Der radioktive Wüstensturm ist vorüber gezogen, und wir müssen weitere 300 Jahre den strahlenden Staub einatmen - du hast recht, wer das aushält, muss zäh wie eine Ratte sein.
Mir geht es wieder so wie meistens, also untermittelprächtig, während mein Vater auf eine solche seiner Meinung überflüssigen Anfrage einmal antwortete: "Beschissen ist noch geprahlt!"
Jaujau, er konnte sehr direkt sein, und als er auf Befehl des Fühürers mit der S.M.S. Pelikan, seinem uralten Minenleger, mit dem er normalerweise die Kieler Bucht zu verminen pflegte, Dänemark überfallen und erobern musste, haben die Dänen nur müde gegrinst und sich sofort ergeben, so dass niemand zu Schaden kam.
Denn die Wikinger, wie das in Dänemark so üblich ist, hatten nach dem Aufstehen die weißen Bettlaken zum Auslüften aufgehängt, und so glaubten die teutschen Krieger, sie, also die Dänen hätten die weiße Fahne zum Zeichen der Aufgabe gehisst. 
Und als das Panzerschiff Schleswig-Holstein 1939 die Westerplatte bei Danzig mit einigen Salven grüßte, hat kein einziger Kaschube zurückgeschossen. Übrigens stammen meine östlichen Vorfahren aus der Gegend von Danzig, also Kaschubien, und mein aus Schwaben stammender Vater bereiste von Kiel aus das mare suebicum, wie die Römer es um das Jahr 400 n.Chr. nannten, was die Sinnlosigkeit solch kriegerischer Auseinandersetzungen beleuchtet.
So ist meine Sicht der Dinge eine sehr spezielle, und der Sinn kriegerischer Eroberungen hat sich mir nie erschlossen.
Lieber Bernd, falls du diesen Ausflug in meine persönliche Geschichte überflüssig findest, dann lösch ihn einfach