Auf der einen Seite, sagst du, kann nicht verstehen, aber auf der anderen Seite zeigst du Dinge auf, die ohne das Verstehen gar nicht funktionieren.
Falls Du das Video meinst, dann ist das meiner Ansicht nach die Folge von Jahrzehnten intensivster Arbeit durch Programmierung und Weiterentwicklung der graphischen Darstellung. Der Spielesektor ist genau deshalb seit Jahrzehnten so stark, mit immer größeren Anforderungen an PC und Graphik, um solche Entwicklungen zu fördern, finanzieren und voranzutreiben. Dazu braucht man sich nur die Videospiele von früher und heute anzuschauen.
Das Ergebnis kann nur so gut wie das benutzte Videoprogramm sein, das jederzeit weiter optimiert werden kann. Es war doch schon immer so, dass es sehr teure und ausgefeilte, aber auch einfachere Programme gab.
Das Erschreckende an dem Kurzfilm ist, dass nichts mehr was man sieht wahr sei muss.![]()
Künstliche Intelligenz ist letztlich ein Computerprogramm, das auf Algorithmen und Daten basiert. Es nutzt Techniken wie maschinelles Lernen, um Muster zu erkennen und Entscheidungen zu treffen – bleibt aber ein von Menschen entwickeltes und gesteuertes Software-System. Selbst fortschrittliche KI-Modelle wie GPT oder Gemini sind komplexe Programme, die auf Hardware laufen. Und diese Programme haben Stärken und Schwächen.
Ich denke, man kann nicht von Graphik automatisch auf alle Bereiche rückschliessen.
Die meisten Anlagen funktionieren schon lange aufgrund verschiedener Programme und KI verwendet Maschinensprache und ist selbst ein Programm, so das dieses Thema schnell erklärt ist.
Zur CPT verweise ich aber auf den chinesischen Wissenschaftler mit dem Test von verschiedenen GPT-Modellen und den Resultaten anhand von 500 Fragen.
Der Benchmark besteht nicht darin, zu testen, wie viel Wissen eine KI auswendig gelernt hat.
Es wurde getestet, ob eine KI das kann, was Menschen jeden Tag tun: aus neuem Material lernen und es richtig anwenden.
Alle Aufgaben hatten ein gemeinsames Merkmal: Das Modell muss im laufenden Betrieb lernen, um die Anforderungen zu erfüllen.
Vorwissen ist hier weitgehend nutzlos, da der Inhalt von CL-bench entweder Folgendes ist:
- gänzlich neu von Experten entwickelt, oder
- extrem spezielles Material, das in realen Daten selten vorkommt
Bei zehn hochmodernen Modellen liegt die durchschnittliche Aufgabenerfüllungsrate lediglich bei 17,2 %. Das leistungsstärkste Modell, GPT-5.1, erreicht nur 23,7 %.
Anders ausgedrückt: Selbst wenn alle notwendigen Informationen vorliegen, versagen die Modelle in den meisten Fällen.
Diese Zahl gibt Anlass zum Nachdenken. Eine Erfolgsquote von 23,7 % bedeutet, dass die KI selbst mit einem vollständigen Handbuch in drei von vier Fällen versagt.
Im realen Leben würde ein Mitarbeiter mit dieser Leistung nicht lange bleiben.
Die Fehleranalyse zeigt drei dominante Fehlermodi auf:
- Kontextvernachlässigung (>55 %): Das Modell ignoriert wichtige Informationen und greift auf vorab trainiertes Wissen zurück.
- Kontextmissbrauch (>60 %): Das Modell liest die Informationen, versteht sie aber falsch oder wendet sie falsch an.
- Formatierungsfehler (>35 %): Das Modell befolgt die expliziten Ausgabeanweisungen nicht.
Diese Fehler deuten auf ein tieferliegendes Problem hin:
- Kontextvernachlässigung bedeutet, dass das Modell nicht sehen kann
- Kontextmissbrauch bedeutet, dass es nicht denken kann
- Formatierungsfehler verhindern das Abhören.
Ein Schüler, der nicht sehen, denken oder hören kann, kann nicht lernen.
Die Ergebnisse enthüllen eine lange übersehene Wahrheit:
Heutige KI-Modelle sind Parameter-Reasoner, keine Kontextlerner.
Sie sind hervorragend darin, statisches Wissen, das in Gewichtungen komprimiert ist, abzurufen, haben aber Schwierigkeiten, neues Wissen dynamisch aus Eingaben zu erwerben.
Dies erklärt, warum Modelle bei standardisierten Tests gut abschneiden, bei realen Aufgaben jedoch versagen.
Sie sind wie jemand, der ein ganzes Wörterbuch auswendig gelernt hat. Fragt man sie nach der Schreibweise eines Wortes, beantworten sie es sofort. Gibt man ihnen ein neues Buch zum Lernen, sind sie wie gelähmt.
Lernen und die richtige Schlüsse ziehen sind also nochmal was anderes.
Die aktuellste GPT-Version ist GPT-5.2, die seit Februar 2026 das Standardmodell in ChatGPT ist.
Ältere Modelle wie GPT-4o und GPT-5 (Instant und Thinking) wurden am 13. Februar 2026 aus ChatGPT entfernt.
Dazu kommt, wie letztens geschrieben, dass z.B. die Antworten der mit einem Browser verbundenen KI (wohl auch der meisten anderen KI-Modelle) auch bewusst manipuliert werden können.
Z.B. bestimmte Krankheit-Verweis auf bestimmte Behandlung oder Medikamente, bei Frage nach Gasmangel- Verweis auf Antworten der Regierung, bei bestimmter Krankheit und Homöopathie- Warnung, Bevorzugung betreffend aller gewünschten Narrative.
Hatte aber auch gelesen, Länder können für entsprechende KI-Darstellung in einem anderen Land zahlen, usw.
Man merkt meist schon selbst, wenn man der Antwort nicht trauen kann.
Zudem kommt es extrem auf die richtige Fragestellung an.
Ich gebe ja gerne die Dinge ein, die ich weiß und schaue, was geantwortet wird.
Manches wird verblüffend ehrlich beantwortet und manche Antworten einfach umgangen.
Wenn es darum geht bestimmte Artikel im Internet zu finden, ist die Browser-KI meist schnell und zuverlässig.
Man kann dann immer noch klassisch suchen.
Aber es gibt auch Themen, wo man in deutsch nicht weiterkommt.
Die KI ersetzt eben nicht das Selberdenken. Im Gegenteil.
Ich weiß eigentlich gar nicht, wie man auf die Idee kommen kann, das Selberdenken ersetzt werden könnte.![]()
Zudem könnte es sein, dass die Definition von Hassrede und Desinformation, worunter alle aktuellen Narrative fallen oder fallen können, und deren Propaganda, insgesamt einen sehr viel größeren Einfluss auf das Denken der Menschen hat.
Das war sogar den USA ein Papier wert. : https://judiciary.house.gov/sites/evo-subs…T-II-2-3-26.pdf
Denn die USA kritisieren, dass die EU und ihre NGOs mit dem DSA in europäischen Ländern ganz gezielt Wahlmanipulation betreiben.
So dass eine manipulierbare KI auch nur ein Baustein unter vielen anderen Bausteinen unseres Systems ist, die schon seit Jahrzehnten eine gewisse Matrix schaffen, in der wir leben.
Aber sie ist keinesfalls ein größerer Baustein, als die Narrative, die nicht nur aktiv propagiert, sondern auch praktisch umgesetzt werden.