Also ich bin auch in einer sehr schwierigen Zeit aufgewachsen weiß was Armut und Hunger ist .
Ich wünsche das keinem Menschen auf diesem Planeten und schon überhaupt nicht, in dieser Wegwerfgesellschaft und glorreichen Zeit.
Kleiner Rückblick:
Meine Mutter hat 3 Kinder alleine groß gezogen und da blieben viele Wünsche offen.
Wir sind übrigens groß geworden mit Haferflocken, die täglich auf dem Tisch standen.
Wenn wir Kinder Hunger hatten, dann gab es Haferflocken mit viel Zucker, Kakao und Milch.
Und das an manchen Tagen 4x am Tag.
Wir lebten übrigens sehr spartanisch und ich teilte mir mit einer Schwester 1 kleines Zimmer, wo nicht mal ein Teppich lag, sondern roter Steinfußboden, der am Samstag mit Bohnerwachs auf den Knien meiner Mutter gewienert wurde.
Ferner hatten wir Kinder eine Hafer-Matratze und erinnere mich noch wie kalt, hart und ungemütlich diese war.
War es Winter, dann sah man von innen die Eisblumen dick an den Fenstern und wir hauchten jeden Morgen ein kleines Loch in die Fenster-blumen, damit wir rausschauen konnten.
Wärmflaschen…?
Gab es übrigens nicht und sind abends mit dicken Backsteinen, die vorher im Ofen angewärmt wurden und in Zeitungspapier gewickelt waren, schlafen gegangen.
Na das waren Zeiten.
Erlebnisse sind so viel wichtiger als Besitztümer oder?
Wenn meine Enkelkinder mal größer sind, werde ich ihnen sicherlich von meiner ungewöhnlichen Kindheit, den vielen Reisen die ich als Tramperin erlebt habe erzählen.
Aber sicherlich nicht vom neusten Smarthphon ,G5 oder schöne digitale Welt.
Ja, ich bin glücklich – oder ist es besser zu sagen... weil ich nicht fliege?
LG