Tweet über Sterblichkeit von Kindern sorgte für Empörung
Den Stein ins Rollen gebracht hatte ein Auftritt Priens, die derzeit auch Präsidentin der Kultusministerkonferenz ist, in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz. Prien war dort am 10. Februar Kritik von unterschiedlichen Seiten ausgesetzt. Sie musste sich gegen den Vorwurf wehren, die Politik erzeuge einen "Impfdruck" auf Kinder und Jugendliche. Sie musste aber auch Stellung nehmen zur Kritik der Schülerinnen- und Schüler-Initiative #WirWerdenLaut. Die Initiative fordert einen besseren Infektionsschutz der Lernenden in den Schulen.
Priens Äußerungen hatten für scharfen Widerspruch auf Twitter gesorgt. Nutzerinnen und Nutzer warfen ihr vor, die Gefährlichkeit des Coronavirus für Kinder zu verharmlosen. Die Nutzerin Bruja schrieb: 65 Kinder seien in Deutschland an Covid-19 gestorben.
Die Ministerin schaltete sich in die Diskussion ein und schrieb in einer Antwort, die von mehreren Medien zitiert wurde: "Bitte differenzieren: Kinder sterben. Das ist extrem tragisch. Aber sie sterben mit COVID-19 und nur extrem selten wegen COVID-19
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CDU-Politikerin Karin Prien deaktiviert nach Shitstorm Twitter-Account.