Wenn ich bedenke, dass erst nach meiner Geburt Kindergeld eingeführt wurde und es heute glaube 1 Jahr lang zusätzlich Elterngeld gibt, dann ist das sehr viel mehr als es jemals vorher gab. Ich würde nicht sagen, dass Mütter ihre Lebenszeit für Kinder opfern, sie müssen ja keine bekommen.
Viele Firmen bieten heutzutage zudem Lösungen für Eltern an, die früher undenkbar waren. Manche Betriebe haben sogar eigene Kindergärten.
Die Frage, ob ein Kind überhaupt studiert, hängt zudem in erster Linie davon ab, ob das Kind das überhaupt will und daran interessiert ist. Ich habe es prinzipiell abgelehnt hier Druck aufzubauen, da ich davon selbst mehr als genug hatte. Wenn man z.B. aus einer Arztfamilie oder ähnlichem kommt, ist es das, was von dem Kind einfach erwartet wird. Aber man kann auch ohne Studium ganz gut leben und verdienen.
Unser Ältester hat 2 verschiedene Fächer anstudiert und ich kann es nicht anders sagen, regelrecht angewidert damit aufgehört.
Leider hat er sich geweigert IT zu studieren, denn da kann er ja schon alles und ist wirklich sehr begabt. Er hat dann nach einer Erkrankung ganz normal eine kaufmännische Ausbildung mit einem zusätzlichen Controllerstudium gemacht und schreibt seiner Firma manchmal Programme, die einen Arbeitsprozess verkürzen.
Die beiden anderen Kinder haben uns gleich mitgeteilt, dass Realschule reichen muss und sie keinen Bock auf Arbeit im Büro haben. Unsere Tochter hat gleich 3 Ausbildungen gemacht. Sie ist die Jüngste und war die Erste, die sich bewegt hat. Weil sie ein Mädchen ist.
Aber alle 3 sind in Arbeit, dort zufrieden und verdienen ganz gut. Da kann man heute als Eltern schon sehr froh sein.
Bei einigen Bekannten sieht es wesentlich trauriger aus, was die berufliche Tätigkeit der Kinder angeht. Die sitzen teils immer noch zuhause und haben noch nie gearbeitet, obwohl sie schon über 30, teils schon Mitte 40 sind. Dem stehen die Eltern dann in der Regel vollkommen hilflos gegenüber.
Doch denke ich auch, dass 1 Rentenpunkt pro Kind viel zu wenig ist. In anderen Ländern wie Frankreich ist der Renteneintritt für Mütter zum Beispiel viel früher möglich, als für kinderlose Frauen. Bzw. kann man dort ab 62 regulär in Rente, 1 Kind zählt wie 2 Jahre Arbeit und ab 3 Kindern gibt es automatisch eine weitere Rentensteigerung. Obwohl es in Frankreich ziemlich wild ist mit den vielen Systemen und auch ein Rentenbeginn unter 62 möglich ist.
sueddeutsche.de/wirtschaft/rentenreform-in-frankreich-zwei-laender-zwei-systeme-ein-problem-1.4718860
Hier in D wird man eh oft verarscht. Da gab es mal eine Diskussion über eine Zahlung an Mütter, die man dann plötzlich nur denen zahlen wollte, deren Kinder im Kindergarten sind. Demokratie.
Dabei wurde diese Zahlung in anderen EU-Ländern schon längst an alle Mütter vorgenommen.
Als ich mich für meinen 2. Mann entschieden habe, habe ich für mich aus unterschiedlichen Gründen entschieden, dass ich mich nicht nochmal für einen anderen Mann entscheiden werde. Bin jetzt seine 4. oder war es doch die 5. Ehefrau. Er brauchte wohl einfach so eine anstrengende Frau wie mich.
Normalerweise gibt es bei jeder Beziehung das Risiko einer Trennung und das ist bei kleinen Kindern natürlich immer eine traurige Sache, da sie das nicht verstehen können. Früher wären die Eltern meist so lange zusammengeblieben, bis die Kinder ein gewisses Alter haben. Und manche machen das auch heute noch so und führen trotzdem quasi nebenbei ein unabhängiges Leben mit einem anderen Partner. Ist aber nicht jedermanns Sache.
Ich selbst wäre ab einem bestimmten Alter froh gewesen, wenn sich meine Eltern getrennt hätten. Hätte mir und meinen Brüdern manches erspart.
2.
Aber sie „liebte“ ihn nicht mehr, bzw. hat ihn nie wirklich geliebt.
Was eine Aussage.