Beiträge von Natureli

    Naja ich hab damit weniger die Arbeit an sich gemeint oder den Druck vom Chef, sondern weil draußen einfach so viel auf einen einprasselt, soziale Medien und so. Katastrophen, negative nachrichten, alles mögliche an Stressfaktoren und jeder geht halt damit anders um, manche zieht es irgendwann total runter. Kein Wunder dass manche dann innerlich manchmal abschalten um kurz klarzukommen.

    Ich kannte den Begriff Boreout bisher auch nicht. Aber jetzt weiß ich endlich, warum ich im Laufe meines Lebens durchschnittlich alle 10 Jahre alles hinschmiss und mich völlig neu orientierte. Sobald ich etwas richtig gut konnte und es keine neuen Herausforderungen gab, musste ich was ganz neues anfangen und lernen. Nicht ist schlimmer, als wenn man sich im Beruf langweilt.

    Viele merken halt auch erst im Nachhinein, dass hinter diesem „alles hinschmeißen“ gar keine Laune oder Unbeständigkeit steckt, sondern einfach der Wunsch nach Entwicklung. Wenn man merkt, man kann alles im Schlaf und nichts reizt mehr, wird Arbeit irgendwann richtig zäh. Ich wüsste gern, was man dagegen machen kann, dass das passiert, vielleicht mehr Abwechslung?

    Was du über Anerkennung schreibst, trifft meiner Erfahrung nach ziemlich schon zu. Ob man es jetzt Burnout oder Boreout nennt, dieses Gefühl, dass die eigene Leistung nicht gesehen wird, frisst einen auf Dauer einfach auf. Aber ich muss sagen, mein Chef gibt sich da schon viel mühe, er sagt es vielleicht nicht immer aber auch auf Firmenfeiern bedankt er sich bei allen für ihre Arbeit und lobt uns.

    Klar ist sowieso, dass in einem Forum nur Gedankenanstöße gegeben werden können.

    Am Ende sehe ich das wie du im letzten Satz: In Foren kann man Impulse geben, aber eine echte Einordnung muss halt individuell passieren, idealerweise mit Fachleuten und nicht auf Basis von Theorien oder Einzelstudien.

    In dem Fall könnten Coaching, sinnvollere Aufgaben mit mehr Herausforderungen und Verantwortung, Jobrotation für mehr Abwechslung, Gespräche mit dem Chef, usw. helfen.

    Danke für deine Tipps!

    Wenn Menschen bei der Arbeit schwach und müde sind, Konzentrationsprobleme haben und nicht mehr in der Lage sind, einfache Aufgaben alleine zu erledigen, die sie früher ganz leicht und selbstverständlich gemeistert haben, dann brauchen sie einen guten Arzt und kein Coaching.

    Seh ich teilweise so, aber ich glaub, das ist kein Entweder oder. Natürlich sollte gesundheitlich mal alles durchgecheckt werden, um körperliche Ursachen auszuschließen. Aber das Coaching zielt ja auf etwas anderes dann abb. Das ersetzt dann nicht den Arzt sondern kann ergänzen, wenn Ursachen im psychischen oder arbeitsbezogenen Bereich liegen. Es soll ihnen dabei helfen, Klarheit reinzubringen und überhaupt erst den ersten Schritt mal Richtung Abklärung anzustoßen.

    Was auch immer, ich wünsche eurem Team viel Erfolg dabei und gute Besserung. :) :thumbup:

    Danke dir, wir werden einfach mal schauen, ob die Mitarbeiter bereit sind, dass mitzumachen und was dann da raus kommt, je nachdem können wir dann damit umgehen. Das Coaching würd auf jeden Fall meiner Meinung nach Dinge nach oben bringen.

    Habt ihr schon überlegt, wie ihr das den Leuten sagt, ohne dass es nach Maßnahme klingt?

    Ich glaub wir werdens so machen, dass wir das ganze nicht allzu groß ankündigen, wir werden mal ein Meeting dazu nutzen, kurz am Anfang darüber zu sprechen und wenn jemand daran Interesse hatt, kann er sich bei uns näher informieren. Es soll auf jeden Fall gut übermittelt werden, dass es hier um eine Unterstützung für sie geht und nicht um Analyse. Wichtig ist uns, das Thema zu entstigmatisieren sonst traut sich am Ende vielleicht doch keiner mitzumachen. Es soll auf jeden Fall erwähnt werden, dass es anonym laufen wird und niemand davon erfährt, wer teilnimmt oder was in den Gesprächen besprochen wird, das nimmt vielen dann wahrscheinlich die Angst vor einem solchen Termin.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass es so etwas wie Medienethik bei den Medienhäusern gibt. Spätestens seit Corona ist das doch eh klar.

    Man sollte aufpassen, alles gleich in einen Topf zu werfen. „Die Medien“ wie sie hier genannt werden existieren so als einheitlicher Block gar nicht, es gibt da riesige Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlich, privat, Boulevard oder Qualitätsjournalismus. Da läuft vieles parallel ab auch mit unterschiedlichen Arbeitssweisen und Interessen.

    Sinnvoll ist es auf jeden Fall, Medien kritischer zu konsumieren statt sie komplett abzuschreiben. Verschiedene Quellen lesen zjum Beispiel, auf Primärquellen schauen, zwischen Nachricht und Meinung unterscheiden und so weiter.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es eine Form des Impfschadens ist. Zwar wird hier nicht darüber berichtet, sondern nur von vielen Krankmeldungen.

    Hab das Gefühl du vermischt hier sehr viele Dinge miteinander und ziehst daraus eine ziemlich feste Schlussfolgerng, die so nicht zwingend belegt ist eigentlich. Klar existieren sie, aber das direkt auf die Mitarbeiter hier zurückzuführen find ich nicht ganz so einfach wie es dargestellt witd.

    Ich muss ehrlich sagen, ich wär da extrem vorsichtig, was solche Beobachtungen angeht und diese direkt darauf zurückzuführen. Das wirkt dann von außen eher schnell wie eine feste Überzeugung, die aber nicht unbedingt durch belastbare Fakten gedeckt ist.

    Gerade seit den letzten Jaahren sind viele Leute einfach durch. Beobachtungen sind das eine, aber die Schlussforlgerungen daraus können trotzdem falsch sein. Bisschen mehr Graubereich tut da oft mal gut.

    Unser Chef hatte damals Flyer im Aufenthaltsraum ausgelegt und gewartet, wer dafür Interesse zeigt. Das Interesse war dann so groß und er bestellte uns dann einen visionären Coach.

    Vielleicht wären solche Flyer füür uns auch eine gute Idee, da sehen ddie Kollegen dann mal, was genau sie erwarten würde oder was geplant ist. Vielleicht melden sich dann ja auch schon freiwillige, die das gerne ausprobieren würden.

    Und erst in letzter Zeit merkte man, dass sich etwas geändert hat? Was also war früher besser und was ist in letzter Zeit passiert, was hat sich geändert, was auf das Team und seine Motivation negative Auswirkungen hatte?

    Früher haben sie einfach ihre Arbeit sauber und gewissenhaft erledigt, es gab kaum Fehler und man konnte sich auf sie verlassen. Jetzt sind manche etwas langsamer oder besser gesagt einfach unkonzentrierter, manchmal sind auch Arbeitsschritte, die vorher gepasst haben, nicht mehr gnz klar oder sie brauchen Hilfe bei Aufgaben, die sie schon jahrelang machen. Es ist wie gesagt nichts besonderes passiert, es gab keinen Streit oder sonstiges. Die Motivation hat nachgelassen und wir wissen nicht genau wieso.

    Das ist das schon ein starkes Signal, wenn er wirklich lernen will hinzuschauen und zuzuhören. Weil das klingt nach echter Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten und eben nicht nach „wir motivieren euch jetzt mal“. Gleichzeitig gilt es genau diesen sensiblen Punkt zu beachten: Denn es geht innerlich eine Tür zu, sobald Mitarbeitende das Gefühl bekommen, Inhalte wandern zurück zur Führung. Coaching funktioniert nur, wenn Vertraulichkeit auch tatsächlich gelebt wird. Vielleicht wäre es sinnvoll, bevor es startet was er zu hören bekommt und was bewusst nicht. Ein guter Coach moderiert genau diese Grenze. Dann kann es tatsächlich mehr sein als nur ein Impuls von außen.

    Wahrscheinlich wäre es am eh besten wenn das, was der Coach mit den Mitarbeitern bespricht auch bei ihm bleibt. Ich hab mit dem Chef gesprochen und wir wollen auf jeden Fall davor einen klaren Rahmen festlegen am Anfang schon, da sind wir schon dran. Es soll einfach so vertraulich wie möglich für die Mitarbeiterr sein, sie sollen das Gefühl bekommen, dass sie sich nicht vor Konsequenzen fürchten müssen, egal was sie erzählen. Im Endeffekt geht es ja dann darum, ihnen zu helfen.

    Und einem Externen würde ich mein "Innenleben" schon gar nicht offenlegen.

    Ja wie gesagt, wir wollen die Mitarbeiter auf jeden Fall nicht zwingen daran teilzunehmen, nur ihnen die Möglichkeit dann anbieten. Es ist ja auch völlig in Ordnung, wenn du zu denen gehörst, die das eher nicht machen. So ist jeder eben unterschiedlich. Mein Chef wäre schon bereit, auch sein „Innenleben“ von dem Coach ansehen zu lassen.

    Ein Medienunternehmen ist ein Unternehmen, das Medieninhalte wie Informationen, Nachrichten, Unterhaltung und Werbung produziert, bündelt und verbreitet.
    Von einem Medienunternehmen erwarte ich, dass dort kritische, gut informierte und kreative Menschen arbeiten.

    Ja, bin ich schon bei dir, das driftet aber ziemlich vom eigentlichen Thema weg. Mein Ausgangspunkt war ja nicht die große Weltlage oder Medienethik, sondern ganz konkret unser Team, bei dem die Motivation nachgelassen hat und über ein Coachingf nachgedacht wird. So gesellschaftsentwicklungen können sicher im Hintergrund mitschwingen aber sie erklären mir jetzt nicht automatisch was bei uns im Haus gerade nicht rundläuft.

    Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht, woran das liegt?

    Normalerweise haben solche Durchhänger einen oder mehrere Gründe.

    Ist der Reiz des Neuen verflogen?

    Gab es Streit?

    Fühlt sich der eine oder die andere nicht mehr für voll genommen, unterschätzt, benachteiligt, überfordert, weniger wertgeschätzt, o.ä. ?

    Das sind eben die Fragen, die wir uns gerade stellen und die wir uns erhoffen bald zu lösen. Das es konkreten Streit gab würde ich eher verneinen, da hätte ich im Team nichts mitbekommen auhc der Chef nicht. Was wir uns gedacht haben was ein Punkt sein könnte ist vielleicht Überforderung, manche wollen das halt dann nicht zugeben, weil sie der Meinung sind, dass sie das eh schaffen. Oder vor dem Chef nicht zugeben, dass etwas gerade zu viel wird. Genau deshalb wollen wir uns da jemand externen dazuheolen.

    Für mich liest sich das so, als hätte sich im Miteinander der Kollegen oder im Verhältnis Chef - Mitarbeiter etwas geändert. Und zwar nicht zum Positiven.

    Es ist halt doch nochmal was anderes mot jemandem zu reden, der eine neutrale Sicht auf etwas hat, als mit dem Chef selbst, besonders wenn es ums Privatleben geht. :/

    Wiederum merkt das ein Team sofort, wenn das nur eingeführt wird, weil „man halt was tun muss“. Wenn aber jemand von außen kommt sowie zuhört, und nicht bewertet und auch nicht reparieren will, kann sich erstaunlich viel lösen. Mit Geld hängt das natürlich auch zusammen, klar. Aber oft staut sich ja vorher schon anderes. Weiß dein Chef eigentlich, was er sich konkret davon erwartet? Oder ist es eher so ein Griff nach dem nächsten Strohhalm?

    Mein Chef hat sich schon klare Vorstellungen gesetzt, was dieses Coaching bewirken soll. Er möchte die „blinden“ Flecken erkennen, lernen zuzuhören und hinzuschauen, wenn jemand etwas mit sich herumträgt. Nur dafür müssen die Mitarbeiter eben auch mitspielen. Was sie mit dem Coach besprechen würde er prinzipiell dann schon gerne wissen aber eigentlich geht es ihm eher darum, dass die Mitarbeiter jemanden haben, der neutral auf die Sache schauen kann und mit ihnen an Problemen arbeiten kann.

    Manchmal kann es schon helfen Miteinander statt Übereinander zu reden.

    Da hast du eh Recht. Ein Meeting gabs schon aber irgendwie ist da nicht wirklich was rausgekommen. Vielleicht sollte er nochmal mit dem einzelnen das Gespräch suchen, ich werds ihm mal vorschlagen. Danke!

    Eher schlechte. Das Problem hierbei ist oft, daß solche Maßnahmen herüber kommen, wie Kindergartenerziehung mit Gruppenzwang, wo die Mitarbeiter krampfhaft motiviert lernen sollen miteinander zu reden, und zu arbeiten. Gerade kreative Menschen fühlen sich hierbei bevormundet.

    Danke für das teilen deiner Erfahrung. Mein Chef und ich haben uns eh schon den Kopf darüber zerbrochen, wie wir es bei den Kollegen am besten ansprechen, ohne so zu wirken, als würden wir sie dazu zwingen. Uns wäre jetzt eingefallen, dass wir vielleicht ein Vorabtreffen vereinbaren und sie den Coach mal kennenlernen, sich dann aber noch immer netscheiden können, ob sie nun teilnehmen wollen oder nicht. So einen Beschwerdekasten haben wir tatsächlich schon angedacht als Zusatzmaßnahme. Wir wollen einfach versuchen einen Raum für sie zu schaffen in dem sie merken, sie sind nicht alleine mit ihren Problemen.

    Ja, Coaching ist sinnvoll. Dennoch würde ich genauer hinschauen, worum es dabei konkret geht und welche Kompetenzen der Coach mitbringt. Aus meiner Sicht sollte es auch um die Themen wie Berufung, (Selbst)liebe, Dankbarkeit, Gesundheit .. etc. gehen.

    Ein Mitarbeiter, der nicht in seiner Berufung tätig ist, wird früher oder später an Motivation verlieren. Es geht dabei um mehr als nur eine Tätigkeit zur Existenzsicherung - eine Berufung folgt einer tieferen, inneren Bestimmung. Berufung vereint Leidenschaft, Sinn und Erfüllung und schafft dadurch langfristige Motivation und Zufriedenheit.

    Ein unausgeglichener Mitarbeiter, der die Bedürfnisse seines Körpers - wie ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung – vernachlässigt, wird früher oder später an Leistungsfähigkeit einbüßen und anfälliger für Fehler sowie Krankheitstage sein.

    Der Chef ist davon nicht ausgenommen. ;)

    Da ist schon viel wahres dran, was du sagst. Die Kollegen würden sich dem Coach einiges mehr erzählen als dem Chef, besonders was so Themen wie Selbstfürsorge, Balance oder Gesundheit angeht. Chef hat sich auch dazu bereiterklärt am Coaching teilzunehmen, wenn es zustande kommt. Er will sich selbst davon überzeugen und natürlich auch schauen, was bei ihm so für Themen auftauchen würden und wie er daran arbeiten könnte.

    Hallo zusammen liebe Leute,

    mal was anderes, was aber wohl die meisten hier kennen…:D ich arbeite seit gut zwei Jahren als Assistent der Geschäftsführung in einem Medienunternehmen in Wien und hab ein recht offenes Verhältnis zu meinem Chef.

    In letzter Zeit merkt man bei uns im Team ziemlich, dass die Luft ein bissl draußen ist: Aufgaben zieeeeeeehen sich, Eigeninitiative ist weniger geworden….und mein Chef jammert mich oft voll, dass er auch nicht so recht weiß, wie er das Team wieder motivieren soll. Jetzt überlegt er, ob ein externes psychologisches Coaching Sinn machen könnte, also jemand Neutrales, mit dem die Mitarbeiter vielleicht offener reden als mit der Führungsebene. Ich bin da ehrlich gesagt unschlüssig, da Jobfrust ja oft einfach an der Bezahlung lieht und wollte mal hören: Hat jemand von euch im Job schon (gute?) Erfahrungen mit Coaching oder ähnlichen Angeboten gemacht?

    Kann das helfen, wenn Motivation oder Zusammenarbeit stocken …oder eher eine Alibimaßnahme? :D

    Die eigenen Vorlieben/Ansprüche können auch mit der Zeit andere werden. Plötzlich ist eine harte Matratze nicht mehr die ideale Lösung oder sie ist schon alt und durchgelegen. Kopfkissen oder auch Decke könnte man im Winter und Sommer wechseln. Das wird sich auch auf die Temperatur auswirken. Im Sommer schwitzt man nicht so, im Winter ist einem nicht kalt.
    Da würde es sicherlich viel geben, was man durchprobieren könnte.

    Würde mich halt nicht nur auf einen Tee oder ein Potpourri verlassen. Bisschen wird man wohl auch selbst dazu beitragen müssen.

    Ja wobei das jetzt nicht unbedingt der erste schritt sein sollte. In den meisten Fällen ist das gar nicht nötig. Schlaflabore sind dann eher etwas für größere Probleme (eben Schlafapnoe etc.) oder wenn wirklich nichts geholfen hat.

    Danke, mit deinen Tipps kann ich wirklich mal an meinem Problem weiterarbeiten. Die Decke an die verschiedenen Jahreszeiten anpassen, daran hab ich noch gar nicht gedacht. Ja, das Schlaflabor wäre mein letzter Ausweg, wenn ich mir gar nicht mehr zu helfen weiß, aber so schlimm wie eine Schlafapnoe ist es zum Glück nicht.

    Auch wenn du es teilweise schon gemacht hast, würde ich die Schlafumgebung genauer analysieren. Das fängt bei der Matratze an, geht über das Kopfkissen bis hin zu Licht, Temperatur, Lärm,...versuch dort etwas anzupassen und beobachte es auf längere Sicht. Nur weil dir in der ersten Nacht noch nichts hilft, heißt es nicht, dass es nach einem Monat nicht trotzdem besser geht. Das dauert seine Zeit.

    Wäre halt gut zu wissen was hier der Auslöser sein kann bzw. was du dafür verantwortlich machst. Stress? Irgendwas umgestellt?

    Ich würde schon sagen, du kannst mit natürlichen Mitteln, diversen Teesorten, Duftölen, etc. nachhelfen wenn du das möchtest. Wieso nicht Hilfe annehmen wenn es sie gibt? Ich würde einfach mal in die Apotheke gehen und mich beraten lassen. Ob du dann dort was nimmst oder dir dann selbst etwas zusammenstellst, bleibt dir überlassen. Ich würde mal ausprobieren was hilft und dann schauen wo ich es herbekomme oder mir eben selbst etwas zusammenstellen kann.

    Schon mal an ein Schlaflabor nachgedacht? Eventuell mal den Schlaf überwachen lassen. Man könnte z.B. wegen Schlafapnoe nachts öfter aufwachen. Wenn man da wegen den Atemaussetzern aufwacht, kann man nicht durchschlafen.

    Auch eine eigene Schlafroutine ist wichtig. Nicht nur Zeiten sind da wichtig sondern eben auch alles rund herum (Essen, Ablauf,...)

    Ich finde, du sprichst da echt wichtige Punkte an. Gerade dieses „einmal ausprobieren und wenn’s nicht sofort wirkt, ist nichts passiert“, dabei brauchen Veränderungen beim Schlafen wirklich Zeit. Matratze, Kissen, Temperatur, Licht… das sind alles Stellschrauben, die man oft unterschätzt, aber zusammen können die viel ausmachen. Was den möglichen Auslöser angeht: Das würde ich auch gern genauer wissen, da gibt es einige Faktoren, die ins Ausschlussverfahren kommen würden.

    Und ja, warum sollte man sich nicht mit natürlichen Mitteln oder Tees unterstützen? Das sehe ich genauso, lieber kleine Hilfen annehmen, bevor man sich weiter quält.

    Schlaflabor ist auch eine gute Idee. So etwas einmal abklären zu lassen, kann, denke ich, extrem entlastend sein.