Im Gegensatz zu einigen hier halte ich den menschengemachten Klimawandel für real.
Macht ja nichts, jedem seine Meinung. Mich interessiert allerdings, woran Du das festmachst und worauf Du das beziehst. Auf CO2? Auf Methan? Oder auf andere Umstände? Und Deine Annahme beruht auf Aussagen von Klimatologen oder von Klimawissenschaftlern oder von einem Claus Kleber, einem Jörg Kachelmann oder von wem?
sondern durch die gezielte Förderung neuer Technologien.
Unabhängige Kommissionen versierter Fachleute sollten diese Techniken prüfen und entsprechend Gelder zur Verfügung stellen.
Aha, und bis diese neuen Technologien dann auch einsetzbar sind machen wir genau was?
Warum heizten die Atomreaktoren Flüsse auf mit ökologischen Folgen statt Wohnungen?
Die Reaktoren HEIZEN nicht die Flüsse auf, sie erwärmen sie zum Teil, was ein Unterschied ist.
Das eingeleitete Kühlwasser darf von der Temperatur her nicht mehr als 10° C höher sein, als das Wasser, welches vorher aus dem Fluss entnommen wurde. Gleichzeitig gibt es hierbei aber auch noch Obergrenzen (30° C).
Beispiel:
Das entnommenen Flusswasser hat eine Temperatur von 15° C, das nach der Kühlung des Reaktors wieder in den Fluss zurückgeleitete "Abwasser" darf nun nicht wärmer sein als 25° C. Von einem AufHEIZEN kann also nicht die Rede sein.
In einem anderen Fall entnimmt ein AKW zur Kühlung des Reaktors Flusswasser mit einer Temperatur von 21,5° C, es ist Sommer. Bei 10° C erlaubter Anhebung der Abwassertemperatur lägen wir nun bei 31,5° C, die erlaubte Obergrenze von 30° C wäre demnach aber um 1,5° überschritten und daher nicht zulässig. Folge: Das AKW muss seine Leistung drosseln.
Bleibt die Frage, wie man mit diesen minimalen Temperaturen umliegende Gemeinden mit Energie aus Abwasserwärme versorgen will.
Interessant bei all diesen Diskussionen, wie auch bei Deiner Argumentation, ist aber immer wieder - der "kleine Mann" muss dran glauben und wird zur Kasse gebeten.
Autos, die beim Bergabfahren freiwerdende Bremsenergie zurückgewinnen? Prima. was machen denn dann die Autofahrer, die auf dem platten Land wohnen?
Das Internet produziert jede Menge Abwärme? Stimmt, sie fällt an beim Betrieb der Großrechner. Aber wie, bitteschön, soll diese Abwärmeenergie genutzt werden? Bis die dafür notwendige Infrastruktur entstanden ist, vergehen Jahre. Aber warum werden diese Großrechner für´s Internet überhaupt benötigt? Weil über 90% der versendeten Nachrichten im Internet völliger Nonsens sind, hierfür aber massenhaft Energie benötigt wird. Auch die ständige Whatsapp-Daddelei verbraucht Unmengen an Energie.
Energie kann einfacher gespart werden:
Man muss kein T-Shirt für 5,-- EUR kaufen, dass zur Produktion zweimal um den gesamten Globus kutschiert wurde, Krabben aus Hamburg müssen nicht zum Puhlen nach China geschickt werden, um sie anschließend in Deutschland für billiges Geld zu verhökern.
Mit staatlichen Agrarsubventionen produzierte Übermengen an Feisch müssen nicht um die halbe Welt jongliert werden, um in Schwellenländern den dortigen Markt mit Billigfleisch zu fluten, wodurch einheimische Bauern nicht mehr konkurrenzfähig sind.
Ist es nötig, Schnittblumen als Direktimporte aus Equador, Kenia, Kolumbien, Äthipien oder China zu kaufen? Allein diese fünf Länder produzierten im Jahr 2020 mehr als ein Drittel des weltweiten Schnittblumenanteils.
Ist es nötig, dass heute nahezu alle Ausgangsstoffe zur Herstellung von Medikamenten aus China und Indien kommen?
Ist es nötig, dass praktisch jeder PKW mit Felgen aus Alu durch die Gegend rollt? Die Produktion von Aluminium benötigt Unmengen an Energie - zur Herstellung von nur 1 kg Aluminium werden zwischen 13 und 20 Kwh elektrische Energie benötigt. Der Bauxitabbau stellt zudem eine riesige Umweltbelastung dar. Durch den Bergbau werden große Gebiete zerstört und bei der Herstellung entsteht pro kg Aluminiumoxid nach dem Bayer-Verfahren 1,5 kg eisenreicher alkalischer Rotschlamm, der praktisch nicht wiederverwertet werden kann und deswegen auf Deponien gelagert werden muss.
Usw.....
In all diesen Bereichen kannn massenhaft Energie eingespart werden, dem kleinen Mann Klimaangst einzujagen mit der Maßgabe, ihn dann zur Kasse zu bitten, ist aber einfacher und politisch gewollt.
Was mich betrifft - nein, ich glaube nicht an den menschengemachten Klimawandel. Einen Klimawandel gibt es nachweislich schon seit grauer Vorzeit der Erdgeschichte. Warm- und Eiszeiten haben sich seit Anbeginn fast regelmäßig abgewechselt, mal schneller, mal langsamer. Erinnert sei an die Mittel-Steinzeit, die Jung-Steinzeit oder auch die Römer-Warmzeit. Allein nach der letzten großen Eiszeit stieg die globale Temperatur um gut 15°C an, heute schiebt man politisch Panik bei einem angeblichen Anstieg der Temperatur um 1,5° C.