Das mit dem positiv in dieser Zeit fällt mir heute besonders schwer - wobei ich denke, die wirkliche Heilkraft liegt jenseits von positiv und negativ.
Ich wollte mich eigentlich über Weihnachten nur ausschlafen und erholen; doch traf mich dann heute eine Nachricht von meiner Nichte über die notwendig Amputation eines Zehs ihres 18jährigen Sohnes sehr heftig. Ich wusste, dass dieser einen Unfall bei landwirtschaftlichen Arbeiten hatte und sich dabei einen Fuß verletzt hat; dieser musste sofort operiert werden und er konnte wohl zunächst nur mit Krücken gehen. Dieses hatte sie mir erzählt als ich ihr zu ihrem 51. gratulierte.
Als hätte ich etwas geahnt, doch habe ich sie gefragt, wie es denn diesem Ihrem Sohn ginge - sie hat ja auch noch eine etwa ältere Tochter; wahrscheinlich hätte sie mir gar nichts von dem Unfall erzählt, wenn ich nicht nachgefragt hätte. Manchmal habe ich einfach einen sechsten Sinn und ahne bestimmte Dinge.
Die Kommunikation mit meiner Herkunftsfamilie fällt mir allerdings immer noch sehr schwer. Ich schwanke dann immer ob es angemessen ist, mehrmals nachzufragen, wenn ich dann mit Nachfrage per Mail keine Antwort erhalte und von dem Sohn selbst habe ich keine Mail oder mobile Telefonnummer.
Doch sagte sie mir heute die Op sollte dann im Bundeswehrkrankenhausgemacht werden und wäre unumgänglich, da sich der Zeh bereits schwarz färbte und erst bei der OP entschieden werden könnte, wie viel amputiert werden müsse.
Ich denke, sie sind alle geimpft und glauben sehr noch an die Schulmedizin. Und der Sohn von ihr hat schon einiges mitgemacht - er hatte bereit vor Jahren einen kleinen Tumor am Kopf; die Behandlung damals hat er aber gut überstanden.
Wenn von euch jemand einen Rat, Tipp hat, wie ich mich da verhalten könnte, bitte gern und danke vorab - aber wahrscheinlich bin ich morgen doch so aufdringlich und rufe nochmals mobil den Vater (Mann meiner Nichte) an und frage genauer nach, wie es aussieht - der Vater war ja beim Unfall dabei.