Die Mama Du wirfst immernoch Christen und Katholiken, sowie katholisch gegründete Gegenreligionen, in einen Topf. 
Diesen Unterschied machst Du. Ich kann den trotz allem nicht machen.
Letztlich beten alle das Kreuz an und verherrlichen es im Namen Christi. Etwas, das ich seit längerer Zeit ablehne, wie bereits vorher geschrieben. Wie kann man nur auf die Idee kommen ein Folterwerkzeug anzubeten.
Ich könnte nachschauen, in welchem Konzil die katholische Kirche das festgelegt hatte. Denn ich erinnere mich dunkel daran, dass da was war.
Ich lehne den Katholizismus aus zahlreichen Gründen ab. Ok. Doch was unterscheidet einen gläubigen Christen, der Mitglied einer freien Christengemeinde ist von einem gläubigen Katholiken wie es meine Oma und meine Tante waren, die sich beide als einfache Menschen meine Gedanken niemals gemacht haben und nichts davon wussten, in seiner Gläubigkeit an die Geschichte des Christentums?
Ich kann es nicht erkennen. Es tut mir leid. Man sagt zwar, nicht wissen schützt vor Strafe nicht. Doch ich kann bei meinen wirklich sehr gläubigen Verwandten nichts Verwerfliches feststellen und würde sagen, dass sie an sich sogar ziemlich reinen Glaubens waren und viele gute Dinge zum Vorteil anderer getan haben.
Glauben ist Glauben und es ist alles Christentum, das sich in kleineren und/oder größeren Nuancen unterscheidet, mehr oder weniger streng ist und doch einen gemeinsamen Ursprung hat, den ich nur bei den Römern finden kann, die ein ausgesprochenes eigenes Interesse an der Gründung dieses Glaubens hatten. Es hat natürlich immer auch Menschen gegeben, die den Glauben anders ausgelegt haben und eigene Glaubensgruppen gebildet haben. Aber ohne die viele Jahrhunderte lange römische Besetzung Jerusalems/Palästinas wäre er nicht nach Rom und nicht in die ganze Welt gekommen. Ganz abgesehen davon, dass ich die ersten Christen in Rom nur mit einer Gruppe nerviger Aktivsten vergleichen kann. Warum nicht Johannes der Täufer, sondern Jesus die Hauptrolle hat, haben sich auch schon manche gefragt. War Johannes doch der Einzige, der die Macht hatte, jemanden mit einer Taufe in die Glaubensgemeinschaft aufzunehmen. Zudem gab es zu dieser Zeit viele Propheten.
Wenn man der Bibel folgt, dann ist es sowieso eine Geschichte, die man stellenweise nur als Horror pur bezeichnen kann. Soll nicht Jesus sinngemäß gesagt haben, dass er nicht Frieden sondern das Schwert in die Welt bringt, wer nicht seine Verwandten hasst kann nicht sein Jünger sein, dass er alle Familien entzweit und wer auch nur ein Gesetz Gottes übertritt, übertritt sie alle oder dass er nur im Auftrag seines Vaters gekommen ist, wobei er mehrfach gesagt hat, dass er nicht derjenige ist, der anzubeten ist.
Am Ende ist es für mich alles dasselbe. Jeder macht sich daraus, was immer ihm beliebt. 
Denn im Prinzip geht es immer nur um den einen Gott eines Wüstenvolks, das vor tausenden Jahren gelebt hat und der dort plötzlich aufgetaucht ist, nachdem es in Ägypten gescheitert war den Glauben an einen einzigen Gott einzuführen. Deshalb wohl auch die vielen Ähnlichkeiten mit den babylonischen Riten und dem ägyptischen Totenbuch in der katholischen Kirche.
Den Gott der Juden, Moslems und Christen, zu dem sich alle unterschiedliche Schriften erstellt und unterschiedliche Propheten erwählt haben, wobei sich die katholische Kirche eben noch etwas mehr geleistet hat.
Luther hat nur das babylonische, ägyptische und diverse Verstösse und die Götzen zu einer Zeit herausgenommen, als der Buchdruck erfunden wurde und lange nicht alle lesen konnten. Aber wo ist der Unterschied? Letztlich ist es fast dasselbe. Nur ohne einen Papst und bereinigt. Mit einem weiteren Gebot, das es in der katholischen Kirche nicht gibt, womit jeder Katholik schon automatisch gegen alle Gesetze verstösst.
Begründet von den Römern in Rom nach vielen, vielen geheimen Sitzungen.
Die katholische Kirche hat es dennoch nach vielen Jahren geschafft, dass die Juden Jesus und glaube auch Maria formal anerkennen. Mehr nicht.
Doch warum nur, wo Jesus doch angeblich in Jerusalem unter ihnen gelebt hat? Warum assoziieren orthodoxe Juden Jesus mit einem abtrünnigen Juden, einem Magier, einem Blender, einem Feind des jüdischen Volkes und dem Gründer einer destruktiven Religion?
Warum gibt es einen total selbständigen Glauben im Irak, in dessen alten Schriften steht, dass einer mit seinen 12 Jüngern kommen wird, der Krieg über die ganze Welt bringen wird.
Im Islam ist Jesus übrigens nur einer der Propheten, ein Knecht Gottes und kein Sohn, spielt eine untergeordnete Rolle, ist niemals am Kreuz und auch nicht für Sünden gestorben, sondern Gott hat ihn wieder zu sich geholt.
Warum soll ich jetzt weiter an das glauben, was nicht einmal ein einziges Land in der unmittelbaren Umgebung des damaligen Palästinas glaubt und das für mich viel mehr nach Unterwerfung der Menschheit durch die Römer als nach Wahrheit riecht ?
Entweder ich bin ein Geschöpf Gottes, wie in der Bibel behauptet wird, dann bin ich Teil von ihm. Dann muss er mich nehmen wie ich bin oder er muss es lassen. Ende. Aber ich betreibe keinen Kult mehr. Erst letztens haben sie eine Doku gebracht, mit welchen Tricks die Menschen in grauen Vorzeiten von der Existenz eines Gottes überzeugt wurden. 