Zitat von kokosfanch würde mich am ehesten den Paleoanern zuordnen.... allerdings essen wir auch Hülsenfrüchte, Oliven und einzelne hochwertige Milchprodukte (z.B. Käse, Bio und mit Heumilch hergestellt) .....und ausgewählte hochwertige Öle
also ähnlich wie ich vor kurzem, aber nun hab ich die Milchprodukte noch völlig weggelassen und das hat bei mir einen entscheidenden Schritt in Richtung Gesundheit gebracht... obwohl es mir schwer fällt, vor allem auf Käse, Butter, Sahne, ...zu verzichten, da ich gerne gut koche.
Zitat von kokosfanich mache das alles nicht extrem penibel (gelegentliche Ausnahmen, z.B. bei Feiern oder im Urlaub) aber auf Dauer gesehen doch relativ konsequent
Ausnahmen mach ich auch, aber sehr selten, auswärts bei Einladungen, weil ich niemanden zu sehr belasten und nicht unhöflich erscheinen will, aber am nächsten Tag bekomme ich die Rechnung am Bioresonanzgerät vorgesetzt, ich betrachte es dann als Teil meiner Forschung.
Zitat von bermibsÜberwiegend vegan (ca. 90 %) und maximal naturbelassen.
Ich gehe auch immer mehr in Richtung vegan, nur meine eigenen Eier esse ich zusätzlich und eben selten Hühnerfleisch und ausgewählten Fisch.
Zitat von bermibsch habe letztens beim Grasmähen einen Regenwurm verzehrt
Es kostete nur etwas Überwindung
das denk ich mir, aber du wirst lachen, ich hab mir das mit Schnecken, Würmer, Insekten... auch schon überlegt, weil das eben keine Massentierhaltung ist und vom Eiweiß her eben gesünder als das von Schwein und Rind. Aber dann hab ich doch beschlossen, Schnecken, Würmer, Insekten... lieber an meine Hühner zu verfüttern, ich helfe auch beim Graben, aber ich esse dann doch lieber die Eier, teilweise auch roh, in Mayonnaise und Cremes.
Ich esse schon sehr viel Rohkost, aber ich koche auch gerne und Kartoffel, Bohnen, Linsen kann man eben roh nicht essen und ich glaube, dass Gekochtes auch Vorteile bringt, nicht immer waren die Steinzeitmenschen klüger als wir.
Genetisch gesehen sind Mensch und Affe zu über 99 % identisch. Beide stammen aus der Familie der Primaten.
Was essen Affen? Schimpansen verbringen jeden Tag allein sechs Stunden damit, Nüsse, Früchte oder Blätter zu sammeln und zu kauen. Weitere drei bis vier Stunden müssen sie für Verdauungspausen und Verdauungsnickerchen aufwenden. Ganz ähnlich würde es auch dem Menschen gehen, wenn die typischen Rohkost Mahlzeiten der Menschenaffen auch auf seinem Speiseplan stehen würden.
Der direkte Vorfahre des Menschen, der Homo erectus soll vor über einer Million Jahren das Kochen erfunden haben. Das behauptet zumindest der amerikanische Forscher Richard Wrangham und sagt:
"Der Mensch ist nichts anderes als ein kochender Affe"
Das Kochen von Nahrungsmitteln bewirkt, dass dem Körper eine größere Energiemenge zugeführt und weniger unverdaut ausgeschieden wird. Durch das Erhitzen kommt es zu einer Art Vorverdauung. Dadurch wurde seinen Verdauungsorganen jede Menge Arbeit abgenommen, und sie begannen zu schrumpfen. Nach Wrangham konnte es sich der Homo erectus leisten, sein Gehirn wachsen zu lassen, weil er es sich angewöhnt hatte, stärkehaltige Knollen und andere pflanzliche und tierische Nahrung zu erhitzen.
Das Kochen lässt außerdem Gifte zerfallen, es tötet Krankheitserreger und Parasiten ab, es hat eine konservierende Wirkung und es macht etliche Nahrungsmittel überhaupt erst genießbar.
Menschen haben einen kleinen Mund, schwache Kiefermuskeln, winzige Mahlzähne und einen extrem verkürzten Dickdarm, mit dem es kaum möglich ist, Rohkost effizient zu verarbeiten. Also ist Rohkost allein für viele Menschen vermutlich nicht artgerecht.
Dazu gibt es einen lesenswerten Artikel
tagesspiegel.de/wissen/evolution-der-kochende-affe/1658420.html