Was Du digitale Sklaverei nennst, nennen Chinesen die totale Freiheit. ![]()
Aber doch seltsam, von den Fake-Videos mit digitalem staatlichen Sozialsystem plötzlich etwas realistischer zur unbegrenzten Freiheit mit digitalem Geld, das irgendwann zur Überwachung genutzt werde könnte. Aber tatsächlich sind WeChat und Alipay private Zahlungsdienste.
Ich hatte das mit den WCs zwar noch nie gehört, aber wenn Du es schon schreibst, Diebstahl von Toilettenpapier durch Angestellte war bei uns früher in großen Firmen und Krankenhäusern weitverbreitet.
Habe jetzt danach gesucht, denn in China wird immer mit dem Volk zusammen gearbeitet. Und das war damit nicht zufrieden.![]()
In ersten Pilotprojekten wurden in Nanjing, Dongguan, Shanghai, Jiangmen und anderen Städten Toilettenpapierspender mit Gesichtserkennung in öffentlichen Toiletten an Sehenswürdigkeiten, in Parks und anderen Orten installiert. Nutzer müssen ihr Gesicht scannen, um eine bestimmte Menge Toilettenpapier zu erhalten. Das System legt ein Intervall fest, um eine mehrfache Entnahme zu verhindern.
- Technisches Ziel : Reduzierung des Papierverbrauchs und Senkung der Betriebskosten; einige Geräte können auch öffentliche Bekanntmachungen abspielen.
- Kontroverse und Probleme : Da Gesichtsinformationen sensible biometrische Daten darstellen, bestehen in der Öffentlichkeit weit verbreitete Bedenken hinsichtlich des Risikos von Datenschutzverletzungen. Einige Geräte wurden beschuldigt, Nutzer nicht ausreichend zu informieren und keine ausreichenden Datenschutzmaßnahmen zu gewährleisten, was zu öffentlicher Kritik führte.
Im März 2025 veröffentlichten die Cyberspace-Administration Chinas und das Ministerium für öffentliche Sicherheit gemeinsam die „Verwaltungsmaßnahmen für die Sicherheit von Anwendungen der Gesichtserkennungstechnologie“, in denen Folgendes klar festgelegt ist:
- Die Installation von Gesichtserkennungsgeräten ist in privaten Räumen , einschließlich öffentlicher Toiletten , verboten .
- Anwendungen zur Gesichtserkennung müssen Grundsätze wie „nur dann verwenden, wenn es unbedingt notwendig ist“ und „nicht die einzige Verifizierungsmethode“ einhalten.
- Die Stärkung des Schutzes personenbezogener Daten erfordert eine vorherige Bewertung, Datenverschlüsselung und ein effizientes Ablagemanagement.
Daher erfüllen Gesichtserkennungssysteme in öffentlichen Toiletten nach Inkrafttreten der Verordnung am 1. Juni 2025 nicht mehr die Anforderungen und dürfen weder installiert noch verwendet werden . Frühere Pilotprojekte wurden ebenfalls schrittweise eingestellt oder modernisiert.
Für Sicherheit sind sie in China alle. Denn durch die Überwachung wird kaum noch etwas gestohlen.
Durch die Gesichtserkennung im Straßenverkehr werden zudem regelmäßig gesuchte Straftäter gefunden. Das mögen die Chinesen eben. Muss man nicht verstehen.
Dazu sollte eigentlich auch jeder wissen, dass Deutschland ein Land ist, in dem es schon lange nur so von Kamera- und Videoüberwachung wimmelt.
Kameras und Videoüberwachung sind in Deutschland seit vielen Jahren/Jahrzehnten an vielen Orten im Einsatz:
- Privathaushalte: Immer mehr nutzen Überwachungskameras, oft an Türen oder Zufahrten, was jedoch Datenschutzrisiken birgt, wenn Nachbarn oder Passanten mitaufgenommen werden. Ist aber weit verbreitet.
Selbst ein unangenehmer Nachbar beobachtet bei uns seit Jahren mit Videoüberwachung die Gegend und hat diverse Male versucht, damit Mitmenschen anzuzeigen. - Kaufhäuser: Große Ketten wie Galeria Kaufhof überwachen ihre Räume permanent – Kunden werden durch Schilder darauf hingewiesen.
- B-Ebene Frankfurt: Der Umbau des Hauptbahnhofs wird überwacht, z. B. über Baustellen-Webcams. Zudem plant die Bahn, die Videoüberwachung am Bahnhof auszuweiten.
- Bahnhof Frankfurt: Bereits heute werden viele Bereiche überwacht. Die Bundespolizei und DB Sicherheit nutzen Kameras zur Gefahrenabwehr und Ermittlung.
- Tankstellen: Häufig mit Überwachungskameras ausgestattet, um Diebstahl und Vandalismus zu verhindern.
- Öffentliche Plätze: In Frankfurt etwa an der Konstablerwache und Hauptwache – teilweise mit biometrischer Gesichtserkennung im Einsatz, um Straftaten zu verhindern.
- Baustellen, Parkhäuser, Industrieareale: Mobile und feste Kameras dienen dem Objektschutz.
- Straßenverkehr: Die Stadt Frankfurt nutzt Kameras zur Verkehrsüberwachung, z. B. um Busse bei falsch parkenden Fahrzeugen zu fotografieren (Pilotprojekt seit 2025).
- An Fußgängerampeln werden in vielen Städten Kameras installiert, um Verstöße gegen Rotlicht zu dokumentieren oder den Fußgängerverkehr zu analysieren. Diese sind meist Teil von Ampelüberwachungssystemen und dienen der Verkehrssicherheit.
- Verkehrszählung: Seit 2024 werden im Rahmen der bundesweiten Straßenverkehrszählung (SVZ) an über 40.000 Stellen Kameras eingesetzt – etwa an Brücken auf Autobahnen wie A1, A7 oder A28. Sie erfassen anonymisiert Fahrzeuganzahl und -typen (PKW, LKW, Motorräder), nicht aber Kennzeichen oder Geschwindigkeit. Die Daten dienen der Verkehrsplanung, Lärmschutz- und Emissionsberechnungen.
- Handy-Blitzer: In Rheinland-Pfalz sind seit 2025 sogenannte Monocam-Systeme im Einsatz, die Autofahrer überwachen, die am Steuer telefonieren. Die Kameras filmen durch die Frontscheibe und prüfen Handhaltung und Gerät. Bei Verstößen drohen 100 € Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
- Abstands- und Geschwindigkeitsmessung: An Brücken werden auch VAMA-Anlagen (Video-Abstands-Mess-Anlage) genutzt, um zu geringen Sicherheitsabstand zu kontrollieren. Auch klassische Blitzer messen Geschwindigkeit.
- Der Flughafen Frankfurt ist mit über 30 Kilometern elektronisch und videoüberwachtem Zaun sowie mehreren abgeriegelten Sicherheitsbereichen exzellent gesichert. Die Videoüberwachung dient dem Schutz vor unbefugtem Zutritt und der schnellen Alarmierung von Polizei, Flughafenbetreiber und Flugsicherung. Zusätzlich kommen moderne Technologien zum Einsatz:
- KI-gestützte Luftsicherheitskontrollen (APIDS): Die Software erkennt automatisch verbotene Gegenstände im Handgepäck und unterstützt das Sicherheitspersonal bei der Röntgenbildauswertung und CT-Scanner und Walk-Through-Millimeterwellen-Scanner: Diese Geräte ermöglichen eine detaillierte, kontaktlose Durchleuchtung und erhöhen den Komfort und die Sicherheit.
- Bodycams der Bundespolizei: Mobile Bild- und Tonaufzeichnungsgeräte werden bei Bedarf eingesetzt und dienen der Dokumentation und Überprüfung polizeilichen Handelns.
Vieles habe ich nur auf Frankfurt begrenzt, weil ich weiß, dass es dort schon seit sehr vielen Jahren/eher Jahrzehnten so ist. Es würde mich wundern, wenn es im Rest Deutschlands in den Städten anders wäre.
Auch der größte Teil der öffentlichen Verkehrsmittel ist bei uns schon lange Videoüberwacht.
Ich halte es auch für eine Methode der psychologischen Beeinflussung, wenn man versucht, die Menschen mit China abzulenken, obwohl es die Videoüberwachung hier schon lange genauso gibt.
Vielleicht mehr Sokos schauen, da sind die Auswertung von Überwachungsvideos an Straßen und in diversen Geschäften, sowie von Handydaten des Providers- auch zur nachträglichen Feststellung des Aufenthalts zum Tatzeitpunkt, schon lange Routine.
Der Westen ist noch am Anfang,
Wir haben hier doch eh nur Software, Internet, Clouddienste, Browser, KI, usw. aus anderen westlichen Ländern, wie hauptsächlich den USA.
Auch die Überwachungssoftware Palantir wird hier wie in den USA bereits eingesetzt.
Bei uns in der EU hat die Überwachung und die damit verbundenen Strafen in den letzten Jahren längst eine Niveau erreicht, das ich früher unvorstellbar gefunden hätte.
Und wenn es hier digitales Geld geben sollte, wird sich das massiv von China unterscheiden, da hier ein völlig anderes System als in China geplant ist, vor dessen vorgesehenen, sehr weitreichenden Überwachungsfunktionen uns diverse Videos mittlerweile schon seit Jahren warnen.