Das war nach Artikeln wie diesem : https://www.verbraucherzentrale.sh/pressemeldunge…m-teller-105954 zu erwarten.
NGT – was sind diese „Neuen Genomischen Verfahren“ überhaupt?
Mit Hilfe der NGT kann das pflanzliche Erbgut an mehreren Stellen gezielt verändert werden. Das bedeutet, es dürfen beispielsweise DNA-Abschnitte eingefügt oder entfernt, Gene mutiert oder inaktiviert werden.
Allerdings dürfen keine artfremden Gene eingebaut, sondern nur das Pflanzenart-eigene Erbgut genutzt werden.
Bis zu einer definierten Anzahl an Veränderungen gilt die Pflanze dann laut Verordnung immer noch als „gleichwertig mit herkömmlichen Pflanzen“, da die Veränderungen theoretisch auch durch konventionelle Züchtungen oder zufällige Mutationen natürlich entstehen könnten. Dann gelten die Unions-GVO1-Vorschriften nicht.
Abgesehen davon war die Nahrung auch vorher nicht unbedingt völlig frei von Gentechnik.
Seit April 2004 regelt das EU-Recht verbindlich für alle Mitgliedstaaten, dass Lebens- und Futtermittel mit Gentech-Anteilen über 0,9 Prozent auf der Zutatenliste als "genetisch verändert" ausgewiesen werden müssen.
Unterhalb von 0,9 Prozent sind Produkte nur dann von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen, wenn ihre Hersteller nachweisen können, dass die gentechnische Verunreinigung "zufällig" und "technisch unvermeidbar" war.
- Die Kennzeichnungspflicht greift auch in Kantinen und Gaststätten.
- Und sie gilt genauso für unverpackte Lebensmittel.
Bisher sind in der EU fast keine gekennzeichneten Lebensmittel auf dem Markt. Der Grund: Lebensmittelindustrie und -handel respektieren, dass Verbraucher*innen keine Gentechnik im Essen wollen.
Kennzeichnung "Ohne Gentechnik"
Die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik" ist freiwillig.
Das EU-Recht weist eine Kennzeichnungslücke auf: Produkte von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gemästet wurden, sind nicht kennzeichnungspflichtig.
Verbraucher*innen tappen also bei konventionell erzeugten tierischen Produkten wie Milch, Fleisch und Eiern im Dunkeln, ob die Tiere gentechnisch verändertes Futter bekommen haben oder nicht.
Nur die Landwirt*innen selbst wissen, was verfüttert wird – Verbraucher*innen erhalten diese Information nicht.
Diese Lücke schließt die deutsche "Ohne Gentechnik"-Verordnung.
Seit dem 1. Mai 2008 können Lebensmittelhersteller*innen ihre Produkte mit dem Hinweis "Ohne Gentechnik" versehen.
"Ohne Gentechnik" heißt, dass Tiere den größten Teil ihres Lebens keine Gentech-Pflanzen im Trog hatten.
Verbraucher*innen können somit auch bei tierischen Produkten wählen, ob sie Gentechnik im Futtertrog akzeptieren oder nicht. Die Kennzeichnung ermöglicht Verbraucher*innen, mit ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen, ob gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden oder nicht.
Die Kennzeichnung ist freiwillig. Inzwischen nutzen immer mehr Hersteller konventioneller tierischer Produkte das Siegel, so etwa Rewe, Edeka, Real und Lidl für ihre Eigenmarken. : https://www.bund.net/themen/landwir…/kennzeichnung/
Dazu und zu irreführender Werbung kann man generell viel Kritik lesen, wie hier: https://www.foodwatch.org/fileadmin/Them…report_2014.pdf
Früher war die Angst vor Nahrung im amerikanischen Maßstab groß.
In der Zwischenzeit ist viel passiert.
Schließlich haben die Geimpften doch zumindest wissen können, dass es bei den Spritzen um mRNA geht und hätten klären können, dass es dabei um Gentechnik geht. Auch wenn viele es partout nicht glauben wollten, da es abgestritten wurde.
Wenn die Menschen schon zugestimmt hatten, sich selbst genetisch verändern zu lassen, und das teils weiterhin tun, wird es sie dann überhaupt noch stören, wenn auch ihre Nahrung entsprechend verändert ist?![]()