:

    - 24 in Rumänien

    - 4 in Italien

    - 2 in Griechenland

    - je 1 in Deutschland, Spanien, Portugal und Bulgarien.

    Rumänien ist das Armenhaus Europas, das soziale Gefälle im Land ist riesig. Eine schlechte Versorgung der Bevölkerung mit dem Nötigsten fördert nicht gerade die Gesundheit der Menschen, Infektionskrankheiten sind dabei vorprogarmmiert.

    Einer der Todesfälle in Italien war ein leukämiekrankes Kind im Alter von 7 Jahren. Es war also gesundheitlich extrem geschwächt.

    Ähnliches gilt für die Ukraine mit den derzeitigen politischen Unruhen.

    Und der Todesfall in Deutschland betraf eine 37jährige Mutter, die allerdings gegen Masern geimpft war!

    Von all dem schreibt dieser Schmierfink, der auch noch Redaktionsleiter bei Spektrum ist, allerdings nichts.

    Von daher - Artikel lesen und wieder vergessen.


    1) https://www.derstandard.de/consent/tcf/st…te-im-jahr-2017

    Auf meine beiden Masern-Beiträge hier im Forum sei an dieser Stelle auch nochmal hingewiesen, wenn ich darf:

    Masern-Impfung

    Gemeint ist der Fruktose-Glykose-Sirup (auch HFCS, High Fructose Corn Syrup), der in Deutschland vielen Produkten zugesetzt wird.

    Zur Erinnerung:

    HCFS wird aus Mais(abfällen) gewonnen und kam 1975 in den USA (klar, wo auch sonst) auf den Markt. Lebensmittel- und Getränkehersteller begannen schnell mit der Umstellung ihrer Süßstoffe aus Saccharose, also dem Haushaltszucker, auf Maissirup, als bekannt wurde, dass man damit viel Geld sparen könne - HFCS ist dreimal günstiger als Saccharose und da es außerdem noch 20% süßer ist, benötigt man eine geringere Menge.

    Nachdem man aber gemerkt hatte, dass HFCS zu erheblichen Gesundheitsschäden - wie z.B. Erhöhung des Blutdrucks, nicht-alkoholbedingte Fettleber, Typ-2-Diabetes, Bauchspeicheldrüsenkrebs 1) führt, wurde in den USA gegengesteuert. Gerade bei Kindern und Jugendlichen nahm unter anderem die Zahl der Erkrankungen an Diabetes-Typ 2 nämlich massiv zu. Daher geht seit dem Jahr 2000 der Verbrauch von Isoglukose in den USA zurück, etliche Hersteller mussten ihre Werke dicht machen.

    Und machen sie heute wieder auf!

    Die Begründung ist so einfach wie erschreckend - das Freihandelsabkommen mit den USA!

    Wurden wir in Deutschland bis zum 1.10.2017 durch die Quotenregelung noch einigermaßen vor HFCS geschützt, ist damit nun Schluß. Dazu sollte man folgendes wissen: Bis zu diesem Zeitpunkt durfte HFCS nur maximal 5% des Zuckermarktes ausmachen. Soll heißen, dass hier in Deutschland die Fruktose maximal 5% der Trockenmasse ausmachte. In den USA ist das anders, dort darf der Corn-Syrup 50% bis 90% ausmachen. Ganz zu schweigen davon, dass fast alle Maissiruparten gentechnisch verändert sind.

    Durch die Öffnung des Marktes wird der Marktanteil des Corn-Syrup nun von derzeit 0,7 Millionen Tonnen nach Aussagen der EU-Kommission schätzungsweise auf 3 bis 6,6 Millionen Tonnen steigen. Dies entspricht dann ca. 40% des deutschen Zuckermarktes. Sehr zur Freude der amerikanischen Hersteller, versteht sich. Meinen Dank an unsere Bürgervertreter, die ja mal geschworen haben, Schaden vom deutschen Volke abzuwehren.

    Deutschland wird in den nächsten Jahren mit HFCS überschwemmt, die gesundheitlichen Folgen werden immens sein. Warnungen unzähliger Fachgesellschaften, wie der WHO bis hin zur Deutschen Adipositas Gesellschaft und der Deutschen Diabetes Hilfe 2) wurden, wie kann es auch anders sein, mal wieder vorsätzlich ignoriert.

    Wie sagte doch der zuständige Minister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, CSU, am 13.06.2017 in der SZ 3): "Ich will nicht über Gesetze in die Küchen und Kochtöpfe der Menschen hineinregieren."

    Dass hier eindeutige Industrie- und Lobbyinteressen im Vordergrund stehen und die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher irrelevant ist, ist offensichtlich.

    Kurzer Tipp zur Person von Christian Schmidt - er war es auch, der in einer Hauruck-Aktion den Weg freimachte für eine Verlängerung des Glyphosat-Einsatzes für weitere 5 Jahre!

    Von daher - Augen auf beim Lebensmittelkauf!

    1) articles.mercola.com/sites/articles/archive/2015/01/21/corn-syrup-toxic.aspx

    2) https://web.archive.org/web/2021112311…hwemme-erwartet

    3) svz.de/deutschland-welt/leute/weniger-zucker-salz-fett-id17049776.html

    Beim Weißmehl (Typ 405, so genanntes Auszugsmehl) sind das eigentliche Problem die praktisch komplett fehlenden Nährstoffe. Weißmehl wird heute ja fast überwiegend aus Weizen hergestellt. Beim Auszugsmehl wird die Randschicht des Korns abgeschält und damit auch die Mikronährstoffe. In den Randschichten stecken aber beispielsweise gut 10 mal mehr Vitamine, als im Rest des Korns.

    Dieser Schälprozess verschafft der Lebensmittelindustrie gleich zwei Vorteile: Zum einen wird das Auszugsmehl fast unbegrenzt haltbar und rieselfähig. Zum anderen können die Randschichten - der Kleieabfall - nun gewinnbringend als Kraftfutter für Tiere verkauft werden.

    Die Lebenmittelindustrie nennt das dann "Wertschöpfungskette". Volksverdummung, da dies voll zu Lasten unserer Körperzellen und damit unserer Gesundheit geht.

    Hier mal die Vitamin- und Mineralienverluste von Auszugsmehl Typ 405 aus dem vollen Korn:

               

    Ja, beim Thema der Macht der Pharma stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Die Sauereien, die im Bereich der Pharma-Industrie immer wieder ans Tageslicht gebracht werden, bringen mich regelmäßig auf die Palme. Und noch mehr, dass dagegen nichts Gravierendes unternommen wird.

    Dass Menschen den normalen Kräutern mißtrauen, sehe ich aber etwas lockerer. Nachfragen zu Kräuterwanderungen nehmen ständig zu, immer mehr Menschen lehnen Massentierhaltung ab, die Nachfrage nach Bioprodukten ist in Deutschland mittlerweile so groß, dass Biolebensmittel sogar aus dem Ausland importiert werden müssen. Zumindest vom Ansatz her eine gute Richtung.

    Und nochmals ja - ich esse nicht jeden Tag ein genau großes Stück Apfel. Das ist auch nicht das Thema. Wir reden hier über NEM, also über Ergänzungen. Und Ergänzungen sollen, wie der Name schon sagt, irgendetwas ergänzen. Ich muss mal in meinen Unterlagen suchen, um entsprechende Tabellen zu finden, die den Mangel an Vitalstoffen in den heutigen Lebensmitteln, auch im Bereich Bio, belegen. Und warum es daher sinnvoll ist, gewisse Dinge zu substituieren. Einfach auch, weil wir heute mit erheblich mehr Giftstoffen klarkommen müssen, als dies noch vor 100 oder 150 Jahren der Fall war.

    Hm, ich verstehe nicht, warum Du immer wieder auf dem Thema der Kapseln herumreitest. Wenn Du damit nicht klarkommst - Dich zwingt doch niemand, Kapseln zu schlucken.

    Das Abmessen mit einem Teelöffel bietet sicherlich nicht gerade eine genaue Dosierung, da nicht bekannt ist, wieviel vom eigentlichen Wirkstoff denn nun gerade in dieser Teelöffelmenge enthalten ist. Und wie machst Du es denn dann beim Tee bei einem 120kg Mann und einer 60kg schweren Frau?

    Nimmst Du dann zwei Teelöffel? Oder doch besser drei? Oder doch nur einen?

    Bei Kapseln kann ich das genauer dosieren, da der enthaltene Wirkstoff pro Kapsel genau definiert ist. Wenn eine Kapsel Magnesiumcitrat 300 mg reines Magnesium enthält und ich über den Tag verteilt 900 mg einnehmen möchte, weiß ich eben, dass es drei Kapseln sein müssen. Eine solch genaue Dosierung bekommst Du mit der Teelöffelmessung niemals hin. Und mit Lebensmitteln schon gar nicht.

    Hallo Erwin,

    wie kaulli schon geschrieben hat - zum Frühstück zwei Brötchen (wobei sich die Frage stellt, welche Art von Brötchen) und Marmelade.

    Mittags Nudeln, Paniermehl und Kartoffeln.

    Kohlenhydrate über Kohlenhydrate. Anders ausgedrückt - Zucker über Zucker. Denn Brötchen, Nudeln, Kartoffeln - alles wird vom Körper in Zuckermoleküle umgewandelt. Dabei sind Nudeln dann noch das absolut Schlechteste, was man futtern kann. Totes Zeugs ohne jegliche Nährstoffe.

    Schon mal einen Nudelbaum gesehen?

    Ja, wir leben in einem Schlaraffenland. Wir haben zwar das bessere Gehirn - Gorillas aber verstehen mehr von richtiger Ernährung als wir. Auf deren Speiseplan stehen frisches Grünzeugs, Nüsse und Wasser.

    Übergewicht, Arterienverkalkung, Bluthochdruck und Co. resultieren einfach aus einer ungesunden Kombination aus Kohlenhydrat-Bomben und einer Unterversorgung mit Vitalstoffen.

    Dein BMI liegt bei ca. 27. Nicht ganz so schlecht, bedeutet allerdings leichtes Übergewicht. Der BMI der Hundertjährigen Okinawaeser liegt zum Beispiel bei 18 - 22. Zeitlebens. Sagt alles.

    Forschungen von Prof. Derwahl aus Berlin, der 102 Menschen im Alter von100 bis 105 untersuchte, unterstreichen das - der durchschnitliche BMI lag bei 21.

    Mein Frühstück beispielsweise sieht so aus:

    Zwei nicht ganz hart-gekochte (wegen des Vitamin B12) Eier, eine oder zwei Bananen und eine richtig schöne Handvoll Nussmischung. Dazu einen Espresso. Reicht mir locker bis mittags.

    Warum ich diese Mischung nehme?

    Das in der Banane enthaltene Kalium zum Beispiel ist gut für´s Herz, der hohe Vitamin B-Gehalt stärkt die Nerven. Da der Körper die Nährstoffe der Banane aber ohne Fett nicht aufnehmen kann, nehme ich Eier und Nüsse dazu. Eier sind reich an Vitamin B2, B6, B12, Eiweiß, Schwefel und Zink, sie stärken die Leber und sind Gehirn-Nahrung. Eier sind zudem gut für die Augen, da sie Vitamin A, Lutein und Zeaxanthin enthalten.

    Und 100 g Hühnerprotein reichen aus, um 94 g körpereigenes Eiweiß aufzubauen.

    Dass Nüsse gesund sind, brauche ich nicht näher erläutern, ist ja weitestgehend bekannt. (Ausnahme sind Erdnüsse.)

    Dr. Galina Schalatova - "Wir fressen uns zu Tode"

    Tja, Dr. Galina Schalatova - wer kennt sie nicht, die russische Neurochirurgin, verantwortlich für die Gesundheit der russischen Kosmonauten und ihre späteren Experimente mit kilometerlangen Fußmärschen quer durch die Wüste. Ich habe alle drei Bücher von ihr gelesen.

    Schalatova wäre aber sicherlich verärgert, würde sie die deutsche Übersetzung des Titels lesen, denn ihr Buch handelt keineswegs nur vom Essen. Auch Bewegung, Abhärtung und Atmung gehören dazu.

    Wollte man ihre Empfehlungen aber 1:1 umsetzen, müsste man schon Asket sein oder aber unter enormem Leidensdruck stehen: Um 5.00 Uhr aufstehen, danach Gymnastik und ein längerer Dauerlauf. Anschließend sollte der Körper mit eiskaltem Wasser gereinigt werden. Von daher ist es immer wieder amüsant, wie Du gewisse Dinge zitierst, sie dabei aber aus dem Kontext reißt.

    Ihre Kritik an der modernen Lebensweise und einer Ernährung mit Lebensmitteln, die immer stärker industriell hergestellt werden, kann man zwar unterstreichen. Dennoch sind ihre Thesen mittlerweile über 20 Jahre alt und durch moderne Untersuchungen teilweise nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.

    Wen´s interessiert - hier kann man sich das komplette Buch "Wir fressen uns zu Tode" herunterladen:

    : http://www.agmiw.org/wp-content/upl…ode2002224s.pdf

    Der kerngesunde Mensch benötigt tatsächlich aus den Grundnahrungsmitteln des jeweiligen Kontinentes, lediglich bis 15 g Protein/Tag, oder sogar weniger!vieles was den Menschen gut tun würde!

    Hättest Du geschrieben "bis 15 g Protein / kg Körpergewicht und Tag" - ich wäre vielleicht noch einverstanden. Und hättest Du geschrieben, dass es einen Unterschied macht, ob man minderwertiges Eiweiß mit einer Bioverfügbarkeit von max 40 % zu sich nimmt, oder aber höchstwertiges mit 140 %, wäre ich auf jeden Fall einverstanden.

    Eiweiß nennt man ja auch Protein. Wenn ich das aus dem Griechischen mal richtig übersetze, heißt dies "an erster Stelle stehend" (proteo = ich stehe an erster Stelle). Wussten also schon die alten Griechen.

    Unser Körper besteht in der Trockenmasse aus ca. 12 kg Proteinen (allein das Immunsystem besteht aus gut 1,5 kg Eiweiß), ca. 10 kg Fett, ca. 4,5 kg Mineralien und Spurenelementen und 500 g Kohlenhydraten. Blut, Haare, Knochen, Immunsystem, Hormone - alles besteht aus Eiweiß.

    Diesen Stoff nun zu verteufeln, ist sicherlich völlig neben der Spur.

    Wer aber zu wenig Eiweiß zu sich nimmt, muss zwangsweise etwas anderes essen. Und das sind meist Kohlenhydrate. Was sonst. Schönes Beispiel dazu gab es im Jahr 2008: Angelina Jolie litt während ihrer Schwangerschaft an Schwangerschaftsödemen, also Wassereinlagerungen im Gewebe. Ihr onkotischer Druck, also die Fahigkeit des Blutes, Flüssigkeiten in den Gefäßen zurückzuhalten, war zu niedrig. Bei wenig Eiweiß, zu tiefer onkotischer Druck und damit Wassereinlagerung überall. Und da sie zu wenig Eiweiß, aber zu viel Kohlenhydrate zu sich nahm, bekam sie prompt eine Muster-Schwangerschaftsdiabetes.

    Fast alle Krankheiten der zivilisierten Menschen, sind Eiweißspeicherkrankheiten aus der verheerenden tierischen Nahrung, wie Fleisch, Milch und deren Produkte!

    Das ist eine Erkenntnis die existiert schon fast 100 Jahre,

    Eine Eiweißspeicher-Erkrankung pauschal anzubringen ist ebenfalls ziemlich sinnfrei. Gerade in Zeiten, in denen sich die Menschen zu einem Übermaß von Kohlenhydraten ernähren mit den entsprechenden Folgen.

    Und nebenbei - wie kann es sein, dass Eiweißspeicher-Krankheiten schon seit gut 100 Jahren bekannt sind, obwohl diese geniale Wortschöpfung erst seit 1980 existiert? Erschaffen von einem gewissen Prof. Lothar Wendt? Der in seinem dicken Buch zusammenfassend geschrieben hat, dass praktisch jede Zivilisationskrankheit eine Eiweißspeicher-Krankheit ist. Dass nämlich zuviel Eiweiß an der Innenseite der Blutgefäße hineingequetscht werden und sich dort ablagern.

    Seiner Ansicht nach geschieht dies aber nur bei tierischem Eiweiß, nicht aber bei pflanzlichem. Mehr braucht man eigentlich nicht mehr zu lesen.

    Eiweiß ist immer eine Aminosäurekette. Die wird im Darm zerlegt in einzelne oder auch Doppel-Aminosäuren und später wieder zusammengesetzt zu einem größeren Aminosäurekomplex. Mich interessiert jetzt mal, woher der Darm dort unten weiß, ob die Aminosäure aus einem Stück Fleisch oder aus einer Sojapflanze kommt. Aminosäure ist Aminosäure. Die Moleküle sind identisch. Und wenn es eine Eiweißspeicher-Krankheit gäbe, müsste diese dann nicht auch bei Soja-Völkern auftreten? Genau das tut sie aber nicht.
    Es kommt aber noch besser - wörtliches Zitat Prof. Wendt:

    "Wir hoffen darum, dass der Leser nicht unwillig ist, wenn wir für diesen Krankheitskomplex neben dem alteingeführten Namen "Arteriosklerose" synonym auch den Namen "Eiweißspeicher-Krankheit" benutzen".

    Schlau! Er hat lediglich etwas Altbekanntes, nämlich Arteriosklerose, umgetauft in etwas hochinteressantes Neues. Und wurde damit berühmt.

    (Ich kenne den Beitrag von Rene zu diesem Thema - Entschuldigung, wenn ich das etwas anders sehe)

    genetischen Codes der Muttermilch mit 10-20-70 für Protein, Fett und Kohlehydrate, wissentlich, zu verstoßen ist kriminell!!!

    Wieder eine Verallgemeinerung. Muttermilch besteht aus dem Kolostrum, also der Anfängermilch, der Übergangsmilch und der reifen Muttermilch.

    Alle drei Sorten haben eine unterschiedliche Zusammensetzung:

    Das Thema ist ziemlich schwierig zu beantworten. Einerseits gibt es in Deutschland (noch) keine Impfpflicht, andererseits möchte man sich natürlich die Chance auf einen Praktikumsplatz nicht verspielen.

    Eine bewußtes Ansprechen auf eventuelle Impfrisiken und auch Nervengifte in den Impfdosen würde ich auf jeden Fall vermeiden. Immerhin gilt das Impfen in Deutschland als sicher, so die landläufige Meinung. Sich dann als Impfgegner erkennen zu geben, ist für die Bewerbung eher kontraproduktiv.

    Man sollte sich auch vergegenwärtigen, dass ein Praktikumsplatz für den Arbeitgeber immer eine gute Möglichkeit ist, sich den Praktikanten näher anzuschauen - Pünktlichkeit, Verhalten am Arbeitsplatz, Auffassungsgabe, Charakter - sind nur einige wichtige Kriterien.

    Ich würde daher den Schritt einer offenen Kommunikation mit dem Arbeitgeber gehen, zumal sich dadurch die Chance bietet, sich aus der allgemeinen Masse der Bewerber herauszuheben. Menschen mit Kritikfähigkeit und einem guten Selbstbewußtsein kommen immer gut an, jemand, der zu sich und seinen Ansichten steht, ebenfalls.

    In solch einem Gespräch könnte man die eigene Betroffenheit ansprechen, beispielsweise eigene Impfreaktionen oder Impfschäden in Familie oder Bekanntenkreis. So etwas ist immer nachvollziehbar.

    Sicherlich gibt es keine Erfolgsgarantien, einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert.

    bermibs

    Solch ein Formular wie bei Deinen Verlinkungen kenne ich, habe damit teilweise auch schon gute Erfahrungen im Bekanntenkreis gemacht. Ich denke aber, dass es hier in diesem Fall nichts bringt. Denn selbst wenn der Arzt solch ein Formular nicht unterschreiben will - was bringt es der Praktikantin? Sie kann ja schlecht beim Arbeitgeber auftauchen und sagen, "... der Impfarzt wollte mein Formular nicht unterschreiben, bevor er impft."

    Eine harte Konfrontation bringt in diesem Falle nichts, da sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befindet. Natürlich nur, sofern sie die Stelle auf jeden Fall haben möchte.

    Vielleicht aber noch ein kleiner Tipp, falls es wirklich auf eine Impfung herausläuft - man sollte den Körper entgiften:

    - 2 Wochen vor der Impfung (sofern man die Zeit noch hat) täglich 2 -20 g (also langsam steigern) Chlorella einnehmen. Trinken nicht vergessen.

    - am Tag der Impfung 10 g Chlorella (mit viel Wasser)

    - kurz vor der Impfung 1 bis 2 Teelöffel Bentonit.

    Ich würde dann nach der Impfung sofort mit einem Entgiftungsprogramm anfangen, um die Schadstoffe schnellstmöglich wieder aus dem Körper zu bekommen. Bentonit, Zeolith, Chlorella, Bärlauch und Vitamin C in hohen Dosen können hier helfen. Auch DMPS ist sehr gut geeignet mit einer orthomolekularen Begleittherapie.

    Warum nimmst du nicht einfach das Kraut? Soviel Aufwand ist es nicht, Teewasser zu erhitzen.

    Aber du könntest in Erwägung ziehen, die kapsel wegzuwerfen und nur den Inhalt zu schlucken, dann entdeckst du auch, für wie wenig du soviel bezahlt hast.

    Der Grund, weshalb man eben nicht einfach nur das Kraut nehmen sollte liegt in der Dosierung. Rhodiola sollte gleichbleibend hoch dosiert werden, was mit einem selbstgemachten Teeaufguss mit der getrockneten Wurzel logischerweise nur schwer zu erreichen ist. Genau das ist eben der Vorteil von Kapseln - die standardisierte Dosierung. Jede Kapsel enthält immer genau dieselbe Menge an Wirkstoff. Dies hat dann natürlich auch einen entsprechend höheren Preis.

    Die tägliche Einnahmedosis sollte bei 144 mg bis 200 mg liegen.

    Wichtig: Bei hohen Rhodiola-Dosen und einer Einnahme von länger als vier Monaten kann es zu einer Umkehrwirkung kommen - die Kortisonproduktion ist dann vermindert.

    Sorry, aber das ist ein komplettes Verdrehen der Tatsachen in Bezug auf T.he China Study und Prof. Campbell.

    Campbell untersuchte im Jahr 2005 in einer groß angelegten epidemiologischen Studie den eventuellen Zusammenhang zwischen dem Verzehr tierischer Produkte und Krankheiten, besonders dem Krebs. Er kam daraufhin zu dem Schluss, dass der Mensch eigentlich gar keine Tierprodukte essen sollte. Campbell - ein in der Wolle gefärberter Veganer, wie es so schön heißt.

    Aber: Sein Buch T.he China Study ist keine von ihm durchgeführte Studie, sondern lediglich ein Buch über diese Studie! Soll also nichts anderes heißen, als dass er lediglich Datenpunkte ausgewertet hatte. Seit dem Erscheinen des Buches steht es denn auch immer wieder in der Kritik.

    Die bekannteste Aussage in seinem Buch ist, dass Menschen mit dem höchsten Konsum an tierischen Produkten auch die meisten chronischen Krankheiten aufweisen und Menschen, die am meisten pflanzlich-basierte Produkte zu sich nehmen, die gesündesten waren und dazu tendierten, chronische Krankheiten zu vermeiden.

    Tja, blöd nur, dass es da eine clevere Studentin gab - Denise Minger ärgerte sich nämlich über diese Aussagen, setzte sich hin und las das Buch. Und hat anschließend die bislang fundierteste und vernichtenste Kritik geschrieben.1)

    Sie ist heute Wissenschaftsjournalistin, hat mittlerweile hunderte von Artikeln geschrieben und nicht zuletzt das vielbeachtete Buch "Death b.y Food Pyramide".2)

    „Um diese Aussage [von Campbell] zu untersuchen, vergleicht die Studentin je 5 Gebiete mit dem höchsten und dem niedrigsten Konsum an tierischen Produkten. Und dreimal dürft ihr raten, welche Gebiete die wenigsten Krankheitsfälle aufweisen - die mit dem höchsten Konsum an Tierprodukten.“

    Klarer und vernichtender geht es nicht!

    Minger untersuchte nun die Originaldaten, mit denen Prof. Campbell gearbeitet hatte und fand heraus, das er bestenfalls schlampig gearbeitet hatte, wenn nicht sogar vorsätzlich irreführend. Sie fand unter anderem heraus, dass laut den Rohdaten der Studie tatsächlich eher Pflanzenprotein, nicht aber Tierprotein mit der Entstehung von Krebs in Verbindung steht. Campbell behauptet das Gegenteil.

    Auch die vermeintlichen Zusammenhänge zwischen Tierprotein und Herzkrankheiten ließen sich nicht belegen. Dass laut den Originaldaten Weizenmehl im starken Zusammenhang mit Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen steht verschweigt Campbell wiederum.

    In Campbell´s Zusammenfassung heißt es: "Plasma-Cholesterin (…) sei mit den meisten Krebstodesraten positiv assoziiert, Plasma-Cholesterin wiederum mit der Zufuhr an tierischem Eiweiß und umgekehrt assoziiert mit pflanzlichem Protein." Dies ist so auch korrekt, wie Minger feststellt. Er impliziert damit aber (über einen dritten Faktor), dass tierisches Eiweiß mit Krebs zusammenhängt, was aber -direkt betrachtet- nicht der Fall ist. Es gibt nach den Daten, die Minger hier zitiert, keine statistisch signifikante direkte Korrelation zwischen tierischem Protein und Krebs. Und schlimmer noch: sie findet sogar positive Korrelationen zwischen pflanzlichem Protein und Krebs, also genau das Gegenteil von dem, was die China Study zu beweisen sucht. Bei Herzkrankheiten ein ähnliches Bild: Bei tierischem Protein (außer Fischprotein) ist keine direkte signifikante Korrelation mit Herzkrankheiten nachweisbar.

    Fest steht in jedem Fall: Es handelt sich hier nur um statistische Zusammenhänge, die lediglich dazu dienen können, Theorien aufzustellen. Insofern ist jeder Datenpunkt aus der China Study mit großer Vorsicht zu genießen. Doch auch statistische Daten gehören sorgfältig analysiert und ehrlich aufbereitet. Und Colin Campbell hat laut Minger gezeigt, dass er dazu nicht bereit ist. Wenn man Denise Mingers sorgfältiger und ausführlicher Analyse Glauben schenkt, erweist sich Campbells Buch "T.he China Study" als wertlos und nicht ernstzunehmen.

    Und dass das Herunterfahren der Kohlenhydratmengen problematisch ist, ist mehr ein Witz. Hat der Körper in Ausnahmesituationen zu wenig Kohlenhydrate, baut er sich diese einfach aus Proteinen um. Machte er schon seit Tausenden von Jahren.

    Bis - tja, bis der Mensch den Getreideverzehr erfand.

    1)

    deniseminger.com/2010/07/07/t.he-china-study-fact-or-fallac/

    (in der Adresszeile dann das Wort t.he richtig schreiben)

    2)

    : https://www.audible.de/pd/Death-by-Fo…buch/B00OQINTGY

    (in der Adresszeile dann das Wort b.y richtig schreiben)