Als CTA (Chemisch technischer Assisten) für Umweltanalytik habe ich zumindest gelernt, das es organische (natürlich gewachsene) und anorganische (synthetisch gebaute) Chemie gibt.
So sehe ich auch heute noch den Unterschied zwischen natürlich vorkommendem Fluorid, Jodid, Beta- Carotin (da gab es ja bereits einen Aufschrei wegen der Nebenwirkungen, ebenso wie bei dem nachgebauten Schmerzmittel ACC oder Glutamaten), und sogar Radioaktivität, und dem wo der Wissenschaftler sozusagen Gott spielen will, und meint, wenn er einen einzelnen Stoff nachbaut, wirkt der genauso gut, wie in der Natur vorkommend.
Letztendlich geht es aber immer um gewinnbringende Patente und Lizenzen. Leider. Und wenn es überall unkontrolliert beigemengt wird, wie soll man wissen, daß man gerade bei Kindern nicht ganz schnell eine Überdosierung erreicht hat?
Futtermittel werden auch noch mit Jod angereichert und somit in Milch, Fleisch und Eiern enthalten, und das obwohl mittlerweile bekannt ist, daß eine leichte Überdosierung mehr Probleme verursacht als eine leichte Unterversorgung.
Fisch und Algen sollten völlig für den Jodbedarf ausreichen. Beim Fluorid fehlt allerdings immernoch der Nachweis, daß der Körper dies wirklich für den Kariesschutz benötigt, und man sollte heir lieber mal in die Vorbeugungsecke schauen, nämlich die Zuckerhaltige Ernährung. Selen ist zum Beispiel in Nüssen und Sonnenblumenkernen vorhanden, und in Pilzen.